6. VR-Osterlauf in Güstrow am 19.04.2014

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Der Osterlauf am Ostersamstag in Güstrow ist in den letzten Jahren für uns zur guten Tradition geworden. Der Start für den Hauptlauf (5 km, 10 km, Staffel) durch die Barlachstadt erfolgt stets erst um 17.00 Uhr, der Bambinilauf eine halbe Stunde vorher. Der spätnachmittägliche Termin passt ganz gut für diejenigen, die anschließend bei der KneipenKultTour die Güstrower Innenstadt „unsicher“ machen wollen.

Wir dagegen machten vorher bei der Oma einen Kurzbesuch und sammelten anschließend den Opa ein, der sehr gerne als Schlachtenbummler bei den Güstrower Laufveranstaltungen mit dabei ist.

Das Wetter war nahezu perfekt: Sonnenschein und angenehm frühlingshafte Temperaturen lockten zahlreiche Lauffreunde nach Güstrow. Neu war in diesem Jahr der Fußsensor, der auch die Erfassung der Rundenzeiten ermöglichte. Während Roland und ich uns langsam startklar machten, gingen die Bambinis bereits an den Start. Opa mit seinen 91 Lenzen war total begeistert vom Enthusiasmus der kleinen Läufer!

Da sich noch zahlreiche Sportfreunde in den letzten Minuten nachmeldeten, wurde der Start um einige Minuten verschoben. So nutzte auch ich noch die verbleibende Zeit um mich etwas einzulaufen. Auch Peter, mit dem Roland und ich regelmäßig Trainingsläufe am Wochenende machen, war aus Rostock angereist und wollte heute zwei Runden, also 5 km, durch Güstrow absolvieren.

Und wie immer bei Läufen in unserem Bundesland trafen wir auf viele unserer Lauffreunde vom SC Laage, die sehr oft auch der zahlenmäßig stärkste Verein bei Wettkämpfen sind.

Kurz nach 17 Uhr füllte sich recht schnell die Fläche hinter der Startlinie. Ich ordnete mich etwas mittig in die Menschenmasse ein. Peter und Roland konnte ich allerdings nicht entdecken.

Nach dem Startschuss setzte sich alle Läufer langsam in Bewegung. Mann musste schon höllisch aufpassen, da die Großen und auch ganz Kleinen (hier vor allem Staffelläufer) zusammen starteten. Man brauchte schon eine gewisse Strecke, bis sich das Feld soweit aufgelöst hatte, dass jeder sein eigenes Tempo laufen konnte.

Die 2,5-km-Runde führte im Uhrzeigersinn zunächst „An der Schanze“ und „Am Pfaffenbruch“ vorbei, hier hatte man einenschönen Blick auf den Güstrower Dom. Nach einem Kilometer ging es über eine Brücke in Richtung „Neue Wallstraße“. Wenige hundert Meter weiter bogen wir rechts auf den Pferdemarkt ein. Direkt vor dem alten Postgebäude wurden die Läufer von Musik und Anfeuerungsrufen empfangen. Dann kam auch schon der Markt mit dem Rathaus und der Pfarrkirche und weiter ging es dann die Domstraße entlang in Richtung Schlossberg. Von hier aus war es nicht mehr weite zum Zielgebiet. Das Beste an diesem letzten Streckenabschnitt ist, dass es ab Schloss den Schlossberg herab nur noch bergab geht 🙂 . Meine Spezialität!!!

Links abbiegen in Richtung Heizhaus, kurzes Stück geradeaus links am Zieltor vorbei, rechts und noch einmal kurz rechts, das Zieltor zwischenzeitlich passieren die nächste Runde begann.

Einige große und kleine Sportfreunde schienen kurz nach der Zielpassage förmlich an mir vorbeizufliegen. Dies waren garantiert Staffelläufer, die mit frischen Kräften losspurten konnten. Einige sammelte ich im Laufe der Runde dann aber wieder ein 🙂 .

Ausgangs der dritten Runde liefen dann nach und nach die „Profis“ an uns vorbei. Zu meinem Erstaunen erkannte ich auch Andreas Raelert, der sich in zweiter Position hinter Paul Schmidt, ebenfalls aus Rostock, befand. Beide „flogen“ fast nur so an mir vorbei…

Bei jeder Zielpassage hörte ich laut und deutlich Opa rufen: „Freeeedyyy!!!!“ Ich winkte ihm als meinen größten und ältesten Fan im Vorbeilaufen dann natürlich auch zu.

Mit genau 52:22 Minuten war ich letztendlich im Ziel und bekam meine Erinnerungsmedaille umgehängt. Roland war, trotz äußerst ungünstiger Startposition (fast ganz am Ende des Starterfeldes), bereits seit fast acht Minuten im Ziel. Seine Zeit: 44:33 Minuten!
Wir genossen wir noch einige Zeit die tolle Atmosphäre im Zielgebiet bei Tee und Bananenstückchen und auch Opa hatte sich auch schnell wieder bei uns eingefunden.

Nach dem Duschen gab es im alten Heizhaus noch einen Nudeleintopf als Stärkung. Die Siegerehrungen fanden dann auch bald statt. Paul Schmidt hieß der Sieger bei den Männern, bei den Frauen war es erwartungsgemäß wiederum Anne-Kathrin Litzenberg. Andreas Raelert war nicht mehr bei der Siegerehrung dabei. Er war auf dem Rennrad wieder auf dem Rückweg nach Rostock…

Der LSV Güstrow hat wiederum eine tolle Veranstaltung organisiert und für diejenigen, denen es noch nicht genug war, bot die KneipenKultTour in der Güstrower Innenstadt noch genügend Möglichkeiten.

Übrigens wurden 2 € des Startgeldes sowie die gesamten Einnahmen aus dem vom Rotary-Club durchgeführten Nudelverkauf für Kinder und Hilfsprogramme in der Dritten Welt gespendet. Das ist doch eine gute Sache!

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1 Kommentar zu “6. VR-Osterlauf in Güstrow am 19.04.2014

  1. Gratulation ,gut gelaufen ,
    das ist das richtige Tempo für den Spreewald – Halbmarathon ,am Ende nur noch Gas geben dann müsste es für eine Zeit gut unter 1:50 reichen und Opa als Schlachtenbummler mit dabei .Gruß und bis nächste Woche

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