{"id":4482,"date":"2013-07-07T11:00:19","date_gmt":"2013-07-07T09:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=4482"},"modified":"2013-07-29T23:45:57","modified_gmt":"2013-07-29T21:45:57","slug":"29-funf-seen-lauf-in-schwerin-am-06-07-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=4482","title":{"rendered":"29. F\u00fcnf-Seen-Lauf in Schwerin am 06.07.2013"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"img_0742\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2013-07-06-29-fuenf-seen-lauf-sn\/img_0742.jpg\" width=\"490\" height=\"326\" \/><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=199\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>Der Schweriner <a href=\"http:\/\/www.fuenf-seen-lauf.de\/\" target=\"_blank\">F\u00fcnf-Seen-Lauf<\/a> hat mittlerweile einen festen Platz in unserem Laufkalender gefunden. 2009 startete ich erstmalig dort, damals \u00fcber 15 km. Mehr traute ich mir noch nicht zu.<!--more--> So blieb es auch im darauf folgenden Jahr. Irgendwie machten mir die 30 km Angst. 2011 leistete Jana ganze \u00dcberzeugungsarbeit: \u201eMensch Papa, das schaffst Du schon\u201c. Und die Strecke gefiel mir ausnahmslos gut, so dass ich auch im n\u00e4chsten Jahr wieder den langen Kanten lief. Dieses Jahr startete ich also schon zum f\u00fcnften Mal beim F\u00fcnf-Seen-Lauf (also ein kleines Jubil\u00e4um!) und zum dritten Mal \u00fcber die 30 km. Und wie in jedem Jahr war wieder die ganze Familie dabei: Matze 30 km, Jana und Roland 15, Gudrun als unsere pers\u00f6nliche Fotosupporterin \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p>In der Woche vor dem Lauf rief Ren\u00e9, der mittlerweile in Berlin lebt, an und fragte, ob wir nicht die Strecke gemeinsam laufen wollen. Ich hatte zun\u00e4chst meine Zweifel, ob das gut geht, denn Ren\u00e9 ist ein schnellerer L\u00e4ufer als ich und auch die Bef\u00fcrchtung, dass ich mich vielleicht zu einem schnelleren Tempo als mir lieb w\u00e4r hinrei\u00dfen lassen w\u00fcrde. Ren\u00e9 beabsichtigte jedoch, wie er mir sagte, dass er die 30 km als Trainingslauf f\u00fcr den Berlin-Marathon nutzen und ein lockeres Tempo um die 6 min\/km anschlagen wollte. Das war auch ungef\u00e4hr so das Tempo, was ich mir vorgenommen hatte. Also warum nicht? So k\u00f6nnte ich einfach mal wieder die Natur beim Lauf genie\u00dfen und einen Blick f\u00fcr das, was am Streckenrand passiert, haben. Und bei dem Tempo h\u00e4tten wir sicherlich auch gen\u00fcgend Puste f\u00fcr ein Pl\u00e4uschchen nebenbei.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich also eine Zeit um die drei Stunden anpeilte, hatte sich Roland ambitionierte Ziele gesetzt und trug beim <a href=\"http:\/\/brooksrunning.eu\/misc\/paceprophet\/index.php\" target=\"_blank\">Pacepropheten<\/a> eine Zielzeit von 1:07 h f\u00fcr seine 15 km ein.<\/p>\n<p>Rechtzeitig zum F\u00fcnf-Seen-Lauf kam auch wieder der Sommer nach MV. Zum Gl\u00fcck sah es aber nicht nach einer <a href=\"http:\/\/fuenf-seen-lauf.de\/FSL_Wetter.png\" target=\"_blank\">&#8222;Hitzeschlacht&#8220;<\/a>, wie wir sie 2010 erlebt hatten, aus. Damals zeigte das Thermometer bereits beim Start um zehn Uhr 30\u00b0C an\u2026 Das muss man wirklich nicht zum Laufen haben!<br \/>\nNach einem gem\u00fctlichen Fr\u00fchst\u00fcck machten wir uns dann gegen acht Uhr von Rostock auf den Weg nach Schwerin. Mit Jana wollten wir uns gegen halb zehn am Gep\u00e4cktransporter f\u00fcr die 30 km treffen. Das sollten wir gut schaffen.<\/p>\n<p>Gudrun setzte Roland und mich kurz nach neun Uhr in der N\u00e4he des Bertha-Klingberg-Platzes ab und fuhr das Auto nach Lankow, damit wir nach dem Lauf das Auto in der N\u00e4he des Ziels h\u00e4tten. Sie hatte auch gen\u00fcgend Zeit, um mit dem Fahrrad rechtzeitig zum ersten Start wieder zur\u00fcck zu sein.<\/p>\n<p>Der Bertha-Klingberg-Platz f\u00fcllte sich so nach und nach mit den aus allen Himmelsrichtungen kommenden L\u00e4ufern. Der F\u00fcnf-Seen-Lauf gilt mit mehr als 3.000 Teilnehmern als der gr\u00f6\u00dfte Volkslauf in MV.<br \/>\nEs dauerte nat\u00fcrlich nicht lange, bis wir die ersten bekannten Gesichter sahen. Janas Kollegen Sven und Peter waren heute das erste Mal beim F\u00fcnf-Seen-Lauf am Start. Mit meinen Vereinskameraden vom SV Post Schwerin hielt ich noch einen kurzen Plausch. Langsam hielt ich nach Jana Ausschau, denn es war schon nach halb zehn und sie hatte unsere Startunterlagen&#8230;<\/p>\n<p>Ren\u00e9 entdeckte ich am vereinbarten Treffpunkt, dem Gep\u00e4cktransporter. Mit seiner Sonnenbrille h\u00e4tte ich ihn fast nicht erkannt. Wir hatten gerade die ersten Worte gewechselt, da trafen dann auch Jana und Matze mit den Startunterlagen ein.<\/p>\n<p>Langsam wurde es Zeit nochmal die &#8222;\u00d6rtlichkeit&#8220; zu besuchen und die Sporttasche im Transporter zu verstauen. Eine besondere \u00dcberraschung war dann das Wiedersehen mit &#8222;Oppelnhoppel&#8220;, den ich das letzte Mal vor zwei Jahren beim Berlin-Marathon gesehen hatte. Stefan war mit seiner Truppe wirklich nicht zu \u00fcbersehen: alle in einem speziellen &#8222;Sankt Pauli&#8220;-Marathon-Shirt.<\/p>\n<p>Punkt zehn Uhr wurden die knapp 1.600 Zehnkilometerl\u00e4ufer unter gro\u00dfem Jubel auf die Strecke geschickt. Jetzt konnten Ren\u00e9 und ich nun in Richtung Start vorr\u00fccken. In zehn Minuten sollte unser Start erfolgen. Zum Schluss wurden die Starter \u00fcber 30 km auf die Strecke geschickt.<\/p>\n<p>Direkt an der Startzone entdeckte ich zu meiner \u00dcberraschung meinen ehemaligen Studienkollegen Edge-Bert. In den Meldelisten hatte ich ihn vorher nicht gefunden. Edge-Bert hatte sich kurzfristig \u00fcberlegt, auf der 30-km-Strecke zu starten. Seine geplante Zielzeit lag ebenfalls bei ungef\u00e4hr drei Stunden. Das passte und unser Miniteam war nunmehr komplett.<\/p>\n<p>10.10 Uhr setzten sich die 581 L\u00e4ufer, die sich die 30 km vorgenommen hatten, in Bewegung. Wir drei starteten ziemlich am Ende des Feldes und konnten so schon kurz nach unserem Start die ersten L\u00e4ufer auf der Br\u00fccke zum Schweriner Schloss sehen. In H\u00f6he des Schlossparks sah ich nach einem guten Kilometer Gudrun. Wir drei machten winkend und rufend auf uns aufmerksam, damit sie uns auf keinen Fall in der Masse \u00fcbersehen konnte.<br \/>\nDas Tempo um die 6 min\/km lief sich recht gut und lie\u00df uns gen\u00fcgend Luft f\u00fcr ein Pl\u00e4uschchen unterwegs. Am Franzosenweg erwartete uns schon nach zwei Kilometern der erste Versorgungspunkt.<\/p>\n<p>Jeder von uns griff sich einen Becher und weiter ging es am Ufer des Schweriner Sees entlang. Am Kletterwald, sechs Kilometer lagen ungef\u00e4hr hinter uns, trennten sich die Wege f\u00fcr die 15- und die 30-km-L\u00e4ufer: 15 rechts ab, 30 km geradeaus weiter in Richtung Zippendorfer Strand. In Zippendorf wurden wir von zahlreichen Schaulustigen angefeuert.<\/p>\n<p>Es folgte ein kurzer Abschnitt entlang der 321 an der Crivitzer Chaussee bevor es links ab nach Mue\u00df ging. Die Strecke selbst war sehr abwechslungsreich: zahlreiche asphaltierte Wege, schmale Trampelpfade durch Wiesen, geschotterte Wege und auch viele Wege durch Waldgebiete. Insbesondere in den Waldabschnitten lief es sich wegen des k\u00fchlenden Schattens und der \u00fcberwiegend lockeren Waldb\u00f6den sehr angenehm.<\/p>\n<p>Auch hier in Mue\u00df erwartete uns wieder solch ein schmaler Weg durch Feld und Flur, bis knapp an den Schweriner See heran. Am dortigen Versorgungspunkt nahmen wir eine kurze Erfrischung. Weiter ging es dann \u00fcber ein Stra\u00dfenkreuz in Mue\u00df-Ausbau in Richtung St\u00f6rkanal.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Fuenf-Seen-Lauf-SN-30.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"https:\/\/www.polarpersonaltrainer.com\/shared\/exercise.ftl?shareTag=231fa4d64e05b081281a9412c8610203\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4496 alignnone\" alt=\"Fuenf-Seen-Lauf-SN-30\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Fuenf-Seen-Lauf-SN-30.jpg\" width=\"528\" height=\"436\" srcset=\"https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Fuenf-Seen-Lauf-SN-30.jpg 875w, https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Fuenf-Seen-Lauf-SN-30-300x247.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 528px) 100vw, 528px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten 1,5 km f\u00fchrten \u00fcber einen schmalen Radweg entlang der St\u00f6r. \u00dcberholen oder gar ein Nebeneinanderlaufen war hier kaum m\u00f6glich. Dort, wo uns zugejubelt oder Anfeuerungsrufe wie &#8222;Ihr schafft es!&#8220; erfolgten, gr\u00fc\u00dften wir nat\u00fcrlich zur\u00fcck und klatschten die entgegengestreckten H\u00e4nde der Kinder ab.<\/p>\n<p>Wir bogen rechts ab und einen knappen Kilometer lang liefen wir \u00fcber einen stoppeligen Wiesenweg. Dann folgte wieder Stra\u00dfe. Oben auf dem Berg war von Weitem schon der n\u00e4chste Versorgungspunkt zu sehen. Eine kleine Erfrischung kam uns wegen der vollen Mittagssonne und der damit verbundenen W\u00e4rme jetzt zupass. Ich tauchte meinem Schwamm in eine der vielen bereitgestellten Wassersch\u00fcsseln ein, lie\u00df das vom Schwamm ausgedr\u00fcckte Wasser auf meinen Kopf rieseln und klemmte mir den Schwamm dann wieder an die M\u00fctze.<\/p>\n<p>Hier sah ich auch Zitronenscheiben und bereitgestellte Schalen mit Salz. Ich griff mir eine Scheibe und tauchte diese in das Salz. Normalerweise w\u00fcrde ich dies kaum herunterkriegen. Doch so konnte ich den Salzverlust durch das Schwitzen wieder etwas ausgleichen und sp\u00fclte mit einem Schluck Wasser etwas nach.<\/p>\n<p>Bei km 13 ging es \u00fcber die durch die Feuerwehr abgesperrte Plater Stra\u00dfe an einer Waldkante entlang. Hier, auf dem lockeren Waldboden, lief es sich gleich wieder etwas angenehmer. So nach und nach konnten wir drei immer wieder mal einen L\u00e4ufer \u00fcberholen, ohne dass wir selbst das Tempo anziehen mussten. Wir liefen nahezu konstant unseren Sechser-Schnitt, hatten bei der 15-km-Marke genau 1:30 h auf der Laufuhr. Ma\u00dfarbeit!<\/p>\n<p>Langsam kam das Wohngebiet Gro\u00dfer Dreesch in Sichtweite. Bei km 16,5 erwartete uns an der Cottbusser Stra\u00dfe der n\u00e4chste Versorgungspunkt. Auch hier gab es wieder wieder das ganze Programm: Wasser, Tee, Zitronenscheiben, Salz, Bananenst\u00fccke, Traubenzucker\u2026<\/p>\n<p>\u00dcber die Hamburger Allee und dann die Bosselmannstra\u00dfe entlang liefen wir weiter durch das Neubaugebiet in Richtung Schweriner See. Nach 17,5 km waren wir wieder in Zippendorf an der Strandpromenade angelangt. Den kurzen Abschnitt am Franzosenweg hatten wir heute schon einmal, in anderer Richtung, passiert. Jetzt nahmen auch wir den Weg links zum Kletterwald in Angriff. Ja, es ging wirklich bergauf \ud83d\ude09 !<\/p>\n<p>An diesem Anstieg ging mein Puls zum ersten Mal bei diesem Lauf in den roten Bereich. Sonst, bei anderen Wettk\u00e4mpfen, ist das der Dauerzustand. Ren\u00e9 gab irgendwann am Faulen See bei km 20 die Devise raus: &#8222;Und jetzt auf jedem Kilometer einen \u00fcberholen!&#8220;. Erstaunlicherweise klappte dies ganz gut, obwohl auch bei mir die allerersten leichten Erm\u00fcdungserscheinungen auftraten.<\/p>\n<p>Kurz vor der Stra\u00dfen\u00fcberf\u00fchrung \u00fcber die B 321 liefen wir an Steffi aus Rostock heran, die allerdings mit Musik lief und mich wohl gar nicht bemerkt hatte.<br \/>\nBei km 22, kurz vor dem Ostorfer See, stand der n\u00e4chste Versorgungsstand mit Wasser, Obst und Wasserschlauchduschen bereit. Ich tauchte den Schwamm in einen der Bottiche ein, nahm einen Becher Wasser zu mir und weiter ging\u2018s. Das Ziel r\u00fcckte n\u00e4her!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.polarpersonaltrainer.com\/shared\/exercise.ftl?shareTag=231fa4d64e05b081281a9412c8610203\" target=\"_blank\" rel=\"https:\/\/www.polarpersonaltrainer.com\/shared\/exercise.ftl?shareTag=be2bf5ac1762e4bc5de3e0ea51afe1ed\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4500 alignnone\" alt=\"Polar-Fuenf-Seen-Lauf-2013\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Polar-Fuenf-Seen-Lauf-2013.jpg\" width=\"529\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Polar-Fuenf-Seen-Lauf-2013.jpg 1008w, https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Polar-Fuenf-Seen-Lauf-2013-300x156.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 529px) 100vw, 529px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Noch liefen wir alle drei zusammen. Bis zur n\u00e4chsten Versorgungsstelle bei km 24 sollte dies auch noch so bleiben. W\u00e4hrend Ren\u00e9 meist neben mir lief war Edge-Bert kurz hinter uns. Allerdings wurden nun auch unsere Gespr\u00e4che immer k\u00fcrzer und seltener. Die gelaufenen Kilometer merkten wir mittlerweile etwas in den Beinen&#8230;<br \/>\nEs gelang uns trotzdem immer wieder, den einen oder anderen Mitstreiter zu \u00fcberholen. Es hat schon etwas f\u00fcr sich, wenn man den Lauf zun\u00e4chst defensiv angeht und dann am Ende noch einige Reserven besitzt. Diese Taktik m\u00fcsste ich mir etwas mehr verinnerlichen\u2026<\/p>\n<p>Ren\u00e9 , der wohl langsam bemerkte, dass ich etwas m\u00fcde wurde, munterte mich mit den Worten auf wie &#8222;Na, langsam schnupperst du wohl auch schon das Ziel ?&#8220; oder &#8222;Jetzt nur noch ein Dreitausender und dann der Endspurt!&#8220;. Klar, das Ziel war nahe. Doch der h\u00e4rteste Brocken, die Lankower Berge, sollte noch kommen.<\/p>\n<p>Der \u201ePickel\u201c war nun in Sichtweite gekommen. Edge-Bert jedoch konnten wir nicht mehr ausmachen, irgendwie hatte er wohl den Anschluss an uns verloren. Ren\u00e9 wollte den Berg hochlaufen. Er sagte daher: &#8222;Wenn du willst, kannst du ja hochgehen. Ich warte hinter den Bergen auf dich.&#8220; Naja, irgendwie stehe ich ja wirklich mit Berganlaufen auf Kriegsfu\u00df und etwas geschafft war ich auch. Also tat ich, das was hier die Meisten machen, und ging den Berg hinauf.<\/p>\n<p>Nach einigem Bergauf- Bergab h\u00f6rte ich aus der Ferne die Lautsprecher und den Jubel aus dem Zielgebiet. Ein Schild \u201eNur 1 km\u201c tauchte auf. Es war also gleich geschafft!<br \/>\nIch bog auf die Zielgerade ein. Die ging zu meiner \u201eFreude\u201c nat\u00fcrlich bergauf! Auf der linken Seite entdeckte ich Gudrun, Jana, Roland, Sven, Peter und Matze, die mich t\u00fcchtig anfeuerten. Der Sprecher k\u00fcndigte mich mit meinem Namen und der Aufz\u00e4hlung aller meiner bisherigen Starts lauthals an. So etwas gibt es nur beim F\u00fcnf-Seen-Lauf!<\/p>\n<p>Im Ziel wurde meine Zeit mit dem Handscanner von der Startnummer erfasst. Meine offizielle Zeit lautete 3:02:35 h, also doch gut gesch\u00e4tzt! Ren\u00e9, den ich nun doch erst im Ziel wiedersah, hatte auf den letzten Metern noch richtig Gas gegeben und es wirklich noch ganz knapp unter drei Stunden geschafft! Super!<\/p>\n<p>Ich hatte mich gerade etwas am Wasserbottich erfrischt, da sah ich auch schon Edge-Bert. Er war knapp zwei Minuten nach mir ins Ziel gekommen. Da h\u00e4tte ich wirklich noch auf ihn warten k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Nun konnte ich h\u00f6ren, wie die anderen sich so geschlagen haben. Matze belegte mit seiner Zeit von 1:52:37 h den f\u00fcnften Platz der Gesamtwertung und den vierten seiner AK. Roland lief die 15 km in 1:09:02 h und erreichte damit eine neue PB! Und Jana durfte als einzige aus unserer Familie sogar wieder auf\u00b4s Treppchen! Sie wurde \u00fcber 15 km mit einer Zeit von 1:12:29 h Zweite ihrer AK und insgesamt sechste Frau (und das ohne gro\u00dfes Lauftraining\u2026).<\/p>\n<p>Jetzt ging ich erst einmal zum Duschen. Eine Erfrischung tat nun wirklich not!<br \/>\nDie Siegerehrungen schauten wir uns dann auch an. Etliche bekannte Gesichter waren auf dem Treppchen zu sehen. Und eine besondere Siegerehrung gab es zum Schluss: der schwerste L\u00e4ufer wurde geehrt!<br \/>\nNun wurde es aber langsam Zeit f\u00fcr Gudrun und mich, denn wir waren zur Geburtstagsparty bei Juliane und Heiko eingeladen! Ein bisschen zog sich unsere Abfahrt doch noch etwas hin, denn wir mussten zumindest bei Matzes Eltern (in der N\u00e4he hatten wir auch unser Auto abgestellt) noch einmal \u201eGuten Tag\u201c sagen und das dauert dann meist doch mehr als f\u00fcnf Min\u00fctchen\u2026<\/p>\n<p>Mit einiger Versp\u00e4tung trafen wir dann auch bei Heiko und Juliane ein. Sie hatten schon fast nicht mehr mit uns gerechnet. Wir verbrachten dann noch einen sehr netten Abend bei ihnen. Wir hatten uns seit dem letzten Berlin-Marathon nicht mehr pers\u00f6nlich gesehen. Es gab also viel zu erz\u00e4hlen! Und es wurde sp\u00e4t als wir wieder nach Hause fuhren. Ein langer, sch\u00f6ner und ereignisreicher Tag lag hinter uns!<\/p>\n<p>Ergebnisse: <a href=\"http:\/\/fuenf-seen-lauf.de\/ergebnisse\/dynamictest\/index.php?jahr=2013\" target=\"_blank\">hier klicken!<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D4482&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Der Schweriner F\u00fcnf-Seen-Lauf hat mittlerweile einen festen Platz in unserem Laufkalender gefunden. 2009 startete ich erstmalig dort, damals \u00fcber 15 km. 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