{"id":1206,"date":"2010-09-27T00:23:17","date_gmt":"2010-09-26T22:23:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=1206"},"modified":"2010-09-28T07:16:41","modified_gmt":"2010-09-28T05:16:41","slug":"37-real-berlin-marathon-am-26-09-2010-mein-debut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=1206","title":{"rendered":"37. real.- Berlin Marathon am 26.09.2010 &#8211; Mein Deb\u00fct!"},"content":{"rendered":"<h6>ngg_shortcode_0_placeholder<\/h6>\n<h6><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1208\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie:<\/a><\/h6>\n<p><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"425\" height=\"350\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/rv1oW4KFvWE\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"425\" height=\"350\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/rv1oW4KFvWE\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>Nun war also der gro\u00dfe Tag da: mein allererster Marathon, und dazu noch in Berlin, sollte heute starten. Letzte Woche in Ulm hatte ich schon echte Zweifel, ob es noch was werden w\u00fcrde, denn ich hatte mir eine leichte Erk\u00e4ltung, gl\u00fccklicherweise fieberfrei und wirklich nur leicht, eingefangen. So klemmte ich mir die letzten Trainingseinheiten und genoss stattdessen \u00c4therische \u00d6le im heimischen Whirlpool. Dies hat, zusammen mit einigen rezeptfreien Hustentabletten, echt geholfen. Am Donnerstag drehte ich noch eine klitzekleine Trainingsrunde, nur 5 km lang, und dies auch eher gem\u00e4chlich.<!--more--><\/p>\n<p>So reisten wir also mit gro\u00dfem Tross, denn auch Jana, Roland, Matze und Gudrun wollten das historische Ereignis, meinen ersten Marathon, nicht verpassen, am Samstag zu unserem Hotel nach Berlin-Lichtenrade. \u00a0Dort trafen wir f\u00fcnf auf weitere Verst\u00e4rkung. \u00a0Micha und Silvia aus Stuttgart, die wir in unserem Urlaub in der Karibik kennengelernt hatten, hatten bereits am Donnerstag in unserem Hotel eingecheckt. Mit ihnen zusammen wollten wir dann auf die Marathonmesse. Leider mussten sie etwas l\u00e4nger als vermutet\u00a0 auf uns warten, denn irgendein Malheur passiert immer. Diesmal hatte Jana ihre Handtasche in der Autobahnrastst\u00e4tte \u201eLinumer Bruch\u201c vergessen. Und so durften wir, schon fast in Berlin, ungef\u00e4hr die halbe Autobahn zwischen Rostock und Berlin wieder zur\u00fcckgurken, damit wir einen erneuten Halt in dieser Rastst\u00e4tte machen konnten. Zum Gl\u00fcck hatte das Personal die Handtasche samt Inhalt vor Fremdzugriff schon gesichert und der Koch winkte Jana gleich heran. Dieser \u201ekleine\u201c Umweg kostete uns fast eine Stunde. Und so kamen wir leider nicht mehr p\u00fcnktlich zu Achims letzter Lesung auf der \u201eBerlin-Vital\u201c.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise entdeckten wir Achim just in dem Augenblick, als er die Messe verlassen wollte. Es ergab sich dann noch ein kurzes Gespr\u00e4ch mit Achim. Ich stellte mich ihm vor, dass wir die aus Rostock sind. Darauf Achim\u2019s O-Ton: \u201eAch die Verr\u00fcckten \u2026\u201c Es war f\u00fcr uns nat\u00fcrlich ein Erlebnis, den Meister mal pers\u00f6nlich kennengelernt zu haben. Mein pers\u00f6nliches Supporterteam bestand diesmal aus Gudrun (ist ja logo), Roland, Jana und Matze. Auch Micha und Silvia lernten nun Achim pers\u00f6nlich kennen. Dass ich ja von einem so gro\u00dfen Supportteam\/Fanclub begleitet wurde, erstaunte selbst Achim. Schade, dass Achim krankheitsbedingt nicht selbst an den Start gehen konnte! Aber was soll\u2018s, Gesundheit geht vor. Daher an dieser Stelle an ihn die besten Genesungsw\u00fcnsche, sowie an alle anderen von Erk\u00e4ltungen geplagten (Juliane, Jens, \u2026).<\/p>\n<p>Nach dem Gespr\u00e4ch mit Achim wurde es dann Zeit, die Startunterlagen abzuholen. Schade, dass das bestellte Finishershirt nicht mehr lieferbar war. Ist ja f\u00fcr den Veranstalter fast schon peinlich, da seit einem halben Jahr die Anzahl der bestellten (und auch bezahlten!) \u00a0Shirts bekannt sein d\u00fcrfte. Tja, was soll\u2018s!\u00a0 Das bereits gezahlte Geld gab es zumindest zur\u00fcck\u2026<\/p>\n<p>F\u00fcr Matze war die Messe sehr erfolgreich. Seit einem Jahr, d.h. seit dem letzten Berlin-Marathon, suchte er\u00a0 die ultraleichten Rennschuhe von Mizumo. Und hier, auf der Messe, standen die Objekte seiner Begierde in einer Glasvitrine. Das Beste daran war: Sie waren in einer f\u00fcr ihn passenden Gr\u00f6\u00dfe vorhanden!<\/p>\n<p>Auch ich wurde f\u00fcndig: Passend zu meinem gr\u00fcnen Shirt von \u201eReebook\u201c fand ich eine gr\u00fcne Schirmm\u00fctze. Dies sollte sich dann sp\u00e4ter noch bezahlt machen\u00a0 ;-)) !<\/p>\n<p>Nach dem Messebesuch waren wir alle sieben m\u00e4chtig hungrig. Micha kannte einen wirklich guten Italiener in Lichtenrade. Alles war wirklich lecker: die handgemachten Nudeln, die Steinofenpizza und auch die flambierten Nudeln mit Tr\u00fcffeln und Mandeln.<\/p>\n<p>Heute, am Sonntag, klingelte der Wecker um 6.00 Uhr. Mit Micha wollte ich kurz nach 7.00 in Richtung Potsdamer Platz fahren, damit wir in Ruhe die letzten Vorbereitungen vor dem Start erledigen konnten. Der erste Blick aus dem Fenster lie\u00df nichts Gutes erahnen: Wie bereits am Vortag pl\u00e4tscherten die Regentr\u00f6pfchen ununterbrochen sanft herunter .<\/p>\n<p>Micha ist mit seiner 18. Teilnahme am Berlin-Marathon sozusagen ein \u201ealter Hase\u201c. Er wollte mit mir \u201egem\u00fctlich\u201c im 5-er Schnitt losbrausen. Bei Abgabe der Kleiderbeutel haben wir uns dann leider schon vor dem Start aus den Augen verloren, sonst w\u00e4re ich eine 3:30-er Zeit gelaufen (oder h\u00e4tte vorher, das w\u00e4re wahrscheinlicher gewesen, das Handtuch schmei\u00dfen m\u00fcssen) \u2026<\/p>\n<p>Ich hatte von Beginn an den Eindruck einer perfekt organisierten Veranstaltung! Wenn man sich die Massen von \u00fcber 40.000 Startern vorstellt. Das ist einfach Wahnsinn!<\/p>\n<p>Kurz nach 9.00 Uhr wurden die L\u00e4ufer der erste \u201eWelle\u201c auf die Strecke geschickt. Ich lief, auf Michas Empfehlung, im Starterfeld F mit (Micha: \u201e\u2026 damit du nicht \u00fcber die Plastikbecher stolperst\u201c).<\/p>\n<p>In Berlin war heute echtes Shit-Wetter. Wie bereits am fr\u00fchen Morgen kam leichter bis m\u00e4\u00dfiger Regen herunter und auch die Temperaturen konnte man keineswegs als angenehm bezeichnen. Es war alles etwas feuchtkalt. Naja, das kann leider ein Veranstalter noch nicht beeinflussen. Fast jeder der Starter nahm gerne die W\u00e4rmefolien in Anspruch, die \u00fcberall verteilt wurden. Es gab etliche, die den ganzen Marathon darin absolvierten. Dummerweise hatten die Folien dieses Jahr fast die gleiche Farbe wie mein Shirt: nat\u00fcrlich die neue Modefarbe der L\u00e4uferszene, n\u00e4mlich Gr\u00fcn. Irgendwie hatten wir den Verdacht, dass wir aufgrund unserer Suche in den verschiedenen Laufl\u00e4den die Nachfrage nach gr\u00fcnen Shirts angeheizt haben \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Aus den zahllosen Tipps diverser Marathonb\u00fccher sowie pers\u00f6nlicher Erfahrungen von Jana wusste ich, dass es nicht wirklich gut w\u00e4re, den Marathon zu schnell anzugehen. Und vor allem sollte der Puls unter Kontrolle gehalten werden\u2026.<\/p>\n<p>Diese Tipps, im Moment f\u00fcr mich zwar noch eher theoretischer Natur, versuchte ich nat\u00fcrlich zu beherzigen und bin dann auch die Strecke etwas verhaltener als f\u00fcr mich \u00fcblich angegangen. Sobald der Puls \u00fcber die 160 ging, drosselte ich das Tempo leicht und kann dann auch wieder etwas runter. Den Traum, gleich beim ersten Marathon unter 4 h zu bleiben, war f\u00fcr mich wirklich sekund\u00e4r. Wirklich wichtig war f\u00fcr mich: finishen und mich danach einigerma\u00dfen gut f\u00fchlen. Au\u00dferdem hatte ich auch m\u00e4chtigen Respekt vor dem \u201eMann mit dem Hammer\u201c, der doch immer und \u00fcberall heraufbeschworen wird!<\/p>\n<p>Der Lauf durch die Berliner City machte wirklich Spa\u00df. So ging es an zahllosen Sehensw\u00fcrdigkeiten der Hauptstadt vorbei. Zahlreiche Bands spielten von Jazz \u00fcber Ethno bis Samba alle m\u00f6glichen Musikstile. Dazu nat\u00fcrlich die immer wieder von Neuem beeindruckenden Trommlergruppen. Das motiviert ungemeinJ!<\/p>\n<p>Im Vorfeld hatten wir uns daf\u00fcr entschieden, dass ich supporterfreundlich auf der rechten Seite des L\u00e4uferfeldes in meinem froschgr\u00fcnen Outfit laufe. So wurde ich fast immer rechtzeitig von Supportteam 1, d.h. von Gudrun (Foto) und Silvia (Motivation), \u00a0und dem Supportteam 2, bestehend aus Roland (Video), Jana (Motivation) und Matze (Foto) sowie Bernd (Foto, Video) und meiner Mutter (Motivation), entdeckt und lautstark zugejubelt \ud83d\ude09 Das war einfach genial!<\/p>\n<p>Die HM-Marke hatte ich dann auch einige Sekunden \u00fcber der 2h-Marke erreicht. Hier hatte ich noch eine leise Hoffnung, mit einem kleinen Endspurt noch den \u201eTraum\u201c (d.h. sub 4) zu erf\u00fcllen\u2026<\/p>\n<p>Mein l\u00e4ngster Lauf bislang ma\u00df allerdings \u201enur\u201c 32 km. Alles was danach kam, war f\u00fcr mich Neuland. Saubl\u00f6d war allerdings, dass mein gerade im Sonderangebot auf der Messe gekaufter Startnummerngurt mit den Squeeze-Gels im wahrsten Sinn des Wortes nicht hielt, was er versprach. Von den Gels konnte ich letztendlich nur ein Gel retten. Alle anderen waren auf der Strecke geblieben, einfach vom Gurt direkt, und von mir zun\u00e4chst unbemerkt, auf die Stra\u00dfe gefallen L . Dabei waren auch die beiden Tomato-Gels bei, die ich mich schon so gefreut hatte \u2026<\/p>\n<p>Versorgungstechnisch war nat\u00fcrlich alles bestens abgesichert. Alle f\u00fcnf km gab es Wasser und diverse Ausdauerprodukte. Ich habe dann auch immer relativ viel Zeit an den St\u00e4nden verplempert, \u00a0hielt es aber f\u00fcr wichtiger, als v\u00f6llig ausgetrocknet und verhungert auf der Strecke zu bleiben.<\/p>\n<p>Gels konnte ich zu meinem Gl\u00fcck bei km 26 kostenlos nachbunkern. Zwei nahm ich dann auch gleich\u00a0 zu mir und die wohltuende Wirkung lie\u00df auch nicht lange auf sich warten.<\/p>\n<p>Nebenbei hielt ich nat\u00fcrlich immer Ausschau nach meinen pers\u00f6nlichen Supportern, aber auch nach Heiko (Feuerr\u00e4der) und Juliane (Barbarine) aus der Achim-Achilles-Community.<\/p>\n<p>Achim konnte ich bei km 34 (H\u00f6he Ku\u2018damm) nicht entdecken, wo er eigentlich auf die L\u00e4ufer der \u201eMission 239\u201c warten wollte. Sicherlich hat Mona ihm dann doch aufgrund der Erk\u00e4ltung\u00a0 und des Fiebers etwas Bettruhe angeraten. Sehr vern\u00fcnftig!<\/p>\n<p>F\u00fcr mich wurde es jetzt auch etwas heftiger, da sich eine Nackenverspannung rechts langsam bis zum Kopf und in die rechte Schulter hinein hochzog. Jetzt besser ungewollte oder verquere Bewegungen vermeiden. Nach einigen Minuten war der Spuk zum Gl\u00fcck auch wieder vorbeiJ!<\/p>\n<p>Den Trupp von Jana, Roland und Matze sah ich noch am Potsdamer Platz.\u00a0 Sie waren ja auch nicht zu \u00fcberh\u00f6ren: \u201ePaapaaa\u201c und \u201eSprintefix\u201c \u00a0wurde gerufen und ich konnte noch locker hin\u00fcber winken. Die letzten drei km brachen jetzt an und mein Laufstil sah sicherlich eher wie Schlurfen aus, jedenfalls war so mein Gef\u00fchl. Jana machte sich schon Sorgen, wie lange ich f\u00fcr die letzten km brauchte. Dabei wollte ich einfach nur die letzten km genie\u00dfen. Nach dem Gendarmenmarkt und \u201eUnter den Linden\u201c kam endlich das Brandenburger Tor in Sicht!!!<\/p>\n<p>Gudruns Kollege Lars, der schon einige Marathons in Berlin gelaufen war, sagte mir noch letzte Woche, dass ich diesen Moment einfach nur genie\u00dfen sollte J! Diesen Ratschlag habe ich befolgt. Statt Tempo zuzulegen, Tempo herausgenommen und auf der rechten Seite alle Leute \u201eabgeklatscht\u201c.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr entdeckte ich dann noch Bernd, Jana, Roland und Matze kurz vor dem Brandenburger Tor \ud83d\ude42 . Ich war echt happy, \u00a0jetzt auch ein echter Marathoni zu sein, und dies eine Woche nach Janas erfolgreichem Marathon-Finish in Ulm!<\/p>\n<p>Danach nat\u00fcrlich noch bei den Massen: warten auf die Medaillen, Gep\u00e4ckbeutel abholen, duschen und mit der Familie treffen. Gegen 14.45 Uhr war ich dann endlich am vereinbarten Treff beim Buchstaben \u201eK\u201c.<\/p>\n<p>Es wurde mir nat\u00fcrlich von allen gratuliert. Pers\u00f6nlich betrachtet bin ich auf meinen ersten Marathon in einer Zeit von 4:17 h echt stolz! Eigentlich konnte bei so viel Unterst\u00fctzung auch nicht viel schiefgehen!<\/p>\n<p>Leider haben wir dann Stefan (Oppelnhoppel) nicht mehr getroffen. Auch Heiko und Juliane konnten nicht nach Berlin, da auch Juliane stark erk\u00e4ltet war. Also nochmal auf diesem Weg gute Besserung!<\/p>\n<p>Jetzt als erst mal etwas regenerieren und dann geht es ja auch schon bald nach Stralsund zum 2. AA-Treffen! Ich freue mich schon drauf ;-).<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Angekommen in Rostock haben wir festgestellt, dass es hier bei uns an der K\u00fcste die ganze Zeit trocken war ;-))<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D1206&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie: Nun war also der gro\u00dfe Tag da: mein allererster Marathon, und dazu noch in Berlin, sollte heute starten. 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