{"id":319,"date":"2009-12-08T21:13:21","date_gmt":"2009-12-08T20:13:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=319"},"modified":"2010-04-28T18:01:41","modified_gmt":"2010-04-28T16:01:41","slug":"30-nikolauslauf-des-evs-lok-rostock-am-06-12-2009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=319","title":{"rendered":"30. Nikolauslauf des ESV Lok Rostock am 06.12.2009"},"content":{"rendered":"ngg_shortcode_0_placeholder\n<p>(Bilder auch unter <a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=67\" target=\"_blank\">Bildergalerien<\/a> zu finden!)<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich am 6.Dezember 2009 fand der 30. Rostocker Nikolauslauf des ESV Lokomotive Rostock statt. Ausgangspunkt war der Sportplatz des ESV im Damerower Weg. Da ich im letzten Jahr bereits die 13,6 km Strecke gelaufen bin und die Strecke seitdem in mein \u201eTrainingsprogramm\u201c aufgenommen habe, wusste ich genau was mich erwartet. Als wir gegen 9.40 Uhr den Sportplatz, der nur einen Katzensprung vom Zuhause entfernt ist, erreichten, waren dort bereits zahlreiche Sportlerinnen und Sportler mit der Anmeldung und der Wettkampfvorbereitung besch\u00e4ftigt. Die Anmeldung war unproblematisch ohne namentliche Registrierung und ging somit recht flott von sich.<!--more--><\/p>\n<p>Insgesamt waren laut Veranstalter 447 L\u00e4ufer auf den angebotenen Strecken 3,6 km (106 Starter); 7,2 km (121 Starter); 13,6 km(167 Starter) und 24,0 km (53 Starter) vertreten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.marathon-matze.de\" target=\"_blank\">Matze<\/a> hatte urspr\u00fcnglich vor und es auch allen Konkurrenten verk\u00fcndet,\u00a0 dass er \u00fcber die kurze Distanz von 13 km starten wollte. Da <a href=\"http:\/\/www.jana-kiesendahl.de\" target=\"_blank\">Jana<\/a> sich jedoch auf den Hamburg-Marathon im April 2010 langsam vorbereiten m\u00f6chte (sie hat sich dort bereits angemeldet), war sie auf die lange Strecke erpicht \u2013 allerdings im moderaten Tempo und sie \u00fcberzeugte mich, dass es ganz toll w\u00e4re, wenn wir beide zusammen laufen. Da konnte Matze sich also auch nicht lumpen lassen und nur die \u201ekurze\u201c Strecke laufen. So kam es, dass Jana, Matze und ich den \u201elangen Kanten\u201c in Angriff nahmen. Andr\u00e9 Schr\u00f6dter, der beim Schneckenlauf in Graal-M\u00fcritz gewonnen und sich hier von vornherein f\u00fcr die 24 km angemeldet hatte, war dagegen von Matzes kurzfristiger Entscheidung f\u00fcr die lange Strecke nicht so begeistert L.<\/p>\n<p>Roland, unser Flieger auf Heimaturlaub, wollte urspr\u00fcnglich gar nicht laufen, um seine Wehrkraft zu schonen (allererste Pflicht eines Soldaten!), wurde aber gemeinsam von seinem Schulfreund Karl (z.Z. ebenfalls Wehrpflichtiger, aber Sanit\u00e4tssoldat) und dessen Bruder Fritz dann doch noch \u00fcberzeugt, die 13,6 km lange Strecke zu laufen. \u00a0Fritz macht momentan am altehrw\u00fcrdigen <em>Bad Doberaner <\/em>Friderico-Francisceum-<em>Gymnasium, welches<\/em> 1879 durch F\u00fcrst Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin gegr\u00fcndet wurde,<em> <\/em>sein Abitur. Der dortige Sportlehrer hatte die clevere Idee, dass die Sch\u00fcler, die freiwillig beim Nikolauslauf die 13 km laufen, einmalig 15 Punkte f\u00fcr das Fach Sport erhalten. Das Argument fanden die Sch\u00fcler derma\u00dfen \u00fcberzeugend, dass das Gymnasium die zahlenm\u00e4\u00dfig st\u00e4rkste Mannschaft stellte und bereits vor dem Start hierf\u00fcr die erste Ehrung des Tages entgegen nehmen konnte. Motivation ist eben alles!<\/p>\n<p>Gudrun begleitete uns in bew\u00e4hrter Weise mit Kamera und Videoequipment um unsere Glanzleistungen der Nachwelt zu erhalten.<\/p>\n<p>Nach kurzen Ansprachen des selbstverst\u00e4ndlich anwesenden Nikolauses ging es vom Sportplatz auf die asphaltierte Stra\u00dfe des Damerower Weges an den Start.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wurden die L\u00e4ufer f\u00fcr die 3,6 km und 7,2 km Strecken in die Spur geschickt. Kurz danach durften dann auch wir losflitzen. Jana und ich hatten uns vorher abgesprochen, dass wir beide die Strecke (Link zu Garmin: <a href=\"http:\/\/connect.garmin.com\/activity\/20122897\">http:\/\/connect.garmin.com\/activity\/20122897<\/a>) gemeinsam wie eine Art Trainingslauf im moderaten Tempo absolvieren werden. Die iPods konnten also aus bleiben. Das langsame Tempo hatte allerdings so seine T\u00fccken, da die Jungs vom Doberaner Gymnasium vor uns \u201eumherdallerten\u201c und versuchten, sich gegenseitig in die zahlreichen Pf\u00fctzen zu schubsen. Hier mussten wir dann doch vorbei.<\/p>\n<p>Vom Damerower Weg ging es weiter auf den Biestower Damm und gleich wieder links auf den Klein Stover Weg. Dieser Weg beginnt als Betonplattenweg und entwickelt sich weiter zu einem zerfahrenen Waldweg, der zu jeder Jahreszeit alle Anspr\u00fcche an eine Crosstrecke locker erf\u00fcllt. Im trockenen Zustand \u00e4hnelt er vom Untergrund her wegen des massenweisen Vorkommens sehr feinen Sandes eher einem Strandlauf und ist dann gut f\u00fcr die Wadenmuskulatur geeignet. Jetzt war der Weg aber nass. Das hie\u00df: Modderloch an Modderloch, unterbrochen von gro\u00dfen Pf\u00fctzen, von denen man nie wissen konnte, wie tief sie wirklich waren. Dass die Modder glitschig war, versteht sich von selbst! Hier hie\u00df es also aufpassen, wenn man nicht in einem Modderloch oder einer Pf\u00fctze landen m\u00f6chte. (Fast h\u00e4tte ich es geschafft\u00a0 \ud83d\ude09 !) Waren nicht Moorb\u00e4der gut f\u00fcr die Haut?<\/p>\n<p>Kurz vor Klein Stove kam dann die Gabelung, wo es rechts auf die 13,6-km-Strecke weitergeht und links die 24-km-Strecke zum \u00d6rtchen Buchholz-Heide f\u00fchrt. Direkt an dieser Gabelung gab es auch den ersten Verpflegungspunkt mit hei\u00dfem Tee und f\u00fcr den, der wollte, Schokolade. Damit hier kein Missverst\u00e4ndnis aufkommt: ich rede hier nicht von hei\u00dfer Schokolade, sondern von der in fester Form. Im letzten Jahr hatten Roland und ich das ausprobiert: Laufen und Schokolade kauen ist nicht die richtige Kombination!<\/p>\n<p>Der folgende Streckenabschnitt war wieder asphaltierte Stra\u00dfe, also etwas relaxter zu laufen. In Buchholz-Heide ging es dann rechts \u00fcber eine Br\u00fccker \u00fcber die B103, dem Rostocker Zubringer zur A20. Kurz hinter dieser Br\u00fccke kam ein Waldst\u00fcck, der Fahrenholzer Forst. Auch im Wald war der Boden sehr aufgeweicht und wir mussten wiederum sehr aufpassen, nicht auszurutschen oder nasse F\u00fc\u00dfe zu bekommen.<\/p>\n<p>Das L\u00e4uferfeld war zu dieser Zeit recht \u00fcbersichtlich, gelegentlich schob sich ein L\u00e4ufer an uns vorbei, \u00a0ansonsten war hier nicht viel unterwegs. Nachdem wir die Ortschaft Fahrenholz hinter uns gelassen hatten und das W\u00e4ldchen erneut durchquerten, gab es einen weiteren Versorgungspunkt mit Tee im Wald. Ein Streckenposten fragte uns: \u201eKommt noch wer?\u201c. Da wir nun auch nicht fortw\u00e4hrend nach hinten blickten (unser Ziel liegt ja schlie\u00dflich vor uns!), konnten wir diese Frage nicht eindeutig beantworten. Jana war sich aber ziemlich sicher, dass <span style=\"text-decoration: underline;\">wir<\/span> ja wohl noch nicht die Letzten sein k\u00f6nnten ;-).<\/p>\n<p>Wieder \u00fcber die Br\u00fccke \u00fcber die 103 zur\u00fcck (nach ca. 16 km), kam f\u00fcr mich nun der richtige Zeitpunkt, das extra besorgte PowerBar-Gel ins Spiel zu schicken. Seit dem Stralsunder Fachhochschullauf bin ich von der Wirkung des Gels \u00fcberzeugt! Allerdings ist der Sirup ziemlich z\u00e4h, so dass wir doch lieber einige Schritte machten, um das Zeug in Ruhe einzunehmen. Gut, dass ich vorsorglich noch ein Trinkfl\u00e4schen dabei hatte. Ansonsten h\u00e4tten wir den Mund wahrscheinlich nicht mehr aufbekommen.<\/p>\n<p>Immer weiter liefen wir unsere Strecke nun in Richtung Klein Stove, zun\u00e4chst mal wieder am ersten \u201eTee\u201c-Punkt vorbei. Die letzten 7 km lagen noch vor uns. Da wir die Strecke aber im gem\u00fctlichen Schnitt von 5:40 liefen, f\u00fchlten wir uns noch recht gut.<\/p>\n<p>Das Wetter wurde jetzt auch noch etwas freundlicher, denn die Sonne lie\u00df sich hin und wieder sehen.<\/p>\n<p>Biestow kam in Sicht, dann noch ein kleiner Schwenk nach Biestow Ausbau, um dann auf der Satower Stra\u00dfe die letzten Meter rechts wieder in den Damerower Weg abzubiegen.<\/p>\n<p>Vor uns in nunmehr unerreichbarer Entfernung nur noch ein einzelner L\u00e4ufer\u2026<\/p>\n<p>In H\u00f6he des Sportplatzes des ESV Lok Rostock kam endlich das Ziel in Sicht. Gemeinsam liefen wir mit hochgerissenen Armen Hand in Hand ins Ziel. Der Nikolaus mit seinen Helfern sowie Gudrun mit der Kamera nahmen uns in Empfang. Nach 2:11:59 waren wir im Ziel. Jetzt noch ein Foto mit dem Nikolaus, uns mir einem hei\u00dfen Tee in der warmen Baracke aufw\u00e4rmen und danach zum Duschen und Mittagessen nach Hause. Wir hatten \u00fcbrigens Platz 45 und 46 auf der langen Distanz belegt. Nach uns kamen somit noch weitere sieben L\u00e4ufer ins Ziel. Wir waren, wie Jana sich vorher schon sicher war, wirklich nicht die Letzten!<\/p>\n<p>Die Platzierung spielte heute f\u00fcr uns auch keine Rolle. F\u00fcr uns galt heute das olympische Motto: Dabeisein ist alles! Teilnahme und Durchhalten war unser Ziel und das hatten wir erreicht.<\/p>\n<p>Matze war, wie erwartet, der Sieger auf der 24-km-Strecke und hatte seinen Konkurrenten Andr\u00e8 Schr\u00f6dter mit einer Zeit von 1:24:51 (fast 50 min vor uns ;-)) um knapp zwei Minuten hinter sich gelassen. Kai Martin, der wie immer barfu\u00df unterwegs war (die h\u00e4rtesten M\u00e4nner gibt es eben nur an der K\u00fcste!), kam als Dritter \u00fcber den Zielstrich.<\/p>\n<p>Bei den Damen gewann auf der 24-km-Strecke Katja Naumann (1:56:54) vor Janas Zahn\u00e4rztin, Dorit Westphal (1:59:24), und Gerlinde Michaelis (2:03:56).<\/p>\n<p>Auf der Streck \u00fcber 13,6 km gewann bei den Herren Christian Nitschke (45:31) vor Horst Sonntag und Peter Lichtenstein (beide 50:46). Bei den Damen kam Christiane Pilz (46:49) erwartungsgem\u00e4\u00df weit vor Grit Bally (1:00:58) und Sabine Neumann (1:03:54) ins Ziel.<\/p>\n<p>Roland und Karl lieferten sich nach einem gemeinsamen Lauf im Gleichschritt noch einen packenden Endspurt und kamen nach 1h:13min ins Ziel.<\/p>\n<p>Heute stand f\u00fcr alle Beteiligten eindeutig der Spa\u00df im Vordergrund und der kam auch nicht zu kurz.<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D319&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Bilder auch unter Bildergalerien zu finden!) P\u00fcnktlich am 6.Dezember 2009 fand der 30. Rostocker Nikolauslauf des ESV Lokomotive Rostock statt. 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