{"id":3861,"date":"2012-12-28T06:27:45","date_gmt":"2012-12-28T05:27:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3861"},"modified":"2013-03-06T11:16:24","modified_gmt":"2013-03-06T10:16:24","slug":"auf-den-spuren-des-kswm-in-kassel-21-23-12-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3861","title":{"rendered":"Auf den Spuren des KSWM in Kassel 21.-23.12.2012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"img_3252\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2012-12-21-kassel-sightseeing\/img_3252.jpg\" width=\"464\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=170\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt vom <a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=3759\" target=\"_blank\">Marathon du Beaujolais<\/a> erfuhren wir, dass Jens den <a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=2810#more-2810\" target=\"_blank\">KSWM<\/a> (zur Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Nichteingeweihten: das ist der <b><span style=\"text-decoration: underline;\">K<\/span><\/b>as<b><span style=\"text-decoration: underline;\">s<\/span><\/b>eler <b><span style=\"text-decoration: underline;\">W<\/span><\/b>eihnachts<b><span style=\"text-decoration: underline;\">m<\/span><\/b>arathon) kurzfristig abgesagt hatte. Nat\u00fcrlich gab es einen triftigen Grund: die Gesundheit von Jens. Und gerade das zehnj\u00e4hrige Jubil\u00e4um macht ohne ihn, der den KSWM bereits neun Jahre lang in Privatinitiative auf die Beine gestellt hat, nun wirklich nicht unbedingt Sinn.<!--more--><\/p>\n<p>Schade war es trotzdem, denn schlie\u00dflich hatten wir uns schon sehr auf dieses Event gefreut. \u00a0Aber die Gesundheit geht vor und die Entscheidung von Jens sollte man daher akzeptieren. Selbst der Marathon in New York wurde in diesem Jahr Opfer h\u00f6herer Gewalt. So gesehen, ist der <b>KSWM<\/b> in einer Reihe zu sehen wie der <strong>ING New York City Marathon \ud83d\ude09 . <\/strong>Wir w\u00fcnschen Jens an dieser Stelle gute Besserung und hoffen, dass im n\u00e4chsten Jahr das zehnj\u00e4hrige Jubil\u00e4um nachgeholt wird!<\/p>\n<p>Da wir die Reise mit der Bahn sowie Hotel wegen der satten Rabatte sehr zeitig gebucht hatten und es bei der Bahn wegen der Zugbindung so gut wie keine Erstattung gab, machten wir also aus der Not eine Tugend und g\u00f6nnten uns ein sch\u00f6nes vorweihnachtliches Wochenende. Wir wandelten sozusagen auf den Spuren des KSWM \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>Im letzten Jahr durfte ich das erste Mal in Kassel dabei sein. Ich war von der Atmosph\u00e4re und der netten Aufnahme in der auf maximal zehn L\u00e4ufer limitierten Truppe begeistert! Zus\u00e4tzlich \u00fcbernahmen Otti, Jule, Catcat und Gudrun als Supporterinnen unsere Verpflegung an der Strecke und wurden durch Jonas, dem Sohn von Jens, prima unterst\u00fctzt. Neben Pasta-Party am Abend zuvor, dem Marathon und einem abendlichen persischen Schlemmermahl im Kaspien verblieb im letzten Jahr leider nicht viel Zeit, um Kassel und Umgebung etwas n\u00e4her in Augenschein zu nehmen.<\/p>\n<p>Was lag also n\u00e4her, den Nicht-KSWM f\u00fcr Besichtigungen und Erkundungen zu nutzen. Die Laufsachen lie\u00df ich Rostock, denn wir w\u00fcrden bestimmt einige Kilometer auch so per pedes absolvieren.<\/p>\n<p>Am Freitag ging es also auf nach Kassel. Bereits auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel &#8222;stolperten&#8220; wir quasi \u00fcber einige neue Kunstwerke. Eingangs der Treppenstra\u00dfe, \u00fcbrigens der ersten Fu\u00dfg\u00e4ngerzone Westdeutschlands nach dem Krieg, fiel unser Blick auf einen riesigen Stein aus Edelstahl, der auf eine verspiegelte Glasscheibe trifft und bricht. Ein Meteorit, der auf die Erde f\u00e4llt? Na klar, gerade heute sollte laut Maya-Kalender der Weltunter stattfinden \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>Auf einem Hinweist\u00e4felchen wurden n\u00e4here Erl\u00e4uterungen zu diesem Kunstobjekt gegeben. Unter dem Motto &#8222;<a href=\"http:\/\/chinesepublicart.wordpress.com\/\" target=\"_blank\">Alles unter dem Himmel geh\u00f6rt allen<\/a>&#8220; l\u00e4uft noch bis zum 18. Februar 2013 eine Ausstellung zeitgen\u00f6ssischer chinesischer Kunst im \u00f6ffentlichen Raum. Insgesamt wurden 16 Kunstobjekte an verschiedenen Standorten in Kassel aufgestellt. Dies ist wirklich sehr sehenswert und interessant.<\/p>\n<p>Die Warmfront hatte den Schnee in Kassel schon l\u00e4ngst verschwinden lassen. Nichts mit Weihnachtswetter! Stattdessen nieselte es so vor sich hin, ein richtiges Schmuddelwetter eben! Wie hei\u00dft es doch so sch\u00f6n: \u201eEs gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung\u201c! Wir lie\u00dfen uns also nicht beirren und statteten dem Weihnachtsmarkt noch einen kleinen Besuch ab. Dieser hat sogar noch bis zum 30.12.2012 ge\u00f6ffnet\u2026<\/p>\n<p>Am Samstag machten wir uns zum Bergpark Wilhelmsh\u00f6he auf (dieser ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Wilhelmsh\u00f6he bei Warnem\u00fcnde). Hierf\u00fcr hatten wir wegen der Weitr\u00e4umigkeit der Anlage den ganzen Tag eingeplant.<\/p>\n<p>Der St\u00e4dtische Nahverkehr in und um Kassel ist wirklich gut. Unwillk\u00fcrlich vergleicht man automatisch mit Rostock. Das Multiticket gilt f\u00fcr 24 Stunden bzw. ein\u00a0 Wochenende f\u00fcr zwei Personen und das f\u00fcr 7 \u20ac. Da f\u00e4llt es einem leicht, das Auto stehen zu lassen, zumal die Bahnen auch \u00f6fter fahren als in Rostock.<\/p>\n<p>Von der Stra\u00dfenbahn ging es erst einmal in\u00a0 Richtung Schloss. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Abstecher ins Gro\u00dfe Gew\u00e4chshaus. Vom Schloss ging es weiter in Richtung Herkules, der als Kassels Wahrzeichen seit 1717 ganz oben auf dem Berg (in 530 m H\u00f6he) \u00fcber der Stadt thront. Wir kamen an einigen Stellen vorbei, die ich im letzten Jahr gemeinsam mit Jens, Sibet, Bahram, Esmail, Andreas, Volker, Matze, Ron und Heiko passiert hatte. Die Erinnerungen an den Lauf vom letzten Jahr wurden wieder lebendig.<\/p>\n<p>Die letzten Stufen zum Herkules sind wir dann doch nicht die Kaskaden hochgestiegen, denn die Treppenstufen waren dick mit Schneematsch bedeckt und sp\u00e4testens beim Heruntergehen w\u00e4re es eine einzige Rutschpartie geworden. \u00a0Aber auch auf dieser, der vorletzten zu ersteigenden Plattform hatten wir hatten wir einen tollen Blick auf den Park und die Stadt Kassel, trotz der durch das feuchte Wetter etwas eingeschr\u00e4nkten Sichtweite.<\/p>\n<p>Nachdem wir uns beim <a href=\"http:\/\/www.grischaefer.de\" target=\"_blank\">Grisch\u00e4fer<\/a> gest\u00e4rkt hatten, ging unsere Wanderung weiter zur <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/L%C3%B6wenburg_%28Kassel%29\" target=\"_blank\">L\u00f6wenburg<\/a>. Wir schafften hier wie geplant die letzte F\u00fchrung des Tages und so erfuhren wir noch einiges Wissenswertes zur Burg und zur Entstehung der ganzen Anlage.<\/p>\n<p>Da wir uns zu um 19 Uhr mit Jens auf dem Weihnachtsmarkt verabredet hatten, wurde es nun langsam Zeit, wieder in Richtung City aufbrechen.<br \/>\nAn der gro\u00dfen, nicht zu \u00fcbersehenden, Pyramide auf dem Weihnachtsmarkt hatten wir uns mit Jens verabredet. Eventuell wollte auch noch Otti dazu sto\u00dfen, das war aber recht unsicher. Naja, wir w\u00fcrden sehen!<\/p>\n<p>Ich ging noch einmal um die Pyramide herum, falls Jens auf der anderen Seite stehen sollte. Als ich wieder zur\u00fcck kam, sah ich bereits Gudrun mit Jens plauschen. Otti kam leider nicht mehr, was wir aber so kurz vor Weihnachten auch sehr gut nachvollziehen k\u00f6nnen. Da gibt es immer noch einiges an Vorbereitungen zu tun. Im n\u00e4chsten Jahr klappt es bestimmt mit einem Wiedersehen! An dieser Stelle an Otti viele Gr\u00fc\u00dfe!!!<\/p>\n<p>Mit Jens plauderten wir dann noch etwas auf den nun am Samstagabend sehr vollen Kasseler Weihnachtsmarkt bei einem Gl\u00fchwein. Nat\u00fcrlich hoffen wir f\u00fcr ihn, dass es gesundheitlich f\u00fcr ihn bald bergauf geht und bald wieder beschwerdefrei laufen kann. Dann muss er nicht immer nur Mountain-Bike fahren\u2026 Aber leider ben\u00f6tigen manche \u201eL\u00e4ufer-Zippeleins\u201c unwahrscheinlich viel Zeit, bis sie verschwunden sind. Also, gute Genesung!<\/p>\n<p>Auch den Sonntag hatten wir noch etwas Zeit, um noch Kassel etwas zu erkunden. So wanderten wir trotz dem Dauerregen durch die Stadt und sahen uns so noch etliche der in der Stadt ausgestellten Kunstobjekte an.<\/p>\n<p>Nach vierst\u00fcndiger Bahnfahrt erreichten wir dann ab Vorabend des Heiligen Abend wieder Rostock. Hier war aber am Tag Eisregen herunter gekommen! W\u00e4hrend sich die Temperaturen in Kassel schon im zweistelligen Bereich befanden, lag in Rostock noch jede Menge Schnee. Und wo kein Schnee lag, da war es spiegelglatt!<\/p>\n<p>Trotz der Wetterkapriolen hat uns dieser Kurztrip nach Kassel, ausnahmsweise auch ohne Lauf, sehr viel Spa\u00df gemacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D3861&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Auf der R\u00fcckfahrt vom Marathon du Beaujolais erfuhren wir, dass Jens den KSWM (zur Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Nichteingeweihten: das ist der Kasseler Weihnachtsmarathon) kurzfristig abgesagt hatte. 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