{"id":22213,"date":"2014-09-09T06:40:03","date_gmt":"2014-09-09T04:40:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=22213"},"modified":"2014-09-10T06:22:23","modified_gmt":"2014-09-10T04:22:23","slug":"24-usedom-halbmarathon-wolgast-am-06-09-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=22213","title":{"rendered":"24. Usedom-Halbmarathon Wolgast am 06.09.2014"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/index.php\/nggallery\/galleries\/2014-09-06-24-usedom-hm?page_id=5825\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none alignnone\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2014-09-06-24-usedom-hm\/IMG_8832.JPG\" alt=\"IMG_8832\" width=\"481\" height=\"321\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/index.php\/nggallery\/galleries\/2014-09-06-24-usedom-hm?page_id=5825\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><br \/>\nAm letzten Samstag stand der Usedom-Marathon in Wolgast an, d.h. eigentlich der Usedom-Halbmarathon, der in diesem Jahr wieder ein Teil des Laufcups ist. Sowohl Matze als auch ich m\u00fcssen noch flei\u00dfig Laufcup-Punkte sammeln. Es gibt daf\u00fcr aber nicht mehr viel M\u00f6glichkeiten und so war dieser Wettkampf f\u00fcr uns quasi ein Muss. Der Halbmarathon passte au\u00dferdem auch gut in meine Vorbereitung auf den Karlsruhe-Marathon in zwei Wochen. Vorgenommen hatte ich mir heute eine Zeit knapp unter zwei Stunden.<!--more--><\/p>\n<p>Usedom wird auch gerne als \u201eSonneninsel\u201c bezeichnet, da sie mit durchschnittlich 1.550 Stunden Sonnenschein pro Jahr bundesweit an erster Stelle liegt. Mal sehen, ob sie diesem Ruf gerecht werden w\u00fcrde \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>Matze kam erst sp\u00e4t in der Nacht (oder doch mehr fr\u00fchmorgens?) von einer mehrt\u00e4gigen Dienstreise zur\u00fcck und war dementsprechend auch noch etwas \u00fcbern\u00e4chtigt. Gut ausgeruht sieht anders aus. So \u00fcbernahm ich dann also den \u201eFahrdienst\u201c, auch wenn wir heute mit Janas und Matzes Auto unterwegs waren. So konnte Matze noch etwas relaxen. Die Autobahn war recht leer und so erreichten wir Wolgast auch ziemlich schnell.<br \/>\nVon unserer Laufgruppe Schwerin waren insgesamt zehn Sportfreunde zum Halbmarathon nach Wolgast angereist. Lothar erwartete uns schon mit den Startunterlagen. Das klappte wieder prima!<\/p>\n<p>Und das Wetter? Ja, Usedom machte wirklich seinem Namen als \u201eSonneninsel\u201c alle Ehre! Es herrschte eitel Sonnenschein, fast zu viel f\u00fcr einen Halbmarathon, denn die Temperaturen w\u00fcrden so sicherlich noch auf sommerliche Temperaturen klettern. Etwas k\u00fchler und schattiger h\u00e4tte ich es heute, ehrlich gesagt, angenehmer gefunden.<\/p>\n<p>Ein paar Minuten vor halb elf fanden sich die Starter auf dem Rasen des Sportplatzes ein. Nach einer kurzen Ansprache auf Deutsch und einigen Gru\u00dfworten auf Polnisch, denn unter den Sportlern befinden sich traditionell auch viele Sportfreunde aus unserem \u00f6stlichen Nachbarland, begaben wir uns nun an den Start. Der Startschuss fiel und nach einer Ehrenrunde im Stadion liefen wir hinunter in Richtung Bahnhofstra\u00dfe, zun\u00e4chst leicht bergab. Ich kann ja ganz gut bergab (wesentlich besser als bergan) und so ging es hier gleich flotten Schrittes im 4:50er Schnitt los. Allerdings musste ich voller Unbehagen unweigerlich auch gleich an den R\u00fcckweg denken, denn hier muss man zum Schluss auch wieder hinauf und das kann ich leider nicht ganz so gut \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>Das Feld zog sich recht schnell weit auseinander und nach guten zwei Kilometern erreichte ich die Schlossinsel. Dann ging es \u00fcber die beeindruckende Peene-Klappbr\u00fccke auf die Insel Usedom.<br \/>\nAuf Usedomer Seite liefen wir in einem kleinen Bogen links unter die Br\u00fccke hindurch zur Sauziner Stra\u00dfe. Die Sonne brannte mittlerweile recht gut und auf der asphaltierten Stra\u00dfe ging es nun die n\u00e4chsten drei Kilometer immer ebenweg und immer schnurgeradeaus einen leichten Anstieg hinauf.<\/p>\n<div id=\"attachment_22221\" style=\"width: 509px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.polarpersonaltrainer.com\/shared\/exercise.ftl?shareTag=13353133f17bb6cbbeb67ac3619ffb0f\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-22221\" class=\"wp-image-22221\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014-09-06-Usedom-HM-Wolgast.jpg\" alt=\"2014-09-06-Usedom-HM-Wolgast\" width=\"499\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014-09-06-Usedom-HM-Wolgast.jpg 1240w, https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014-09-06-Usedom-HM-Wolgast-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014-09-06-Usedom-HM-Wolgast-1024x693.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-22221\" class=\"wp-caption-text\">mit einem Klick zum Laufprotokoll!<\/p><\/div>\n<p>Bei km 6 war Neeberg erreicht. In Neeberg erwartete uns der erste Versorgungspunkt mit Wasser und Tee. Ich nahm mir einen der von den netten Helferinnen entgegengestreckten Wasserbecher und lief weiter in Richtung Krummin, weiterhin immer schnurgeradeaus auf der Stra\u00dfe. Und die Sonne schien unerbittlich, keine Wolke war zu sehen, und lie\u00df die Temperaturen stetig steigen.<br \/>\nAm Ortsausgang Neeberg kamen mir jetzt schon die ersten \u201eschnellen Hirsche&#8220; entgegen. Matze, der auch unter den ersten zehn L\u00e4ufern war, gr\u00fc\u00dfte ich beim Entgegenkommen noch kurz.<\/p>\n<p>Gudrun, die mehr oder weniger im Stra\u00dfengraben zum Schie\u00dfen von Fotos Stellung bezogen hatte, sah ich kurze Zeit sp\u00e4ter. Die L\u00e4ufer kamen an dieser Stelle aus beiden Richtungen, entweder befanden sie sich in Richtung Ziemitz bzw. waren bereits auf dem R\u00fcckweg. Die Strecke wurde insofern nicht langweilig, da mir nun st\u00e4ndig L\u00e4ufer entgegenkamen und ich so viele bekannte Sportfreunde entdecken konnte. Selbst eine Hochzeitsgesellschaft, unschwer zu erkennen am Hupen und F\u00e4hnchen &#8222;Just Married&#8220;, war unterwegs.<\/p>\n<p>Am Versorgungspunkt in Neeberg bei km 9 bogen wir links ab und endlich konnte wieder ein kurzer Blick auf das Wasser und das Festland erhascht werden, bevor es dann wieder weiter geradeaus einen leichten Anstieg in Richtung Sauzin bei km 11 ging. Die n\u00e4chsten zwei Kilometer bis nach Ziemitz verliefen nun leicht bergab. Das kam meinen mittlerweile etwas schwer gewordenen Beinen sehr entgegen.<br \/>\nBei km 14 in Ziemitz genoss ich kurz einen tollen Blick auf den Peenestrom und am liebsten h\u00e4tte ich hier noch einige Minuten verweilt. Solche Betrachtungspausen vertragen sich jedoch nicht unbedingt mit einem Wettkampf und schlie\u00dflich hatte ich mir doch eine Zeit von unter zwei Stunden vorgenommen! Also nicht tr\u00f6deln und z\u00fcgig weiter!<\/p>\n<p>Nach dieser Wendestelle musste die Strecke, die ich gerade gekommen war, wieder zur\u00fcckgelaufen werden, vorbei an Sauzin bei km 16, dann bei km 18 wieder links auf die Sauziner Stra\u00dfe in Richtung Wolgast. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Halbmarathons lag hinter mir, ein Ende war abzusehen. Und es wurde w\u00e4rmer und w\u00e4rmer, Schatten war immer noch nicht in Sicht und w\u00fcrde wohl auch nicht mehr kommen.<\/p>\n<p>Kurz nach km 18 \u00fcberholten mich in einem recht flotten Tempo Falk und Micha vom SC Laage und waren bald gute 100 Meter vor mir. Die beiden hatten offensichtlich noch viel Energie! Allerdings, so bemerkte ich, wurde ab einem gewissen Punkt der Abstand nicht mehr gr\u00f6\u00dfer.<br \/>\nDie Wolgaster Peenebr\u00fccke kam in Sichtweite und damit r\u00fcckte auch das mittlerweile hei\u00df ersehnte Ziel n\u00e4her. Bei km 19, direkt auf dem &#8222;Blauen Wunder&#8220; von Wolgast, gab es den letzten Versorgungspunkt vor dem Ziel und ich g\u00f6nnte mir nochmals einen Schluck Wasser und eine kleine Abk\u00fchlung mit einem Schwall Wasser aus einem Eimer. Das tat gut und ich f\u00fchlte mich danach auch gleich wieder viel fitter.<br \/>\nDie Autofahrer links neben mir beneidete ich allerdings nicht, denn ich hatte, wie heute alle \u00fcbrigen L\u00e4ufer, Vorfahrt \ud83d\ude09 und wurde hinter der Br\u00fccke in die Kronwiekstra\u00dfe geleitet. Die letzten knappen zwei Kilometer verliefen \u00fcber die Werftstra\u00dfe und weiter \u00fcber die gerade im Bau befindliche Bahnhofstra\u00dfe.<\/p>\n<div style=\"width: 485px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2014-09-06-24-usedom-hm\/IMG_1617.JPG\" alt=\"IMG_1617\" width=\"475\" height=\"316\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Micha, Falk und ich im Ziel!<\/p><\/div>\n<p>Kurz vor mir konnte ich jetzt wieder Micha und Falk ausmachen und ich dachte mir: \u201eVielleicht kommst du da noch wieder heran&#8230;\u201c. Kurz vor dem &#8222;Berg&#8220; (jedenfalls das, was man eben hier halt so Berg nennt) in Richtung Stadion hatte ich die beiden dann tats\u00e4chlich eingeholt und ich dachte, dass wir nun all drei gemeinsam ins Ziel zu laufen k\u00f6nnten. Allerdings hatte Falk sich bei der &#8222;Aufholjagd&#8220; anscheinend zu sehr verausgabt und war mittlerweile richtig platt. Ich lief daher die letzten Meter den &#8222;Berg&#8220; allein hoch und ebenso die finale halbe Stadionrunde bis ins Ziel. Bereits beim Einbiegen in das Stadion wurde ich zu meiner riesengro\u00dfen \u00dcberraschung namentlich per Mikrofon lautstark angek\u00fcndigt. Das fand ich wirklich toll und es gab mir noch einmal die Kraft f\u00fcr einen kleinen Endspurt.<\/p>\n<p>So kam ich nach offiziellen 1:57:42 Stunden ins Ziel und war durchaus mit meinem Ergebnis zufrieden. Kurz nach mir trafen dann wie erwartet auch Falk und Micha ein. Gudrun machte im Ziel dann noch einige Fotos von uns dreien, ersch\u00f6pft und gl\u00fccklich wie wir waren.<br \/>\nBei dem sch\u00f6nen Wetter machte ich es mir nach einer kurzen Verschnaufpause bei zwei Teebechern erst einmal auf dem Rasen neben Lothar gem\u00fctlich. Lothar war nach l\u00e4ngerer Verletzungspause eine gute 1:48er Zeit gelaufen, Respekt bei diesem Wetter!<\/p>\n<p>Nun gesellten sich auch Jana mit Ole und Pino, kurz danach auch Matze, der schon geduscht hatte, zu uns auf die Rasenfl\u00e4che. Matze hatte mit einer Zeit von 1:25:32 h den insgesamt achten Platz und in seiner AK leider den undankbaren vierten Platz belegt. So ganz zufrieden war er damit nicht, aber in Anbetracht der langen Verletzungspause und der kurzen Trainingszeit trotzdem eine starke Leistung in meinen Augen! Naja, unsere Ambitionen gehen aber auch weit auseinander\u2026<\/p>\n<p>Nach und nach trafen dann auch die ersten Marathonis ein. Diese liefen, bis auf die letzten drei Kilometer, eine komplett andere Strecke, von Swinem\u00fcnde bis nach Wolgast entlang &#8222;Europas l\u00e4ngster Strandpromenade&#8220;. Die Halbmarathonis hatten von diesen Strandpromenaden leider nicht viel mitbekommen.<\/p>\n<p>Die polnischen Sportfreunde bewiesen sich auf der Marathonstrecke, wie schon in den vergangenen Jahren auch, mal wieder als unschlagbar und belegten gleich die ersten f\u00fcnf Pl\u00e4tze (siehe Ergebnisliste).<\/p>\n<p>Den Halbmarathon jedoch gewann Maik Schmidt (SV Turbine Neubrandenburg) in 1:20:32 h vor Mikolaj Wojna (Kamien Pomorski) in 1:21:11 h und Jan-Henrik Lange (HSG Uni Greifswald) in 1:22:32h .<\/p>\n<p>Bei den Frauen gewann Anna-Izabella B\u00f6ge (SV Turbine Neubrandenburg) in 1:27:54 h vor Rebecca Gessat (LC D\u00fcbener Heide) in 1:31:43h und Angelika Schlender-Kamp (HSV Neubrandenburg) in 1:35:11h.<\/p>\n<p>Wir verfolgten noch ein Weilchen die Szenerie im Stadion und l\u00f6sten noch unsere Mittagsessenmarken gegen einen Eintopf ein. Hunger hatten wir jetzt auch wirklich!<\/p>\n<p>Eigentlich wollten wir anschlie\u00dfend noch einen Kurztrip auf die Insel machen und in Zinnowitz bei herrlichstem Sommerwetter einen Eisbecher zu genie\u00dfen. Doch als wir dann auf die Hauptstra\u00dfe kamen, \u00e4nderten wir schlagartig unseren Plan. Eine riesenlange Autoschlange zog sich in Richtung Insel, d.h. eigentlich standen die Autos nur. Da h\u00e4tten wir noch Stunden gebraucht!<\/p>\n<p>Also machten wir uns in das kleine Fischerdorf Freest (sehr zu empfehlen!) auf und genossen dort unser Eis, bevor es dann wieder in Richtung Heimat ging.<\/p>\n<p>Gerne w\u00fcrde ich auch mal die ganze Distanz von Swinem\u00fcnde nach Wolgast testen. Die Strecke ist bestimmt interessant und abwechslungsreich, da sie entlang der Badeorte f\u00fchrt und mit gro\u00dfe schattige Streckenabschnitte haben soll (sehr von Vorteil an sehr sonnigen Tagen \ud83d\ude09 ).<\/p>\n<p>Ergebnisse: <a href=\"http:\/\/www.tollense-timing.de\/meldeliste_usedom_marathon.htm\" target=\"_blank\">hier klicken!<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D22213&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Am letzten Samstag stand der Usedom-Marathon in Wolgast an, d.h. eigentlich der Usedom-Halbmarathon, der in diesem Jahr wieder ein Teil des Laufcups ist. 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