Gänsebratenbauchweglauf in Güstrow am 26.12.2014

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Nomen est omen. Der bezeichnende Name „Gänsebratenbauchweglauf“ sagt eigentlich schon alles. Hier geht es nicht um schnelle Zeiten oder Platzierungen, sondern um den Spaß am gemeinsamen Laufen in der ansonsten bewegungsarmen, dafür jedoch zumeist recht kalorienreichen, Weihnachtszeit. Der Lauf findet seit Jahren, ich weiß gar nicht seit wie vielen, stets am zweiten Weihnachtsfeiertag in den Heidbergen, in der Nähe des Natur- und Umweltparkes (NuP), statt.

Es hatten sich in diesem Jahr wieder recht viele Lauffreunde eingefunden, die nach den Schlemmereien der vergangenen zwei Tage sich den angefutterten „Gänsebratenbauch“ etwas ablaufen wollten (bei uns war es eher der „Entenbratenbauch“). Von unserer Familie waren Matze, Roland und ich am Start. Unterstützung bekamen wir zudem durch Pino als Mitläufer auf vier Pfoten. Auch unsere persönlichen Schlachtenbummler hatten wir mit: Jana, Ole und der 92-jährige Uropa. Dass Gudrun mit der Kamera dabei war, das versteht sich dann ja wohl von selbst…

Und wie in jedem Jahr begrüßte die Weihnachtsfrau die Läufer und schickte dann alle zusammen auf die Strecke. Wahlweise konnten dann zwei, vier oder acht Kilometer durch den Laubwald gelaufen werden.

Das Starterfeld zog sich auf den laub- und teils schneebedeckten Waldwegen recht schnell auseinander. Matze, Roland und ich liefen gemeinsam mit Pino ganz am Ende des Feldes. Pino schien viel Spaß mit uns zu haben und der in der Nacht frisch gefallene Hauch von Schnee verführte ihn dazu, sich immer wieder darin zu suhlen. So kamen wir natürlich „schnell“ voran. Am Tag zuvor hätte er sich nur einmoddern können…

Bis gestern hatten wir noch stürmisches, ungemütliches Regenwetter. Heute jedoch, fast wie bestellt, hatte sich das Wetter komplett gewandelt. Die Sonne schien am strahlend blauen Himmel, nur ein paar Wölkchen waren hier und da zu sehen, die Temperaturen auf leichte Minusgrade gefallen. Alles in allem war es eigentlich ein ideales Laufwetter.

Nachdem die Zwei- und die Vier-Kilometer-Läufer rechts abgebogen waren, war auch genug Platz, um Pino von der Leine zu lassen. Pino lief mal vor uns und dann mal wieder hinter uns her. Wenn Matze ihn dann rief, zog er in einem Affentempo an uns vorbei. Nach knapp fünf Kilometern, kurz hinter der Waldsiedlung, erwartete uns ein langgezogener Anstieg. Im Gegensatz zu mir schien Pino davon total begeistert zu sein. Mit überschäumender Freude jagte er den „Berg“ in einem Affenzahn hinauf, so dass seinen Schlappohren ständig auf und ab flogen.

Kurz vor dem Ziel sahen wir Gudrun, Jana und Ole an der Strecke stehen. Pino war natürlich total aus dem Häuschen sein Frauchen zu sehen und wollte offensichtlich bei Jana bleiben. Es dauerte ein Weilchen bis Pino sich entschloss, auch die letzten Meter bis ins Ziel gemeinsam mit uns zu laufen.

Nach gemütlichen handgestoppten 47:36 min kamen wir zu viert ins Ziel, wo wir von der Weihnachtsfrau bereits erwartet wurden. Jeder Finisher bekam im Ziel gleich eine Tüte mit Schokoladenfiguren überreicht.

Auch Uropa wartete auf uns, hatten offenbar, wie er sagte, etwas eher mit uns gerechnet. Aber er hatte sich in der Zeit zwischen Start und unserer Zielankunft trotzdem gut unterhalten. Es waren schließlich genügend andere Läufer vor uns ins Zielgekommen und viele der Läufer kennen ihn schon aus den vergangenen Jahren bzw. anderen Güstrower Laufveranstaltungen.

Gemeinsam holten wir uns nun unsere Urkunden ab und gönnten uns einen Becher heißen Tee bzw. Glühwein. Es war nun, wenn man so herumsteht, doch recht frisch. So machten wir uns dann auch nach der Verabschiedungsrunde recht zügig auf den Weg zu unseren Autos.

Bei der Verabschiedung auf dem Parkplatz übergab uns André vom SC Laage fast schon traditionell eine sehr schöne weihnachtliche Erinnerungsmedaille von der Katholischen Militärseelsorge 🙂 .

Besonderen Dank gilt natürlich den Organisatoren vom LSV Güstrow für dieses besondere Laufevent nach dem Gänsebraten (bzw. Entenbraten) 😉 .

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