{"id":1283,"date":"2010-10-25T12:20:30","date_gmt":"2010-10-25T10:20:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=1283"},"modified":"2010-10-26T23:36:36","modified_gmt":"2010-10-26T21:36:36","slug":"12-dresden-marathon-am-24-10-2010-aus-supportersicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=1283","title":{"rendered":"12. Dresden Marathon am 24.10.2010 aus Supportersicht"},"content":{"rendered":"<h6>ngg_shortcode_0_placeholder<\/h6>\n<h6><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1286\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie:<\/a><\/h6>\n<h6>Video von Start:<\/h6>\n<p><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"425\" height=\"350\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/LkCwPSTplro\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"425\" height=\"350\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/LkCwPSTplro\"><\/embed><\/object><\/p>\n<h6>und die ultimative Zusammenfassung:<\/h6>\n<p><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"425\" height=\"350\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/vLrjm3Z89SI\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"425\" height=\"350\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/vLrjm3Z89SI\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>Nachdem Matze in Ulm beim Einstein-Marathon vor f\u00fcnf Wochen mit Bauchmuskelkr\u00e4mpfen leider aufgeben musste, wollte er es in Dresden noch mal wissen. Er hatte in der Zwischenzeit auf Anraten seines Arztes\u00a0 reichlich Magnesium \u201egeknabbert\u201c und hoffte, dass damit die Ursache f\u00fcr seine Beschwerden beseitigt worden w\u00e4re. Um die Theorie in der Praxis zu testen, musste halt noch mal ein Marathon her und das sollte Dresden sein.<!--more--><\/p>\n<p>Matze war also f\u00fcr Marathon gemeldet, Jana reichten 10 km. Ich dagegen bekam von Gudrun ein \u201eStartverbot\u201c und wurde als Kameramann verpflichtet. Irgendwie hatte sie schon recht: ein wettkampffreies Wochenende zwischen R\u00fcgenbr\u00fcckenlauf (HM) und Stralsunder Fachhochschullauf (10 Miles = 16 km) tut vielleicht auch mal gut\u2026<\/p>\n<p>Quartier hatten wir bei meinem Cousin Ralf in Freital. Ralf selbst ist auch Freizeitl\u00e4ufer und hat dieses Jahr erfolgreich am OEM (Oberelbe Marathon) teilgenommen. Ausgerechnet am Samstag war das Spiel Dynamo Dresden gegen Hansa Rostock angesetzt. Die Partie war schon seit Wochen komplett ausverkauft. Das soll man sich mal vorstellen: 29.000 Karten f\u00fcr ein Drittligaspiel waren innerhalb von 55 Stunden ausverkauft! Von solchen Besucherzahlen w\u00fcrde so mancher Erstligist tr\u00e4umen\u2026 Leider bergen aber gerade die reinen Ostderbys gro\u00dfes Randalepotenzial.<\/p>\n<p>Nachdem wir von Ralf und seiner Familie herzlich empfangen wurden und uns die von Conny (Ralfs bessere H\u00e4lfte) gekochte Pasta schmecken lie\u00dfen, ging es zur Marathonmesse in die Innenstadt. Am Hauptbahnhof schien bereits der Ausnahmezustand zu herrschen. Unz\u00e4hlige Polizeifahrzeuge waren hier postiert. Wir hatten vorausschauend eine Zeit gew\u00e4hlt, in der das Spiel im Gange war und somit keine Fans, ich meine hier vor allem die gewaltbereiten, nicht zu sehen waren. \u00dcber Dresden schien bei angenehmen Temperaturen die Sonnen und so genossen noch viele Leute den Bummel durch die pr\u00e4chtige Altstadt von Dresden. Ralf machte ganz nebenbei noch eine kleine Stadtf\u00fchrung. Au\u00dfer Gudrun, die hier vier Jahre studiert hatte, kannten wir anderen Dresden weniger gut. Unweit der Semperoper befand sich \u00a0Congress Center, in dem die Marathonmesse war und die Ausgabe der Startnummern erfolgte. Drei Trommlergruppen \u00fcbten vor der Messe zusammen f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag und machten eine tolle Stimmung. W\u00e4hrend eine Truppe spielte, zog die n\u00e4chste ausgelassen mit einer Polonaise herum.<\/p>\n<p>Nebenbei hielten wir auch noch nach Ulf (Saxwolf) aus der AA-Community Ausschau, der sich ebenfalls die Marathonstrecke vorgenommen hatte. Wir hatten uns wohl ganz knapp verfehlt, wie ich seiner SMS entnehmen konnte L.<\/p>\n<p>In der Halle liefen uns dann auch schon die ersten Kenianer \u00fcber den Weg. Damit hatten einheimische Sportler wie im letzten Jahr sicherlich keine Chance auf den Sieg\u2026 Jana und Matze holten sich ihre Startunterlagen ab und anschlie\u00dfend schlenderten wir kurz \u00fcber die Marathonmesse. Au\u00dfer neuartige Magnethalterungen f\u00fcr die Startnummern haben wir dann aber nicht weiter unsere Ausr\u00fcstung aufgestockt ;-). Gudrun hielt mich von einem weiteren Kauf ab. Hat jemand schon etwas von \u201ePower Balance\u201c-Armb\u00e4ndern geh\u00f6rt? Nat\u00fcrlich hatten auf der Messe alle m\u00f6glichen Marathonveranstalter ihre St\u00e4nde aufgebaut. Was mich echt noch interessieren k\u00f6nnte, w\u00e4re der Nordseelauf, bei dem auf acht Inseln gelaufen wird, also so eine Art Intensiv-Laufurlaub darstellt.<\/p>\n<p>Am Abend hatte Ralf und ich ein kleines L\u00e4ufchen in Freital geplant. Es wurde aber mit der Heimkehr doch sp\u00e4ter als gedacht, so dass wir der Dunkelheit wegen unser L\u00e4ufchen auf den n\u00e4chsten Morgen verschoben.<\/p>\n<p>Um 10.00 Uhr sollte der Start erfolgen. Eine Stunde vorher wollten wir da sein, eine Viertelstunde w\u00fcrden wir in die Stadt ben\u00f6tigen. Somit hatten wir morgens noch gen\u00fcgend Zeit, Ralfs Stammrunde mit meinem Garmin GPS-technisch zu vermessen. Ich war, als wir die Strecke liefen, dann doch froh, dass wir uns f\u00fcr den Morgenlauf entschieden hatten. \u00a0Die Strecke war sehr anspruchsvoll: entsprach mit ihren Unebenheiten mehr einer Crosstrecke und solche Anstiege habe ich in Rostock noch nicht gefunden.<\/p>\n<p>Nach dem leckeren Fr\u00fchst\u00fcck machten Gudrun, Jana, Matze und ich uns in Richtung Congress Center auf. Dort angekommen musste Matze erst einmal seinen Startblock kl\u00e4ren.\u00a0 Bei ihm Stand \u201eC\u201c drauf, bei Jana \u201eB\u201c. Jana am\u00fcsierte sich bereits am Vorabend, als ihm das aufgefallen war, k\u00f6stlich dar\u00fcber, dass Matze hinter ihr starten sollte. Beim Trouble-Schalter kl\u00e4rte sich das aber schnell auf: Auf Matzes Startnummer befand sich ein neon-oranger Streifen, mit dem anzeigt wurde, dass er im Elite-Block, also noch vor Block A, startet \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p>Zusammen gingen wir zum Stargebiet in die Ostra-Allee. Kurz vor dem \u00a0Start verabschiedeten wir Supporter uns von Jana und Matze und w\u00fcnschten beiden nat\u00fcrlich viel Erfolg. Insbesondere w\u00fcnschten wir Matze, dass er den Lauf ohne Kr\u00e4mpfe bew\u00e4ltigen w\u00fcrde. An Magnesiummangel d\u00fcrfte es ja jetzt nicht mehr scheitern.<\/p>\n<p>Wir als pers\u00f6nliches Supporter-Team postierten uns derweil in H\u00f6he der Yenidze, der anfangs des 20. Jahrhunderts im orientalischen Stil erbauten Tabakfabrik. Da die L\u00e4ufer an dieser Stelle rechts abbiegen w\u00fcrden, sollten wir an dieser Stelle eine gute Sicht auf das L\u00e4uferfeld haben.<\/p>\n<p>Punkt 10.00 Uhr setzte sich das Feld in Bewegung. Mit einer Bestzeit f\u00fcr Jana \u00fcber 10 km w\u00fcrde es sicherlich nichts werden, denn die 10km-L\u00e4ufer starteten <span style=\"text-decoration: underline;\">zusammen<\/span> mit den Marathonis und Halbmarathonis! Solche Konstellation haben wir noch nirgends gesehen. L\u00e4ufer \u00fcber 10 km gehen im Allgemeinen ein h\u00f6heres Anfangstempo an als ein Marathonl\u00e4ufer, der sich seine Kr\u00e4fte besser einteilen muss. Somit war abzusehen, dass die 10km-L\u00e4ufer, die nicht gerade im Elite-Block starten, auf den ersten Kilometern mit kr\u00e4ftezehrenden \u00dcberholman\u00f6vern zu k\u00e4mpfen haben und das wirkt sich nat\u00fcrlich auch auf die Endzeit aus.<\/p>\n<p>Wir standen also in der ersten Rechtskurve und konnten so das gewaltige Starterfeld bestens festhalten. Jana habe ich dann auch noch erblickt und noch zugejubelt \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>Nachdem das Gros der L\u00e4ufer durch war, ging es im Sauseschritt, d.h. teils sprintend, in Richtung Augustusbr\u00fccke. Ich muss sagen: Auch beim Supporten kommt man ins Schwitzen \ud83d\ude09 . Leider waren die ersten L\u00e4ufer, als wir das Italienische D\u00f6rfchen erreicht hatten, schon durch. Allerdings war der Standort an der Augustusbr\u00fccke dann doch nicht so schlecht, da die L\u00e4ufer diesen Abschnitt bzw. das nahe Elbufer mehrfach passieren mussten. Zudem ist der Blick von der Br\u00fccke in Richtung Hofkirche auch wirklich einmalig.<\/p>\n<p>Das L\u00e4uferfeld zog sich langsam immer mehr auseinander. Auf der Neust\u00e4dter Seite des Elbufers warteten wir, nachdem wir schon die 10 km L\u00e4ufer auf deren letzten Kilometern sahen, auf die Marathonis. Jana sah recht fit aus, als sie wieder bei km\u00a0 8 auf die Augustusbr\u00fccke lief. Allerdings war eine neue Bestzeit nicht mehr in Sicht. War, wie anfangs erw\u00e4hnt, auch nicht zu erwarten gewesen.<\/p>\n<p>Ebenso wie \u00a0erwartet liefen, sowohl auf der Marathon- als auch auf der Halbmarathondistanz, die kenianischen L\u00e4ufer unangefochten dem Feld davon. Da ich ja dieses Mal nicht lief, konnte ich die Laufstile der Kenianer mal richtig studieren und deren Leichtigkeit beim Lauf so richtig bewundern \ud83d\ude42 ! Ralf und Conny sahen derweil Janas Zieleinlauf, eine 45er-Zeit war dabei herausgekommen.<\/p>\n<p>Wir standen jetzt ungef\u00e4hr bei km 18,5, auf der anderen Elbseite mit Blick auf das alte Dresden. Wir warteten nun auf Matze, der, wenn es f\u00fcr ihn normal lief, nun auch kommen m\u00fcsste. Leider kam er nicht, das hie\u00df, dass er wahrscheinlich wieder Bauchmuskelkr\u00e4mpfe hatte und wahrscheinlich deswegen aufgeben musste.<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter best\u00e4tigte Jana unsere Bef\u00fcrchtungen. Bereits bei km 8 ging es bei Matze nicht mehr. Wieder hatten die Kr\u00e4mpfe zugeschlagen. Wirklich schade\u2026<\/p>\n<p>Gudrun und ich warteten noch auf die L\u00e4ufer, die so um die vier Stunden (Marathonis) bzw. zwei Stunden (Halbmarathonis) laufen w\u00fcrden, da ich von Ulf (Saxwulf) noch die Startnummer 41289 wusste. Auch Diana (herman67) war ja auf der Halbmarathondistanz dabei. So filmte ich noch die L\u00e4ufer am Elbufer in der Hoffnung noch Ulf oder Diana zu erwischen.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit unseren Gastgebern Conny und Ralf machten wir uns langsam wieder in Richtung Congress Center auf den Weg. Dort sammelten wir Jana und Matze ein und machten uns gemeinsam auf den R\u00fcckweg nach Freital.<\/p>\n<p>Bei Kaffe und Kuchen werteten wir dann den Tag kurz aus. Matze war nat\u00fcrlich entt\u00e4uscht und will den Ursachen seiner nur bei Wettk\u00e4mpfen auftretenden Kr\u00e4mpfe nochmals abkl\u00e4ren lassen. Gegen 17.00 Uhr verabschiedeten wir uns von Conny, Ralf und ihren beiden T\u00f6chtern und traten die R\u00fcckfahrt nach Rostock an. Auch wenn f\u00fcr Matze der Wettkampf nicht so wie erhofft lief, waren es doch zwei sch\u00f6ne Tage in Dresden und Freital.<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D1283&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie: Video von Start: und die ultimative Zusammenfassung: Nachdem Matze in Ulm beim Einstein-Marathon vor f\u00fcnf Wochen mit Bauchmuskelkr\u00e4mpfen leider aufgeben musste, wollte er es in Dresden noch mal wissen. 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