{"id":3273,"date":"2012-03-31T17:18:56","date_gmt":"2012-03-31T15:18:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3273"},"modified":"2012-04-05T22:30:24","modified_gmt":"2012-04-05T20:30:24","slug":"32-berliner-halbmarathon-am-1-04-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3273","title":{"rendered":"32. Berliner Halbmarathon am 01.04.2012"},"content":{"rendered":"<p>ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=127\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>Stippvisite in Berlin<\/p>\n<p>Wer h\u00e4tte das gedacht? Noch am letzten Sonntag musste ich aufgrund einer recht schmerzhaften Rippenprellung meine Meldung beim <a href=\"http:\/\/www.dammer-eldelauf.de\/\" target=\"_blank\">4. Dammer Eldelauf<\/a> (HM) leider platzen lassen. Es ging einfach nicht \ud83d\ude41 !<\/p>\n<p>Heiko und Juliane, die uns &#8222;Sprintefixe&#8220; in Damm \u00fcberraschen wollten, hatten uns leider <a href=\"http:\/\/www.runningteam-feuerraeder.de\/2012\/03\/wo-waren-die-sprintefixe\/\" target=\"_blank\">vergeblich in Damm gesucht<\/a>, daf\u00fcr aber einen tollen Naturlauf f\u00fcr sich entdeckt! N\u00e4chstes Jahr ist gedanklich schon gebucht!<!--more--><\/p>\n<p>Auch f\u00fcr den <a href=\"http:\/\/www.berliner-halbmarathon.de\/\" target=\"_blank\">Berliner Halbmarathon<\/a> sah ich schwarz! Zum Gl\u00fcck lie\u00dfen dann aber die Schmerzen im Laufe der Woche merklich nach und ich wagte es, vorsichtig einige Trainingskilometer abzutraben. F\u00fcr \u00a0Berlin war auch ein Teil der &#8222;KSWM-Gladiatoren&#8220; gemeldet. Diesen Lauf konnte ich doch nicht verpassen! Notfalls sollte es eine ganz gem\u00e4chliche Sightseeing-Tour werden.<\/p>\n<p>Zuvor war in unserem Wohngebiet am Samstagvormittag noch gro\u00dfer Fr\u00fchjahrsputz im anliegenden Wald und auf dem Spielplatz angesetzt! Urspr\u00fcnglich waren drei Stunden daf\u00fcr angesetzt. Aber dank zahlreicher Teilnahme der gesamten Nachbarschaft war unser \u201eSubbotnik&#8220; bereits nach der H\u00e4lfte der geplanten Zeit beendet. Der Abend wurde auch noch ziemlich sp\u00e4t, da Gudrun mit ihrer Schwester noch zum Konzert von \u201eCity\u201c in der Stadthalle war.<\/p>\n<p>Unger\u00fchrt klingelte am Sonntag mein Wecker um 4.15 Uhr! Naja, ich wollte es ja auch nicht anders. Ab acht Uhr konnte ich Berlin meine Anmeldung erledigen. Da hie\u00df es also: fr\u00fch aufstehen und fr\u00fch losfahren, damit wir mit dem Auto noch vor der Innenstadtsperrung einen Parkplatz in der N\u00e4he des Starts ergattern konnten.<\/p>\n<p>Kurz vor sechs Uhr kamen wir dann aus Rostock los. Allerdings musste zun\u00e4chst noch die Frontscheibe freigekratzt werden, Minusgrade!!! \u00a0Unwillk\u00fcrlich musste ich an das letzte Jahr denken: Da hatten die L\u00e4ufer unter ziemlich gro\u00dfer Hitze zu leiden. Diese Gefahr bestand diesmal garantiert nicht!<\/p>\n<p>Kurz nach acht Uhr trafen wir dann auch in Berlin-Mitte ein und fanden schnell einen Parkplatz in der N\u00e4he des Start-Ziel-Bereiches. In der Karl-Marx-Allee waren die Organisatoren und Helfer mit den Vorbereitungsarbeiten besch\u00e4ftigt. Das Zelt mit der Startnummernausgabe war schnell gefunden binnen weniger Minuten waren alle Formalit\u00e4ten erledigt. Das klappte also schon mal prima!<\/p>\n<p>Nach und nach f\u00fcllte sich der Platz mit L\u00e4ufern, Skatern und Supportern. Kurz nach neun Uhr entdeckten wir Juliane, Heiko, Katrin und Jens. Nach einer kurzen und herzlichen Begr\u00fc\u00dfung lief dann auch schon alles wieder auseinander zum Umziehen. Heiko konnte selbst leider nicht starten, da er noch mit einer Erk\u00e4ltung zu k\u00e4mpfen hatte.<\/p>\n<p>Auch Gudrun verabschiedete sich nun von mir und machte sich per pedes in Richtung Brandenburger Tor auf den Weg. Damit ich Gudrun auch schon von Weitem erkennen sollte, hatte sie sich extra ihren gr\u00fcne &#8222;Grash\u00fcpferm\u00fctze&#8220; vom \u201e<a href=\"http:\/\/www.marathondubeaujolais.org\/marathon-beaujolais-nouveau\/\" target=\"_blank\">Marathon du Beaujolais<\/a>\u201c aufgesetzt, ein echter Hingucker ;-). Verabredet war zudem die linke Laufseite.<\/p>\n<p>Auf meinen Weg zum Startblock &#8222;C&#8220; traf ich beim Einlaufen noch Thomas aus Gnoien (oder G9) und wir w\u00fcnschten uns gegenseitig viel Erfolg f\u00fcr den Lauf. Erstaunlich, wen man so alles in der Menge zuf\u00e4llig trifft!<\/p>\n<p>Im Startblock hielt ich dann Ausschau nach Jens, mit dem ich mich dort verabredet hatte. Allerdings f\u00fcllte sich der Block binnen weniger Minuten und die Chance, Jens zu treffen, sank zunehmend. Direkt hinter mir gab eine Truppe von Italienern einige Gassenhauer zum Besten. Die gute Laune steckte einfach an. Endlich begann der Countdown. Bis ich dann wirklich \u00fcber die Startlinie lief, waren schon fast f\u00fcnf Minuten vergangen.<\/p>\n<p>Die Sonne schien und die morgendliche frostige Luft erw\u00e4rmte sich dann immerhin auf angenehme zehn Grad, also eigentlich ideale Laufbedingungen, wenn man von dem f\u00fcr uns &#8222;von der K\u00fcste&#8220; leichten Gegenwind auf den ersten Kilometern absieht. Nach den ersten knapp 500 Metern auf der Alexanderstra\u00dfe bogen wir scharf links auf die Karl-Liebknecht-Stra\u00dfe und dann ging es mehr oder weniger immer geradeaus auf die &#8222;Sightseeing-Tour&#8220; durch Berlin.<\/p>\n<p>So zog unsere L\u00e4ufer-Karawane am Fernsehturm, der Marienkirche, am Dom und dem Schlossplatz vorbei. Langsam versuchte ich mich etwas freizulaufen. In der Unmenge von L\u00e4ufern erwies sich das aber als nicht ganz einfach. Hatten es erstaunlicherweise doch einige Walker und recht langsame Sportfreunde bis in die Bl\u00f6cke A und B geschafft??? <\/p>\n<p>Ich schaute kaum auf meine Uhr, hatte aber zur Kenntnis genommen, dass ich ungef\u00e4hr einen Schnitt um die 5 min\/km lief. Meine avisierten 1:52:00 h sollten damit machbar sein. \u00dcberraschend schnell waren wir &#8222;Unter den Linden&#8220;. Hier gab es einige Stra\u00dfeneinengungen durch Baustellenbereiche. Es wurde mitunter sehr eng und man musste h\u00f6llisch aufpassen und die Geschwindigkeit drosseln, um nicht auf den Vordermann\/-frau aufzulaufen. Innerhalb der L\u00e4uferschar herrschte eine gute Stimmung und es gab auch recht wenige &#8222;L\u00fcckenspringer&#8220;. Da Gudrun dieses Mal hinter dem Brandenburger Tor stehen wollte, hie\u00df es f\u00fcr mich: \u201eAufpassen, immer sch\u00f6n links halten und beim Fotoshooting das L\u00e4cheln nicht vergessen\u201c.<\/p>\n<p>Es ist immer wieder ein tolles Gef\u00fchl \u00fcber den Pariser Platz und durch das Brandenburger Tor zu laufen. Ich hatte schon fast gedacht, dass ich Gudrun trotz Froschkappe \u00fcbersehen h\u00e4tte, da sah ich sie kurz nach dem Sowjetischen Ehrenmal auf dem Mittelstreifen. Also L\u00e4cheln und Winken f\u00fcrs Foto!<\/p>\n<p>Jetzt ging es weiter geradeaus in Richtung Siegess\u00e4ule, vorbei am Startbereich des Berlinmarathons. Exakt auf dem Gro\u00dfen Stern war \u201eKilometer 5\u201c erreicht und ich f\u00fchlte mich einfach erstaunlich fit. \u00a0Ich lief aber absichtlich nicht am &#8222;Limit&#8220;, damit ich nicht meine gerade abklingenden Rippenschmerzen nicht wieder allzu sehr hochkommen lassen wollte. Irgendwo bei km 6 klopfte mir jemand auf die Schulter und rief : &#8222;Na, Fred!&#8220;. Es war Christin aus Rostock. Wir unterhielten uns kurz \u00fcber unsere Anreisen und meinen Ambitionen von 1:52:00 h. Auch sie meinte, dass es beim derzeitigem Pace wohl kein Problem sein w\u00fcrde.\u00a0 Christin war anscheinend sehr gut in Form. So lie\u00df ich sie lieber ziehen und lief meinen Trott weiter.<\/p>\n<p>Die Kilometer flogen jetzt so dahin. Im letzten Jahr hatte ich das Schloss Charlottenburg gar nicht wahrgenommen, war an der Stelle damals schon fix und alle. Jetzt genoss ich den Blick auf die reizvolle Schlossanlage, bevor es wieder scharf links in die Schlossstra\u00dfe ging. Kurz hinter der Kreuzung Bismarckstra\u00dfe\u00a0 ging es bei km 10 nach knapp 50 Minuten das erste Mal \u00fcber die offiziellen Zeitnahmematten.<\/p>\n<p>Mit der Gewissheit, nun\u00a0 schon \u00fcber dem &#8222;Berg&#8220; zu sein, nahm ich an der n\u00e4chsten Verpflegungsstelle bei km 11 das mitgebrachte \u201eGel f\u00fcr den kleinen Energieschub unterwegs\u201c ein und sp\u00fclte mit einem Becher Wasser und etwas Tee hinterher. &#8222;Frisch aufgetankt&#8220; ging es nun auf die Gegengerade, auf den Ku\u2018damm! Auch hier waren wie \u00fcberall \u00a0links und rechts der Strecke viele jubelnde Zuschauer mit Plakaten und Kindern, die einfach nur &#8222;abklatschen&#8220; wollten.<\/p>\n<p>Einige L\u00e4ufer mit optimierter Renntaktik zogen auf den letzten Kilometern ihr Tempo an, andere fielen zur\u00fcck.\u00a0 Ich hielt mein Tempo weiterhin nahezu konstant, ohne das Gef\u00fchl zu haben, in ein Loch zu fallen. So vergingen auch die Kilometer 12-14 entlang des Ku\u2018dammes wie im Fluge.\u00a0 Am U-Bahnhof Wittenbergplatz war wieder gro\u00dfer Jubel und Anfeuerungsrufe f\u00fcr die L\u00e4ufer. So etwas motiviert ungemein! <\/p>\n<p>Weiter ging es vorbei am L\u00fctzow- und Sch\u00f6nebergufer, dann kamen schon links die markanten Geb\u00e4ude des Potsdamer Platzes in Sichtweite. Irgendwo zwischen Philharmonie und Sony-Center kam mir auf dem Mittesteifen ein Radfahrer entgegen und ich dachte so: \u201eDen kennst du doch?\u201c. Klar, es war Achim und ich rief ihm noch \u201eAchim!\u201c zu. Er reagierte sofort und antwortete ungef\u00e4hr mit: &#8222;Mach weiter so!&#8220;. \u00a0Dann war er auch schon entschwunden.<\/p>\n<p>Ein paar hundert Meter riss mich Gudrun mit Zurufen aus meinem Trott und die Kamera klickerte! Fotopoint Nr. 2 war also auch erfolgreich passiert. Nun konnte ja nichts mehr schief gehen! Hinter dem Potsdamer Platz ging es nun mal links, mal rechts herum und pl\u00f6tzlich war ich am ehemaligen\u00a0 &#8222;Checkpoint Charlie&#8220;, heute ein Touristenmagnet mit Museum! Danach ging es links in die Leipziger Stra\u00dfe, also quasi schon auf die lange Zielgerade. Noch zwei Kilometer waren zu absolvieren und es lief erstaunlicherweise immer noch recht gut bei mir. Entlang der Gertraudenstra\u00dfe f\u00fchrte die Strecke am Nikolaiviertel vorbei. Der letzte Kilometer! Ich zog das Tempo etwas an, denn das Ziel war nah, und wagte auf den letzten Metern nach der Rechtskurve in die Karl-Marx-Alle einen kleinen Endspurt. Geschafft!!!<\/p>\n<p>Ein erster Blick auf meine Uhr hinter der Ziellinie zeigte mir eine 1:47-er Zeit an. Damit konnte ich wirklich zufrieden sein! Mit solch einer Zeit h\u00e4tte ich echt nicht gerechnet!<\/p>\n<p>Hinter der Ziellinie war alles perfekt organisiert! In der Reihenfolge Medaillen, W\u00e4rmefolien, Wasser, Tee, Bananenst\u00fccke und Erdinger wurde f\u00fcr eine erste Erfrischung und Energiezufuhr nach dem Lauf gesorgt! Mit meinem Becher Erdinger und in der Plastefolie gegen den Wind gesch\u00fctzt, stellte ich mich an die Umz\u00e4unung, um noch vielleicht bekannte Gesichter zu entdecken. Tats\u00e4chlich tauchte nach kurzer Zeit Jens neben mir auf :-)! Nachdem ich Jens noch bis zu den mit den Kleiderbeuteln beladenen LKW\u00b4s begleitet hatte, machte ich mich auch auf den Weg um, endlich wieder warme Sachen auf den Leib zu bekommen. Sp\u00e4ter wollten wir uns noch alle, d.h. die KSWM-Matadore, im &#8222;Andy\u00b4s Diner&#8220; treffen.<\/p>\n<p>Auch Gudrun trudelte kurz nach mir an unserem Parkplatz ein. Gemeinsam spazierten wir dann \u00fcber den Alexanderplatz und vorbei am Fernsehturm zu &#8222;Andy\u00b4s Diner&#8220; in der Karl-Liebknecht-Stra\u00dfe. Bei unserem Eintreffen sa\u00dfen dort bereits Jens, Matze und Bahram. Kurz nach uns traf dann auch Katrin ein, die uns von Kr\u00e4mpfen w\u00e4hrend des Laufs berichtete. Ein wenig sp\u00e4ter stie\u00dfen dann auch Juliane und Heiko zu uns. Alle waren nun mehr oder weniger vom Lauf geschafft und es wurden aber schon die n\u00e4chsten Pl\u00e4ne geschmiedet, z.B. f\u00fcr Schmiedefeld. \u00a0Dort ist das Ziel des 40. Rennsteiglaufs und einige werden wir dort wiedersehen!<\/p>\n<p>Nachdem wir einige Zeit im angeregten Gespr\u00e4ch verbrachten, wurde es irgendwann f\u00fcr alle Zeit zum Aufbruch. Ein sch\u00f6ner und anstrengender Tag in Berlin lag nun hinter uns und dann, nachdem wir \u00a0Roland und seinen Kumpel Fiete in Wedding &#8222;eingesammelt&#8220; hatten, ging es f\u00fcr uns im vollbesetzten Auto wieder zur\u00fcck in Richtung K\u00fcste!<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D3273&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Stippvisite in Berlin Wer h\u00e4tte das gedacht? Noch am letzten Sonntag musste ich aufgrund einer recht schmerzhaften Rippenprellung meine Meldung beim 4. Dammer Eldelauf (HM) leider platzen lassen. Es ging einfach nicht \ud83d\ude41 ! 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