{"id":3694,"date":"2012-10-07T00:05:14","date_gmt":"2012-10-06T22:05:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3694"},"modified":"2013-06-02T15:45:43","modified_gmt":"2013-06-02T13:45:43","slug":"2-kap-arkona-aquamaris-lauf-am-06-10-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3694","title":{"rendered":"2. Kap Arkona Aquamaris Lauf am 06.10.2012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"img_9162\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2012-10-06-2-kap-arkona-lauf\/img_9162.jpg\" width=\"400\" height=\"601\" \/><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=159\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>Gudrun hatte mich schon vor einiger Zeit auf dieses Laufevent am n\u00f6rdlichsten Zipfel unseres Bundeslandes aufmerksam gemacht. <a href=\"http:\/\/www.kap-arkona-aquamaris-lauf.de\/\" target=\"_blank\">Kap-Arkona-Lauf<\/a>, das h\u00f6rte sich doch gut an! Es war zudem schon einige Jahre her, dass wir an n\u00f6rdlichsten Stelle von Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Insel waren. Es w\u00e4re somit eine gute Gelegenheit, die Sehensw\u00fcrdigkeiten und die sch\u00f6ne Natur auf R\u00fcgen zu betrachten.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nAllerdings wollte ich erst einmal sehen, wie ich mich nach dem Berlin-Marathon f\u00fchlen w\u00fcrde. Dieser lag ja knapp eine Woche davor. Berlin lief gut, ich hatte meine Bestzeit um gut f\u00fcnf Minuten verbessert und am Mittwoch einen lockeren Lauf von 10 km absolviert. Ich f\u00fchlte mich gut&#8230;<\/p>\n<p>Obwohl der Wetterbericht nicht viel Gutes f\u00fcrs Wochenende versprach (Orkanb\u00f6en, Dauerregen, k\u00fchle Temperaturen&#8230;), konnte ich Roland dennoch f\u00fcr diesen Lauf \u00fcberzeugen, genauer gesagt, habe ich ihn \u201ebreitgeschlagen\u201c ;-). Aber wir wollten nur locker laufen, denn Roland hat am Donnerstag immer ein knallhartes Trainingsprogramm und ich wollte es nach dem Marathon des letzten Wochenendes nicht \u00fcbertreiben.<br \/>\nAllerdings konnte weder Roland noch ich dem Pacepropheten entgehen und wir gaben unsere \u201eProphezeiungen\u201c an. W\u00e4hrend ich noch vollmundig 48:59 min verk\u00fcndete, war Roland mit 49:30 min etwas defensiver. Das ist schon irgendwie paradox, denn Roland ist normalerweise schneller als ich\u2026<\/p>\n<p>Ich war nat\u00fcrlich, wie immer vor einem Wettkampf, wieder fr\u00fch wach und hatte bereits um sieben Uhr schon das Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr uns (Gudrun, Roland und mich) fertig. Gut, ich bin ja wie immer der &#8222;Stressmaker&#8220; vor derart Events und machte nat\u00fcrlich mit meiner morgendlichen Hektik wieder alle nerv\u00f6s. Gegen halb acht kamen wir dann auch endlich los, lagen so ungef\u00e4hr in meiner Zeitplanung. Gut zwei Stunden weiter hatten wir dann auch den Parkplatz unweit der Aquamaris-Strandresidenz erreicht. Ich hatte, wie immer, ein paar \u201eSicherheits-Min\u00fctchen\u201c eingeplant und somit hatten wir jetzt gen\u00fcgend Zeit zum Abholen der Startunterlagen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich mit Roland unsere Kleiderbeutel abholten und noch mal schnell aus \u00d6rtchen gingen, waren Gudrun und ihr Klapprad mit dem Shuttle-Bus schon nach Kap Arkona unterwegs. 10.15 Uhr ging es dann auch f\u00fcr uns mit dem letzten Bus in Richtung Kap Arkona. Am Kap wehte eine m\u00e4chtig steife Brise, dunkle dicke Wolken bedeckten den Himmel und die ersten Regenschauer kamen herunter. Das fing ja gut an! In einem alten Geb\u00e4ude, direkt neben den beiden Leuchtt\u00fcrmen, konnten sich die L\u00e4ufer bis zum Start unterstellen. Hier trafen wir meine Kollegin Juliane und wenig sp\u00e4ter auch meine Vereinskameradin Anne-Kathrin vom SV Post Schwerin.<\/p>\n<p>Drei Minuten vor elf wurde es Zeit, um sich zum Richtung Start eingangs des Leuchtturm zu begeben. Mit Roland stellte ich mich etwas weiter hinten in die L\u00e4uferschar, denn wir wollten es ja schlie\u00dflich gem\u00fctlich angehen lassen. Insgesamt gingen 170 L\u00e4ufer und L\u00e4uferinnen \u00fcber 10 km an den Start. Zeitgleich mit unserem Start, jedoch in Juliusruh, erfolgte auch der f\u00fcr die 152 Halbmarathonis. Die Marathonis, deren Wendemarke das Kap Arkona war, liefen uns also entgegen und somit sollten wir ihnen dann auch unterwegs begegnen.<\/p>\n<p>Ein Sportfreund, der schon im letzten Jahr bei diesem Lauf dabei war, warnte uns vor einem gr\u00f6\u00dferen Anstieg nach zwei bis drei Kilometern. Ansonsten sollte die Strecke in Richtung Juliusruh eher absch\u00fcssig sein. Wir waren jedenfalls schon neugierig auf das, was uns erwartete.<br \/>\nSchnell zog sich das Feld in die L\u00e4nge und wir liefen, vorbei am alten Peilturm in Richtung Steilk\u00fcste, auf einen Wanderweg. Hier hatte man wirklich einen herrlichen Blick auf die Ostsee! Allerdings sollte man sich auf diesem Abschnitt eher auf die Laufstrecke konzentrieren, die durch den Regen doch etwas rutschig geworden war.<\/p>\n<p>Ein- oder zweimal auf den ersten Kilometern musste mich Roland daran erinnern, dass wir doch einen 5er Schnitt laufen wollen. Ich war mal wieder dabei, etwas zu schnell angehen zu wollen, eben mein typisches Problem&#8230; Da ist doch manchmal ganz gut, wenn man wieder etwas zu Raison gerufen wird ;-).<\/p>\n<p>Von wegen immer bergab! Zu den langgezogenen Anstiegen zwischen Kilometer 3 und 4 kam jetzt noch ein recht kr\u00e4ftiger und b\u00f6iger Gegenwind hinzu! Roland bemerkte an meinem abfallenden Pace schnell, dass ich heute mit ihm nicht ganz mithalten kann, an \u201eBergen\u201c sowieso nicht\u2026 Bei Kilometer 4, kurz hinter Goor, setzte sich Roland daher etwas von mir ab. Er wollte schlie\u00dflich so dicht wie m\u00f6glich an seine Prophezeiung von 49:30 min kommen und daher m\u00f6glichst gleichm\u00e4\u00dfig laufen.<br \/>\nEs dauerte nicht lange, da kam uns das F\u00fchrungsrad (und in dessem Windschatten der erste Halbmarathoni) entgegen! Die n\u00e4chsten &#8222;Halbies&#8220; folgten dann mit einigem Abstand.<\/p>\n<p>Am Kilometer 5 gab es beidseitig einen Versorgungspunkt. Ich griff mir schnell einen Becher Wasser. Auch bei k\u00fchlem und regnerischem Wetter kann dies ja nicht schaden.<\/p>\n<p>Der Abstand zu Roland wurde nun auch nicht mehr wesentlich gr\u00f6\u00dfer. Ich hatte mich nach den &#8222;Bergen&#8220; wieder auf einen 5er Schnitt eingepegelt. Hin und wieder konnte ich einen sch\u00f6nen Blick auf die See erhaschen. Was mich allerdings wunderte: Wo war Gudrun geblieben? Weder am Start noch auf der Strecke war sie zu sehen. Vielleicht war sie dann ja doch in Juliusruh direkt am Ziel geblieben???<br \/>\nSchnell vergingen die Kilometer bis nach Juliusruh. Bis auf wenige L\u00e4ufer, die ich noch \u00fcberholen konnte, lief ich nunmehr so ziemlich f\u00fcr mich alleine.<\/p>\n<p>Bei Kilometer 8 ging es wieder in Richtung K\u00fcste. Zun\u00e4chst liefen durch ein W\u00e4ldchen, die Wege mit teils mit sehr sandigem Untergrund. Juliusruh war nun auch erreicht. Und wer jetzt dachte, es w\u00fcrde einfacher werden, wurde eines Besseren belehrt! Die letzten (ungef\u00e4hr 400) Meter f\u00fchrten direkt am Strand entlang! Ich lief m\u00f6glichst direkt am Wasser, da dort der Sand noch am festesten war. Dies hatte allerdings den Nachteil, dass aber meine Schuhe durch eine Welle komplett \u00fcbersp\u00fclt wurden. Naja, viel machte das aber auch nicht mehr aus, denn durch den starken Regen waren sie im Prinzip schon vorher nass gewesen.<\/p>\n<p>Das Ziel war bereits von Weitem zu erkennen. Das gro\u00dfe Zieltor und das Festzelt waren direkt am Strand vor der Aquamaris-Strandresidenz aufgebaut und die Musik sowie die Ank\u00fcndigung der einzelnen L\u00e4ufer schallte hin\u00fcber.<\/p>\n<p>Die letzten Meter mussten dann doch durch den tiefen Strandsand absolviert werden und dann war es geschafft. Mit 50:22 min wurde ich eingestoppt. Damit kann ich eine Woche nach Berlin ganz zufrieden sein. Roland, der kurz vor mir ins Ziel kam, reichte mir gleich einen Becher Wasser. Er lag mit 49:27 min \u00fcbrigens nur drei Sekunden neben seiner Prophezeiung.<\/p>\n<p>Wir schauten uns dann erst mal nach Gudrun um. Doch auch hier war sie nicht zu entdecken. Nachdem wir dann wenig sp\u00e4ter unsere Taschen in Empfang nehmen konnten, machten wir uns zu den Duschen auf. Das Tolle war, dass wir nicht nur duschen konnten, sondern auch gleich die Schwimmhalle benutzen durften. Es war also gut, dass wir vorsorglich die Badesachen eingepackt hatten! W\u00e4hrend Roland das Schwimmbad noch etwas l\u00e4nger nutzte und dort seine Runden drehte, machte ich mich derweil auf die Suche nach Gudrun. Letztlich fand ich sie vor dem Zielbereich, war nat\u00fcrlich mit Fotografieren besch\u00e4ftigt \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>Im Festzelt st\u00e4rkten wir uns bei der dort angebotenen Pasta und blieben noch bis zur Siegerehrung. Nat\u00fcrlich gratulierten wir Anne-Kathrin zu ihrem Sieg \u00fcber 10 km. Als sie davon erfuhr, dass wir in zwei Wochen den Halbmarathon in Magdeburg laufen (Roland habe ich mit Maiks Argumenten, dass Magdeburg eine schnelle Strecke ist, auch \u00fcberzeugt) war sie ganz begeistert und ist nun selbst stark am \u00dcberlegen, ob sie nicht auch nach Magdeburg f\u00e4hrt. Sie startete fr\u00fcher schlie\u00dflich auch f\u00fcr die Magdeburger Socken-Wellen, w\u00e4re sozusagen ein Heimspiel f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>Am Nachmittag fuhren wir nochmals zum Kap Arkona. Wir bestiegen beide Leuchtt\u00fcrme, besahen uns die Ausstellung \u00fcber Leucht\u00fcrme und \u2013feuer, lie\u00dfen uns die steife Brise um die Nase wehen und genossen den Ausblick auf den n\u00f6rdlichsten Punkt der Insel. Jeden Tag kommen wir hier ja auch nicht vorbei!<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Kap-Arkona-Aquamaris-Lauf findet \u00fcbrigens am 5.10.2013 statt (der Termin steht auf der R\u00fcckseite der Urkunden). Ich werde mir den Termin schon mal notieren&#8230; Die Medaillen sind \u00fcbrigens auch sehr originell (noch ein Grund mehr f\u00fcr diesen Lauf)\u2026<\/p>\n<p>Ergebnisse: <a href=\"http:\/\/results.davengo.com\/?event=4ef07f5ff1f4e12ab467ca8e\" target=\"_blank\">http:\/\/results.davengo.com\/?event=4ef07f5ff1f4e12ab467ca8e<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D3694&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Gudrun hatte mich schon vor einiger Zeit auf dieses Laufevent am n\u00f6rdlichsten Zipfel unseres Bundeslandes aufmerksam gemacht. Kap-Arkona-Lauf, das h\u00f6rte sich doch gut an! Es war zudem schon einige Jahre her, dass wir an n\u00f6rdlichsten Stelle von Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Insel waren. Es w\u00e4re somit eine gute Gelegenheit, die Sehensw\u00fcrdigkeiten und die sch\u00f6ne [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[132],"tags":[149,150],"class_list":["post-3694","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-berichte-von-laufveranstaltungen","tag-kap-arkona","tag-rugen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3694","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3694"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3694\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4375,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3694\/revisions\/4375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3694"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3694"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3694"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}