{"id":169435,"date":"2017-07-08T00:40:55","date_gmt":"2017-07-07T22:40:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=169435"},"modified":"2017-07-10T07:17:43","modified_gmt":"2017-07-10T05:17:43","slug":"33-fuenf-seen-lauf-in-schwerin-am-01-07-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=169435","title":{"rendered":"33. F\u00fcnf-Seen-Lauf in Schwerin am 01.07.2017"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2017-07-01-33-fuenf-seen-lauf-schwerin\/IMG_2684.JPG\" alt=\"IMG_2684\"><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/index.php\/nggallery\/galleries\/2017-07-01-33-Fuenf-Seen-Lauf-Schwerin?page_id=149829\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>Meinen ersten F\u00fcnf-Seen-Lauf hatte ich im Jahr 2009 absolviert und danach sollte es jedes Jahr ein neuer Start werden. Die Begeisterung f\u00fcr diesen Lauf hatte mich gepackt! Und es war immer abwechslungsreich, nicht nur hinsichtlich der extremen Wetterkapriolen. Man wusste zum Zeitpunkt der Anmeldung nie, was einen wettertechnisch erwarten w\u00fcrde. Insbesondere die Hitzeschlachten sind legend\u00e4r. Dann sorgten zahlreiche \u201eLaubenpieper\u201c mittels Gartenschlauchduschen f\u00fcr willkommene Erfrischungen. In einem anderen Jahr gab es dann aber daf\u00fcr wieder reinste Schlammschlachten bei Dauerregen.<!--more--><\/p>\n<p>Wegen der gro\u00dfen Hitzeschlachten wurde in den vergangenen zwei Jahren die Startzeit um eine Stunde vorgezogen, damit die L\u00e4ufer nicht in der prallen Mittagssonne ins Ziel kommen w\u00fcrden. \u00dcberraschenderweise erfolgte jetzt die Er\u00f6ffnung nun aber wieder um zehn Uhr. Ich musste mich erst einmal im Flyer und auf der Website vergewissern, dass der Startschuss wirklich erst um zehn Uhr f\u00e4llt. In diesem Jahr herrschten, ebenso wie im Vorjahr, Temperaturen um die 16 \u00b0C und Regen war auch angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Wie \u00fcblich setzte mich Gudrun in der N\u00e4he des Bertha-Klingberg-Platzes gegen neun Uhr ab und fuhr dann weiter in Richtung Zielgebiet in Lankow, um das Auto in fu\u00dfl\u00e4ufiger Entfernung zum Ziel zu parken. Mit dem Fahrrad fuhr sie dann wieder retour in Richtung Schloss und war rechtzeitig zum Start da.<\/p>\n<p>Als ich kam, waren erst nur wenige L\u00e4ufer anzutreffen, und so konnte ich in aller Ruhe meine Startunterlagen in Empfang nehmen. Hier traf ich dann, wie im letzten Jahr auch, bereits Peter und Sven aus Rostock wieder. Wir suchten uns unter einem der Parkb\u00e4ume etwas Schutz vor dem Regen und befestigten unsere Startnummern an den Shirts und die Einmalchips f\u00fcr die Zeitnahme an den Schuhen.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit trudelten aus allen Richtungen so nach und nach immer mehr Lauffreunde ein. In diesem Jahr wollte ich die 15 km wieder mit Hans-Werner gemeinsam bestreiten. Bei unseren gemeinsamen L\u00e4ufen hatten wir immer sehr viel Spa\u00df, wobei Hans-Werner auch etwas als mein \u201eCoach\u201c aktiv wird und mir wertvolle Tipps zur richtigen Tempo- und Krafteinteilung gibt. \u00dcbrigens geh\u00f6rt Hans-Werner zu den L\u00e4ufern, die bei allen bisherigen F\u00fcnf-Seen-L\u00e4ufen dabei waren. Das k\u00f6nnte ich selber nur beim G\u00fcstrower Osterlauf schaffen\u2026<\/p>\n<p>Kurz vor dem Start trafen auch Jana und Matze mit den Kindern ein. Matze hatte sich wie \u00fcblich die 30 km vorgenommen. Die Zeit reichte nur f\u00fcr eine kurze Begr\u00fc\u00dfung; dann wurde es langsam wirklich Zeit, dass wir uns in den Starterblock einreihen, wenn wir nicht ganz am Ende des Starterfeldes landen wollten.<\/p>\n<p>Unser Ziel war es, ebenso wie im Vorjahr, eine Zeit unter 1:30 h zu schaffen. Das sollte machbar sein.<\/p>\n<p>&nbsp;Punkt 10:07 Uhr wurde, nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung durch den Veranstalter, die Strecke freigegeben. Es war auf den ersten Metern entlang des Burgsees nicht an gro\u00dfe \u00dcberholman\u00f6ver zu denken. Aber das kannte man ja schon aus den Vorjahren. In einer Art kam uns dies sogar sehr entgegen, denn aus den Erfahrungen der letzten L\u00e4ufe wei\u00df Hans-Werner, dass ich (fast) immer zu schnell die Strecke angehen will und dass ich dann im Gegenzug zum Ende hin umso langsamer werde. Die Theorie, dass ein gleichm\u00e4\u00dfiges Rennen allgemein besser ist, ist mir auch schon lange bekannt\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/connect.garmin.com\/modern\/activity\/1828568171\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-169438 size-full\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/2017-07-01-33-Fuenf-Seen-Lauf-Schwerin.jpg\" alt=\"Link zur Bildergalerie\" width=\"681\" height=\"629\" srcset=\"https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/2017-07-01-33-Fuenf-Seen-Lauf-Schwerin.jpg 681w, https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/2017-07-01-33-Fuenf-Seen-Lauf-Schwerin-300x277.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gudrun stand in diesem Jahr mit der Kamera nicht auf der Schlossbr\u00fccke, sondern etwas weiter in Richtung Schloss mit Blick auf das Staatstheater und das altehrw\u00fcrdige Museum. Ich gab Hans-Werner ein Zeichen und wir liefen gemeinsam winkend auf Gudruns Kamera zu.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Laufes trafen wir, wie kann es auch anders sein, nat\u00fcrlich noch etliche Bekannte. \u00dcber etliche L\u00e4uferjahre hinweg hat man doch schon sehr viele Lauffreunde kennengelernt. Ein kurzer Gru\u00df, ein paar aufmunternde Worte und weiter ging\u2019s.<\/p>\n<p>Bei km 3 gesellte sich Volker zu uns. Zu erz\u00e4hlen gab es viel. Derart abgelenkt vergingen die n\u00e4chsten Kilometer wie im Fluge, wobei meine eigenen Bemerkungen bei dem Tempo eher recht einsilbig waren.<\/p>\n<p>Schnell waren wir so bei km 7 und trafen nun auf das Hauptfeld der 10-km-L\u00e4ufer und es wurde ziemlich eng. F\u00fcr ein Zeitfenster von 15 Minuten war die Ludwigsluster Chaussee voll gesperrt. Bis 2014 ging es an dieser Stelle \u00fcbrigens noch \u00fcber die Stadionbr\u00fccke; damals war eine Stra\u00dfensperrung daher nicht notwendig gewesen.<\/p>\n<p>Auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite, am Osterberg, erwartete uns der n\u00e4chste Verpflegungsstand. Wir g\u00f6nnten wir uns ein Schl\u00fcckchen Wasser und weiter ging es nun entlang des Ostorfer Sees.<\/p>\n<p>Hans-Werner, Volker und ich versuchten nun, entweder seitlich oder durch L\u00fcckenspringen etwas schneller voranzukommen. Allerdings kosteten die kleinen Zwischenspurts zus\u00e4tzlich Kraft.<\/p>\n<p>Bald hatten wir die Rogahner Stra\u00dfe erreicht und wir konnten sogar ab und an den einen oder anderen L\u00e4ufer \u00fcberholen. Den Versorgungspunkt bei km 10 erreichten wir nach gut 55 Minuten. Dies sollte doch trotz der noch bevorstehenden Lankower Berge mit dem ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten und allseits gef\u00fcrchteten Anstieg beim \u201ePickel\u201c f\u00fcr unser gestecktes Ziel, sub 1:30 h, wohl reichen.<\/p>\n<p>Gef\u00fchlt wurden nun Hans-Werner und Volker immer etwas schneller; oder wurde ich nur langsamer? Hans-Werner schaute sich immer mal um, um sich zu vergewissern, dass ich noch dran bin. Das klappte dann auch ganz gut.<\/p>\n<p>Zwei Kilometer vor dem Ziel setzte sich Volker dann von uns etwas ab und lief nun sein eigenes Tempo. Hans Werner gab mir noch den Tipp, lieber den Anstieg am Berg hochzutippeln statt, wie es die meisten taten, diesen Abschnitt hochzugehen.<\/p>\n<p>Ich versuchte es auch, marschierte dann allerdings die letzten Meter doch noch im Eilmarsch hoch. Die letzten anderthalb Kilometer, die nun folgten, waren nun rutschig und moddrig. Es gelang uns aber ganz gut, diesen Abschnitt ohne Sturz oder Rutschparty hinter uns zu bringen. Ein Anstieg noch und das Ziel kam endlich in Sichtweite. Ich entdeckte Gudrun, die sich diesmal kurz hinter dem letzten Anstieg links positioniert hatte, klopfte Hans-Werner auf die Schulter und zeigte in ihre Richtung. Wir winkten ihr beim Vorbeilaufen eifrig zu.<\/p>\n<p>Mit einer Nettozeit von 1:24:56 h kamen wir gemeinsam und zeitgleich ins Ziel. Jetzt hatten wir es uns redlich verdient, unseren Fl\u00fcssigkeitsverlust Krombacher-Stand mit den isotonischen Kaltgetr\u00e4nken auszugleichen.<\/p>\n<p>Das Wetter war nach wie vor recht ungem\u00fctlich und uns wurde langsam kalt. Also machten wir uns auf den Weg zum Auto bzw. zu den Duschen, dann die Soforturkunde abholen und mit anderen Sportfreunden noch den Lauf \u201eauswerten\u201c.&nbsp;<\/p>\n<p>Den Abschluss des Lauftages bildete dann ein Mittagessen im \u201eHermes\u201c, einem netten griechischen Restaurant in Friedrichsthal. Dort erz\u00e4hlte einer der Kellner, dass in Griechenland eine Hitze von 45 \u00b0C herrscht. Es m\u00fcssen zwar keine 16 \u00b0C wie hier sein, aber Temperaturen jenseits der 40 \u00b0C sind zu viel des Guten!<\/p>\n<p>Egal wie das Wetter ist, der Schweriner F\u00fcnf-Seen-Lauf ist einfach Kult! Danke an das ganze Orga-Team sowie an die zahlreichen Helfer auf der Strecke und an den St\u00e4nden in Lankow!<\/p>\n<p>Bis n\u00e4chstes Jahr beim 34. F\u00fcnf-Seen-Lauf in Schwerin!&nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/connect.garmin.com\/modern\/activity\/1828568171\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link zum Laufprotokoll<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuenf-seen-lauf.de\/ergebnisse\/dynamictest\/index.php?jahr=2017\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zur Soforteinlaufliste!<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D169435&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Meinen ersten F\u00fcnf-Seen-Lauf hatte ich im Jahr 2009 absolviert und danach sollte es jedes Jahr ein neuer Start werden. Die Begeisterung f\u00fcr diesen Lauf hatte mich gepackt! 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