{"id":3606,"date":"2012-08-19T19:03:17","date_gmt":"2012-08-19T17:03:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3606"},"modified":"2013-06-02T15:58:48","modified_gmt":"2013-06-02T13:58:48","slug":"12-burgenlauf-von-penzlin-nach-burg-stargard-am-19-08-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3606","title":{"rendered":"12. Burgenlauf von Penzlin nach Burg Stargard am 19.08.2012"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"img_1700\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2012-08-19-12-burgenlauf-penzlin-burg-stargard\/img_1700.jpg\" \/><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=151\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>An diesem Wochenende hatten wir eine Gro\u00dfauswahl an Wettk\u00e4mpfen. Am Samstag fanden der M\u00fcritzlauf (als komplette Umrundung der M\u00fcritz oder in der Kurzvariante als St\u00e4dtelauf von R\u00f6bel nach Waren) und der Rostocker Triathlon statt und am Sonntag starteten zeitgleich der Schwedenlauf in Wismar und der Burgenlauf in Penzlin.<!--more--><br \/>\nF\u00fcr Gudrun und mich stand schon l\u00e4ngst fest, dass wir zum Burgenlauf fahren. Auch Jana entschied sich f\u00fcr den Burgenlauf, w\u00e4hrend Matze den Schwedenlauf in Wismar favorisierte.<br \/>\nWir sammelten Jana kurz nach sechs Uhr ein und fuhren erst einmal nach Penzlin, um Gudrun dort am Start abzusetzen. Wir dagegen fuhren weiter zum Zielort Burg Stargard, wo wir unser Auto parkten und anschlie\u00dfend im Org.-B\u00fcro unsere Startnummern und Zeitmessungs-Chips in Empfang nahmen. Bereits auf dem Weg vom Parkplatz zur Burg konnten wir die ersten Sportfreunde begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Nachdem es am Samstag schon hochsommerliche Temperaturen gab, sollte Petrus heute noch eine Schaufel drauflegen! Angek\u00fcndigt waren Temperaturen jenseits der 30 \u00b0C! Das konnte f\u00fcr die 24 km ja heiter werden!<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um neun Uhr setzen fuhren drei Busse mit den insgesamt 164 Starten nach Penzlin zum Start. Mit Reinhold vom SV G\u00fctzkow unterhielten wir uns auf der halbst\u00fcndigen Fahrt \u00fcber Training und geplante Wettk\u00e4mpfe. So verging die Zeit recht schnell und ehe wir uns versahen, waren wir am Ziel (oder besser gesagt am Start).<\/p>\n<p>Auf dem Innenhof der Burg warteten dann auch schon Gudrun sowie unsere Greifswalder Schlachtenbummler, meine Mutter und mein Bruder Bernd. Das gab erst einmal ein gro\u00dfes Hallo! Es dauerte nicht mehr lange und Ortwin vom gastgebenden HSV Neubrandenburg begr\u00fc\u00dfte jetzt offiziell alle Starter zum diesj\u00e4hrigen 12. Burgenlauf. Bereits jetzt hatten die Temperaturen schon fast die Drei\u00dfig-Grad-Marke erreicht. Was sollte das erst beim Lauf werden! Einige der L\u00e4ufer, wie beispielsweise Peter aus Gro\u00df Wockern, hatten gestern den St\u00e4dtelauf von R\u00f6bel nach Waren (26,5 km) bei \u00e4hnlichen Temperaturen absolviert und standen heute frisch und munter am Start f\u00fcr den Burgenlauf (23,9 km). Wahnsinn!<\/p>\n<p>Auf meinen Trinkgurt, der zwar im Gep\u00e4ck war, verzichtete ich dennoch, denn es ist doch bei einem gut organisierten Lauf mit etlichen Versorgungspunkten zumeist nur unn\u00f6tiger Ballast! Gels packte ich allerdings noch ein, f\u00fcr Jana und mich als eiserne Reserve. Der Startschuss erfolgte und unter Fanfarenkl\u00e4ngen setzte sich der L\u00e4ufertross vom Burgtor aus in Bewegung. Ich hielt mich an Janas Seite, damit ich nicht gleich wieder am Start zu schnell angehe. Das k\u00f6nnte bei diesen Temperaturen und der L\u00e4nge der Strecke doch fatale Folgen haben.<\/p>\n<p>Trotz h\u00fcgliger Strecke liefen sich die ersten neun Kilometer \u00fcber Werder, Zippelow und Prillwitz recht fl\u00fcssig in einem Schnitt um die 5:20 min\/km weg. Dabei genossen wir die herrliche Natur s\u00fcdlich der Lieps mit Blick auf den See. Nat\u00fcrlich wurde bei der Hitze jeder Versorgungsstand mitgenommen. Wir tranken ausgiebig Wasser und auch die Wassermelonenst\u00fccke waren sehr erfrischend.<\/p>\n<p>Gudrun sahen wir beim ersten und zweiten Verpflegungsstand. Jana und ich r\u00e4tselten, wann sie wohl wieder mit der Kamera an der Strecke auf uns warten wird. Kurz vor Usadel bei km 11 kam wieder ein steiler Anstieg. Hier machten wir, wie auch die meisten L\u00e4ufer vor und hinter uns, die erste kurze Gehpause. Mittlerweile herrschte sengende Hitze! Hinter Usadel ging es f\u00fcr knapp zwei Kilometer durch einen Waldabschnitt, endlich etwas Schatten! Hier im Wald waren die Temperaturen etwas ertr\u00e4glicher und es lief sich gleich wieder etwas fl\u00fcssiger.<\/p>\n<p>Die Anstiege wurden langsam immer giftiger und an einen 5:20er Schnitt war nun wirklich nicht mehr zu denken. Wir liefen regelrecht in eine Gluthitze hinein. Hier ein gro\u00dfer Dank an die Anwohner, die mit Wassereimern und Wannen zus\u00e4tzlich zu den offiziellen Verpflegungspunkten f\u00fcr Erfrischung sorgten! Auch in Zachow kurz vor km 16 standen wieder Eimer bereit, um die Arme abzuk\u00fchlen oder die Schirmm\u00fctze kurz einzutauchen.<\/p>\n<p>Jetzt schien die Sonne unerbittlich auf unsere K\u00f6pfe. Zwischen Zachow und Ballwitz bei km 17 nach einigen absolvierten Anstiegen sagte Jana mir, dass ihr etwas schwindelig ist und wir machten eine kleine Gehpause. Ein begleitender Radfahrer war dann so nett und bot uns einen Schluck aus seiner Wasserflasche an. Kurz danach sagte mir Jana, dass ich alleine weiterlaufen solle, da sie nun ziemlich fertig war und lieber wieder gehen wolle. Ich sagte ihr, dass sie notfalls abbrechen soll, falls es nicht mehr geht. So lief ich die letzten Kilometer zun\u00e4chst alleine weiter. Die n\u00e4chsten zwei Kilometer (km 18 &#8211; km 20) zwischen Ballwitz und Holldorf waren dann noch einmal die H\u00e4rte! Glei\u00dfende Sonne und absolute Windstille bei gef\u00fchlten 40 \u00b0C forderten alles ab.<\/p>\n<p>Ab Holldorf hatte ich dann wieder einen Begleiter. Mit einem Neubrandenburger L\u00e4ufer kam ich ins Gespr\u00e4ch und sofort lief es sich wieder etwas leichter. Hinzu kam, dass ab km 21 der letzte Abschnitt bis ins Ziel nahezu eben ist und durch ein W\u00e4ldchen verl\u00e4uft. Hier gab es dann auch noch die letzte Getr\u00e4nke-Notversorgung.<\/p>\n<p>Von meinem Gespr\u00e4chspartner erfuhr ich, dass er l\u00e4ngere Zeit verletzt gewesen war und nun erst wieder richtig ins Training eingestiegen ist. Bei km 22 liefen wir dann gemeinsam an Gudrun vorbei, die noch ein Bild von uns machte. Nat\u00fcrlich fragte Gudrun gleich: &#8222;Und wo ist Jana?&#8220;.<\/p>\n<p>Der letzte Kilometer kam und ich wusste, es kommt nun gleich der letzte und heftigste Anstieg! Mein Laufgef\u00e4hrte der letzten Kilometer sagte noch &#8222;Jetzt zeigt sich, wof\u00fcr man trainiert hat&#8220; und zog davon. Ich dagegen habe, ehrlich gesagt, diesen Anstieg lieber im Schritttempo in Angriff genommen.<\/p>\n<p>Nach einer letzten Senke ging es die allerletzten Meter den H\u00fcgel zur Burg hinauf. Ich raffte mich noch einmal auf und lief diesen letzten Anstieg hinauf. Der Jubel wurde nun immer gr\u00f6\u00dfer und alle, die am Wegesrand standen und sa\u00dfen, motivierten durch Klatschen und &#8222;Bravo!&#8220;-Rufe zum Durchhalten. Kurz vor der Zielgeraden, die direkt in die Burg Stargard f\u00fchrte, wurde jeder L\u00e4ufer mit Fanfarenschall angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Reinhold vom SV G\u00fctzkow, der schon l\u00e4ngst im Ziel war, begleitete mich die letzten Meter ins Ziel und so kam ich dann doch noch zu einem kleinen Endspurt \ud83d\ude09 !<br \/>\nOrtwin, der Cheforganisator vom HSV, k\u00fcndigte mich beim Zieleinlauf gleich an. Nach 2:22:58 h hatte ich das Ziel erreicht! Dies war zwar 12 Minuten langsamer als im letzten Jahr, daf\u00fcr waren die Wetterbedingungen in diesem Jahr aber auch ganz kontr\u00e4r zu letzten Jahr. Von Hitze war im letzten Sommer nichts zu sp\u00fcren gewesen.<\/p>\n<p>Ich war jetzt so richtig durstig und so leerte ich gleich einige Wasserbecher auf ex und stellte mich in der N\u00e4he des Zieltores, um gemeinsam mit meiner Mutter und mit Bernd auf Jana zu warten. Es dauerte tats\u00e4chlich gar nicht so lange und Jana bog in die Zielgerade ein. Ich lief mit ihr die letzten Meter noch einmal \u00fcber die Zielgerade.<\/p>\n<p>Nachdem fast alle im Ziel waren und sich frisch gemacht hatten, wurde im Burghof die Siegerehrung mit z\u00fcnftigen Ritterschl\u00e4gen f\u00fcr die AK-Sieger durchgef\u00fchrt. Jana hatte es sogar noch auf den zweiten Platz ihrer AK geschafft und durfte aus Treppchen. Anschlie\u00dfend gab es noch eine Verlosung zwar mit vielen Preisen, aber diesmal hatten weder Janas noch meine Startnummer etwas gewonnen. Naja, man kann ja nicht immer Losgl\u00fcck haben ;-).<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend machten wir es uns auf der Terrasse des Burgrestaurants zu einem Schw\u00e4tzchen im Familienkreis bequem und g\u00f6nnten uns einen wohlverdienten Eisbecher.<br \/>\nDer 12. Burgenlauf war wie immer toll organisiert und hat trotz der hochsommerlichen Temperaturen viel Spa\u00df gemacht. Das Streckenprofil ist f\u00fcr uns Flachlandtiroler au\u00dfergew\u00f6hnlich anspruchsvoll und daher etwas ganz Besonderes.<\/p>\n<p>Ergebnisse unter: <a href=\"https:\/\/tollense-timing.de\/meldeliste_burgenlauf.htm\" target=\"_blank\">https:\/\/tollense-timing.de\/meldeliste_burgenlauf.htm<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D3606&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie An diesem Wochenende hatten wir eine Gro\u00dfauswahl an Wettk\u00e4mpfen. 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