{"id":2674,"date":"2011-11-23T21:00:07","date_gmt":"2011-11-23T20:00:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=2674"},"modified":"2012-02-06T17:55:34","modified_gmt":"2012-02-06T16:55:34","slug":"beaujolais-marathon-der-lauf-am-19-11-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=2674","title":{"rendered":"Beaujolais-Marathon &#8211; der Lauf am 19.11.2011"},"content":{"rendered":"<p>Der Marathon:<br \/>\nngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=113\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><br \/>\nDie Wanderung nach dem Marathon:<br \/>\nngg_shortcode_1_placeholder<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=114\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>Das Wetter schien gut zu werden, die Sonne brach durch und es waren Temperaturen um die 10-12\u00b0C vorhergesagt, also optimales Laufwetter. Auf die dicken Wintersachen konnte ich also verzichten. Auch Micha hatte nur ein d\u00fcnnes Langarmshirt unter sein Vereinsshirt vom \u201eTSV Kuppingen\u201c gezogen.<\/p>\n<p>Der Start am Samstag sollte in Fleurie um 10:30 Uhr erfolgen. Eine halbe Stunde vorher trafen wir (d.h. Laurence, Silvia, Gudrun, Micha und ich) dort ein. Micha und ich begaben uns in die Halle, in der sich die Marathonis umziehen und auch die Kleiderbeutel abgeben konnten. Hier wurden Getr\u00e4nke (Wasser, Tee und nat\u00fcrlich Beaujolais) gereicht sowie K\u00e4se und Salami.<\/p>\n<p>Von den Startern war bestimmt die H\u00e4lfte kost\u00fcmiert. Von Jesus mit Kreuz bis zu den Nonnen, Fr\u00f6schen, Rotk\u00e4ppchen und der b\u00f6se Wolf, Knastologen mit Gewichten an den H\u00e4nden, Polizisten\u2026und\u2026und\u2026und.. war nahezu alles vertreten. Auch einen Tischnachbarn von der Pasta-Party sahen wir hier wieder. Er hatte genau heute seinen 70. Geburtstag!<!--more--><\/p>\n<p>Gegen 10:15 Uhr brachen auch Micha und ich in Richtung Marktplatz an den Start auf. Dort war seitlich eine kleine Trib\u00fcne aufgebaut, von der aus Jean-Louis, der Cheforganisator des \u201eMarathon du Beaujolais\u201c, alle L\u00e4ufer begr\u00fc\u00dfte und ein DJ f\u00fcr die richtige Stimmung vor dem Start sorgte.<\/p>\n<p>Als Jean-Louis Micha erblickte, richtete er noch einen speziellen Gru\u00df an alle deutschen Marathonis.\u00a0 Wir winkten nat\u00fcrlich in seine Richtung zur\u00fcck und alles jubelte.<\/p>\n<p>Wir hatten uns ziemlich mittig im Starterfeld der knapp 1300 L\u00e4ufer postiert. Der eigentliche Start erfolgte dann von uns fast unbemerkt kurz nach 10.30 Uhr. Kurz zuvor hatte Gudrun uns, dank meiner gr\u00fcnen Kappe, noch in der\u00a0 L\u00e4ufermenge entdeckt und machte noch schnell Fotos von uns. Nach einem kleinen Bogen entlang des Marktes ging es auf eine leicht absch\u00fcssige, von Mauern ums\u00e4umte Stra\u00dfe in Richtung Lanci\u00e9.<\/p>\n<p>Oben von der Mauer jubelten uns dann auch Silvia, Laurence und Gudrun auf unseren ersten Metern zu. Da die Stra\u00dfe von Fleurie nach Lanci\u00e9 recht schmal ist, war\u00a0 hier an gro\u00dfe \u00dcberholman\u00f6ver nicht zu denken. Micha lie\u00df mich zun\u00e4chst das Tempo bestimmen und lief f\u00fcr seine Verh\u00e4ltnisse locker mal vor und mal hinter mir. Durch sein \u201eTSV Kuppingen\u201c-Shirt war f\u00fcr jedermann schnell ersichtlich, dass er aus Deutschland kommt. So kamen wir bereits auf den ersten Kilometern mit einigen Leuten ins Gespr\u00e4ch, z.B. \u00a0mit drei L\u00e4ufern aus Hannover. Micha machte das lockere Laufen und das Plauschen mit den Sportsfreunden aus Frankreich und Deutschland sichtlich Freude.<\/p>\n<p>Mich ermunterte er dann auch immer wieder mit Spr\u00fcchen wie \u201eSieht gut aus.\u201c oder \u201eWas wolltest du laufen, 3:30 ?&#8220; auf. Ich versuchte immer mit Worten wie \u201eNoch sind wir nicht am Ziel.\u201c oder \u201eAbwarten\u201c den Ball flach zu halten. Es lief sich aber trotz der profilierten Strecke entlang der\u00a0 Weinfelder und Berge recht gut. Die Temperaturen waren nahezu ideal f\u00fcr mich, jedenfalls besser als bei Hitzeschlachten von \u00fcber 30\u00b0C.<\/p>\n<p>Die eigentliche Besonderheit des Beaujolais-Marathons sind die zahlreichen Ch\u00e2teaus mit Weinausschank entlang der Strecke. Der Marathon ist eingebettet in die Festwoche f\u00fcr den &#8222;Beaujolais Nouveau&#8220;, dem ersten Beaujolais des Jahrgangs. F\u00fcr einen Weinliebhaber also der ideale Marathon zum Jahresausklang.<\/p>\n<p>Insgesamt ging es durch sechs Ch\u00e2teaus (bei km 4, 10, 15, 17, 20 und 23). Dazu waren so ca. alle 5 km Versorgungspunkte mit Wasser, Tee, Wein, K\u00e4se, Salami, Trockenfr\u00fcchte, \u00a0Schokolade,\u00a0 Zuckerw\u00fcrfel etc. aufgebaut.<\/p>\n<p>Den ersten Versorgungspunkt nach 4 km am Ch\u00e2teau de Corcelles lie\u00df ich au\u00dfer acht, denn nach 4 km trinke ich sonst ja auch nichts.<\/p>\n<p>Offiziell ist die Strecke mit 342 m Anstieg und 448 m Abstieg ausgewiesen. Ich bin nicht gerade der \u201eAnstiegsspezialist\u201c. Und ich hatte nat\u00fcrlich etwas Bef\u00fcrchtungen, dass ich doch so meine Schwierigkeiten bekommen k\u00f6nnte. Es ging erst immer lustig im 5:15-er Schnitt bergab und auch auf den Anstiegen konnte ich (zun\u00e4chst) noch einen guten Schnitt halten. Kurz nach einem recht heftigen Anstieg erwartete uns bei km 10 das zweite Ch\u00e2teau, das Ch\u00e2teau de Pizay, mit dem vollen Versorgungssortiment auf dem Schlosshof. Hier trank ich zwei Becher voll Wasser und probierte den K\u00e4se. Micha blieb immer in meiner N\u00e4he und genoss die sch\u00f6ne Gegend mit den zahlreichen Bergen und Weint\u00e4lern.<\/p>\n<p>Nach einem ca. 1km langen abfallenden Anschnitt ging es dann \u201eendlich\u201c bergauf. Langsam sp\u00fcrte ich, dass die Anstiege doch recht kr\u00e4ftezehrend sind. Irgendwann sagte ich zu Micha: \u201eDu kannst ruhig vorlaufen, wenn du willst!\u201c. Micha machte aber das \u201elockere Plaudertempo\u201c recht viel Spa\u00df und war ganz begeistert, mal stressfrei einen Marathon zu laufen. So lief Micha dann mal kurz vor, dann wieder kurz hinter mir, unterhielt sich mit dem\/der einen oder anderen L\u00e4ufer(in). Bei km 15 und 17 folgten gleich zwei Ch\u00e2teaus kurz hintereinander.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend es bei km 15 an einem Ch\u00e2teau vorbei ging, gab es bei km 17 am Ch\u00e2teau des Ravatys ein Wiedersehen mit unserem Supporterteam Gudrun, Laurence und Silvia. Micha und ich posten nur kurz neben einer Bl\u00e4sergruppe herum, damit Gudrun uns fotografieren und Laurence filmen konnten. Bei km 20 ging es im Ch\u00e2teau de la Brasse dann auch einige Stufen hinunter und direkt durch den Weinkeller, ums\u00e4umt von zahlreichen F\u00e4ssern links und rechts der Passage. Hier war nat\u00fcrlich wieder das volle Verpflegungssortiment vorhanden. Ich begn\u00fcgte mich mit zwei Bechern voll Wasser und einer Trockenfrucht. Auf Wein verzichtete ich lieber. Und schon ging es weiter. \u00a0\u00a0Allgemein war bei allen Passagen durch die Ch\u00e2teaus Vorsicht angeraten, da zahlreiche Stufen hinauf und hinab, teilweiser feuchter Untergrund,\u00a0 Richtungswechsel sowie der Hell-Dunkel Wechsel f\u00fcr \u201eStolperalarm\u201c sorgten.<\/p>\n<p>Jetzt erreichten wir die Halbmarathonmarke, \u00fcbrigens mit meiner bislang schnellsten HM-Durchgangszeit von knapp 1h:57min. Micha begann schon von der sicheren Sub-4-h-Zeit zu tr\u00e4umen. Ich war mir der Sache allerdings noch lange nicht sicher. Eher nagten die Zweifel, ob dieses Tempo zu halten war. Das Laufen ging aber immer noch im 5:40 er Schnitt weiter und so ermutigte mich Micha immer wieder mit \u201cDu schaffst es!\u201c. Die Strecke selbst war nach wie vor sehr sch\u00f6n und auch abwechslungsreich. Zwischenzeitlich begann es allerdings etwas zu nieseln. Beim Laufen st\u00f6rte uns allerdings der Niesel sehr wenig.<\/p>\n<p>Die km zwischen 22 und 32 liefen sich so relativ gleichm\u00e4\u00dfig dahin. Micha, der selber nicht auf Bestzeitkurs war, machte zwischendurch einige Einlagen wie z.B. R\u00fcckw\u00e4rtslaufen. Bei Arnas war dann noch einmal unser Supporterteam zur Stelle. Mit dem auff\u00e4lligen Kopfbedeckungen und Silvias Federboa sah ich die drei schon von weitem und sagte zu Micha \u201eSchau mal da!\u201c. Wir winkten den dreien zu und Micha lief noch kurz an die Seite zu unseren Supporterinnen heran, w\u00e4hrend ich lieber schon weiterlief. Am Sportstadion von Arnas erfolgte Punkt 13:30 Uhr gerade der Start der HM-L\u00e4ufer, als wir direkt daneben deren Startlinie passierten. Ich hatte, ehrlich gesagt, schon Bef\u00fcrchtungen, jetzt in der Masse der Halbmarathonl\u00e4ufer zu landen. Allerdings bogen diese wenige Meter danach nach rechts ab! Jetzt bei km 32 hatte ich f\u00fcr die letzten 10 km noch eine gute Stunde Zeit. Sah also recht gut aus. Normalerweise sollte dies kein Problem darstellen, wenn, ja wenn man nicht schon 32 km in den Beinen h\u00e4tte&#8230; Bei den n\u00e4chst folgenden H\u00fcgeln fiel mir das Laufen schon merklich schwerer. W\u00e4hrend Micha schon an der H\u00fcgelkuppe locker umhert\u00e4nzelte, f\u00fchlte ich mich wie eine Schnecke, die den Berg hinauf kriecht. Micha kam dann wieder zur\u00fcck und feuerte mich immer wieder an: \u201eLos, dass schaffst du!\u201c. Irgendwann machte ich dann auch die erste Gehpause, also ein eindeutiges Zeichen f\u00fcr meinen aktuellen Zustand\u2026 Nach einigen Schritten ging es wieder und ich setzte meinen lockeren Trab fort. Meine zwei mitgenommenen Gels hatte ich schon l\u00e4ngst verbraucht. Ich dachte, h\u00e4tte ich mir lieber noch ein drittes eingepackt. Aber ob das wirklich geholfen h\u00e4tte??? Dar\u00fcber kann ich nur spekulieren.<\/p>\n<p>So ging es dann Kilometer f\u00fcr Kilometer weiter. Micha unterhielt sich zumeist kurz mit dem einen oder anderen L\u00e4ufer. Die Mienen der meisten sahen aber auch schon recht gequ\u00e4lt aus, so dass das Gespr\u00e4ch zumeist kurz und einseitig war. Mich war anscheinend der einzige L\u00e4ufer im Umfeld, der noch ohne M\u00fche quasseln konnte. Ich schaute mittlerweile schon gar nicht mehr auf die Uhr. Die 4 h r\u00fcckten f\u00fcr mich in immer weitere Ferne. Micha dagegen meinte: &#8222;Jetzt noch die letzten drei km im 5-er Schnitt, dann passt es.&#8220;. Allerdings hoffte ich zumindest doch noch auf eine f\u00fcr mich akzeptable Zeit. Bei km 40 hatte sich der Veranstalter noch eine kleine \u00dcberraschung ausgedacht. Wir liefen durch einen eine Gruppe von Weihnachtsengeln und es schneiten Schaumwolken aus Kunstschnee auf uns nieder. Eine wirklich lustige Idee, etwas zur Aufmunterung der geschafften L\u00e4ufer!<\/p>\n<p>Zusammen mit Micha lief ich die letzten zwei Kilometer nach Villefranche hinein. Durch die Stadt ging es erst durch eine lange Allee, dann weiter durch einen Park und anschlie\u00dfend einige Stufen hoch durch ein Geb\u00e4ude hindurch bis in das Stadtzentrum. Cirka 600 m vor dem Ziel mussten wir noch mitten durch die Markthalle von Villefranche hindurch. Hier lagen abgedeckt zahlreiche Waren (Obst, Gem\u00fcse, Fisch\u2026) der Markth\u00e4ndler. Eine stickige Luft lag im Raum. Ich war froh, als ich wieder das andere Ende der Halle erreicht hatte und die Stufen herunter ins Freie kam. Jetzt kamen die letzten 400 Meter auf uns zu, die Ehrenrunde um das Rathaus von Villefranche. Der Jubel der zahlreichen Zuschauer wurde nun immer lauter. Auch unsere Supporterinnen waren nun wieder zur Stelle! W\u00e4hrend Micha aus Spa\u00df ein St\u00fcckchen r\u00fcckw\u00e4rts lief, raffte ich nochmal die letzten Reserven zusammen, um noch gut ins Ziel zu laufen. Die letzten Meter liefen wir \u00fcber einen weinroten Teppich. Beinahe h\u00e4tte Micha kurz vor mir noch den ersten Halbmarathoni eingeholt. So lief ich dann drei Sekunden hinter Micha und als Dritter hinter dem ersten Halbmarathoni \u00fcber den Zielstrich. Handgestoppt zeigte meine Garmin irgendwas mit 4:08 h an.<\/p>\n<p>Gudrun, Silvia und Laurence waren in der Zwischenzeit auch zum Ziel geeilt, rechtzeitig genug, um unseren Zieleinlauf zu dokumentieren. Alle Marathon-Finisher bekamen eine ganz spezielle, \u00e4u\u00dferst praktische Medaille und eine Flasche &#8222;Beaujolais Nouveau&#8220;, au\u00dferdem einen Energy-Drink, eine Flasche Wasser sowie auf Wunsch eine Isolierfolie gegen die K\u00e4lte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich noch etwas durchatmen musste und mit den Getr\u00e4nkeflaschen k\u00e4mpfte, schaute Micha schon nach den Kleiderbeuteln. Schnell stellte sich heraus, dass die Kleiderbeutel in der Tiefgarage der Markthalle untergebracht waren, wo auch eine Umkleidegelegenheit f\u00fcr die L\u00e4ufer vorhanden war. Auf der einen Seite der Tiefgarage waren mit Tische mit zahlreichen Leckereien aufgebaut. Hier gab es fast alles, was einen Beaujolais-Marathoni erfreuen kann: Wasser, Tee, Br\u00fche, Wein, Cola dazu K\u00e4se, Salami, Trockenfr\u00fcchte, Schokolade, Baguettes , Kuchen \u2026<\/p>\n<p>Nachdem ich es nach einiger Zeit endlich geschafft hatte, mich meiner Kompressionsstr\u00fcmpfe zu entledigen (dies ist im wahrsten Sinne jedes Mal ein echter Krampf) und ich in trockene Kleidung geschl\u00fcpft war, konnte ich mich auch an dieser reichlich gedeckten Tafel laben! Die Br\u00fche hat mir dabei, neben dem ersten Schl\u00fcckchen Beaujolais an diesem Tag, sehr gut getan. Auch die Salami, an die ich mich w\u00e4hrend des Laufes nicht herangetraut hatte, schmeckte sehr gut. Leider hatte ich hier Micha kurzzeitig aus den Augen verloren. Auf dem Weg zu unserem vereinbarten Treffpunkt nach dem Lauf, der Treppe zum Rathaus, traf ich Micha an der Ergebnistafel. Er war schon auf der Suche nach unserer Zielzeit und Platzierung. Wir standen schon auf der Ergebnisliste Micha 4:08:22 (netto) und ich drei Sekunden sp\u00e4ter 4:08:25 (netto). Ich meinte zun\u00e4chst, ich h\u00e4tte eine neue PB erreicht, so dachte ich zumindest. Sp\u00e4ter stellte sich dann heraus, dass ich EXAKT auf die Sekunde die gleiche Zeit wie am 26.September in Berlin gelaufen bin! Ist schon irgendwie ein komischer Zufall, den mir erst mal einer nachmachen soll!<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend schlenderten wir alle gemeinsam noch gem\u00fctlich durch Villefranche. Dort war gerade ein gro\u00dfes Volksfest zu Ehren des neuen Beaujolais im Gange. Michas Freund Walter gesellte sich dann in einem kleinen Caf\u00e9 noch zu unserer Runde. Er ist beruflich viel in Frankreich, der Schweiz und Deutschland unterwegs, war gerade in der N\u00e4he unterwegs und lief kurz entschlossen den Halbmarathon mit.<\/p>\n<p>Bei Laurence und Wilfried sa\u00dfen wir dann noch am Abend beim Raclette zusammen und feierten unseren Marathon. F\u00fcr Micha war es zwar sein bislang langsamster, daf\u00fcr aber auch sein bislang unterhaltsamster Marathon!<\/p>\n<p>Auch ich war sehr zufrieden mit der Zeit. Eine echte Bestzeit w\u00e4re zwar auch nicht schlecht gewesen, \u00a0aber zu mindestens habe ich meine PB aus Berlin 2011 eingestellt. Wenn man das Streckenprofil und die zahlreichen Schikanen betrachtet, ist diese Zeit im Vergleich zu Berlin sogar viel besser zu bewerten&#8230;<\/p>\n<p>Auch der Sonntag hatte neben Muskelkater noch so einiges zu bieten. Auf dem Plan stand f\u00fcr 10 Uhr\u00a0 eine \u201eBalade d\u00e9couverte des vignobles du Beaujolais et d\u00e9gustation\u201c an, sinngem\u00e4\u00df auf Deutsch eine Wanderung durchs Beaujolais mit Weinprobe und Mittagessen.<\/p>\n<p>Das Wetter war noch angenehmer als am Wettkampftag, reinster Sonnenschein und Temperaturen um 12\u00b0C, ideale Wanderbedingungen. Der Rundkurs f\u00fchrte von Beaujeu auf eine Art Rundkurs durch die Weinberge von Beaujeu. Von hier gab es herrliche Aussichten auf das Tal und auf die Weinberge. Nat\u00fcrlich merkte ich noch jede Muskelfaser, aber wie mir ging es sicherlich auch zahlreichen anderen Teilnehmern. Nach einer Weinprobe auf halber Strecke ging es zur\u00fcck nach Beaujeu, direkt in ein riesiges Festzelt. Dort gab es Mittagessen, Musik und nat\u00fcrlich &#8222;Beaujolais Nouveau&#8220;! Einen Marathon mit einem so umfangreichen Rahmenprogramm hatte ich bisher noch nicht erlebt!<\/p>\n<p>Micha hatte wirklich nicht zu viel versprochen. Wir f\u00fchlten uns wirklich wie Gott in Frankreich!<\/p>\n<p>Bei Laurence und Wilfried, die uns wirklich verw\u00f6hnten, verbrachten wir dann auch den Sonntagabend. Am Montag fuhren wir nach Stuttgart zur\u00fcck. Silvia und Micha wollten uns noch einen kleinen Eindruck von Herrenberg vermitteln. Auch wenn es schon dunkel war, so konnten wir die Sch\u00f6nheit dieser aus \u00fcberwiegend Fachwerkh\u00e4usern bestehenden Stadt bestaunen. Micha zeigte uns nat\u00fcrlich bei dieser Gelegenheit noch die Runde des Herrenberger Altstadtlaufes, bei dem jede Mannschaft auf dem 1,2 km Rundkurs insgesamt 100 km zur\u00fccklegt.<\/p>\n<p>Am Dienstag liefen Micha und ich eine kleine, gem\u00fctliche Runde auf seiner heimatlichen Laufstrecke entlang von Feldern, \u201eKamelen mit Herz\u201c und einem herrlichen Buchenwald. Gudrun begleitete uns dabei mit dem Fahrrad. Nach dem Marathon war diese Distanz und das Tempo gerade richtig.<\/p>\n<p>Silvia und Micha begleiteten uns bis zum ber\u00fchmten Stuttgarter Hauptbahnhof. Leider reichte die Zeit nur noch f\u00fcr einen Panoramablick aus dem Aussichtsturm des Bahnhofes bevor es dann wieder, diesmal mit der Bahn, in Richtung Rostock ging.<\/p>\n<p>Uns hat das Wochenende in Frankreich mit Silvia und Micha sehr viel Spa\u00df gemacht. F\u00fcr n\u00e4chstes Jahr hat der TSV Kuppingen Micha mit der Organisation einer Busfahrt zum Beaujolais-Marathon beauftragt. Mal sehen, ob ich dann auch wieder mit von der Partie bin. Vielleicht als letzte Chance im Jahr auf eine neue Bestzeit oder, was wahrscheinlicher ist, eher zum Genie\u00dfen, oder beides. \u00a0Schau&#8217;n wir mal&#8230;<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D2674&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Marathon: Link zur Bildergalerie Die Wanderung nach dem Marathon: Link zur Bildergalerie Das Wetter schien gut zu werden, die Sonne brach durch und es waren Temperaturen um die 10-12\u00b0C vorhergesagt, also optimales Laufwetter. Auf die dicken Wintersachen konnte ich also verzichten. 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