{"id":1052,"date":"2010-08-22T21:55:52","date_gmt":"2010-08-22T19:55:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=1052"},"modified":"2010-08-29T22:41:53","modified_gmt":"2010-08-29T20:41:53","slug":"muritz-lauf-stadte-lauf-von-robel-nach-waren-am-21-08-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=1052","title":{"rendered":"M\u00fcritz-Lauf (St\u00e4dte-Lauf) von R\u00f6bel nach Waren am 21.08.2010"},"content":{"rendered":"ngg_shortcode_0_placeholder\n<h6><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1055 \" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><br \/>\n<object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"425\" height=\"350\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/qWYs7mpTEgg\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"425\" height=\"350\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/qWYs7mpTEgg\"><\/embed><\/object><\/h6>\n<p>Pleiten, Pech und <a href=\"http:\/\/www.sabrina-mockenhaupt.de\/pages\/de\/home\/index.html\" target=\"_blank\">Mocki\u2026<\/a><\/p>\n<p>Nach dem <a href=\"http:\/\/www.tollenseseelauf.de\/\" target=\"_blank\">Tollenseseelauf (HM)<\/a> und dem <a href=\"http:\/\/www.mittsommernachtslauf.com\/\" target=\"_blank\">Krakower Mittsommernachtslauf <\/a>(30 km) reizte nun auch der Lauf entlang Deutschlands gr\u00f6\u00dftem Binnensee, der <a href=\"http:\/\/www.mueritz-lauf.de\/\" target=\"_blank\">M\u00fcritz<\/a>. An die normale Distanz des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%BCritz-Lauf\" target=\"_blank\">M\u00fcritz-Laufes<\/a>, einer 76,6 km langen Umrundung der M\u00fcritz, traute ich mich aber doch nicht. So w\u00e4hlte ich die \u201ekurze\u201c Distanz. Das ist der St\u00e4dte-Lauf von R\u00f6bel nach Waren, der \u201enur\u201c 28,2 km lang ist. Und da ich sowieso nicht um den Sieg laufen w\u00fcrde, konnte ich diesen Lauf\u00a0 prima in meine <a href=\"http:\/\/www.scc-events.com\/events\/berlin_marathon\/2010\/\" target=\"_blank\">Berlin-Marathonvorbereitung <\/a>als lange Trainingseinheit einbauen!<!--more--><\/p>\n<p>Unsere Jugend (Jana, Matze, Roland, Karl) bevorzugten lieber den Schwedenlauf in Wismar am Sonntag. War ja auch k\u00fcrzer (nur 10 km). Gudrun und ich machten uns kurz nach 6 Uhr alleine, ohne Kinder, los. Das Timing war gut geplant, Sicherheiten f\u00fcr alle Eventualit\u00e4ten inklusive, jedenfalls nach unserem Ermessen: Zuerst Gerlind abholen, dann weiter nach R\u00f6bel (Startort), um Gudrun mit Fahrrad dort abzusetzen, dann weiter nach Waren (Auto abstellen) und zu guter Letzt mit dem Bus-Shuttle wieder nach R\u00f6bel zum Start.<!--more--><\/p>\n<p>Es fing auch ganz normal an, wenn wir einmal unsere kleine Unp\u00fcnktlichkeit beim Abholen von Gerlind au\u00dfer Acht lassen, denn wir hatten ja reichlich Sicherheit eingeplant. So trafen wir gegen 7.30 Uhr dann auch am Stadthafen in R\u00f6bel ein und machten Gudruns Klapprad startklar. Gudrun und Gerlind blieben am Startort in R\u00f6bel und ich machte mich mit dem Auto auf den Weg nach Waren\/M\u00fcritz. Dort wollte ich mich in aller Ruhe umziehen und h\u00e4tte dann gen\u00fcgend Zeit, um mit 8.30 Uhr abfahrenden Shuttle-Bus wieder nach R\u00f6bel zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>Soweit der Plan. Eine knappe Stunde sollte wirklich reichlich bemessen sein, um die 24 km auf der B192 von R\u00f6bel nach Waren mit dem Auto zu absolvieren und mich schnell umzuziehen (daf\u00fcr brauche ich wirklich nicht lange). Wie gesagt, so war der Plan. Aber Theorie und Praxis weichen doch manchmal erheblich voneinander ab\u2026<\/p>\n<p>Kurz vor einem der vielen H\u00fcgel trat ich das Gaspedal durch, aber, oh Schreck, es passierte absolut nichts \ud83d\ude41 Das Auto fuhr nur noch mit Standgas, tuk-tuk-tuk\u2026 Ich wurde also logischerweise immer langsamer, bis ich eine beschauliche Schrittgeschwindigkeit erreicht hatte. In diesem Tempo konnte ich unm\u00f6glich bis nach Waren die noch verbliebenen 15 km fahren.\u00a0 Und Au\u00dferdem wurde ich wurde langsam zum Verkehrshindernis, schlimmer als jeder Hutfahrer! Also, was tun? Selbst ist der Mann: o erst mal bei der n\u00e4chsten Gelegenheit rechts ran und mal nachschauen was so ist, d.h. Motorhaube auf und schlau gucken. Schnell hatte ich den Bowdenzug des Gaspedals als \u00dcbelt\u00e4ter entlarvt. Aber doch wo verschwindet er im Fahrzeuginnenraum? Die einfache, aber bislang \u00fcber 300.000 km bew\u00e4hrte, Technik des Berlingos war schnell erkannt. Der Bowdenzug endete an einem Plastikteil, welches das Ende des Bowdenzuges mit dem Gaspedal verbindet und hier war das \u201eEnde\u201c einfach rausgerutscht. Mit etwas Fingerspitzengef\u00fchl hatte ich dann das \u201eEnde\u201c wieder eingef\u00e4delt und die Fahrt konnte weitergehen J ! Doch leider \u00fcberdauerte diese Verbindung nur die n\u00e4chsten f\u00fcnf Kilometer bis kurz hinter Klink. Noch gut 7 km bis nach Waren waren noch vor mir\u2026 So langsam wurde mir die Zeit knapp und ich h\u00e4tte heulen k\u00f6nnen, denn meine Chance, den Shuttle-Bus von Waren nach R\u00f6bel zu bekommen, schrumpfte mit jeder Minute Stillstand gewaltig. Da in der K\u00fcrze keine Hilfe in Sicht war, also nochmal dasselbe Spielchen mit dem Einf\u00e4deln\u2026 Und so langsam hatte ich \u00dcbung!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hatte ich ordnungsgem\u00e4\u00df mein Handy zuvor Gudrun, dem Handymuffel, zur Verwahrung \u00fcbergeben\u2026 und die Zeit tickte. Nun n\u00e4herte ich mich Waren und hoffte, m\u00f6glichst an keiner Ampel halten zu m\u00fcssen. Gl\u00fccklicherweise \u00a0kam ich tats\u00e4chlich bis zum empfohlenen Parkplatz mit freien, kostenlosen Parkpl\u00e4tzen beim Landratsamt in Waren an! Geschafft!!! Von hier sollten es dann nur noch \u201egem\u00fctliche\u201c f\u00fcnf Minuten bis zum Zielort, der auch gleichzeitig Abfahrtsort der Shuttle-Busse war, \u00a0sein. Doch die Uhr zeigte mir schon 8:26 Uhr an :-(! Aber man ist ja L\u00e4ufer, also nur noch schnell die Tasche schnappen und im Eiltempo in Sandalen und gro\u00dfer Tasche bis an den Stadthafen von Waren gesprintet. Von Weitem h\u00f6rte ich gerade: \u201eWer den Shuttle-Bus nach R\u00f6bel nutzen m\u00f6chte, bitte sofort in den Bus einsteigen!\u201c. Ich erh\u00f6hte meine \u201eSchlagzahl\u201c also nochmals und den Sprintefix in mir heraush\u00e4ngen lassen. Ein vorbeifahrender Radfahrer meinte: \u201eNicht so schnell, ist doch noch gen\u00fcgend Zeit\u201c. Tats\u00e4chlich hatte ich mit meinem rekordverd\u00e4chtigen Sprint gerade noch in den Bus h\u00fcpfen k\u00f6nnen. Total verschwitzt, aber happy, dass ich den innerlich fast \u201eabgehakten\u201c Lauf nun doch noch antreten konnte, schaute ich zufrieden nach drau\u00dfen und sah noch einen L\u00e4ufer hinter dem Bus hinterherlaufen. Da ich fast dasselbe Problem hinter mir hatte und ich mich in die Lage des hinterher rennenden L\u00e4ufers sehr gut hineinversetzen konnte, rief ich sofort lauthals nach vorn in den Bus \u201eEs kommt noch einer\u201c. Der nette Fahrer hielt tats\u00e4chlich noch einmal extra f\u00fcr das versp\u00e4tete P\u00e4rchenJ!<\/p>\n<p>Jetzt \u00a0ging zun\u00e4chst alles Weitere zun\u00e4chst nach Plan. Kurz nach 9:00 Uhr trafen die Busse in R\u00f6bel am Stadthafen ein und es ging in Richtung Startnummernausgabe. Hier traf ich auch wieder auf meinen ehemaligen Kommilitonen Edge-Bert, dem ich nat\u00fcrlich gleich die Story br\u00fchwarm berichten musste\u2026<\/p>\n<p>An der Startnummernausgabe stellte sich heraus, dass jetzt Edge-Bert ein Problem hatte, denn sein Geld f\u00fcr die Startgeb\u00fchr lag wohlverwahrt in seiner Tasche im Auto in Waren :-(. Hier konnte ich ihm erst einmal aushelfen, da ich grunds\u00e4tzlich Wertgegenst\u00e4nde nicht im Auto liegen lassen mag und Gudrun, meiner pers\u00f6nlichen Supporterin, diese Sachen dann zur Verwahrung \u00fcbergebe.<\/p>\n<p>Wir hatte zum Start jetzt noch gen\u00fcgend Zeit, uns umzuziehen und auch nochmal die \u201e\u00d6rtlichkeiten\u201c aufzusuchen. Gudrun und Gerlind sa\u00dfen in der N\u00e4he auf einer Parkbank und hatten sich beim K\u00e4ff\u2018chen die Zeit vertrieben. Als ich ihnen gerade ihnen meine Odyssee mit dem Berlingo berichtete, schwenkte mein Blick auf eine kleine, zierliche L\u00e4uferin in der N\u00e4he, die gerade locker mit anderen L\u00e4ufern plauderte und nebenbei Autogramme gab und sich zu gemeinsamen Fotos aufstellte. Irgendwie kannte ich doch das Gesicht (Leichtathletik-EM?). Donnerwetter: tats\u00e4chlich es war <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sabrina_Mockenhaupt\" target=\"_blank\">Mocki<\/a> \ud83d\ude42 ! Gudrun hatte sie schon vorher, beim Warten auf mich, gesichtet, als sich Mocki zur Anmeldung ganz normal hinten an die Schlange angestellt hatte. Wir waren total \u00fcberrascht, denn mit derartiger Prominenz hatte wohl keiner gerechnet! So etwas wertet die Konkurrenz m\u00e4chtig auf!<\/p>\n<p>Die Minuten bis zum Start verstrichen schnell und nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung aller Teilnehmer und, nat\u00fcrlich, einer besonderen Begr\u00fc\u00dfung von Sabrina Mockenhaupt \u00a0wurden wir Punkt 10:00 Uhr auf die Strecke geschickt. Wir w\u00fcnschten alle einander noch viel Gl\u00fcck und eine gesunde Ankunft in Waren.<\/p>\n<p>Allerdings meine das gerade aktuelle Hoch \u201eFred\u201c es zu gut mit uns, denn es waren Temperaturen von 27\u00b0-30\u00b0C avisiert und die Sonne schien, und schien, und schien\u2026 Gut, dass ich mich zuvor noch mit Gerlinds Sonnencreme etwas vor den Strahlen gesch\u00fctzt hatte J! Ich selbst hatte diese nat\u00fcrlich zu Hause in der morgendlichen Hektik vergessen.<\/p>\n<p>Da ich schon ein etwas schlechtes Gewissen bez\u00fcglich meiner Marathonvorbereitung hatte, bin ich zwei Tage zuvor gerade 23 km locker gelaufen und sp\u00fcrte diese auch noch etwas in den F\u00fc\u00dfen, aber was soll\u2018s.<\/p>\n<p>Gestartet bin ich zun\u00e4chst ziemlich hinten, habe dann aber relativ schnell \u201emein\u201c Tempo gefunden und bin zun\u00e4chst einige Kilometer in der N\u00e4he von Gerlind gelaufen. Versorgungstechnisch war f\u00fcr alles gesorgt, denn insbesondere auch f\u00fcr die Ultral\u00e4ufer, f\u00fcr es die bereits um 8 Uhr in Waren losging, waren viele Versorgungspunkte auf der Strecke eingerichtet. Hier gab es dann Wasser, Cola, Tee, Haferschleim, \u00c4pfel. F\u00fcr jede Geschmacksrichtung war also gesorgt! Au\u00dferdem gab es Eimer mit Wasser und Schw\u00e4mmen, eine herrliche Erfrischung den fast 30 \u00b0C und nach den ersten zehn Kilometern.<\/p>\n<p>Auch aus landschaftlicher Sicht hat dieser Lauf entlang der M\u00fcritz einiges zu bieten. Weite Felder, Waldabschnitte und nat\u00fcrlich die M\u00fcritz selbst sorgen f\u00fcr ein sch\u00f6nes Naturerlebnis!<\/p>\n<p>Gudrun hatte mit ihrem Spezialsupport auf dem Klapprad wie \u00fcblich voll zu tun. Zun\u00e4chst war nat\u00fcrlich der \u00dcberraschungsgast Mocki kurz nach dem Start \u201eeinzufangen\u201c. Und danach dann nat\u00fcrlich auch die sonstige L\u00e4uferschar \ud83d\ude09 !<\/p>\n<p>Ich durfte schon mal mein Berlin-Shirt zur Probe tragen. Bei unserem letzten Berlinaufenthalt letzte Woche anl\u00e4sslich des Leonhard-Cohen-Konzertes, hatte Roland ein gr\u00fcnes Shirt der Firma \u201eRehbock\u201c, passend in meiner Gr\u00f6\u00dfe und dazu noch reduziert gesichtet. Aus Supportersicht hat die Farbe Gr\u00fcn nach Gudruns Meinung Vorteile, da diese Farbe nicht ganz so h\u00e4ufig vertreten ist!<\/p>\n<p>Allerdings waren dann doch einige gr\u00fcne Shirts vertreten (hat sich der sichtbare Vorteil der gr\u00fcnen Shirts schon herumgesprochen?!?). Die Anzahl hielt sich aber noch in Grenzen!<\/p>\n<p>Tja, der Lauf selbst war sehr sch\u00f6n und ich pers\u00f6nlich habe mich auch nicht selbst unter Druck gesetzt, um irgendwelche Bestzeiten zu laufen. Ab und an sah ich mal auf die Pulsuhr und versuchte, durch leichte Temporeduzierung und den kurzen Aufenthalten an den Erfrischungsst\u00e4nden den Puls etwas unter Kontrolle zu halten.<\/p>\n<p>Ein-, \u00a0zweimal tauchte dann auch Gudrun wieder auf, um einige Fotos und nat\u00fcrlich auch die ber\u00fchmten Videoaufnahmen meines genialen Laufstils f\u00fcr die Nachwelt zu erhalten ;-).<\/p>\n<p>Bei Kilometer 21 ging es vorbei am wundersch\u00f6nen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klink\" target=\"_blank\">Schloss Klink<\/a>, das direkt an der M\u00fcritz gelegen ist. Dieses Schloss geh\u00f6rte irgendwann einmal Karl-Eduard von Schnitzler, dem Macher vom <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_schwarze_Kanal\" target=\"_blank\">\u201eSchwarzen Kanal\u201c<\/a>. \u00a0\u201eDer schwarze Kanal\u201c war die einzige DDR-Fernsehsendung mit offiziell genehmigtem \u201eWestmaterial\u201c. Greifswald hatte neben Dresden wegen des mangelnden Westempfangs den Titel \u201e<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tal_der_Ahnungslosen\" target=\"_blank\">Tal der Ahnungslosen<\/a>\u201c inne. F\u00fcr mich als damaligen Greifswalder war die Sendung \u00a0aber somit die einzige M\u00f6glichkeit, irgendetwas vom feindlichen Westfernsehen zu gucken \ud83d\ude09 )<\/p>\n<p>Nach einem weiteren Erfrischungsstand ging es ab in den Wald und hier wurde es auch bald ziemlich eng, denn der Wegweiser zum \u201eM\u00fcritzseelauf\u201c wies auf einen Holzstapel. H\u00e4, hier sollen wir lang???<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, eine ca. 30 cm breite L\u00fccke zwischen Zaun und Holzstapel war da und weiter ging es im Crosslauf-Stil durch den Wald entlang eines schmalen Trampelpfades, der durch meine Vorl\u00e4ufer schwach als solcher zu erkennen war.<\/p>\n<p>Ein heruntergefallener Ast h\u00e4tte hier fast den Lauf f\u00fcr mich beendet, da ich den Ast zwischen die Beine bekam und mich gerade noch irgendwie \u201efangen\u201c konnte!<\/p>\n<p>Nun n\u00e4herte ich mich langsam Waren\/M\u00fcritz und damit dem ersehnten Ziel. Ein Blick nach unter lie\u00df mich zun\u00e4chst etwas verwundern: auskristallisiertes Salz an den Beinen lie\u00dfen die Beine ziemlich wei\u00df erscheinen. Das habe ich bislang noch nicht erlebt. Zum Gl\u00fcck war kein Spiegel in der N\u00e4he, \u00a0vielleicht sah ich schon aus wie ein Schneemann L!<\/p>\n<p>Die letzten Meter bis ins Ziel wollte ich dann einfach nur nochmal genie\u00dfen und ich stellte mir vor, dass \u201enur\u201c noch ein Drittel bis zum Marathon fehlen w\u00fcrden. Tja mal sehen\u2026<\/p>\n<p>\u00dcber den Zielstrich ging es dann f\u00fcr mich nach 2:31:01 h und ich kann damit auf Platz 51 der Gesamtwertung!<\/p>\n<p>Gudrun hatte gerade noch die Ank\u00fcndigung meines Zieleinlaufs von Weitem geh\u00f6rt und mich sozusagen um Sekunden verpasst.<\/p>\n<p>Nach dem Lauf ging es dann noch schnell zum Duschen, Umziehen und Nudelessen. Die Siegerehrung mit Mocki warteten wir noch ab. Nach der Siegerehrung begaben wir uns in Richtung Auto, ebenso wie Mocki. Da wir uns auf dem Weg in die gleiche Richtung befanden, fragte ich sie, ob wir mal ein Foto mit ihr machen k\u00f6nnen\u2026 Ganz unkompliziert sagte sie zu und schon hatten wir eine sch\u00f6ne Erinnerung an diesen Lauf: Edge-Bert, Gerlind und ich mit Mocki auf einem Foto zusammen! Mocki ist wirklich super-sympathisch!<\/p>\n<p>Dann wollten Edge-Bert und ich uns noch um die Reparatur des Bowdenzuges k\u00fcmmern, denn so eine Kleinigkeit, da war ich mir sicher, bekommt Mann alleine hin. Am Nachmittag stand Teil 2 des Tagesprogramms an, der traditionsreiche Rostocker Triathlon, nunmehr in der 28. Auflage. Gerlind wurde auch schon langsam ungeduldig, denn sie war beim Triathlon als Helfer eingeteilt und hatte dort einen Verpflegungspunkt zu betreuen. 15:30 Uhr sollt sie zur Einweisung da sein. Das sollte ja zu schaffen sein, in 1,5 h nach Warnem\u00fcnde \u00fcber die A 19 und A 20 zu kommen. Unser Berlingo, der ja in Waren geparkt war, sollte ja mit etwas Pflaster was ich ansonsten f\u00fcr das abkleben empfindlicher K\u00f6rperteile (siehe Laufsau) verwende, wieder flott zu kriegen sein\u2026<\/p>\n<p>Edge-Bert versorgte mich dann doch noch mit etwas derberem Klebeband und Plastikschellen \u2013 damit auch nichts mehr schief gehen kann ;-). Nachdem ich ja schon mit der Mechanik des Berlingo (kurz Berli) bestens vertraut war sollte es f\u00fcr mich also kein Problem sein diese Reparatur selbst durchzuf\u00fchren. Nach ca. 20 Minuten hatte ich dann also Pflaster, Klebeband und Plastikschellen fest verankert und unserer Heimfahrt sollte nichts mehr im Wege stehen.<\/p>\n<p>Allerdings hielt diese geniale Konstruktion nur bis Ortseingang Klink \ud83d\ude09 ! Ein weiterer Versuch der Reparatur hielt danach bis Ortsmitte Klink\u2026 So langsam verstrich die Zeit. 15.30 Uhr Warnem\u00fcnde war beim besten Willen nicht mehr zu halten\u2026<\/p>\n<p>Nun half es nichts mehr. Gudrun rief den ADAC an und nach einer guten halben Stunde war das Problem gemeinsam mit dem netten ADAC-Mann und Zweikomponentenkleber gel\u00f6st und die Fahrt konnte weitergehen. Gerlind hatte indessen schon alle Hoffnung \u00a0aufgegeben, noch rechtzeitig an den Wasserstand in Warnem\u00fcnde zu kommen. Doch dies in einem weiteren Bericht\u2026<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D1052&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Pleiten, Pech und Mocki\u2026 Nach dem Tollenseseelauf (HM) und dem Krakower Mittsommernachtslauf (30 km) reizte nun auch der Lauf entlang Deutschlands gr\u00f6\u00dftem Binnensee, der M\u00fcritz. 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