{"id":2670,"date":"2011-11-23T20:56:56","date_gmt":"2011-11-23T19:56:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=2670"},"modified":"2012-02-06T17:56:01","modified_gmt":"2012-02-06T16:56:01","slug":"beaujolais-beaujolais-beaujolais-die-marathon-messe-am-18-11-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=2670","title":{"rendered":"Beaujolais-Beaujolais-Beaujolais ! Die Marathon-Messe am 18.11.2011"},"content":{"rendered":"<p>ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=112\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><br \/>\nEin erlebnisreiches und sehr sch\u00f6nes Wochenende liegt hinter uns, wenn auch anfangs mit Hindernissen.<\/p>\n<p>Letzten Donnerstag sollte es mit dem Flieger um 12.45 Uhr ab Flughafen Rostock-Laage in Richtung Stuttgart gehen, dann am n\u00e4chsten Tag mit dem Auto gemeinsam weiter in Richtung Frankreich. Grund f\u00fcr diese weite Reise war der Marathon du Beaujolais. Micha hatte bereits mehrfach daran teilgenommen und mich vor einigen Monaten \u00fcberzeugt, mit ihm gemeinsam durch die Weinkeller zu laufen. Das klang sehr verlockend und nach jeder Menge Spa\u00df!<!--more--><\/p>\n<p>Nun ging es zum Flughafen und p\u00fcnktlich um 12.45 sollten wir abheben. So war es gedacht, aber leider hatten wir die Rechnung ohne den Wirt, d.h. in diesem Fall dem Nebel \u00fcber Laage, gemacht. Wir hatten bereits das Gep\u00e4ck eingecheckt und warteten auf den Flieger. Doch was kam gerade durch die Lautsprecher? Maschine kann wegen Bodennebel nicht landen??? Unser Flug ist gecancelt??? Was nun??? Die Reise fing ja &#8222;gut&#8220; an&#8230;<\/p>\n<p>Den Passagieren wurde die Wahl\u00a0 zwischen der Bahn (Fahrzeit &gt; 8h), einem Busshuttle nach Berlin mit Weiterflug ab Sch\u00f6nefeld\u00a0 um 14 oder 17:25 Uhr (begrenztes Kontingent) oder einer Umbuchung auf den n\u00e4chsten Tag um 15.45 Uhr (damit w\u00e4re der Marathon&#8220; gestorben&#8220;) angeboten. Dazu erst einmal am Schalter anstellen; das gab eine sch\u00f6ne lange Schlange, und wir fast an deren Ende. Und es musste kommen, wie es kam: Kurz bevor wir am Schalter bedient wurden, waren alle Fl\u00fcge in Berlin ausgebucht und die letzte g\u00fcnstige Bahnverbindung mit Ankunft gegen 22.00 Uhr in Stuttgart auch schon pass\u00e8. Die Nerven lagen blank. Etliche Passagiere waren zwischenzeitlich mit dem Shuttle-Bus nach Berlin oder rechtzeitig auf die Bahn ausgewichen. F\u00fcr uns gab es somit nur die M\u00f6glichkeit, uns die Nacht auf der Bahn herumzuschlagen oder zu hoffen, dass ein weiterer Landeanflugversuch erfolgreich sein w\u00fcrde, denn ein ganz klein wenig, wenn auch nicht viel, hatte sich der Nebel gelichtet. Und zu guter Letzt hatten wir Gl\u00fcck! Und so landeten wir mit mehrst\u00fcndiger Versp\u00e4tung um 17 Uhr in Stuttgart. Micha, ebenfalls m\u00e4chtig erleichtert, erwartete uns nat\u00fcrlich schon am Flughafen.<\/p>\n<p>Am Abend schauten wir uns gemeinsam ein Video vom Beaujolais-Marathon 2005 an. Gut eingestimmt und ausgeruht machten wir uns gemeinsam mit dem Auto in das knapp 600 km entfernte Beaujolais auf. Die Spannung und die Vorfreude stieg mit jedem Kilometer.<\/p>\n<p>Silvias Bruder Wilfried wohnt mit seiner Frau Laurence unweit von Villefranche. Dies war unser erstes Ziel. Bei unserer Ankunft am sp\u00e4ten Nachmittag empfing uns Laurence ganz herzlich mit Kaffee und frisch gebackenem Apfelkuchen. Anschlie\u00dfend fuhren wir zusammen zur Marathonmesse nach Villefranche.<\/p>\n<p>Eingangs der Marathonmesse wurden die erforderlichen medizinischen Zertifikate gepr\u00fcft. Dies hatten Micha und ich bereits vorab online erledigt und so konnten wir gleich gleich zur Startnummern- und Chipausgabe gehen. Entsprechend des bestellten Paketes befanden sich noch Gutscheine f\u00fcr die Pasta-Party und die Wanderung (&#8222;balade&#8220;) am Sonntag in der \u201eStarter-T\u00fcte\u201c. Das in den Startgeb\u00fchren enthaltene Finishershirt konnten wir ein paar St\u00e4nde weiter abholen. Im Gegensatz zu Berlin waren diese Shirts keineswegs zu gro\u00df, fielen eher klein aus. Die Gr\u00f6\u00dfe \u201eL\u201c sa\u00df mir wie regelrecht wie angegossen: wie eine Leberwurstpelle ;-). Der Umtausch war aber kein Problem. Dazu gab es dann noch eine T\u00fcte mit Infomaterialien, Probepackungen von Energy-Drinks sowie einem Cap von \u201eTiger-Balm\u201c.<\/p>\n<p>Weiter ging es auf der Messe zum gem\u00fctlichen Teil. Verschiedene Weing\u00fcter aus dem Beaujolais boten hier ihre Weine zur Verkostung an. Auch der Medoc-Marathon lockte mit einer Weinprobe. Wir probierten lieber nicht alle St\u00e4nde&#8230;<\/p>\n<p>Gudrun, Laurence und Silvia statteten sich an einem Stand mit Utensilien aus, damit sie als Supporter-Team gut zu erkennen w\u00e4ren. Gudrun suchte sich einen gr\u00fcnen, auff\u00e4lligen Grash\u00fcpfer-Hut aus, Laurence nahm einen Haarreifen mit Bl\u00fcmchen und Silvia w\u00e4hlte eine gelbe Federboa. Derart ausstaffiert konnten Micha und ich die drei bestimmt nicht \u00fcbersehen. Die Atmosph\u00e4re auf der Messe war sehr locker und das lag nicht nur am Wein. Viele liefen schon in Kost\u00fcmen herum oder machten mit den Messebesuchern ihre Sp\u00e4\u00dfe.<\/p>\n<p>Micha hatte f\u00fcr uns alle noch die abendliche Pasta-Party gebucht. So konnten wir gleich nach der Messe in den speziell f\u00fcr die Feier eingerichteten Saal einr\u00fccken. Zur Pasta-Party stie\u00df etwas sp\u00e4ter auch Wilfried, Silvias Bruder, zu uns. Nach einem Nudelsalat und einem Gl\u00e4schen Beaujolais lockerte sich die Stimmung im Saal zunehmend. Die S\u00e4ngerin auf der B\u00fchne verstand es, die Leute im Saal innerhalb weniger Minuten mit Chansons, die sogar wir noch aus der Jugendzeit kennen, zu begeistern. Laurence die auch fast perfekt deutsch spricht, sorgte daf\u00fcr, dass erst gar keine Verst\u00e4ndigungsschwierigkeiten auftraten. Die Franz\u00f6sischen Tischnachbarn waren sehr interessiert, wo wir herkommen und wer welche Strecke laufen w\u00fcrde. Mit den knapp 1.400 km Anreise aus Rostock d\u00fcrften wir mit die am weitesten angereisten G\u00e4ste gewesen sein.<\/p>\n<p>Unser Tisch wurde aufgefordert, sich zur B\u00fchne zu begeben. Warum denn das? Das kl\u00e4rte sich dann aber schnell auf. Der Hauptgang, Spagetti bolognaise, wurde verteilt. Der &#8222;Beaujolais Nouveau&#8220; wurde weiterhin flei\u00dfig ausgeschenkt und die Stimmung stieg mit der Musik und jedem Schl\u00fcckchen. Allerdings hatte ich ja noch mein Ziel im Hinterkopf behalten, was ich f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag vorhatte, \u00a0n\u00e4mlich den Marathon zu laufen! Und daf\u00fcr konnte ich keinen schweren Kopf gebrauchen.<\/p>\n<p>Micha hatte die klare Zielstellung f\u00fcr mich vorgegeben: 3:59:50 h, also mein Dauerziel unter 4 Stunden. Ich dagegen war mir dessen allerdings gar nicht sicher&#8230;<\/p>\n<p>Zum Abschuss des gab es dann noch f\u00fcr jeden ein Sch\u00e4lchen mit einer Milchreisspeise. Mittlerweile tanzten die S\u00e4ngerin und einige G\u00e4ste bereits auf den Tischen und eine Polonaise wie beim Fasching fegte durch den Saal. Michas Ohren begannen bereits zu gl\u00fchen. Und wie hei\u00dft es immer: &#8222;Wenn`s am Sch\u00f6nsten ist, so soll man gehen&#8220;. Das taten wir dann auch, denn am n\u00e4chsten Tag wollten wir schlie\u00dflich ausgeruht an den Start gehen.<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D2670&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Ein erlebnisreiches und sehr sch\u00f6nes Wochenende liegt hinter uns, wenn auch anfangs mit Hindernissen. 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