{"id":1009,"date":"2010-08-01T13:45:18","date_gmt":"2010-08-01T11:45:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=1009"},"modified":"2010-08-02T07:06:51","modified_gmt":"2010-08-02T05:06:51","slug":"8-rostocker-marathonnacht-am-31-07-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=1009","title":{"rendered":"8. Rostocker Marathonnacht am 31.07.2010"},"content":{"rendered":"ngg_shortcode_0_placeholder\n<h6><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1013\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/h6>\n<p>Neben dem Rostocker Citylauf ist die Rostocker Marathonnacht <strong>das<\/strong> Laufevent in unserer Heimatstadt. Da durften wir nat\u00fcrlich nicht fehlen ;-). Dieses Jahr hatten wir noch besonderen Gast, denn Monika, alias Monschichi, von den <a href=\"http:\/\/achim-achilles.de\/laeuferblogs\/blogs\/das-supertalent-kampf-der-lauf-maschinen.html\" target=\"_blank\">AA-Supertalenten<\/a> hatte sich ebenfalls f\u00fcr die Marathonnacht gemeldet und sich dabei den \u201elangen Kanten\u201c vorgenommen. Jana, Roland, Matze und mir reichte die halbe Distanz, denn bis auf Roland wir haben ja schon Ulm bzw. Berlin im September im Visier!<!--more--><\/p>\n<p>So trafen wir uns gegen 17.00 Uhr auf dem Neuen Markt mit Monika und nutzten die knappe Stunde bis zum Start, uns auch mal pers\u00f6nlich etwas kennenzulernen. Punkt 18.00 Uhr erfolgte am Neuen Markt der Start f\u00fcr die Marathonis, die wir nat\u00fcrlich mit Tr\u00f6ten und Rasseln kr\u00e4ftig anfeuerten. Gudrun als begleitende Radfahrerin \u00fcbernahm wie \u00fcblich den Foto- und Videosupport und machte sich mit den Marathonis auf den Weg. Dieser f\u00fchrte der zun\u00e4chst durch Rostocks City \u00a0und am Stadthafen entlang, bevor es dann auf die andere Warnowseite in Richtung Warnowtunnel, wo sich der Start f\u00fcr die Halbmarathonis befand, ging. Wir dagegen begaben uns direkt nach dem Marathon-Start zur F\u00e4hre, die um 18.15 Uhr vom Stadthafen in Richtung Oldendorf (unweit des Warnowtunnels) losschippern sollte. Die knappe Stunde Fahrt mit der F\u00e4hre macht immer wieder Spa\u00df, denn selbst als Einheimischer sieht man die Stadt mal wieder aus einem anderen Blickwinkel und erf\u00e4hrt gleichzeitig noch einige interessante Dinge zur Geschichte und Gegenwart der Stadt. So verging die \u00dcberfahrt wie im Fluge und wir waren zeitig genug im Startbereich f\u00fcr den Halbmarathon an der Mautstelle des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Warnowtunnel\" target=\"_blank\">Warnowtunnels<\/a> am \u00f6stlichen Warnowufer.<\/p>\n<p>Bei unserer Ankunft sahen wir schon das F\u00fchrungsfahrzeug mit dem ersten Marathoni, der nat\u00fcrlich von allen Anwesenden lautstark bejubelt wurde. Ungef\u00e4hr die die H\u00e4lfte der Strecke lag hier immerhin schon hinter ihm!<\/p>\n<p>Noch einige Bekannte begr\u00fc\u00dfen, die Kleiderbeutel abgeben und schon setzten wir uns in Bewegung in Richtung Startbereich. Mein Nachbar Uwe war auch mit Familie dabei und sein Schwiegervater gab mit 69 Jahren sein Marathondeb\u00fct \u2013 alle Achtung! Roland zerstreute meine aufkommenden Bef\u00fcrchtungen, dass ich im \u00dcberschwang \u00fcberpacen w\u00fcrde und meinte, dass ich nach zwei Kilometern mein Tempo gefunden h\u00e4tte. Schlie\u00dflich st\u00e4nde ich doch auch gut im Training.<\/p>\n<p>Zum Start gab es kurz vor 20 Uhr zun\u00e4chst einen echten, laustarken Kanonendonner. Ich hatte wohl die Ansage verpasst, was es mit dem Kanonendonner auf sich hatte. Roland hatte wohl besser zugeh\u00f6rt: Der Schall des Kanonendonners sollte genau um 20 Uhr am Markt eintreffen und somit mit unserem Startschuss am Warnowtunnel zusammenfallen. Und genau um 20 Uhr ging es dann auch wirklich los \ud83d\ude42 ! Gudrun hatte den Warnowtunnel per Drahtesel auch rechtzeitig erreicht und konnte nun f\u00fcr uns wieder Supporter spielen \ud83d\ude42 !<\/p>\n<p>In der Tunnelr\u00f6hre, die f\u00fcr die Zeit des Marathons f\u00fcr den Autoverkehr gesperrt war, ging es erst einmal bergab. Die knapp 800 Meter in der R\u00f6hre empfand ich als angenehm, da es hier etwas k\u00fchler wurde. Aus dem Tunnel raus ging es nach einem Anstieg dann scharf rechts in Richtung IGA-Park. Nat\u00fcrlich war ich f\u00fcr meine Verh\u00e4ltnisse recht schnell unterwegs, denn mein Puls lag eingangs des IGA-Parks schon bei 170. Ich f\u00fchlte mich dabei jedoch recht fit, was auch an den zwei vorhergegangenen Ruhetagen liegen mochte. Matze und Jana waren an dieser Stelle schon l\u00e4ngst auf und davon und Roland lief hier ca. 100m vor mir.<\/p>\n<p>Bei km 4 gab es den ersten \u201eHella\u201c-Erfrischungspunkt, der von allen L\u00e4ufern dankbar angenommen wurde. Trotz des sp\u00e4ten Starttermins war die Luft bei immerhin 27 Grad recht schw\u00fcl.<\/p>\n<p>Nach der Passage des IGA-Gel\u00e4ndes liefen wir wieder in Richtung Warnowtunnel. Durch das Auf-und-Ab vor und nach der Tunnelpassage hatte es die Strecke doch ganz sch\u00f6n in sich. F\u00fcr Bestzeiten ist der Kurs wirklich nicht geeignet! Ich wunderte mich bei km 6, wie viel L\u00e4ufer hier gegangen sind! Im Tunnel kam mir dann auch Monika entgegen, der ich noch kurz zuwinkte.<\/p>\n<p>Mit km 7 hatten wir wieder die Mautstelle erreicht. Dort wurden wir von Zuschauern, Trommelgewirbel und Musik begr\u00fc\u00dft und bekamen so nochmals einen t\u00fcchtigen Motivationsschub. Mit dem Getr\u00e4nkestand war auch die notwendige Versorgung mit Wasser gew\u00e4hrleistet ;-). Nun war immerhin schon ein Drittel der Strecke und zudem der anspruchsvollste Bereich des Kurses geschafft!<\/p>\n<p>Ich f\u00fchlte mich immer noch fit und merkte, wie ich Roland immer mehr auf die Pelle r\u00fcckte. An der n\u00e4chsten Verpflegungsstelle hatte ich Roland dann auch eingeholt. Hier kamen die Helfer gar nicht mehr nach, die Wasserbecher zu f\u00fcllen. Roland wartete hier, bis ihm der Becher gef\u00fcllt wurde. Ich dagegen machte mich lieber \u00a0wieder auf den Weg.<\/p>\n<p>Der folgende Streckenabschnitt von Krummendorf in Richtung des alten Villenviertels Gehlsdorf f\u00fchrte entlang der Stra\u00dfe \u201eUp\u2019n Warnowsand\u201c und ist recht wenig besiedelt. Die Anwohner hatten es sich bei Sekt und Grillw\u00fcrstchen jedoch im Vorgarten oder an der Stra\u00dfe gem\u00fctlich gemacht, sahen sich das Spektakel an und feuerten uns lautstark an. Insbesondere freuten sich die Kinder, wenn sie mit den L\u00e4ufern einklatschen konnten. (Gudrun hat davon noch ein nettes Video gedreht!)<\/p>\n<h6>Begeisterte Kinder beim Einklatschen mit den L\u00e4ufern:<\/h6>\n<h6><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"425\" height=\"350\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/yxWmNTV7iio\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"425\" height=\"350\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/yxWmNTV7iio\"><\/embed><\/object><\/h6>\n<p>Ab km 13 verlief die Strecke direkt entlang der Warnow und man konnte beim Laufen einen sch\u00f6nen Blick auf Rostock erhaschen. So ein Panorama hat auch nicht jede Stadt zu bieten! F\u00fcr mich kam jetzt die Zeit, mir das mitgebrachte Energy-Gel einzufl\u00f6\u00dfen, da auch schon der n\u00e4chste Verpflegungspunkt in Sicht kam, um mit Wasser etwas nachzusp\u00fclen. Ich habe jedenfalls den Eindruck, durch das Gel noch einen kleinen Kick zu bekommen und kann dann immer noch etwas \u201eaufdrehen\u201c.<\/p>\n<p>Bei km 18 n\u00e4herte ich mich langsam der Petrikirche, nun noch an den Silos am Stadthafen vorbei und dann ab in die City auf die letzten drei Kilometer! Vom Hafen aus ging\u2019s die Grubenstra\u00dfe und Am Vogelsang nochmal recht steil bergan in Richtung Marienkirche. Hier mussten einige L\u00e4ufer dem Anstieg Tribut zollen und gehen. Ich hatte jedoch noch ausreichend Kraft auch hier weiterzulaufen.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber dem Vorjahr hatte sich die Streckenf\u00fchrung leicht ge\u00e4ndert und machte kurz vor dem Ziel noch eine Schleife durch die Breite Stra\u00dfe und die Kr\u00f6peliner Stra\u00dfe. Kurz vor dem Kr\u00f6peliner Tor ging es dann \u00fcber die Kr\u00f6pi, der Hauptgesch\u00e4ftsstra\u00dfe Rostocks, zum Ziel am Neuen Markt. Auf dem R\u00fcckweg hielt ich nach Roland Ausschau, konnte ihn jedoch nicht sichten. Jetzt waren schon die Musik und der L\u00e4rm vom Neuen Markt zu vernehmen und ich mobilisierte nochmals meine Kr\u00e4fte f\u00fcr einen kleinen Endspurt. Jetzt noch die Arme hochrei\u00dfen f\u00fcr Zielfoto und nach 1:51:50 war\u2019s f\u00fcr mich geschafft! Im letzten Jahr bei \u00e4hnlichen Wetterverh\u00e4ltnissen hatte ich 1:54:40 f\u00fcr den HM gebraucht und war danach vollkommen fertig. Erst mal schnell was trinken und auf Roland warten. Beim Warten traf ich \u00fcberraschend Monika, die ich eigentlich noch auf der Strecke w\u00e4hnte. Sie hatte leider unterwegs Probleme bekommen und musste nach 28 km entt\u00e4uscht den Wettkampf abbrechen. Vielleicht gibt es ja n\u00e4chstes Jahr einen neuen Versuch und ein Wiedersehen in Rostock!<\/p>\n<p>Roland kam mit einer Zeit von 2:00:53 mit einem \u00fcblichen furiosen kleinen Endspurt ins Ziel. Er hatte zwischenzeitlich zu hohe Pulswerte und hatte dementsprechend das Tempo gedrosselt, was sehr vern\u00fcnftig war! Nachdem wir uns an den Getr\u00e4nkestanden erst einmal erfrischt hatten, sahen wir uns jetzt nach Jana und Matze um, die nat\u00fcrlich weit vor uns ins Ziel gekommen waren ;-). Gudrun als rasender Reporter war auch wieder da und berichtete uns, dass Matze die HM-Konkurrenz in einer Zeit von 1:16: 31 mit 4 Minuten Vorsprung souver\u00e4n gewonnen hatte! Jana kam als siebte Frau nach 1:40:48 ins Ziel und war mit dem Ergebnis f\u00fcr ihren ersten offiziellen HM-Wettkampf ebenfalls sehr zufrieden. Matze war nach seiner Superzeit jetzt v\u00f6llig fertig und kaum ansprechbar. Gut dass die Siegerehrungen noch etwas auf sich warten lie\u00dfen!<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Jana, Matze und Roland sich erst einmal verschnauften, holte ich zusammen mit Gudrun die Urkunden und die offiziellen Finisherfotos im Rathaus ab. Auf dem Marktplatz spielte derweil Livemusik von den \u201eCrazy Boys\u201c aus Rostock. Mit z\u00fcnftiger Rock\u2019n\u2019Roll-Musik machten die \u201eCrazy Boys\u201c m\u00e4chtig Stimmung und hielten das Publikum am Markt fest. In den Musikpausen gab es dann die Siegerehrungen. Kurz vor Mitternacht war es dann endlich soweit: Die letzte Siegerehrung, die des Halbmarathons, stand an und Matze durfte auf\u2019s Treppchen \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p>Weitere Berichte:<a href=\"http:\/\/www.jana-kiesendahl.de\/2010\/08\/01\/8-hella-marathon-nacht-rostock\/#more\" target=\"_blank\"> Jana&#8217;s Blog<\/a> , <a href=\"http:\/\/marathon-matze.de\/2010\/08\/8-hella-marathon-nacht-rostock\/\" target=\"_blank\">Matze&#8217;s Blog<\/a><\/p>\n<p>Link zu den Ergebnissen: <a href=\"http:\/\/www2.your-sports.com\/details\/index.php?page=4&amp;eventid=3386&amp;lang=de\" target=\"_blank\">hier klicken!<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D1009&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Neben dem Rostocker Citylauf ist die Rostocker Marathonnacht das Laufevent in unserer Heimatstadt. 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