{"id":4474,"date":"2013-06-24T06:23:05","date_gmt":"2013-06-24T04:23:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=4474"},"modified":"2013-07-09T18:49:24","modified_gmt":"2013-07-09T16:49:24","slug":"6-mittsommernachtslauf-in-krakow-am-see-am-22-06-2013-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=4474","title":{"rendered":"6. Mittsommernachtslauf in Krakow am See am 22.06.2013"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"img_0838\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2013-06-22-6-mittsommernachtslauf-krakow\/img_0838.jpg\" width=\"490\" height=\"326\" \/><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=198\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>Am vergangenen Freitag, dem 21. Juni, hatten wir den l\u00e4ngsten Tag des Jahres, also den kalendarischen Sommeranfang und die Sommersonnenwende. Was hatte das l\u00e4uferisch zu bedeuten? Sonnenklar! Es war wieder Zeit f\u00fcr den Krakower Mittsommernachtslauf!<!--more--><\/p>\n<p>Und obwohl ich die zwei vorhergehenden Wochenenden (Tollenseseemarathon, Inselseelauf), noch geh\u00f6rig in den Beinen sp\u00fcrte, wollte ich die 30 Kilometer am Samstag trotzdem in Angriff nehmen, denn die Strecke um den Krakower See ist landschaftlich sehr sch\u00f6n. Somit stand der Spa\u00df an der tollen Naturstrecke im Vordergrund, Zeit war sekund\u00e4r.<\/p>\n<p>Da wir genug Platz im Auto hatten, nahmen wir diesmal nicht das Klapprad, sondern das Tourenrad f\u00fcr Gudrun mit. Ein gro\u00dfes Rad f\u00e4hrt sich doch besser.<br \/>\nGegen\u00fcber den Vorjahren gab es in diesem Jahr einige Ver\u00e4nderungen: Zum einen hatte der Hauptsponsor gewechselt und zum anderen erfolgte der Start vor dem Campingplatz. Ansonsten blieb es aber bei der gleichen Streckenf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Eine gute Stunde vor dem Start, der um 18.00 Uhr sein sollte, trafen wir in Krakow ein. F\u00fcr die Teilnehmer des Laufes standen ausreichende Parkpl\u00e4tze auf einer Wiese vor dem Campingplatz zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Als Erster lief uns Wolfgang J\u00f6r\u00df, der Macher des Dammer Eldelaufes www.dammer-eldelauf.de, \u00fcber den Weg. Wolfgang stammt selbst aus der Gegend. Au\u00dferdem wollte er auch sehen, was andere Veranstalter so auf die Beine stellen, um f\u00fcr seine Veranstaltung eventuell ein paar Anregungen mitzunehmen.<\/p>\n<p>Zahlreiche Sportfreunde, die ich bereits am letzten Wochenende in G\u00fcstrow getroffen hatte, waren heute ebenfalls wieder dabei, u.a. die beiden Frank\u00b4s vom SV Post Schwerin. F\u00fcr Frank Leonhardt sollte es heute sein erster Drei\u00dfiger \u00fcberhaupt sein. Als Verst\u00e4rkung und Schlachtenbummler f\u00fcr ihn war Siggi, ebenfalls vom SV Post Schwerin, mit angereist. Ein St\u00fcckchen weiter sahen wir schon Klaus von der LG K\u00fcstenwald. Peter aus Gro\u00df Wokern begr\u00fc\u00dfte uns einen Augenblick sp\u00e4ter. So ging es dann lustig weiter. Ich hatte also voll zu tun, bis ich es zur Anmeldung auf dem Zeltplatz geschafft hatte, denn bei jeder Begegnung gab es nat\u00fcrlich erst mal was zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Der SV Warnem\u00fcnde war mit vier Sportfreunden (Gerlind, Petra, Ren\u00e9 und Reinhard) gut vertreten. Gerlind stand an der Anmeldung direkt vor mir und bekam wie alle Sp\u00e4tmelder ein Baumwollshirt in XL, welches ihr nat\u00fcrlich viel zu gro\u00df war. F\u00fcr mich dagegen hatte das Shirt die richtige Gr\u00f6\u00dfe \ud83d\ude42 .<br \/>\nJetzt war es Zeit f\u00fcr die letzten Vorbereitungen. Zur Sicherheit klemmte ich mir zwei Gels an das Startnummernband. Au\u00dferdem war ich mutig und hatte die gerade ein paar Stunden zuvor eingetroffenen knalligen &#8222;Brooks Glycerin 11 in &#8222;Shocking Orange&#8220; an den F\u00fc\u00dfen. Klar, die Schuhe waren noch nicht einmal ein paar winzige Meter eingelaufen, aber die Verlockung war doch einfach zu gro\u00df!<\/p>\n<p>Kurz vor 18 Uhr f\u00fcllte sich die Fl\u00e4che vor dem Eingang des Campingplatzes mit L\u00e4ufern und einer der Organisatoren gab kurz einige Hinweise zum Lauf und zum weiteren Ablauf der Veranstaltung.<\/p>\n<p>Kurz vor der Schranke zum Zeltplatz gab es einen Strich auf der Fahrbahn. Das war die Startlinie. Nach den letzten Instruktionen, die jedoch im allgemeinen Gemurmel etwas untergingen, bewegten sich die insgesamt 163 Teilnehmer (118 M\u00e4nner und 45 Frauen) zur Startlinie. Gudruns Kollegen Lars, der zu den ganz Schnellen geh\u00f6rt und 2011 den Mittsommernachtslauf gewonnen hatte, w\u00fcnschte ich noch viel Erfolg und reihte mich dann weiter hinten in die Menge ein.<\/p>\n<p>Direkt neben mir stand Michael vom SC Laage, mit dem ich gerade vor Kurzem gemeinsam beim 24-Stundenlauf unter dem Motto &#8222;Laufen f\u00fcr Laage&#8220; bei str\u00f6menden Regen und Gewitter gelaufen bin. Punkt 18 Uhr ert\u00f6nte das Startsignal und nach einer kleinen Runde durch das Zieltor ging es nun auf die 30 Kilometer rund um den Krakower See.<\/p>\n<p>Die ersten f\u00fcnf Kilometer f\u00fchrten auf einer asphaltierten Strecke \u00fcber recht h\u00fcgeliges Terrain bis nach Serrahn. Trotz der f\u00fcr den Abend noch recht warmen Temperaturen um die 25 \u00b0C und Sonnenschein pendelten Micha und ich uns auf einen Pace um die 5:30 ein. Bei Kilometer 5 gab es den ersten Versorgungspunkt mit Wasser. Einen Becher trank ich, einen goss ich mir als kleine Abk\u00fchlung \u00fcber den Kopf. In Serrahn erwartete das halbe Dorf die L\u00e4uferschar und begr\u00fc\u00dfte uns &#8222;Helden&#8220; lautstark. So einen Jubel l\u00e4sst man sich gerne gefallen!<\/p>\n<p>Das st\u00e4ndige Auf und Ab lie\u00df, zumindest f\u00fcr mich, nicht allzu viel Luft f\u00fcr einen gem\u00fctlichen Plausch mit Micha. So langsam merkte ich, dass ich dieses Tempo heute nicht ganz mitgehen k\u00f6nnte&#8230;<\/p>\n<p>Gudrun machte zwischenzeitlich Fotos von uns, brauste dann wieder uns vorbei und rief, um uns nicht zu behindern, immer rechtzeitig: &#8222;Achtung! Fred, darf ich mal vorbei???&#8220;. Bei dem Tempo waren meine R\u00fcckmeldungen aber ziemlich kurz. Es war halt kein Plauschtempo mehr, mit dem Micha und ich unterwegs waren. So lief ich nur etwas zur Seite und machte so den Weg frei. Daf\u00fcr gab es dann kurze Zeit sp\u00e4ter das n\u00e4chste Fotoshooting \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>Nach 9,5 km tauchte dann in einem Waldst\u00fcck der n\u00e4chste Versorgungspunkt mit Obst und Wasser auf. Hier nahm ich mir dann wieder Zeit f\u00fcr zwei Wasserbecher. Und schon ging es weiter! Ich lief dann noch einmal an Micha heran. Von hinten kam nun ein kleinerer Trupp, mischte sich zwischen Micha und mir. Dieser war dann auch bald schon 50 Meter vor mir. Da mir das Tempo schon fast zu hoch war und noch ungef\u00e4hr 20 Kilometer vor uns lagen, schaltete ich nun einen Gang zur\u00fcck und lief nun mehr oder weniger alleine. Mein Puls von \u00fcber 160 Schl\u00e4gen ging trotzdem nur unmerklich zur\u00fcck. Das lag sicherlich auch an den ungewohnten warmen Temperaturen.<br \/>\nIn Dobbin sah ich Gerlind wieder, die mir im Vorbeilaufen noch einen von ihren Energie &#8211; Weingummis mit auf den Weg gab. Bis zum n\u00e4chsten Versorgungspunkt bei Kilometer 13 hatte ich dann darauf gut zu kauen und sp\u00fclte dann noch mit etwas Wasser nach.<\/p>\n<p>Kurz hinter Glave bei Kilometer 17 hat man einen herrlichen Blick auf den Krakower See. Derjenige, der die Strecke markiert hatte, schrieb auf den Weg: &#8222;Hier nach rechts blicken&#8220;. Ich genoss hier immer wieder den Blick auf den See und die herrliche Landschaft. Je mehr ich die Natur genoss, umso mehr litt mein Pace. So war es auch kein Wunder, dass immer wieder Mittstreiter an mir vorbeizogen. Ein fl\u00fcchtiger Blick auf die Uhr zeigte mir einen Pace von 6:30 min\/km an. Der Schlurfschritt war nun erreicht&#8230;<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Kilometer rund um die Halbmarathonmarke ging es wieder durch ein Waldgebiet, wovon zwei davon es ganz sch\u00f6n in sich hatten. Eine regelrechte Sandb\u00fcchse erwartete uns hier. Langsam, aber sicher, war die Luft bei mir ziemlich raus und auch die Abst\u00e4nde bis zum n\u00e4chstem Versorgungspunkt kamen mir immer l\u00e4nger vor.<\/p>\n<p>Auf den letzten Kilometern wurde ich noch von einigen Sportfreunden eingeholt. An den letzten Versorgungspunkten gab es dann neben Wasser auch noch Cola. Bei km 24 kippte ich mir gleich zwei Becher Cola hinter, ein Wasser anschlie\u00dfend hinterher.<br \/>\nDie Strecke verlief jetzt parallel zum alten Bahndamm \u00fcber einen schottrigen Weg. Langsam kam Krakow in wieder Sichtweite. Ab der Bahndammquerung waren es nur noch vier Kilometer bis zum Campingplatz und damit dem Ziel!<\/p>\n<p>Doch was hei\u00dft &#8222;nur noch&#8220;, wenn man schon ziemlich ausgepowert ist! In Krakow sollte es zum Gl\u00fcck noch einmal etwas zu trinken geben. In der Plauer Chaussee hatte eine nette Sportfreundin einen privaten Versorgungsstand aufgebaut und so bekam auch ich &#8222;au\u00dfer der Reihe&#8220; noch einen Becher Wasser. Am Markt bogen wir rechts in die Kirchenstra\u00dfe ab. Eine \u00e4ltere Dame rief: &#8222;Der hat ja tolle Schuhe an! Die sieht man ja schon von Weitem!&#8220; Ich erg\u00e4nzte dann kurz: &#8222;Ja, nur laufen k\u00f6nnen sie leider noch nicht von alleine&#8220;.<\/p>\n<p>In der Goetheallee, direkt am Ufer des Krakower Sees, h\u00f6rte ich schon von weit her die Trommlergruppe. Das gab noch einmal Auftrieb! Ich versuchte mich noch einmal etwas zusammenzuraffen, winkte und klatsche der ganzen Truppe zu! Nur noch zwei Kilometer bis ins Ziel! Die letzte Versorgungsstelle kam nun auch in Sicht!<\/p>\n<p>In den Vorjahren war das Ziel kurz nach dem Anstieg auf dem M\u00f6venweg schon fast erreicht gewesen. Heute aber lagen noch fast zwei Kilometer vor mir. Am Ende des M\u00f6venweges klatschten kleine Kinder am Stra\u00dfenrand eifrig und nat\u00fcrlich wollten sie von den L\u00e4ufern unbedingt abgeklatscht werden.<\/p>\n<p>Das Ziel r\u00fcckte immer n\u00e4her. Nun ging es &#8222;nur&#8220; noch entlang der B 103, weiter dann rechts ab, gute 300 Meter bis zur &#8222;Ehrenrunde&#8220; auf dem Zeltplatz und dann endlich ins Ziel! Geschafft!!! Allerdings kam mir dieser Abschnitt gef\u00fchlt ewig vor. Aber niemand hatte mich auf diesem St\u00fcck mehr \u00fcberholt. Ein Radfahrer, der anscheinend auch auf dem Weg zum Zeltplatz war, sagte zu mir: &#8222;Naja, einer muss ja der Letzte sein&#8220;. Er bot mir sogar an, dass ich sein Rad bis zur Ecke haben k\u00f6nne. Ich lehnte dankend ab und erwiderte: &#8222;Bin ich bis hier gekommen, dann schaffe ich es auch bis ins Ziel&#8220;.<\/p>\n<p>Im Ziel war ich dann aber wirklich froh, es mal wieder geschafft zu haben, auch wenn die Zeit von 3:06:46 h eigentlich nicht gerade einen Anlass zum Jubeln gab.<br \/>\nIm Ziel wurde ich gleich von Gerlind, Siggi und einigen anderen Sportfreunden zum erfolgreichen Finish gratuliert! Gerlind hatte es mit 2:48:24 h mal wieder ganz nach oben in der AK-Wertung geschafft! Frank hatte f\u00fcr seinen ersten Drei\u00dfiger eine tolle Zeit 2:31:22 h erreicht, kam damit in seiner starken AK aber lediglich auf den 12.Platz!<\/p>\n<p>Nach dem Frischmachen folgten die Siegerehrungen. Die Pasta lie\u00dfen wir uns nat\u00fcrlich nicht entgehen. Es war mal wieder ein ganz tolles Erlebnis, beim Mittsommernachtslauf in Krakow am See dabei gewesen zu sein und, wie Klaus schon berichtete, so viel Freunde getroffen zu haben.<\/p>\n<p>Streckenkarte: <a href=\"http:\/\/mittsommernachtslauf.com\/bilder\/2013-msnl_karte_lauf_neu_2013.pdf\" target=\"_blank\">hier klicken!<\/a><\/p>\n<p>Ergebnisse: <a href=\"http:\/\/www.redtime.de\/ergebnisse\/2013\/msl2013.pdf\" target=\"_blank\">hier klicken!<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D4474&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Am vergangenen Freitag, dem 21. 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