{"id":23385,"date":"2014-10-06T05:59:55","date_gmt":"2014-10-06T03:59:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=23385"},"modified":"2014-10-06T06:18:50","modified_gmt":"2014-10-06T04:18:50","slug":"4-kap-arkona-aquamaris-lauf-am-04-10-2014-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=23385","title":{"rendered":"4. Kap Arkona-Aquamaris-Lauf am 04.10.2014"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/index.php\/nggallery\/galleries\/2014-10-04-kap-arkona-aquamaris-lauf?page_id=5825\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none alignnone\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2014-10-04-kap-arkona-aquamaris-lauf\/IMG_7564.JPG\" alt=\"IMG_7564\" width=\"485\" height=\"323\" \/><\/a>Auf diesen Lauf am n\u00f6rdlichsten Zipfel unseres Bundeslandes hatte ich mich schon lange gefreut und auch Roland war prinzipiell nicht abgeneigt. Jedoch hatte er sich bereits f\u00fcr einen Start am Sonntag beim Dierh\u00e4ger Staffelmarathon bereit erkl\u00e4rt und wollte nicht unbedingt zwei Wettk\u00e4mpfe an einem Wochenende laufen. Kurzfristig entschied er sich dennoch daf\u00fcr, mich als Pacemaker zu begleiten, f\u00fcr ihn also ein ruhiges Tempo anzugehen, und dann am Sonntag in der Staffel richtig Tempo zu machen.<!--more--><\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Samstagmorgen machten wir (Gudrun, Roland und ich) uns in Richtung Kap Arkona auf. Die aufgehende Morgenr\u00f6te lie\u00df vermuten, dass es ein sehr sch\u00f6ner und sehr, sehr sonniger Tag werden w\u00fcrde, auch wenn jetzt die Temperaturen noch im einstelligen Bereich lagen. Vor zwei Jahren waren Roland und ich schon einmal beim Arkona-Aquamaris-Lauf gestartet. Damals war es jedoch sehr st\u00fcrmisch, nass und kalt. Heute sollten wir sicherlich von solchen Wettereskapaden verschont werden.<\/p>\n<p>Vor der Aquamaris-Strandresidenz herrschte bei unserer Ankunft in Juliusruh, kurz nach neun Uhr, bereits ein reges Treiben. Viele der Laufbegeisterten verbanden diese Laufveranstaltung mit einem Kurzaufenthalt auf Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Insel. Das sch\u00f6ne Herbstwetter lud auch geradezu dazu ein, der \u201egoldene Oktober\u201c machte seinem Namen wirklich alle Ehre.<\/p>\n<p>Angeboten wurden zwei Laufdistanzen: 10 km und Halbmarathon. Der 10-km-Lauf sollte am Kap Arkona, dem n\u00f6rdlichsten Punkt der Insel, beginnen und dann entlang der Steilk\u00fcste nach Juliusruh f\u00fchren, der Halbmarathon von Juliusruh zum Kap Arkona und dann wieder zur\u00fcck nach Juliusruh. Der Start f\u00fcr beide Distanzen war f\u00fcr elf Uhr angesetzt.<\/p>\n<p>Die Anmeldung im Hotel klappte perfekt und wir hielten wir nach wenigen Minuten unsere Startbeutel mit Startnummern und einigen Beigaben in den H\u00e4nden. Wir kauften uns jeder noch eines der lang\u00e4rmeligen Eventshirts. Hier trafen wir auch auf Lothar, den Vereinsvorsitzenden unserer Laufgruppe Schwerin, und seine Frau. Sie waren bereits am Vortag angereist und hatten im Aquamaris Quartier bezogen. Lothar hatte sich f\u00fcr den Halbmarathon entschieden.<\/p>\n<p>Gegen zehn Uhr sollten uns Busse an das Kap fahren. Gudrun machte sich derweil mit dem Fahrrad auf den Weg und kam ebenfalls noch rechtzeitig vor dem Start dort an.<\/p>\n<p>Nach unserer ungef\u00e4hr zwanzigmin\u00fctigen Busfahrt hatten wir auf dem ehemaligen NVA-Milit\u00e4rgel\u00e4nde direkt vor den Leuchtt\u00fcrmen noch Zeit f\u00fcr die letzten Startvorbereitungen und das eine oder andere Gespr\u00e4ch. Hier trafen wir auf Hans-Werner aus Zarrenthin. Wir quatschten noch etwas \u00fcber unsere letzten Wettk\u00e4mpfe und die noch ausstehenden H\u00f6hepunkte der Saison. Ein paar Minuten vor dem Start machte Gudrun von Roland, Hans-Werner und mir noch ein Gruppenfoto. Dann wurde es Zeit, uns zu den anderen L\u00e4ufern in das Starterfeld zu stellen. Punkt elf Uhr erfolgte der Start.<\/p>\n<p>Mein Ziel war eine Zeit unter 50 Minuten. Allerdings war ich mir zwei Wochen nach dem Marathon in Karlsruhe nicht sicher, ob ich das auch durchhalten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nach den ersten paar hundert Metern zog sich das Feld bereits etwas auseinander. Roland \u00fcbernahm von Anfang an die Kontrolle \u00fcber unser Tempo, schlie\u00dflich war er ja mein Pacemaker. Auf den ersten zwei Kilometern, es ging leicht bergab, gab es nat\u00fcrlich keine Probleme, denn bergab laufen kann ich bekanntlich ganz gut \ud83d\ude09 . Roland musste mich leicht bremsen, unser Tempo lag um die 4:50 min\/km. Das Wetter und die Aussicht waren einfach toll!<\/p>\n<p>In H\u00f6he Vitt begannen dann die Anstiege und Roland, der ein, zwei Schritte vor mir lief, schaute sich immer mal um, ob ich noch an ihm dran bin.<\/p>\n<p>Bei km 4 kamen uns die ersten Halbmarathonl\u00e4ufer, aus Richtung Juliusruh kommen, entgegen. Noch war mein Coach Roland mit mir zufrieden. Wir hatten noch etwas Puffer, um unter die angepeilten 50 min ins Ziel anzukommen.<\/p>\n<p>Bei km 5 gab es einen Versorgungspunkt und ich g\u00f6nnte mir hier einen Becher Wasser und weiter ging es entlang der Steilk\u00fcste. Ab und zu konnten wir herrliche Blicke auf die Ostsee und auf die angrenzenden Inselteile erhaschen. Viel Zeit f\u00fcr Landschaftsbetrachtung war jedoch nicht drin.<\/p>\n<p>Bis kurz vor dem Altenkirchener Zeltplatz, kurz vor km 8, lagen wir immer noch 20 Sekunden vor unserer angepeilten Zeit. Jedoch wurde nun mit jedem Schritt das Laufen f\u00fcr mich immer schwerer. Roland versuchte mich mit einigen Spr\u00fcchen zu motivieren, wie etwa: &#8222;Nur noch drei Stadionrunden\u2026&#8220; Allerdings war ich jetzt nun ziemlich platt. Kurz hinter km 8 verlor ich dann auch noch meinen GPS-Empf\u00e4nger und ich lief, als ich es bemerkte, gleich wieder einige Meter zur\u00fcck. Roland wollte eigentlich den Empf\u00e4nger f\u00fcr mich wieder einsammeln, er h\u00e4tte mich auch wieder locker eingeholt, aber da war ich schon unterwegs. Die teils sandige Strecke f\u00fchrte nun durch den D\u00fcnenwald und bei km 9 auf die Ringstra\u00dfe in Juliusruh.<\/p>\n<p>Meinen Empf\u00e4nger hielt ich jetzt lieber in der Hand und sehnte mich jetzt langsam nach dem Ziel. Die letzten 400 Meter bis ins Ziel hatten es noch einmal in sich: Strandsand!<\/p>\n<p>Mit aufmunternden Worten &#8222;Los Papa, wenigstens noch unter die 51 kommen!&#8220; versuchte mich Roland bis ins Ziel zu puschen. Letztendlich waren es 50:58 Minuten, exakt eine Minute langsamer als geplant. An Rolands Pacemaker-Arbeit lag es auf keinen Fall, w\u00e4re sonst wahrscheinlich noch etwas sp\u00e4ter ins Ziel gekommen\u2026<\/p>\n<p>Nachdem wir die aus Stein gefertigten Erinnerungsmedaillen gleich im Ziel bekommen hatten, gingen wir in das direkt neben dem Ziel aufgebaute Festzelt und g\u00f6nnten uns eine kleine Verschnaufpause. Leider hatten wir Gudrun nach km 2 nicht mehr gesehen, offensichtlich waren wir trotz Verfehlung der angepeilten Zielzeit wohl doch noch etwas zu schnell im Ziel gewesen ;-).<\/p>\n<p>In der Aquamaris-Therme machten wir uns anschlie\u00dfend wieder frisch und drehten im Schwimmbecken noch ein paar Runden, bevor wir uns dann wieder ins Get\u00fcmmel am Strand st\u00fcrzten.<\/p>\n<p>Gudrun konnten wir jetzt auch in Zieln\u00e4he beim Fotografieren entdecken. Anscheinend hatte sie uns im Ziel wohl nur um ein paar Sekunden verpasst\u2026<\/p>\n<p>Mittlerweile waren auch schon etliche Halbmarathonis ins Ziel gekommen. Nach der Siegerehrung fuhren wir zum Kap Arkona. Wir wollten das herrliche Wetter nutzen, um die Aussicht auf die Insel vom alten Leuchtturm aus zu genie\u00dfen, einen kleinen Spaziergang entlang der Steilk\u00fcste zu unternehmen und noch einmal den n\u00f6rdlichsten Punkt der Insel, den Siebenschneiderstein (up platt heet hei: S\u00f6benschniedersteen), zu erklimmen.<\/p>\n<p>Nach einem Kaffe und Sanddorn-Holunder-Parfait traten wir dann die Heimreise an. Es war ein kurzer, aber ein sehr sch\u00f6ner Besuch auf Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Insel. Das Laufteam R\u00fcgen hat gemeinsam mit der Aquamaris-Strandresidenz und der Tourismusgesellschaft eine sehr sch\u00f6ne Veranstaltung auf die Beine gestellt, sogar die Wetterbestellung bei Petrus klappte vorz\u00fcglich \ud83d\ude09 . Da kommen wir doch im n\u00e4chsten Jahr gerne wieder.<\/p>\n<p>Ergebnisse: <a href=\"http:\/\/www.davengo.com\/event\/result\/kap-arkona-aquamaris-lauf-2014\/\" target=\"_blank\">hier klicken!<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D23385&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf diesen Lauf am n\u00f6rdlichsten Zipfel unseres Bundeslandes hatte ich mich schon lange gefreut und auch Roland war prinzipiell nicht abgeneigt. Jedoch hatte er sich bereits f\u00fcr einen Start am Sonntag beim Dierh\u00e4ger Staffelmarathon bereit erkl\u00e4rt und wollte nicht unbedingt zwei Wettk\u00e4mpfe an einem Wochenende laufen. 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