{"id":4250,"date":"2013-05-05T22:29:39","date_gmt":"2013-05-05T20:29:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=4250"},"modified":"2013-05-12T10:31:50","modified_gmt":"2013-05-12T08:31:50","slug":"22-neubrandenburger-halbmarathon-am-05-05-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=4250","title":{"rendered":"22. Neubrandenburger Halbmarathon am 05.05.2013"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"img_6809\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2013-05-05-22-nb-hm\/img_6809.jpg\" width=\"490\" height=\"327\" \/><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=187\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>Am letzten Sonntag fand bei sch\u00f6nstem Fr\u00fchlingswetter der 22. Neubrandenburger Halbmarathon, gleichzeitig auch der sechste Lauf im Laufcup, auf dem Plan. Ich wusste eigentlich recht genau, auf was ich mich dabei einlie\u00df. Vor drei Jahren lief ich dort die zehn Runden durch den Kulturpark in 1:45:29 h, f\u00fcr meine Verh\u00e4ltnisse eine Fabelzeit.<!--more--><\/p>\n<p>Am Freitag, also zwei Tage zuvor, hatte ich nachmittags am <a href=\"http:\/\/www.rostocker-citylauf.de\/rueckblick\/9\/\" target=\"_blank\">Laufseminar<\/a> mit dem mehrfachen Ironman-Sieger Lothar Leder und dem Marathon-Ass Kurt Stenzel teilgenommen, gemeinsam mit ca. 20 weiteren Hobbyl\u00e4ufer \ud83d\ude42 . Insbesondere das Lauf-ABC barfu\u00df auf dem Rasen des Leichtathletikstadions war sehr interessant, hatte es aber m\u00e4chtig in sich! So blieb es wegen der ungewohnten Belastung nicht aus, dass ich am Samstag einen richtig sch\u00f6\u00f6\u00f6nen Muskelkater mein eigen nannte\u2026<\/p>\n<p>Am Sonntag hielt ich mich weitestgehend an die Tipps der Profis Lothar Leder und Kurt Stenzel: drei Stunden vor dem Lauf etwas Leichtes essen. Empfohlen hatten die beiden Toast mit Honig und Kaffee. Ich variierte und nahm statt Toast Br\u00f6tchen. So ein gro\u00dfer Unterschied sollte es bestimmt nicht sein \ud83d\ude09 .<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck holten wir Gerlind ab, die schon fast gar nicht mehr mit uns gerechnet hatte, denn heute hatten wir unser obligatorisches akademisches Viertel Versp\u00e4tung nochmal um fast ein akademisches Viertel \u00fcberzogen&#8230;<\/p>\n<p>Kurz vor acht Uhr ging es dann aber wirklich mit dem Auto nach Neubrandenburg los. Bei unserer Ankunft im Kulturpark kurz vor halb zehn hatten schon viele ihre Startnummer plus Transponder in abgeholt gehabt. F\u00fcr mich hatte Horst in bew\u00e4hrter Weise die Sachen schon in Empfang genommen und so konnte ich mich gleich startklar machen. Beim ersten Schritten beim Einlaufen merkte ich aber ganz deutlich, dass mein mir am Freitag eingehandelter Muskelkater nicht verschwunden war und die Schritte schwer werden lie\u00df. Das konnte ja noch heiter werden!!!<\/p>\n<p>Allerdings hatte ich die leise Hoffnung, dass sich die Befindlichkeiten w\u00e4hrend des Laufes legen w\u00fcrden. In einiger Entfernung vor dem Zieltor sollte unser Start etwas versetzt erfolgen, damit die Gesamtdistanz von 21.098 Meter nach zehn vollen Runden genau erreicht wird. W\u00e4hrend Gudrun sich bereits an der Laufstrecke &#8222;auf Pirsch&#8220; legte, starteten ein paar hundert Meter hinter uns zun\u00e4chst die 17 Starter \u00fcber 7,5 km. Wir warteten mit unserem Start, bis diese L\u00e4ufer an uns vorbei waren. Dazu machten wir eine kleine Gasse, damit die 7,5-km-L\u00e4ufer uns passieren konnten. Nun konnten auch wir beginnen. Ich stellte mich lieber gleich etwas weiter nach hinten, um die schnellen \u201eHirsche\u201c nicht zu behindern.<\/p>\n<p>Kurz nachdem wir das Zieltor das erste Mal durchlaufen hatten , schloss Lambert vom HSV Neubrandenburg auf mich auf. Die ersten drei Runden liefen wir gemeinsam im 5-er Schnitt durch den Kulturpark, bis ich dann das erste Mal einen Becher Wasser zu mir nahm. W\u00e4hrenddessen lief Lambert weiter und schloss auf die vor ihm Laufenden auf. Ich dagegen fiel ich nun etwas ab. Ich merkte langsam, dass ich dieses Tempo heute nicht durchhalten k\u00f6nnte. Neben dem Muskelkater kam nun auch noch die ungewohnte W\u00e4rme mit ins Spiel. Nach dem langen Winter war ich darauf noch nicht so richtig eingestellt und kam damit heute \u00fcberhaupt nicht klar. Meine Motivation sank langsam von Runde zu Runde.<\/p>\n<p>Irgendwann schaltete ich nach Runde 5 in den &#8222;Sparmodus&#8220;: Hauptsache ankommen und lief die n\u00e4chsten Runden in meinem Marathonrenntempo um die 5:40 min\/km. So kann ich normalerweise, aber eben nur normalerweise, eine ganze Weile durchlaufen&#8230;<br \/>\nNach jeder weiteren Runde nahm ich mir nun die Zeit f\u00fcr einen Schluck Wasser, dann ging es weiter auf die n\u00e4chste Runde. Horst versuchte mich an der Strecke noch etwas aufzumuntern: &#8222;Fred, wie viele Runden hast du noch???&#8220; Ich antwortete ihm: &#8222;Noch drei!&#8220;<\/p>\n<p>Die ersten waren bereits im Ziel und ich hatte ich noch gute f\u00fcnf KIlometer zu laufen. Irgendwie nahm die Strecke heute gar kein Ende&#8230;<br \/>\nAuf den Wegen waren einige Sonntagsspazierg\u00e4nger, Skater und Radfahrer unterwegs, die mehr oder weniger verwundert schauten, was die &#8222;Laufverr\u00fcckten&#8220; bei der W\u00e4rme hier wohl so treiben.<\/p>\n<p>Nach der neunten Runde lag ich als Durchgangszeit bei 1:43 h, also in etwa der von mir urspr\u00fcnglich beim Pacepropheten avisierten Zeit 1:45:10 h. Ich hatte mich im \u00dcberschwang also m\u00e4chtig mit meinem superoptimistischen Tipp verkalkuliert!<br \/>\nAuf den letzten Metern zog ich meinen nunmehrigen Schlurfschritt nochmal etwas an und kam nach 1:57:53 h ins Ziel! Ein kleiner Trost war es f\u00fcr mich, dass es einigen Mitstreitern offensichtliche \u00e4hnlich ergangen ist, denn geteiltes Leid ist halbes Leid&#8230;<\/p>\n<p>Im Nachhinein kann ich also nur davor warnen, mit einem frischen Muskelkater einen Wettkampf zu bestreiten. Aber jeder muss (oder will???) nat\u00fcrlich seine eigenen Erfahrungen sammeln.<\/p>\n<p>Gerlind hatte es besser gemacht als ich, lief ein gleichm\u00e4\u00dfiges Rennen und kam nach 1:49:46 h als Gesamtf\u00fcnfte und Dritte ihrer AK ins Ziel!<br \/>\nSieger gab es nat\u00fcrlich auch. Bei den Damen siegte Annekatrin Litzenberg (Trifun G\u00fcstrow und ex Post Telekom Schwerin) in 1:26:07 h und hatte f\u00fcr sich damit auch einen neue PB erreicht. Gratulation! Zweite wurde Ute Mrotzek (SV Turbine Neubrandenburg) in 1:43:47 h und Dritte Andrea Hellmann (HSV Neubrandenburg) in 1:47:40 h.<\/p>\n<p>Auch bei den Herren gewann ein Sportler vom Trifun G\u00fcstrow, Stephan_ Trettin. Er kam in 1:16:42 h als Erster ins Ziel. Dahinter folgten Danny Thewes (TSG Wittenburg) in 1:19:30 h und Niels Schmiedeberg (Trifun G\u00fcstrow) 1:20:51 h.<\/p>\n<p>Ergebnisse: <a href=\"https:\/\/tollense-timing.de\/meldeliste_kulturparklauf.htm\" target=\"_blank\">hier klicken!<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D4250&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Am letzten Sonntag fand bei sch\u00f6nstem Fr\u00fchlingswetter der 22. Neubrandenburger Halbmarathon, gleichzeitig auch der sechste Lauf im Laufcup, auf dem Plan. Ich wusste eigentlich recht genau, auf was ich mich dabei einlie\u00df. 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