{"id":3655,"date":"2012-09-15T15:26:18","date_gmt":"2012-09-15T13:26:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3655"},"modified":"2013-06-02T15:52:16","modified_gmt":"2013-06-02T13:52:16","slug":"30-ostseekustenlauf-in-kuhlungsborn-am-15-09-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3655","title":{"rendered":"30. Ostseek\u00fcstenlauf in K\u00fchlungsborn am 15.09.2012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"img_0847\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2012-09-15-30-ostseekuestenlauf-kuehlungsborn\/img_0847.jpg\" width=\"490\" height=\"326\" \/><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=156\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>In K\u00fchlungsborn und Umgebung macht das Laufen einfach Spa\u00df! Schade, dass es den Sommerlaufcup &#8211; bestehend aus Promenadenlauf, Stadtwaldlauf und B\u00e4derlauf &#8211; nicht mehr gibt. 2009 hatte ich noch an allen drei Sommerlaufcup-L\u00e4ufen teilgenommen. Alexander, der diese Veranstaltungen in den Vorjahren organisiert hatte, machte mir etwas Hoffnung f\u00fcr 2013 hinsichtlich des Stadtwaldlaufes, der in diesem und im letzten Jahr leider ausgefallen war. Es w\u00e4re wirklich sch\u00f6n, wenn diese Tradition wieder auflebt!<!--more--><\/p>\n<p>Zumindest gibt es noch den Ostseek\u00fcstenlauf, eine auch landschaftlich sch\u00f6ne und anspruchsvolle Streck. Zudem ist dieser Termin auch ideal als Vorbereitung f\u00fcr den Berlin-Marathon, der in zwei Wochen ansteht. Ein langer Lauf von 24 km passt da gut rein.<br \/>\nAusnahmsweise hatte ich auch mal wieder an den &#8222;Pacepropheten&#8220; gedacht und dort einen Eintrag get\u00e4tigt. Hierbei orientierte ich mich an meine vor zwei Jahren gelaufene Zeit von 2:04:25 h, obwohl mir dies damals recht schnell vorkam.<\/p>\n<p>Neben der langen Strecke gab es noch 10 km (f\u00fcr L\u00e4ufer und Walker) sowie 1,5 km. F\u00fcr jeden war also etwas dabei.<br \/>\nDer Start f\u00fcr 10 und 24 km sollte um 11:30 Uhr erfolgen. Wir hatten morgens also jede Menge Zeit zum Ausschlafen und f\u00fcr ein gem\u00fctliches Fr\u00fchst\u00fcck, bevor es dann nach K\u00fchlungsborn ging. Da wir diesmal alleine unterwegs waren, passte sogar Gudruns gro\u00dfes Fahrrad in den Berli.<\/p>\n<p>Bei unserer Ankunft in H\u00f6he des Konzertgartens West, dem Start und Ziel, waren die Helfer noch mit den letzten Vorbereitungen besch\u00e4ftigt. Die Sonne schien zwar noch, aber die Temperaturen waren bereits sehr herbstlich und eine steife Brise von Windst\u00e4rke 6 wehte uns um die Ohren. Die Vorzeichen standen also auf einen st\u00fcrmischen Lauf!<\/p>\n<p>Nach der Anmeldung hatte ich gen\u00fcgend Zeit mit einigen Freunden und Bekannten zu plaudern. Im Konzertgarten war es windstill und die Sonne w\u00e4rmte hier richtig gut durch. So lie\u00df es sich aushalten! In Sachen Kleidungsfrage entschied ich mich hinsichtlich des typischen Herbstwetters nach langem Hin-und-her lieber noch f\u00fcr ein zweites Shirt.<\/p>\n<p>Kurz vor dem Start traf ich auf Anne-Kathrin und Frank von unserem Verein &#8222;SV Post&#8220;, kurze Begr\u00fc\u00dfung und dann ging es p\u00fcnktlich um 11:30 Uhr an den Start auf der Promenade. Zu dieser Zeit waren wir L\u00e4ufer allerdings nicht alleine unterwegs. Zahlreiche Urlauber nutzten den Samstag f\u00fcr einen Bummel an der Ostsee.<\/p>\n<p>Ich hielt mich ziemlich mittig innerhalb des L\u00e4uferfeldes. Gelaufen wurde zun\u00e4chst \u00fcber die Promenade in Richtung Yachthafen. Weiter ging es dann auf dem Rad- und Wanderweg entlang der K\u00fcste nach Heiligendamm. Dank des schmalen K\u00fcstenwaldes links und rechts des Weges war es hier recht windstill. Nachdem sich das Starterfeld langsam auseinandergezogen hatte, schaute ich mal auf meine Garmin: mein Pace hatte sich so um die 5:15 min\/km eingepegelt und ich f\u00fchlte mich gut dabei!<\/p>\n<p>Bereits nach knapp vier Kilometern kamen mir die ersten L\u00e4ufer entgegen. Bis zur Wende und dem ersten kleinen Versorgungspunkt bei km 5 war es jetzt nicht mehr weit. Einige Bekannte, wie z.B.. Andr\u00e9 aus Stralsund, gr\u00fc\u00dften noch bei der kurzen Begegnung. Ich winkte nat\u00fcrlich immer zur\u00fcck! An der Wende nahm ich schnell einen kleinen Schluck Wasser und nun ging es zun\u00e4chst den Weg, den ich gekommen war, wieder zur\u00fcck, jedenfalls bis zur Stelle, an der sich die Strecken f\u00fcr 10 und 24 km teilten.<\/p>\n<p>Bei km 7 trennten sich die Wege der L\u00e4ufer. W\u00e4hrend die 10-km-L\u00e4ufer geradeaus wieder in Richtung Promenade liefen, bogen wir anderen links in den B\u00e4derweg in Richtung Wittenbeck ab und pl\u00f6tzlich schienen nur noch wenige L\u00e4uferInnen auf der Strecke zu sein. Es waren laut Ergebnisliste 64 Starter auf der langen Distanz, 99 L\u00e4ufer und sechs Walker \u00fcber 10 km sowie 15 (meist sehr junge) L\u00e4uferInnen \u00fcber 1500 Meter.<\/p>\n<p>Nach ca. 8,5 km gab es an der &#8222;Nassen Ecke&#8220;, einem alten Gasthof und Pension, den ersten richtigen Versorgungspunkt mit Wasser, Tee und Obst. Ich nahm hier zwei Becher mit Wasser. Ein kurzes St\u00fcckchen liefen wir auf dem Radweg entlang der L12, bevor es links auf den Doberaner Landweg ging. Hier sperrten zwei Polizisten kurzzeitig immer mal die Stra\u00dfe ab, damit wir L\u00e4ufer diese gefahrlos \u00fcberqueren konnten.<\/p>\n<p>Der Landweg ist sehr gut ausgebaut und so konnten wir den gepflasterten Fu\u00dfg\u00e4ngerweg nutzen. Jetzt ging es allm\u00e4hlich, aber stetig, bergauf. So etwas \u201eliebe\u201c ich bekanntlich sehr. Der scharfe Gegenwind machte die Anstiege auch keineswegs angenehmer. Einige Abschnitte boten jedoch so einen herrlichen Blick auf K\u00fchlungsborn und die Ostsee, der dann alle Anstrengungen vergessen lie\u00df.<\/p>\n<p>Ehe ich mich versah, war auch schon die 10-km-Marke passiert. Links und rechts gab es nur Felder und vereinzelte Geh\u00f6fte, also Natur und Ostseewind pur!<\/p>\n<p>Die ganze Zeit \u00fcber orientierte ich mich an zwei L\u00e4uferinnen, die ca. 100 Meter vor mir liefen. Bei km 11 wechselten wir dann \u00fcber die, ebenfalls von zwei Polizisten geregelte, L11 auf den Bastorfer Landweg. Jetzt war es an der Zeit, eins von den mitgenommenen Gels einzunehmen. Kurz danach \u00fcberholte mich Gudrun und sagte, dass sie beim n\u00e4chsten Verpflegungspunkt warten wird.<\/p>\n<p>In Richtung Bastorf wurde es merklich h\u00fcgeliger und die Anstiege wurden steiler. Dies merkte ich nat\u00fcrlich auch an meinem Pace, der zeitweise die Marke von 6 min\/km erreichte! Trotzdem konnte ich dann noch eine der beiden L\u00e4uferinnen, die bis dahin vor mir liefen, \u00fcberholen. Die zweite L\u00e4uferin hatte sich jedoch weiter von mir absetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach einem l\u00e4ngeren Anstieg ging es bei km 15 in Bastorf endlich einmal etwas bergab. Gerade hatte ich wieder etwas Fahrt aufgenommen, da tauchte der n\u00e4chste Verpflegungspunkt auf. Den hatte ich nach meinen Erfahrungen der letzten Jahre erst ein klein wenig sp\u00e4ter erwartet. Ein kurzes Abbremsen und Z\u00f6gern, doch die Standbetreuerin rief mir zu &#8222;Weiter! Weiter!&#8220; und wies in Richtung Stra\u00dfe runter. Ich rief: &#8222;Ist da auch ein Stand?&#8220;.<\/p>\n<p>Doch es kam keine Reaktion\u2026 Egal, nun war ich also am Verpflegungsstand vorbei (ohne etwas zu trinken), aber dort, wo sonst die Verpflegung an der Ecke &#8222;K\u00e4gsdorfer Stra\u00dfe&#8220; stand, war weit und breit nichts zu sehen\u2026 Anschiss lauert bekanntlich \u00fcberall!<\/p>\n<p>Der Bastorfer Leuchtturm, der \u00fcbrigens das h\u00f6chste Leuchtfeuer eines deutschen Leuchtturms hat, war jetzt zu sehen. Zum scharfen Wind von vorne kam jetzt auch noch ein kr\u00e4ftiger Nieselregen dazu und ich bekam auf diese Weise dann doch noch eine Erfrischung von &#8222;oben&#8220;. Ich entsch\u00e4digte mich nun mit dem zweiten Gel, welches ich eigentlich am Versorgungspunkt nehmen wollte.<\/p>\n<p>Gudrun hatte sich Ihr oranges Regencape \u00fcbergezogen und war somit weithin sichtbar. Hier, neben einer Kuhkoppel in Sichtweite des Leuchtturms, machte sie noch ein paar Fotos von uns L\u00e4ufern. Die Berge lagen nun, bei km 16, endg\u00fcltig hinter uns. Jetzt ging einfach nur noch bergab, ich brauchte mich nun also nur noch rollen lassen ;-)!<\/p>\n<p>Hinter K\u00e4gsdorf bei km 18 hatte man einen herrlichen Blick auf die Ostsee und den dahinterliegenden Riedensee. Nun war auch K\u00fchlungsborn wieder in Sichtweite ger\u00fcckt. Jemand lief von hinten an mich heran und fragte beim \u00dcberholen, ob das da vorne der Versorgungspunkt sei. Dies konnte ich jedoch ohne Zweifel verneinen. Es waren leider nur Urlauber, die gerade Picknick machten&#8230;<br \/>\nBei km 20 erreichten wir wieder K\u00fchlungsborn. Einige Passanten wunderten sich anscheinend \u00fcber uns L\u00e4ufer und einer sprach mich an, wie viel wir denn laufen w\u00fcrden und wieweit es noch bis ins Ziel w\u00e4re. Ich sagte: \u201e24 km, und drei sind es noch\u201c. Er w\u00fcnschte mir daraufhin viel Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Einen letzten Versorgungspunkt gab es noch vor dem Ziel: kurz hinter dem Campingplatz bei km 21. Hier genehmigte ich mir einen Wasserbecher und weiter ging es auf die letzte Etappe quer \u00fcber einen Parkplatz in Richtung Promenade. Mit einem Mal lief noch jemand an mir vorbei! Es war die kleine L\u00e4uferin, die ich bei km 8 \u00fcberholt hatte und die jetzt, gut 3 km vor dem Ziel, zum Endspurt angesetzt hatte. Dies weckte dann nochmal meinen Ehrgeiz. Ich versuchte, so gut wie es ging, dranzubleiben.<\/p>\n<p>Die Promenade war zur fr\u00fchen Nachmittagszeit ziemlich bev\u00f6lkert, d.h. man musste schon ein bisschen Slalomlaufen. Es gab einige Passanten, die klatschten und feuerten uns lautstark an, andere dagegen schauten verst\u00e4ndnislos auf uns \u201eLauf-Verr\u00fcckte\u201c.<br \/>\nDas gro\u00dfe Zieltor war nun weithin zu sehen und trotzdem zog sich das letze Ende dann noch ganz sch\u00f6n hin. Durch die vor mir Laufende angestachelt lief ich die letzten Kilometer noch im guten F\u00fcnfer-Schnitt!<\/p>\n<p>Ins Ziel kam ich dann nach 2:06:21 Stunden, also nur knapp zwei Minuten langsamer als vor zwei Jahren! Allerdings f\u00fchlte ich mich gut und das war die Hauptsache! Den letzten langen Lauf in Vorbereitung auf den Berlin-Marathon habe ich jetzt hinter mir. Nun kann es also langsam in die &#8222;Tapering&#8220;-Phase gehen \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>Nach dem Lauf st\u00e4rkten wir uns noch bei einem Erbseneintopf, bevor es auf den Heimweg ging. Irgendwie knurrte mir schon der Magen. Danach fuhren wir zum Frischmachen und Umkleiden kurz nach Hause, bevor es dann zu einer Familienfeier (90. Geburtstag) ging.<\/p>\n<p>Strecke: <a href=\"http:\/\/ostseekuestenlauf.de\/?q=node\/5\" target=\"_blank\">http:\/\/ostseekuestenlauf.de\/?q=node\/5<\/a><\/p>\n<p>Ergebnisse: <a href=\"http:\/\/my3.raceresult.com\/details\/results.php?lang=de&amp;page=6&amp;eventid=9558&amp;contest=3&amp;name=Ergebnislisten|Zieleinlaufliste&amp;CertificateLink=1&amp;format=view \" target=\"_blank\">Liste<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D3655&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie In K\u00fchlungsborn und Umgebung macht das Laufen einfach Spa\u00df! 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