{"id":3479,"date":"2012-06-09T17:46:40","date_gmt":"2012-06-09T15:46:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3479"},"modified":"2012-06-10T14:56:39","modified_gmt":"2012-06-10T12:56:39","slug":"36-inselseelauf-in-gustrow-am-09-06-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3479","title":{"rendered":"36. Inselseelauf in G\u00fcstrow am 09.06.2012"},"content":{"rendered":"<p>ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=141\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>Am ersten Juniwochenende fand in G\u00fcstrow allj\u00e4hrlich der Inselseelauf statt, nunmehr bereits zum 36. Mal! Der Lauf hat also bereits eine lange Tradition. Auch meine Schwiegereltern, alte G\u00fcstrower Urgesteine, waren schon bestens informiert, wann und wo es in diesem Jahr los geht. Gegen\u00fcber den Vorjahren wurde der Start- und Zielbereich vom Schabernack (so hei\u00dft ein G\u00fcstrower Ortsteil in den Heidbergen) zur \u201eOase\u201c, dem G\u00fcstrower Spa\u00df &#8211; und Erlebnisbad, hin verlagert.<!--more--><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Gudrun mit der Oma im Rollstuhl per pedes die Plauer Chaussee bis zur Oase ging und beide so einen kleinen gemeinsamen Ausflug machten, sammelte ich Opa mit dem Auto ein und war so kurz nach neun Uhr an der \u201eOase\u201c. Die Parkpl\u00e4tze waren bereits gut gef\u00fcllt und die ersten Sportfreunde hatten ihre Startnummern abgeholt. Das macht ja f\u00fcr uns Post-Telekom-L\u00e4ufer in altbew\u00e4hrter Weise unser Horst.<\/p>\n<p>Auch das Wetter meine es mit angenehmen 20 Grad und Sonnenschein gut mit uns L\u00e4ufern. Zuvor hatte ich morgens auf meine Ergebnisse der Vorjahre geschaut. 2010 lief ich am Inselsee eine 1:46er und 2011 eine 1:47er Zeit. Wo ich dieses Jahr nach dem Rennsteig und den Wettk\u00e4mpfen der letzten Wochenenden landen w\u00fcrde, war ich mir absolut nicht sicher. Die Zeit bis zum Start verging wie im Flug, denn ich traf wie \u00fcblich noch so einige Sportsfreunde aus Schwerin, Laage, G\u00fcstrow, Neubrandenburg, Stralsund&#8230; Auch Edge-Bert traf ich kurz vor dem Start. Insgesamt gingen \u00fcber 260 Sportsfreunde \u00fcber die Distanzen 5 km, 10 km und 20 km auf die Strecke. Die Zeitnahme erfolgte dieses Mal ohne Chip durch manueller Erfassung der Startnummern. P\u00fcnktlich um zehn Uhr erfolgte der gemeinsame Start \u00fcber alle Distanzen. Da ich etwas seitlich stand, war ich im vorderen Bereich des Starterfeldes. Nat\u00fcrlich spurteten die L\u00e4ufer, die \u00fcber die k\u00fcrzeren Distanzen von f\u00fcnf und zehn Kilometer liefen, gleich ab. Ich lie\u00df mich zun\u00e4chst einfach mal mitziehen.<\/p>\n<p>Bereits nach einem Kilometer erreichten wir das Kurhaus, welches direkt am Inselsee liegt. Durch den aufkommenden Wind war die Wasserfl\u00e4che des Sees richtig aufgew\u00fchlt. Fr\u00fcher ging der Lauf tats\u00e4chlich um den gesamten Inselsee. Das liegt aber schon einige Jahre zur\u00fcck und weit vor meiner &#8222;aktiven\u201c Zeit. Damals h\u00e4tte man mich mit Laufen \u201ejagen\u201c k\u00f6nnen. Zeiten \u00e4ndern sich und jetzt kann ich es mir ohne Sport gar nicht mehr vorstellen! Das regelm\u00e4\u00dfige Laufen ist mittlerweile ganz selbstverst\u00e4ndlich geworden.<\/p>\n<p>Jetzt ging es weiter vorbei am Barlach-Atelierhaus (f\u00fcr Ernst Barlach ist G\u00fcstrow weltweit bekannt!) zur \u201eGrenzburg\u201c, einem alten und auch heute noch beliebten Ausflugslokal. Gudruns Eltern (beide fast 90 Jahre jung) waren in ihren eigenen Kindertagen, also vor mehr als 80 Jahren, mit ihren Eltern auch schon oft zu Besuch dort gewesen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich unser Feld langsam der Waldsiedlung n\u00e4herte, hatten die 5-km-Starte bereits die Wendeschleife erreicht und das L\u00e4uferfeld lichtete sich etwas. Wir anderen liefen durch den Wald in Richtung Kirch Rosin. Die Strecke selbst ist hier \u00fcberwiegend gepflastert bzw. asphaltiert. Das Starterfeld hatte sich mittlerweile recht weit auseinandergezogen. Am Getr\u00e4nkepunkt bei km 5 hinter Kirch Rosin \u201everabschiedeten\u201c sich die 10-km-Starter von uns und bogen rechts ab f\u00fcr den R\u00fcckweg zur \u201eOase\u201c und wir liefen links weiter in Richtung Bellin auf einem asphaltierten Weg durch den Wald. Die zahlreichen langgestreckten H\u00fcgel zehrten m\u00e4chtig an den Kr\u00e4ften. Von wegen Flachland!<\/p>\n<p>Hier trat mein leidiges altes Problem wieder zum Vorschein. Fast bei jedem Anstieg (so etwas liegt mir absolut nicht!) kamen L\u00e4ufer an mich heran gelaufen, die ich dann beim darauffolgenden Bergablauf auch nicht mehr &#8222;absch\u00fctteln&#8220; konnte. Ich muss wohl doch mehr das Berglaufen trainieren\u2026 Zumindest bot sich so die Gelegenheit, mit Ren\u00e9 vom SV Warnem\u00fcnde und Roy von der FHSG Stralsund kurz \u00fcber Training und Wettk\u00e4mpfe zu reden, bevor die beiden letztendlich an mir vorbeizogen. Nach so einigen An- und Abstiegen mit dem st\u00e4ndig wiederholendem Spiel, \u00fcberholt zu werden und selbst zu \u00fcberholen, kamen mir die ersten 20-km-L\u00e4ufer, die sich nunmehr bereits auf dem R\u00fcckweg befanden, entgegen. Bellin, und damit die Wendeschleife nach 10 km, konnte also nicht mehr so weit weg sein. Gudruns Kollege Lars lief anscheinend dieses Mal ein f\u00fcr ihn lockeres L\u00e4ufchen, denn als er mir entgegenkam z\u00fcckte er seinen Fotoapparat und machte noch ein Foto von mir \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p>Am Getr\u00e4nkepunkt an der Wendeschleife in Bellin holte ich das mitgebrachte Gel aus der Tasche, in der Hoffnung, damit den R\u00fcckweg gut durchhalten zu k\u00f6nnen. Allerdings f\u00fchlte ich mich auch ohnehin noch ganz gut, bis auf meine altbekannten Probleme hangaufw\u00e4rts . Jetzt, selber auf dem R\u00fcckweg, konnte ich sehen, wer die Wendeschleife in Bellin noch nicht erreicht hatte und somit hinter mir war. So gr\u00fc\u00dfte ich dann Edge-Bert als auch Egon vom SV Post Telekom Schwerin noch kurz beim Entgegenlaufen.<\/p>\n<p>Jetzt kam noch einmal das gleiche Spiel an den H\u00fcgeln. Mit einem G\u00fcstrower Sportfreund wechselte ich mich auf den n\u00e4chsten Kilometern bergauf, bergab immer wieder in der F\u00fchrungsarbeit ab. Schnell war so auch der Verpflegungspunkt bei km 15 erreicht und nun musste auch das zweite Gel dran glauben. Wir liefen den geschotterten Weg am Waldrand zur\u00fcck in Richtung M\u00fchl Rosin. Bis auf einige wenige L\u00e4ufer, die sich langsam an mir vorbeischoben, passierte nicht mehr allzu viel. Von M\u00fchl Rosin war an es wieder dieselbe Strecke in Richtung G\u00fcstrow, also vorbei an der Grenzburg und an der Badestelle am Inselsee. Ein Streckenposten sagte mir sogar genau den 85. Platz als momentane Platzierung an, wenn das nicht ein guter Service f\u00fcr L\u00e4ufer ist!<\/p>\n<p>Kurz vor der Plauer Chaussee bogen wir noch einmal scharf links auf einen Radweg ab, bevor es die letzten Meter zur \u201eOase\u201c, dem Ziel, ging. Hier sah ich dann auch schon Gudrun und neben ihr Ren\u00e9, der, wie sollte es auch anders sein, schon einige Minuten vor mir im Ziel war. Jetzt mobilisierte ich noch einmal alle Kr\u00e4fte f\u00fcr die letzten Meter bis zum Ziel. Hier wurde jeder L\u00e4ufer per Mikrofon angek\u00fcndigt. Ich lief nach 1:44:17 h \u00fcber die Ziellinie! Pers\u00f6nliche Bestzeit beim Inselseelauf!!! Mit der Zeit konnte ich somit f\u00fcr die anspruchsvolle Strecke ganz zufrieden sein.<\/p>\n<p>Sieger \u00fcber die 20 km war Nils Schmiedeberg ( Tri Fun G\u00fcstrow )in 1:13:50 h vor Karl Magnus Westphal (TC FIKO Rostock) in 1:14:03 h und Carsten Tautorat in 1:14:08 h. Also ein recht knapper Einlauf!<\/p>\n<p>\u00dcber die 10 km Distanz siegte Christoph Haak aus G\u00fcstrow in 40:48 min vor Holger P\u00fcschel vom FSV Leezen 41:27 min und Torben Schlinke (SC Laage) in 41:34 min.<\/p>\n<p>Bei dem 5 km Rennen siegte Tim Borgwardt und Tim Gabriel (beide TC M\u00fchl Rosin) zeitgleich in 20:35 min vor Maximilian Heise (SC Laage) in 21:08 min.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich wieder etwas akklimatisiert und geduscht hatte, machten wir uns gemeinsam mit Oma und Opa auf zur \u201eGrenzburg\u201c auf. Vorbeigelaufen war ich dort heute zwar schon einmal, jetzt sollte es aber zum Essen hingehen, so wie bereits vor zwei Wochen nach der Landesmeisterschaft auf der Bahn.<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D3479&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Am ersten Juniwochenende fand in G\u00fcstrow allj\u00e4hrlich der Inselseelauf statt, nunmehr bereits zum 36. Mal! Der Lauf hat also bereits eine lange Tradition. Auch meine Schwiegereltern, alte G\u00fcstrower Urgesteine, waren schon bestens informiert, wann und wo es in diesem Jahr los geht. 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