{"id":2602,"date":"2011-10-15T22:48:23","date_gmt":"2011-10-15T20:48:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=2602"},"modified":"2012-02-06T17:51:50","modified_gmt":"2012-02-06T16:51:50","slug":"4-rugenbrucken-marathon-in-stralsund-am-15-10-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=2602","title":{"rendered":"4. R\u00fcgenbr\u00fccken-Marathon in Stralsund am 15.10.2011"},"content":{"rendered":"<p>ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=108\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><br \/>\nPr\u00e4zise ein Jahr nach dem legend\u00e4ren AA-ST-Treffen in Stralsund waren wir heute zum 4. R\u00fcgenbr\u00fcckenlauf am Start. Allerdings bestand unser Team in diesem Jahr nur aus zwei Aktiven, d.h. Roland und meiner Wenigkeit. Jana und Matze hatten dagegen mit Pino den ersten &#8222;Wettkampf&#8220;, wenn man das mal so nennen darf ;-).<\/p>\n<p>Roland hatte, da Jana nicht teilnehmen wollte, anfangs auch nicht die \u00fcbergro\u00dfe Lust f\u00fcr einen Start. Da aber die Oma und der Onkel sich als Schlachtenbummler angek\u00fcndigt hatten, war dies f\u00fcr ihn das entscheidende Argument, nun doch zu laufen. Ihm reichten die 13 km, w\u00e4hrend mir in Vorbereitung f\u00fcr den Beaujolais-Marathon der Halbmarathon gut ins Konzept passte.<!--more--><\/p>\n<p>Am Freitagabend stellte ich meinen Tipp f\u00fcr den Pace-Propheten ein: 1:48:20 h. Ausgehend von meiner Bestzeit aus dem Jahr 2009 (1:48:46 h) hatte ich somit auf eine leichte Verbesserung gesetzt.<\/p>\n<p>Nach einer unruhigen Nacht stand ich, als wenn ganz normaler Alltag w\u00e4re, um sechs auf. Irgendwie habe ich jedes Mal immer noch Lampenfieber, obwohl es weder Streckenrekorde noch um Treppchenplatzierungen geht. Wahrscheinlich legt sich das nie&#8230;<\/p>\n<p>\u00dcber die A20 ging es mit unserem Berli in Richtung Stralsund. Die Sonne und der Morgennebel zauberten \u00fcber der Warnow, der Recknitz und der Trebel zauberhafte und romantische Morgennebel herbei. Es versprach ein sch\u00f6ner Tag zu werden.<\/p>\n<p>Rechtzeitig, um noch die Startnummern abzuholen, erreichten wir das Parkhaus unweit des Ozeaneums. Wir lagen gut in der Zeit, keine Panik vonn\u00f6ten. Das Timing war perfekt, denn gleich hinter uns fuhren meine Mutter und mein Bruder auch in das Parkhaus. Das Abstimmen von Ort und Zeit eines Treffpunktes hatte sich somit erledigt.<\/p>\n<p>In Richtung Ozeaneum liefen wir zwei G\u00fcstrowern Sportsfreunden, die wir schon des \u00d6fteren bei den regionalen Laufveranstaltungen begegnet waren, \u00fcber den Weg. Die beiden hatten sich die Marathondistanz vorgenommen, wollten es aber gem\u00fctlich angehen lassen. Micha Fischer, der wie ich die Halbmarathondistanz angehen wollte, \u00a0trafen wir einen kurzen Augenblick sp\u00e4ter. Auch ansonsten waren wieder viele bekannte Gesichter zu sehen.<\/p>\n<p>Punkt 9.30 starteten dann\u00a0 die Marathonis, zwei Minuten sp\u00e4ter folgte der Start f\u00fcr den Halbmarathon, also auch f\u00fcr mich. Inzwischen hatte die Sonne ihr Werk getan und die morgendlichen frostigen Temperaturen mittlerweile auf ertr\u00e4gliche zweistellige Werte aufgeheizt. Kaum zu glauben, dass wir noch vor knapp zwei Wochen kurzzeitig sommerlich anmutendes Wetter hatten. Die beiden Moderatoren heizten bis zum Start zus\u00e4tzlich mit Musik und Animationen an.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber Berlin war das Feld allerdings sehr \u00fcberschaubar. Hier kommt jeder im ersten Starblock mit ;-). Schnell erblickte ich dann links vor der Startlinie noch Roland, der seinen Start \u00fcber die 13 km erst um 10.45 Uhr hatte, und Bernd. Beide zeigten mir, was f\u00fcr tolle Fans sie sind, und ermunterten mich zu waghalsigen Aussagen hinsichtlich des Rennverlaufes, nat\u00fcrlich vor laufender Kamera. Aber wie das nun so mal ist, stellte sich hinterher heraus, dass die Kamera die ganze Zeit im Standby-Modus stand&#8230;<\/p>\n<p>Irgendwie l\u00e4uft es sich, finde ich zumindest, nach dem Start wirklich besser, wenn man die Strecke schon aus den Vorjahren kennt und somit mehr oder weniger wei\u00df, was noch so vor einem steht.<\/p>\n<p>Allerdings habe ich anscheinend auch mittlerweile einen recht guten Trainingsstand und kann mein Tempo auch \u00fcber l\u00e4ngere Distanzen durchhalten.<\/p>\n<p>Wie immer jagte das ganze Feld auf den ersten zwei, drei Kilometern wie besessen los. Schnell waren auch zahlreiche der zwei Minuten vor uns startenden Marathonis wieder eingeholt. \u00a0Hoch motiviert lief es sich dann f\u00fcr mich recht locker und flockig daher und ich schaute sporadisch auf meine Garmin, \u00a0um noch einen etwaigen \u00dcberblick \u00fcber das Geschehen zu behalten. Im Vorfeld verga\u00df ich allerdings, mir den entsprechenden Pace f\u00fcr die von mir anvisierte Endzeit auszurechnen.<\/p>\n<p>Nach Rolands Meinung sollte aber ein Schnitt von ungef\u00e4hr 5:10 bis 5:15 min\/km hinkommen! Letztendlich kam es mir auch nicht so unbedingt darauf an, einen exakten Wert vorauszusagen, sondern mehr mich in einem Wohlf\u00fchltempo zu bewegen.\u00a0 So lange liegt der Berlin-Marathon ja auch noch nicht zur\u00fcck &#8230;<\/p>\n<p>Auf den ersten drei Kilometern lief es sich dann auch fast wie von selbst. Ein fl\u00fcchtiger Blick auf die Pulsuhr zeigte mir aber eine viel zu schnelle Rundenzeit von unter 5 min an; auch egal, solange ich mich dabei wohl f\u00fchle. Recht schnell war die Auffahrt der R\u00fcgenbr\u00fccke erreicht und auch der stetige Anstieg auf den folgenden Kilometern auf der Br\u00fccke fiel nicht wirklich schwer, obwohl Anstiege nicht so unbedingt meine Lieblingsmetier sind\u2026<\/p>\n<p>Nachdem ich so an die 6 km f\u00fcr mich allein lief, gesellte sich ein Rostocker an meine Seite. Nebenbei plauschten wir dann \u00fcber so einige Dinge. So stellte sich heraus, dass mein Laufpartner auch aus Rostock stammt und im Sommer vornehmlich schwimmt. Im letzten Jahr lief er allerdings in einer f\u00fcr mich unerreichbaren Zeit von 3:38 h den Oslo-Marathon, einfach Wahnsinn!!!<\/p>\n<p>Mich kannte er bereits \u00fcber \u201eSprintefix.de\u201c, nachdem er in Krakow am See \u00a0mit Jana \u00fcber eine l\u00e4ngere Distanz zusammen lief und sie ihm \u00fcber ihren Blackout beim Hamburg-Marathon 2010 berichtete. In meinem \u201eDunstkreis\u201c liefen auch Kerstin und Frank\u00a0 vom SV Pastow, die ich schon von zahlreichen L\u00e4ufen in MV kenne. Auf der Br\u00fccke waren die beiden noch kurz vor mir. Kurz vor dem Richtungswechsel in Richtung Altef\u00e4hr bei km 7 gesellte sich dann auch noch ein zweiter, mir gut bekannter L\u00e4ufer an meine Seite.<\/p>\n<p>Volker aus B\u00fctzow (das Shirt von der \u201eHolzfabrik\u201c war nicht zu verkennen) klopfte ich kurz f\u00fcr einen freundlichen Gru\u00df auf die Schulter. Nun waren wir dann zu dritt und plauschten mehr oder weniger \u00fcber unsere Lauferlebnisse und Pl\u00e4ne f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit. So erfuhr ich so nebenbei, dass Volker und seine Frau Simone in K\u00fcrze am New York &#8211; Marathon teilnehmen werden.<\/p>\n<p>Nachdem Volker von meiner ambitionierte Zielzeit von 1:48 h erfuhr, entschied er sich, mit mir zusammen die weitere Strecke zu laufen. F\u00fcr ihn sollte es eher ein Trainingslauf sein. Ich allerdings war mir zu diesem Zeitpunkt nicht hundertprozentig sicher, den aktuellen Pace wirklich halten zu k\u00f6nnen. Trotz aller Bef\u00fcrchtungen lief es sich dann auf den n\u00e4chsten Kilometern weiterhin ziemlich locker dahin und wir \u00fcberholten fast so nebenbei noch einige L\u00e4ufer. Nebenbei erkl\u00e4rte ich Volker den weiteren Streckenverlauf und das, worauf er sich noch einstellen m\u00fcsste. Er wiederum gab so nebenbei dann immer mal flockige Spr\u00fcche an die uns \u00fcberholenden L\u00e4ufern ab.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck bis nach Altef\u00e4hr ging es nun im zweiten Abschnitt immer bergauf und bergab. Allerdings fand ich die Strecke im letzten Jahr wesentlich anstrengender. Bei km 13 nahm ich dann ein Gel aus den Berlin-Reserven ein. Sp\u00e4ter w\u00fcrde es beim HM auch keinen Sinn mehr machen.<\/p>\n<p>Volker zog mich dann auch mehr oder weniger die \u201eBerge\u201c bis nach Altef\u00e4hr hoch. Kurz nach Altef\u00e4hr \u00fcberholten wir wieder unseren Rostocker Lauffreund von vorhin, der nun auch schon leichte Probleme bekam. F\u00fcr mich scheinen sich anscheinend das regelm\u00e4\u00dfige Training und die damit verbundenen Umf\u00e4nge ausgezahlt zu haben. Ab km 17 ging es auf dem alten R\u00fcgendamm zur\u00fcck, dh. ab jetzt gab es keine Anstiege mehr.<\/p>\n<p>Allerdings glich der Damm in diesem Jahr eher einer Crossstrecke. Holprige Sandabschnitte wechselten sich mit dem urspr\u00fcnglichen Kopfsteinpflaster, Beton und Asphalt ab. Vorsicht, wo man hintrat,\u00a0 war also angesagt! Hier, nur wenige Kilometer vor dem Ziel, tauchte Gudrun mit ihrer Kamera wieder auf. Volker meinte wohl, dass ich immer als Erster im Bild auftauchen m\u00fcsste und lie\u00df sich f\u00fcr das Fotoshooting ein ganz klein wenig zur\u00fcckfallen.<\/p>\n<p>Mir war allerdings schon l\u00e4ngst klar, wer wirklich das Tempo bestimmte; und das war nicht wirklich ich&#8230; Da ich auch \u00fcber die Crossstrecke entlang des R\u00fcgendamms keine echten Probleme bekam, blieb ich nat\u00fcrlich an Volkers Fersen dran.<\/p>\n<p>Nach den letzen Fotos von Gudrun waren es nunmehr auch nur noch l\u00e4ppische 3 Kilometer bis ins Ziel. Wenn ich ehrlich bin, ich hatte keine genaue Vorstellung von unserer Zielzeit . Ich war mir lediglich sicher, dass es so schlecht nicht sein konnte. Zusammen mit Volker \u00fcberquerte ich die Ziellinie. Ich war nach 1:46:50 Netto auf dem 10. Platz der AK 50 gelandet! F\u00fcr mich ein echtes Topp-Ergebnis!<\/p>\n<p>Roland hatte dann aber wirklich den Vogel abgeschossen. Er war zehn Minuten schneller, als er urspr\u00fcnglich geplant hatte, und kam mit einer Zeit von 56:46 min auf den 30. Platz der Gesamtwertung (bei 616 Teilnehmern).\u00a0 Somit konnten sowohl Roland als auch ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein! Beide landeten wir auf den jeweils 10-ten Platz der AK-Wertung.<\/p>\n<p>Ergebnisse:<\/p>\n<p>Video Fred: <a href=\"http:\/\/results.davengo.com\/event\/4d74f2916ea6b52d26b83900\/id\/2r1s2q-t5m9oroxnjojhxp3zdyj9cpulqrls3gvixbi\">http:\/\/results.davengo.com\/event\/4d74f2916ea6b52d26b83900\/id\/2r1s2q-t5m9oroxnjojhxp3zdyj9cpulqrls3gvixbi<\/a><\/p>\n<p>Video Roland: <a href=\"http:\/\/results.davengo.com\/event\/4d74f2916ea6b52d26b83900\/id\/gjh2fdp6xb9ria0-2bkqfaifod9u3oo1ruje4n8uvme\">http:\/\/results.davengo.com\/event\/4d74f2916ea6b52d26b83900\/id\/gjh2fdp6xb9ria0-2bkqfaifod9u3oo1ruje4n8uvme<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/media\/set\/?set=a.169737013113543.45170.143748239045754&amp;type=3&amp;l=625227a403\">http:\/\/www.facebook.com\/media\/set\/?set=a.169737013113543.45170.143748239045754&amp;type=3&amp;l=625227a403<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D2602&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Pr\u00e4zise ein Jahr nach dem legend\u00e4ren AA-ST-Treffen in Stralsund waren wir heute zum 4. 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