{"id":2407,"date":"2011-08-06T23:43:32","date_gmt":"2011-08-06T21:43:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=2407"},"modified":"2012-02-06T18:00:39","modified_gmt":"2012-02-06T17:00:39","slug":"rostocker-marathonnacht-2011-bei-sintflut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=2407","title":{"rendered":"Rostocker Marathonnacht am 06.08.2011 bei Sintflut&#8230;"},"content":{"rendered":"ngg_shortcode_0_placeholder\n<p><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=96\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><br \/>\n<object style=\"width: 460px; height: 380px;\" width=\"460\" height=\"380\" classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/1rZEqXhptvQ\" \/><embed style=\"width: 460px; height: 380px;\" width=\"460\" height=\"380\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/1rZEqXhptvQ\" \/><\/object><br \/>\n<object style=\"width: 460px; height: 380px;\" width=\"460\" height=\"380\" classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/IqN0EkKH4tk\" \/><embed style=\"width: 460px; height: 380px;\" width=\"460\" height=\"380\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/IqN0EkKH4tk\" \/><\/object><br \/>\nUm`s vorweg zu nehmen: arg wurden Gudrun und ich aus unserem Sommertraum gerissen. Um rechtzeitig zur Marathonnacht in Rostock zu sein, hatten wir unseren Kurztrip nach Rhodos so geplant, dass wir sp\u00e4testens am Freitag wieder in heimischen Gefilden sind. Nach einer knappen Woche Sonne pur bei 30 bis 40 Grad begr\u00fc\u00dfte uns bereits Dresden mit einem m\u00e4chtigen Regenschauer.<br \/>\nAm Samstag zur Marathonnacht in Rostock sah es zun\u00e4chst einmal gar nicht soooo schlecht aus! Ich schrieb gerade ein E-Mail an Heiko, da kam bereits ein kr\u00e4ftiger Regenschauer herunter \ud83d\ude41\u00a0 !<!--more--><br \/>\nDas Einmalige an der Marathonnacht in Rostock ist f\u00fcr die HM-Starter die \u00dcberfahrt per F\u00e4hre vom Stadthafen nach Krummendorf zum Start an der Mautstelle! Dieses Mal hatten wir uns mit Andr\u00e8 und Thomas verabredet. Allerdings trafen wir auf dem Weg zur F\u00e4hre bereits zahlreiche Freunde und Bekannte \ud83d\ude09 .<br \/>\nJana und Roland wollten zusammen laufen und Jana \u00fcbernahm hierbei den Part des Pacemakers. F\u00fcr die Teilnahme an einem Gewinnspiel legte Jana auf die Fantasie-Zielzeit von 1:49:05 Stunden fest. Das Ziel dieses Gewinnspiel ist es, so dicht wie m\u00f6glich an die eigens prognostizierte Zielzeit zu kommen. Da diese Zeit in etwa dem entsprach, was ich selber laufen wollte, schloss ich mich den beiden an.<br \/>\nDie letzte F\u00e4hre legte bereits um 18.00 Uhr vom Stadthafen ab. Somit konnten wir leider den Start der Marathonis nicht mehr abwarten. Gerne h\u00e4tte ich noch Monika bei ihrem dritten Start in Rostock begr\u00fcsst und angefeuert!<br \/>\n40 Minuten dauerte die \u00dcberfahrt bei sch\u00f6nem Wetter. Der Himmel war leicht bew\u00f6lkt und die Sonnen schien, Temperaturen angenehm. Und laut (schwedischem) Wetterbericht (f\u00fcr \u201eS\u00fcdschweden\u201c) sollte es ab 20 Uhr nicht mehr regnen. Das sah wetterm\u00e4\u00dfig also bis dahin sehr gut aus! Angekommen in Krummendorf wanderten wir die letzten Meter bis zur Mautstelle. Hier sollte um 20 Uhr der Start erfolgen. Bis dahin war also noch gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr individuelle Vorbereitungen und Fachsimpeleien unter L\u00e4ufern \ud83d\ude09 . Kurz vor unserem Start liefen schon die ersten L\u00e4ufer der Marathonstaffeln und die ersten Marathonis an uns vorbei. Alle wurden nat\u00fcrlich mit einem m\u00e4chtigen Jubel begr\u00fc\u00dft. Der erste L\u00e4ufer, der kam, war \u00fcbrigens Steffen von Matzes Marathonstaffel.<br \/>\n10 Minuten vor unserem Start bewegten wir uns nun langsam in Richtung Mautstelle. Gudrun, die mit den Marathonis vom Stadthafen bis zum Tunnel geradelt war, kam kurz bei uns vorbei, w\u00fcnschte uns viel Erfolg und machte noch ein Foto von uns!<br \/>\nP\u00fcnktlich um 20.00 Uhr ging es endlich los. \u00dcber L\u00fctten Klein, auf der anderen Tunnelseite, waren jedoch dicke dunkle Regenwolken zu sehen\u2026 Sollten sie doch dableiben, wo sie waren!<br \/>\nDie ersten Meter f\u00fchrten gleich abw\u00e4rts in die Tunnelr\u00f6hre. Jana gab das Tempo vor und begann mit einem 5:15-er Schnitt. Nach der Tunnelmitte ging es ungef\u00e4hr 1 km lang aufw\u00e4rts, bis zur Br\u00fccke im IGA-Park. Die dunklen Wolken waren jetzt direkt \u00fcber uns und es wurde schlagartig Nacht! Das konnte ja noch heiter werden!<br \/>\nIm IGA-Park, wir hatten gerade mal 4 km hinter uns, begann dann das Unwetter. Es goss nun wie aus Eimern, blitzte und donnerte von allen Seiten. Wir waren schlagartig nass bis auf die Haut. Im IGA-Park waren zudem noch einige Holzbr\u00fccken zu \u00fcberqueren, auf denen es durch das Aquaplaning ziemlich rutschig wurde. Vorsicht war also angeraten.<br \/>\nIch lief nun die ganze Zeit kurz hinter Jana und Roland hinterher. Da ich ja bei Anstiegen immer so meine Probleme habe, musste ich zwischenzeitlich schon mal etwas abrei\u00dfen lassen, lief aber dann wieder bis zur zweiten Tunnelpassage wieder an die beiden heran.<br \/>\nIm Tunnel sah ich dann noch Gudrun, die bei den Lichtverh\u00e4ltnissen auch so ihre Probleme mit der Kamera hatte.<br \/>\nDer Anstieg im Tunnel bis zur Mautstelle bei km 7 kostete wieder viel Kraft. Andr\u00e8 (@bluecher23) und Thomas (@thomas2508) zogen jetzt an mir vorbei. Sp\u00e4testens bei km 8 war nun auch von Jana und Roland nichts mehr zu sehen. Die jetzt folgende Passage durch den K\u00fcstenwald bis an den F\u00e4hranleger war stockdunkel und die Strecke eine riesige Pf\u00fctze. Der Regen lie\u00df auch kein bisschen nach. Trotzdem waren noch Zuschauer an der Strecke und feuerten uns kr\u00e4ftig an. Jemand rief sogar meinen Namen und ich winkte zur\u00fcck \ud83d\ude42\u00a0 &#8211; Danke!<br \/>\nWenn ich an den Lauf im letzten Jahr denke, so war das nun das volle Kontrastprogramm. Letztes Jahr kamen die Helfer gar nicht nach mit dem Ausschenken von Wasser. Es war warm und hell. Bei diesem Wetter w\u00e4ren wohl im Normalfall nicht mal die Hartgesottensten freiwillig zum Training auf die Strecke gegangen.<br \/>\nBei km 13 in Gehlsdorf kam es nun ganz dicke: die Stra\u00dfe war komplett \u00fcberflutet und die Feuerwehr schon im Einsatz. An Laufen war jetzt nicht zu denken. Alle wateten im G\u00e4nsemarsch durch das mehr als knietiefe Wasser. \u00dcberm\u00fctig hatte ich etwas zu fr\u00fch den Laufschritt wieder aufgenommen und so nahm ich ein unfreiwilliges Vollbad, bei dem ich mir auch noch die Knie aufschlug \ud83d\ude41 ! Ehrlich gesagt, am liebsten w\u00e4re ich gleich im Wasser liegen geblieben\u2026 Ein netter Mitstreiter half mir hoch und ich schaute mir kurz meine L\u00e4dierungen an. Au\u00dfer abgeschabten Knien war aber zum Gl\u00fcck nichts weiter passiert \ud83d\ude42 .<br \/>\nSo nahm ich dann etwas verhalten den Laufschritt wieder auf. Ja, es ging noch! Irgendwie nahm ich den Dauerregen nun gar nicht mehr wahr.<br \/>\nBei km 16 \u00fcberholte mich pl\u00f6tzlich Michael und sagte noch \u201eLos Fred, auf geht`s\u201c. Mir kam es vor, als wenn ich st\u00fcnde, so schnell entfernte er sich wieder von mir. Kein Wunder, wie ich im Nachhinein erfuhr, denn die erste H\u00e4lfteder Strecke lief Michael im 5:40er Schnitt, die zweite im 4:30er\u2026 Da konnte ich wirklich nicht mehr mithalten!<br \/>\nNun kam die Stadt in Sicht und damit das Ziel langsam wieder in greifbarer N\u00e4he. Einige Starter mussten Gehpausen einlegen. Auf meine Garmin schaute ich seit meinem Vollbad nicht mehr. Dies war definitiv kein Bestzeitenwetter\u2026<br \/>\nMit km 19 hatte ich die alten Speicher im Stadthafen erreicht. Der folgende Anstieg von der Grubenstra\u00dfe hoch in Richtung Lange Stra\u00dfe, so kurz vor dem Ziel, hatte es ganz sch\u00f6n in sich. Aber nun war der Trubel auf dem Neuen Markt schon zu h\u00f6ren. Das gab noch einmal einen Motivationsschub!<br \/>\n\u00dcber die Breite Stra\u00dfe ging es dann auf die Kr\u00f6pi, dem Einkaufsboulevard. Die Streckenf\u00fchrung war gegen\u00fcber dem letzten Jahr etwas ver\u00e4ndert worden. Dieses Mal mussten wir nicht fast bis zum Kr\u00f6peliner Tor hoch. Stattdessen musste der Uniplatz samt Bl\u00fccher-Denkmal und \u201eBrunnen der Lebensfreunde\u201c (allgemein als Pornobrunnen bekannt) umrundet werden.<br \/>\nNun war es nur noch eine gesch\u00e4tzte Stadionrunde bis ins Ziel. Ich zog nochmal an und legte einen kleinen Endspurt bis ins Ziel hin. Hurra, geschafft \uf04a! Ich kam auf eine Zeit von 1:52:57 h. In Anbetracht der (Un-)Wetterbedingungen gar nicht mal so schlecht!<br \/>\nIm Ziel erwarteten mich Jana und Roland, ebenso waren Andr\u00e8 und Thomas da. Wir gratulierten uns gegenseitig zum Finishen dieses Unwetterlaufes. Garantiert werde ich diesen Lauf so schnell nicht vergessen.<br \/>\nJana und Roland kamen gemeinsam nach 1:47:55 ins Ziel und strahlten beide so richtig auf dem Finisherfoto \ud83d\ude42 ! Roland war damit das erste Mal vor mir im Ziel und m\u00e4chtig stolz! Seine Bestzeit hat er gleich um satte 10 Minuten verbessert!<br \/>\nAuf dem Markt prasselte der Regen immer noch unvermindert weiter. Ich zog mir schnell trockene Sachen an und hatte auch ein Regenumhang dabei. Roland hatte sich allerdings nur seine Jacke mitgenommen und konnte sich zumindest noch das trockene Finishershirt unterziehen. Nach einer Weile sahen wir dann auch Gudrun bei Jana und Matze unter einem Schirm stehen.<br \/>\nGudrun hatte sich wie ich die Knie aufgeschlagen, als sie in Marienehe \u201edank\u201c Aquaplaning in alten Bahnschienen mit dem Fahrrad ins Straucheln kam und auch einen Sturz fabrizierte. So k\u00f6nnen wir jetzt Partnerlook der besonderen Art machen \ud83d\ude09 .<br \/>\nAus dem Rathaus holte ich mit Roland die Urkunden und die Finisherfotos ab und sahen zu, dass wir nach Hause kamen. Gudrun harrte derweil noch aus und wartete auf Monika. Wir waren sicher, dass sie es in diesem Jahr schaffen w\u00fcrde. Und sie hat es im dritten Anlauf wirklich geschafft! Meinen herzlichen Gl\u00fcckwunsch dazu!<br \/>\nDieser Lauf wird wohl allen Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben. Auch die Helfer und Betreuer haben ganz tolle Arbeit bei diesem Wetter geleistet! Alles war top organisiert und die Verpflegung auf der Strecke war optimal! Danke auch daf\u00fcr!<\/p>\n<p>Links:<br \/>\nErgebnisse: <a href=\"http:\/\/www3.your-sports.com\/details\/index.php?page=4&amp;eventid=5752\">http:\/\/www3.your-sports.com\/details\/index.php?page=4&amp;eventid=5752<\/a><br \/>\nWeitere Berichte:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/marathon-matze.de\/2011\/08\/9-hella-rostocker-marathonnacht\/\">http:\/\/marathon-matze.de\/2011\/08\/9-hella-rostocker-marathonnacht\/<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.magischerfc.de\/wordpress\/?p=5814\">http:\/\/www.magischerfc.de\/wordpress\/?p=5814<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sielaeuft.de\/wordpress\/?p=88\">http:\/\/www.sielaeuft.de\/wordpress\/?p=88<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D2407&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Um`s vorweg zu nehmen: arg wurden Gudrun und ich aus unserem Sommertraum gerissen. 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