{"id":2544,"date":"2011-09-26T12:03:03","date_gmt":"2011-09-26T10:03:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=2544"},"modified":"2012-02-06T17:56:58","modified_gmt":"2012-02-06T16:56:58","slug":"38-berlin-marathon-am-25-09-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=2544","title":{"rendered":"38. Berlin Marathon am 25.09.2011"},"content":{"rendered":"<p><object style=\"width: 460px; height: 380px;\" width=\"460\" height=\"380\" classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/RV0v0LPrN80\" \/><embed style=\"width: 460px; height: 380px;\" width=\"460\" height=\"380\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/RV0v0LPrN80\" \/><\/object><\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=106\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><br \/>\nHoi, was war das f\u00fcr eine turbulente Woche!<\/p>\n<p>Am Montag hatte ich mir auf der Jagd nach den l\u00e4stigen M\u00fccken einen Hexenschuss zugezogen. Und das so kurz vor dem Saisonh\u00f6hepunkt! Gl\u00fccklicherweise war davon bei den letzten L\u00e4ufen, die in dieser Woche anstanden, kaum etwas zu sp\u00fcren.<!--more--><\/p>\n<p>Dank unserer wieder einmal \u201eperfekten\u201c Planung war unser Wochenende im wahrsten Sinne voll ausgebucht! Freitag fuhr ich in Begleitung von Jana und Roland zur Marathon-Messe nach Berlin. Die Startnummer musste abgeholt und der Chip registriert werden, au\u00dferdem wollten wir uns ein bisschen umschauen. Die Messe schon so eine Art eine innere Einstimmung auf das, was einem so bevorsteht.<\/p>\n<p>Auf der Messe trafen wir noch einige Bekannte und Freunde. Ein besonderes Highlight war nat\u00fcrlich die Begegnung mit Kathrine Switzer, der ersten Marathon-Frau! Abends ging es dann wieder retour nach Rostock. \u00dcbernachtung in Berlin passte diesmal dank unserer suboptimalen Planung nicht, denn am Samstag wollten wir zum Konzert von Reinhard Mey . Die Karten daf\u00fcr hatten wir bereits seit \u00fcber einem Jahr, noch weit vor der Anmeldung zum Berlin-Marathon. Aber irgendwie hatten wir weder beim Kauf der Karten noch bei der Anmeldung zum Berlin-Marathon daran gedacht, dass diese beiden Termine nahezu kollidieren&#8230; In Zukunft m\u00fcssen wir wohl vorher immer kontrollieren, ob Konzerte mit Laufterminen zeitlich zusammen fallen.<\/p>\n<p>Das Konzert in Rostock war jedenfalls sehr sch\u00f6n. Es wurde aber dadurch am Abend ziemlich sp\u00e4t. Daf\u00fcr &#8222;durften&#8220; wir dann am n\u00e4chsten Tag umso fr\u00fcher aufstehen. Der Wecker wurde auf 3.30 Uhr gestellt. Die Nacht war also sehr kurz.<\/p>\n<p>Ich war diesmal der einzige Starter der Familie und hatte dadurch gro\u00dfes Supporterteam, bestehend aus Gudrun, Jana, Roland, Matze und Pino. In noch finsterer Nacht machten wir uns 4.30 Uhr allesamt zusammen auf den Weg nach Berlin. Gegen sieben Uhr trafen wir dann ohne Zwischenf\u00e4lle in Pankow-Heinersdorf auf dem gro\u00dfen P+R Parkplatz in unmittelbarer N\u00e4he der S-Bahn-Station ein. Mittlerweile war es auch schon hell, der Himmel war stahlendblau und die Temperaturen angenehm k\u00fchl &#8211; traumhaftes Marathonwetter! Die Gruppentickets f\u00fcr die S-Bahn hatten wir uns schon am Freitag besorgt. Dieser Teil war also perfekt getimt \ud83d\ude09 . Kurz nach halb acht waren wir dann auch schon am Brandenburger Tor.<\/p>\n<p>Gudrun machte noch ein paar Fotos von mir mit dem Brandenburger Tor im Hintergrund ;-). Eingangs der Allee zum \u201eFamilientreff\u201c fanden wir gleich ein &#8222;Stilles \u00d6rtchen&#8220;, vor dem sich eine nicht allzu lange Schlange gebildet hatte.<\/p>\n<p>Wir hielten Ausschau nach Juliane, Heiko und seiner Schwester Gudrun aus Neuruppin sowie Micha aus Stuttgart. Binnen weniger Minuten trafen sie auch alle ein, zuerst die Neuruppiner, dann Micha in Begleitung von Nina und Sebastian (ebenfalls vom TSV Kuppingen).<\/p>\n<p>F\u00fcr Heikos Schwester Gudrun sowie f\u00fcr Nina und Sebastian war es jeweils der allererste Marathon. Nach einer herzlichen Begr\u00fc\u00dfung machten wir dann noch einige Gruppenbilder von den Startern und von den Supportern. Wir Marathonis gingen in Richtung Start und die Supporter schwirrten zu unterschiedlichen Streckenpunkten aus.<\/p>\n<p>Organisatorisch ist Berlin bei \u00fcber 40.000 Startern einsame Spitze. Schnell waren die Zelte f\u00fcr die Aufbewahrung der Kleiderbeutel gefunden. Bei den Toiletten bildeten sich kurz vor dem Start dann doch noch, wie es auch zu erwarten war, l\u00e4ngere Schlangen. Auf dem Weg zu unseren Startbl\u00f6cken trafen Heiko und ich Jens aus Kassel. Jens und ich waren wieder, ebenso wie Achim Achilles, auf Mission 239 unterwegs. Das sollte doch mal eine &#8222;Mission possible&#8220; werden&#8230; Wir w\u00fcnschten uns gegenseitig Erfolg f\u00fcr unsere Ziele und ein gutes Durchkommen. Dann verschwand jeder in seinen Startblock. Nach dem Lauf wollten wir uns noch einmal alle treffen, hatten schon besprochen wann und wo.<\/p>\n<p>Durch die Gr\u00fcnanlagen des Tiergartens ging es nun in Richtung \u201eStra\u00dfe des 17. Juni\u201c. Die Ordner achteten \u00e4u\u00dferst gewissenhaft darauf, dass jeder in seinen entsprechenden Block geht. Allerdings tummelten sich trotzdem in meinem Block \u201eG\u201c schon so einige \u201eH\u201c-Starter herum&#8230;<\/p>\n<p>Heute wollte ich alles etwas anders machen als bei meinen beiden bisherigen Marathons. Man lernt ja schlie\u00dflich immer noch dazu ;-).<\/p>\n<p>Beim ersten Marathon, letztes Jahr in Berlin, hatte ich mir zwar auch einen Laufplan gemacht, war letztendlich mehr nach Gef\u00fchl gelaufen. Und das Gef\u00fchl tr\u00fcgt nat\u00fcrlich. Man f\u00e4ngt zu schnell an, man denkt nicht daran, dass die Strecke furchtbar lang sein kann. Das r\u00e4cht sich zum Ende hin gewaltig. Ich war damals nach dem Lauf fix und alle.<\/p>\n<p>Beim Dar\u00df-Marathon im Fr\u00fchjahr hatte ich dann am Vortag mit Micha noch eine \u201elockere\u201c 10 km TE eingeschoben. Diese 10 km vom Vortag steckten mir beim Marathon noch ganz sch\u00f6n in den Knochen und so musste ich bei km 26 die erste Gehpause machen\u2026<br \/>\nIn dieser letzten Woche vor dem Marathon bin ich am Mittwoch 6 km locker mit Roland gelaufen und habe danach nur noch Carboloading betrieben. Au\u00dferdem wollte ich mich heute an den Vorgaben meines Laufplanes halten, d.h. langsam und gleichm\u00e4\u00dfig laufen und nicht gleich lossprinten und dann hintenan zeitm\u00e4\u00dfig einbrechen.<\/p>\n<p>Langsam f\u00fcllten sich die Startbl\u00f6cke. Und als um punkt 9 Uhr der Startschuss zum Start der Bl\u00f6cke A bis E fiel und die Luftballons aufstiegen, war der Jubel nat\u00fcrlich riesig. Ich sp\u00fcrte die Anspannung nun langsam aufsteigen. Nochmal die Uhr checken\u2026 sind auch die Schn\u00fcrsenkel doppelt verknotet\u2026 alle Taschen mit den Gels und dem Handy zu\u2026 ist der Zeitmess-Chip richtig befestigt\u2026 und\u2026und\u2026und\u2026<\/p>\n<p>Einige Minuten nach dem Start der ersten Welle setzte sich auch unser Block langsam in Bewegung. Zum Gl\u00fcck wird der Chip erst beim \u00dcberschreiten der Startlinie registriert, ansonsten h\u00e4tte ich schon gut eine viertel Stunde auf der Uhr gehabt;-) .<br \/>\nEndlich ging es nun auch f\u00fcr mich auf in Richtung &#8222;Goldelse&#8220;. Wie mit meinen Supportern vorher besprochen, hielt ich mich rechts im L\u00e4uferfeld, um so die Wahrscheinlichkeit zu erh\u00f6hen, dass ich rechtzeitig erkannt werde. Eine auf der Marathon-Messe neu erstandene Laufm\u00fctze mit Blinklicht an der \u201eR\u00fcckfront\u201c sollte sein \u00fcbriges tun.<\/p>\n<p>Noch vor der Siegess\u00e4ule jubelten mir dann auch schon Jana, Roland und Matze mit den auf dem Brooks-Stand beschriebenen \u201eSprintefix\u201c Klappschildern zu. Ich winkte nat\u00fcrlich gleich zur\u00fcck \ud83d\ude42 !<br \/>\nF\u00fcr die ersten drei km stand f\u00fcr mich ein Schnitt von 5:49 auf dem Plan. Gerade am Anfang ist man ja so hoch motiviert und l\u00e4sst sich gerne von der Masse treiben. Dieses Mal drosselte ich jedoch das Tempo, hatte so gen\u00fcgend Zeit mir die Berliner Sehensw\u00fcrdigkeiten anzusehen und nat\u00fcrlich den vielen jubelnden Leute am Streckenrand zuzuwinken. Die Kinder hatten anscheinend viel Spa\u00df daran die L\u00e4uferInnen abzuklatschen.<\/p>\n<p>Ab und an warf ich einen kritischer Blick auf meinen \u201eRundenpace\u201c, doch es lag alles im gr\u00fcnen Bereich. Bei km 6 sah ich dann auch Gudrun am Stra\u00dfenrand. Gudrun hatte als Erkennungsmerkmal extra einen auff\u00e4lligen Sonnenhut aufgesetzt und sich ein auff\u00e4lliges gr\u00fcnes Feiglings-Shirt angezogen. So konnten wir uns also kaum verfehlen.<\/p>\n<p>Der Lauf fiel mir bis jetzt sehr leicht, wie bei einem gem\u00fctlichen Sonntagsl\u00e4ufchen. Allerdings musste ich immer aufpassen, keinem in die Hacken zu treten oder versehentlich anzurempeln. Teilweise wurde es durch Baustellen oder sonstige Stra\u00dfenverengungen ziemlich eng. Ich hatte bis dato auch keine Veranlassung, mein Tempo merklich anzuziehen und so lief ich einfach gleichm\u00e4\u00dfig weiter. Meine 10-km-Durchgangszeit von 57:49 min lag bis auf wenige Sekunden voll im Plan.<\/p>\n<p>Nun ging es durch den Ostteil von Berlin einmal um den Fernsehturm und den Alexanderplatz herum, weiter auf der Karl-Marx-Alle in Richtung Strausberger Platz. Die Berliner sind wirklich ein gro\u00dfartiges Publikum. Neben dem Jubel und den Anfeuerungsrufen gab es immer wieder zahlreiche Bands der unterschiedlichsten Musikrichtungen. \u00dcberall herrscht eine fantastische Stimmung! Gegen\u00fcber dem letzten Jahr zog es bei dem sch\u00f6nen Sp\u00e4tsommerwetter noch mehr Berliner an die Strecke, wirklich G\u00e4nsehautfeeling pur!<\/p>\n<p>Dann f\u00fchrte die Strecke durch Kreuzberg, vorbei am Kottbusser Tor und bei km 17 am Hermannplatz. \u00dcberall standen viele Zuschauer, etliche aufmunternde Transparente waren zu sehen. Meine Durchgangszeit bei km 20 lag dann bei 1:54:14 h. Laut meiner Zeitvorgabe waren es noch nicht mal 20 Sekunden Abweichung. Und das Beste war: ich f\u00fchlte mich noch fit!<\/p>\n<p>In der N\u00e4he der U-Bahn-Station Yorkstra\u00dfe war die Halbmarathon-Marke erreicht. Jetzt wollte ich einen Pace von 5:37 min\/km halten. So nach und nach war ich jetzt fast nur noch am \u00dcberholen. Dies gestaltete sich allerdings mitunter schwierig bei den Herrscharen von L\u00e4ufern. Manch einer blieb spontan einfach stehen oder kreuzte die Strecke von links nach quer.<br \/>\nZwischendurch sprintete mir auch Roland mit der Videokamera eine Strecke hinterher und rief mir zu \u201ePapa, sieht gut aus!\u201c, worauf ich nat\u00fcrlich den Daumen hochstreckte!<\/p>\n<p>Es war gut, dass ich in letzter Minute mich doch daf\u00fcr entschieden hatte, ohne Trinkg\u00fcrtel zu laufen. Auf der Messe hatte ich mir am Freitag ein richtig gutes Teil zugelegt. Am sp\u00e4ten Vorabend testete ich den G\u00fcrtel mit vollgetankten Flaschen und empfand ihn dann doch als zus\u00e4tzlichen Bremsklotz. Zudem wusste ich aus dem Vorjahr, dass es in Berlin alle Nase lang Verpflegungspunkte gibt. Zwar herrscht dort zwar Gedr\u00e4ngel, aber ich konnte ich ohne Risiko getrost auf den G\u00fcrtel verzichten. Bei km 27 wurden kostenlose Powerbar-Gels verteilt. Schnell griff ich mir zwei drei Gels verschiedener Geschmacksrichtungen. Die erste Packung riss ich gleich auf. Ich glaube, die Zeit, die ich an den Getr\u00e4nkest\u00e4nden verbrachte, wog locker den Zeitverlust durch das zus\u00e4tzliche Gewicht des Trinkgurtes auf. Im Nachhinein eine gute Entscheidung!<\/p>\n<p>Am Wilden Eber bei km 29 herrschte wieder eine bombastische Stimmung. Musikkapellen und auch noch Cheerleader munterten hier die L\u00e4uferschar aus \u00fcber 120 L\u00e4ndern auf.<\/p>\n<p>Schnell war auch km 30 in H\u00f6he Hohenzollerndamm erreicht, eine f\u00fcr mich mittlerweile durchaus gewohnte Distanz. Meine Durchgangszeit lautete hier 2:52:30 h. Entsprechend meinem Plan h\u00e4tten es hier 2:49:47 h sein m\u00fcssen. Nun ja, knapp drei Minuten zur\u00fcck. Mittlerweile wurde es Mittagszeit und die Temperaturen stiegen&#8230; In den schattigen H\u00e4userschluchten oder unter den zahlreichen Baumalleen in Berlin war es durchaus auszuhalten, doch in der prallen Sonne wurde es zunehmend ungem\u00fctlich warm. Irgendwann beschloss ich nun einfach nicht mehr auf die Durchgangszeiten zu schielen und einfach nach Lust und Laune weiterzulaufen. Irgendwann rief jemand: \u201eNeuer Weltrekord und ihr seid dabei!\u201c. Ich dachte nat\u00fcrlich sofort an Haile. Sollte er es noch einmal geschafft haben? Im Ziel w\u00fcrde ich es sp\u00e4testens erfahren.<\/p>\n<p>Die Feuerwehr hatte an manchen Stellen einen Sprengwagen als Dusche f\u00fcr die L\u00e4ufer aufgestellt. Ich rannte dann, sofern sich die Gelegenheit bot, durch den k\u00fchlen Schauer. Das war immer eine herrliche Erfrischung!<br \/>\nZwischendurch tauchte urpl\u00f6tzlich auch wieder Gudrun am Stra\u00dfenrand auf und ich winkte ihr zu. Die Idee mit dem Sonnenhut war wirklich gut \ud83d\ude42 !<\/p>\n<p>Den knapp drei Kilometern \u00fcber den Hohenzollerdamm folgte die Konstanzer Stra\u00dfe, bis bei km 34 rechts der Ku-Damm kam. Zwischenzeitlich setzten auch bei mir die ersten Ausfallerscheinungen ein. Zwei-, dreimal schien es mir, als wenn ich mein rechtes Bein nicht mehr hoch bekommen w\u00fcrde. Ich bef\u00fcrchtete einen aufkommenden Krampf oder andere \u00dcberlastungserscheinungen. Anhalten wollte ich jedenfalls nicht.<br \/>\nSicherheitshalber drosselte ich lieber das Tempo etwas, um nicht doch noch in einen Krampf hineinzulaufen. Nach der n\u00e4chsten Verpflegungspause auf dem Kuh-Damm schien es auch wieder zu gehen. Einen Pace von 5:45 \u2013 5:50 konnte ich immerhin noch halten. Irgendwann tauchte Gudrun wieder auf und lief kurz neben mir her. Sie fragte noch, wie es mir ginge und ich antwortete ihr nur: \u201eBesch\u2026eiden\u201c .<br \/>\nLangsam k\u00e4mpfte ich mich weiter in Richtung Potsdamer Platz, wo dann auch wieder Jana, Matze und Roland auf mich werten wollten. Das Bein hielt durch und so konnte ich auch die folgenden Kilometer gleichm\u00e4\u00dfig weiterlaufen. Die anvisierte Zeit von unter 4 Stunden hatte ich allerdings zu diesem Zeitpunkt schon abgehakt. Zumindest war noch eine PB locker f\u00fcr mich drin, insofern keine gro\u00dfen \u00dcberraschungen passieren w\u00fcrden!<\/p>\n<p>Am Potsdamer Platz standen, wie vorher besprochen, Roland, Jana , Matze und Pino parat zum Jubeln und Anfeuern. Die lauten \u201eSprintefix\u201c-Rufe konnte ich wirklich nicht \u00fcberh\u00f6ren ;-). Roland lief am Stra\u00dfenrand wieder ein St\u00fcck mit mir mit und filmte.<br \/>\nAusgangs Potsdamer Platz waren jetzt nur noch gut zwei Kilometer zu laufen. Ich stellte mir vor, nur noch die kurze Strecke vom Barni bis zur Haust\u00fcr und dann bin ich im Ziel!<\/p>\n<p>Am Gendarmenmarkt h\u00f6rte ich schon den Jubel und die Lautsprecher aus dem Zielgebiet hinter dem Barndenburger Tor. Jetzt konnte nichts mehr anbrennen. Eine PB war jedenfalls sicher!<\/p>\n<p>Getragen vom Jubel der Zuschauer ging es nun auf den letzten Kilometer \u201eUnter den Linden\u201c entlang. Der Jubel wurde nun immer frenetischer. Ich schaute zur Seite, ob ich Gudrun oder die Kinder sehe. Doch anscheinend war ich wohl zu schnell ;-)! Durch das Brandenburger Tor und dann die letzten knapp 400 m bis ins Ziel zu laufen, ist wirklich was Besonderes! So genoss ich einfach die letzten Meter bis uns Ziel und riss die Arme hoch. Nach 4:08:25 h min stoppte ich meine Uhr. Mit dieser Zeit hatte ich meine PB von 4:16:58 h vom Dar\u00df-Marathon im Fr\u00fchjahr um gut 8 \u00bd Minuten verbessert. Ich war einerseits zwar ganz sch\u00f6n geschafft, aber andererseits auch einfach nur happy.<\/p>\n<p>Ich ben\u00f6tigte geraume Zeit, um vom Ziel bis zur Medaillen-\u00dcbergabe, den Getr\u00e4nke- und Verpflegungsst\u00e4nden bis hin zur Kleiderbeutelausgabe zu kommen. Ich musste mich erst mal zwischenzeitlich etwas hinsetzen, Wadenkr\u00e4mpfe plagten mich. Nach dem Duschen ging es dann zum vereinbarten \u201eFamilien-Treffpunkt\u201c.<\/p>\n<p>Nahezu alle waren schon da! Neben Gudrun, Jana, Matze und Pino waren auch Micha, Nina und Sebastian sowie Heiko, Gudrun und Juliane dort. Auch Stefan (Oppelnhoppel) sowie Jens und Nick (Nickeneck) von den AA-ST waren schon am Treffpunkt. Von allen Seiten wurde ich nun begr\u00fc\u00dft und wir gratulierten uns gegenseitig zum Finishen dieses grandiosen Marathons in Berlin.<br \/>\nZum Abschluss machte Gudrun noch ein sch\u00f6nes Gruppenfoto von unserer Truppe. Anschlie\u00dfend verabschiedeten wir uns teils voneinander. Mit einigen (Juliane, Heiko, Gudrun, Jens und Andreas) trafen wir uns dann noch kurz im &#8222;Zollpackhof&#8220;.<br \/>\nHier wurden auch schon wieder Pl\u00e4ne f\u00fcr kommende Events geschmiedet \u2026<\/p>\n<p>Jedenfalls werde ich wohl Berlin auch im n\u00e4chsten Jahr wieder die Treue halten \ud83d\ude09 . Mit Jens muss ich noch die &#8222;Mission 239&#8220; zusammen angehen, auf dass wir sagen k\u00f6nnen: &#8222;Mission accomplishd&#8220;.<\/p>\n<p>Jetzt ist aber erst einmal wieder Regeneration angesagt.<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D2544&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Hoi, was war das f\u00fcr eine turbulente Woche! 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