{"id":4642,"date":"2013-11-09T21:54:03","date_gmt":"2013-11-09T20:54:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=4642"},"modified":"2013-12-13T17:10:53","modified_gmt":"2013-12-13T16:10:53","slug":"20-stralsunder-fachhochschullauf-am-09-11-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=4642","title":{"rendered":"20. Stralsunder Fachhochschullauf am 09.11.2013"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"img_5670\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2013-11-09-20-fh-lauf-stralsund\/img_5670.jpg\" width=\"491\" height=\"327\" \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=2&amp;gallery=208\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>Fast genau sechs Wochen Wettkampfabstinenz lagen hinter mir. Nach dem 40. Berlin-Marathon hatte ich zun\u00e4chst ein paar Problemchen beim Gehen und beim Auftreten. Allein schon aus diesem Grund war eine l\u00e4uferische Pause angebracht. Au\u00dferdem hatte ich noch gen\u00fcgend auf meiner h\u00e4uslichen \u201eGro\u00dfbaustelle\u201c zu k\u00e4mpfen. Seit August war ich damit besch\u00e4ftigt und vor Weihnachten wollte ich auf jeden Fall damit fertig sein. Also wurde jetzt die Energie statt in das Laufen vor allem in die Baut\u00e4tigkeit gesteckt. Und ich bin jetzt fertig!!!<!--more--><\/p>\n<p>Und nun stand der der 20. Stralsunder Fachhochschullauf an, dies war auch gleichzeitig der letzte Cup-Lauf der Saison. \u00a0Gro\u00dfe Zeiten waren von mir bei dem kaum vorhandenen Training der letzten Wochen nicht zu erwarten. Da machte ich mir absolut keine Illusionen. Aber auch Jana, die ebenfalls aus verschiedenen Gr\u00fcnden die letzten Wochen und Monate kaum zum Trainieren gekommen war, wollte starten. F\u00fcr sie war es die letzte Gelegenheit, ihre f\u00fcnf Cup-L\u00e4ufe zusammen zu bekommen. Untrainiert wie wir waren wollten wir es also gem\u00e4chlich angehen lassen und die \u201eten miles\u201c (16 km) als gem\u00fctliches gemeinsames L\u00e4ufchen von Vater und Tochter absolvieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Pacepropheten hatte ich dementsprechend eine Zeit von 1:29:49 h angegeben. Aber selbst diese Zielzeit erschien mir, ehrlich gesagt, bei meinem jetzigen Trainingsstand auch noch etwas utopisch&#8230;<\/p>\n<p>Jana, Matze und Pino waren m\u00e4chtig \u00fcberrascht, dass wir superp\u00fcnktlich (!) Punkt acht Uhr vor ihrer Haust\u00fcr standen und sie anholen wollten. Sie hatten sich auf das \u00fcbliche akademische Viertel eingestellt ;-). Janas Tasche und Pino hinten ins Auto und dann konnte es nach Stralsund losgehen. Heute verlie\u00df ich mich ganz auf mein Navi. Da die Karten noch nie aktualisiert worden waren, kannte das Navi nat\u00fcrlich noch nicht die allerneuesten Stra\u00dfen. So war es auch kein Wunder, dass wir kurz vor dem R\u00fcgendamm voll im Citybereich landeten. Von hier aus leitete uns das Navi treu und brav durch die alten Gassen von Stralsund. Die Baustellenumleitung kannte unser Ger\u00e4t nat\u00fcrlich auch nicht\u2026 Irgendwann waren wir dann beim Ozeaneum. Da wollten wir aber heute wirklich nicht hin! Immer weiter entlang des Strelasunds ging es dann in Richtung Schwedenschanze. Jetzt waren wir endlich wieder auf Kurs! Ab hier kannte ich mich auch wieder aus (und ebenso das Navi). Trotz unserer kleinen Stadtrundfahrt kamen wir an Fachhochschule Stralsund noch rechtzeitig genug an.<\/p>\n<p>Heute sollte es unser letzter Wettkampf als &#8222;SV Post Schwerin&#8220;-L\u00e4ufer werden. Lothar und Sven von unserem Verein \u201eSV Post Schwerin\u201c hatten bereits die organisatorischen Dinge wie Startnummern, Essenmarken usw. f\u00fcr uns \u00fcbernommen. Das klappte also wieder bestens! In der n\u00e4chsten Saison starten wir dann \u00fcbrigens f\u00fcr die neu gegr\u00fcndete \u201eLaufgruppe Schwerin e.V.\u201c. Es ist also einiges im Wandel\u2026<\/p>\n<p>Unsere eigene kleine \u201eFantruppe\u201c hatten wir heute auch mit. Gudrun war wieder mit Kamera und Fahrrad unterwegs. Matze lief heute selber nicht mit und konnte sich daher um Pino k\u00fcmmern. Unsere Fantruppe wurde durch die Oma und den Onkel aus Greifswald, die Jana und mich auf den letzten Metern anfeuerten, vervollst\u00e4ndigt.<\/p>\n<p>Kurz nach zehn Uhr wurden wir mit einer kleinen Versp\u00e4tung auf die Strecke geschickt. Der Start erfolgte f\u00fcr alle Distanzen (4 km, 8 km, 10 Meilen) gleichzeitig. Nach der hier \u00fcblichen Runde auf dem Sportplatz der Fachhochschule ging es geradewegs in Richtung Parow. Wie bereits oben geschrieben, wollte ich heute mit Jana ein lockeres L\u00e4ufchen absolvieren. Jana peilte einen gleichm\u00e4\u00dfigen Schnitt um die 5:30 min\/km an.<\/p>\n<p>Auf den drei Kilometern bis nach Parow waren einige wenige, daf\u00fcr aber langgezogene, Anstiege zu absolvieren, \u00fcber die Micha aus dem &#8222;L\u00e4ndle&#8220; sicher nur m\u00fcde l\u00e4cheln w\u00fcrde. Als \u201eAusgleich\u201c daf\u00fcr wehte uns heute eine sehr, sehr steife Brise\u00a0 entgegen und nat\u00fcrlich IMMER von vorn&#8230;<\/p>\n<p>Jana musste mich auf den ersten Kilometern immer wieder bremsen. So fiel mir dann nach und nach das langsamere Laufen immer leichter. Schnell mussten Jana und ich feststellen, dass wir uns wohl beide etwas zu warm angezogen hatten. Jana konnte immerhin noch die \u00c4rmel ihrer Laufjacke abnehmen, ich nur meinen Laufschal.<\/p>\n<p>Bald ging es links ab auf einen Plattenweg in Richtung Prohn. Meine Laufm\u00fctze musste ich jetzt erst einmal etwas straffer zurren, um sie nicht wegen des st\u00fcrmischen Windes zu verlieren.<\/p>\n<p>Wir liefen in einer kleineren Gruppe und waren, wie Jana feststellte,nicht einmal die Letzten \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>Bei km 6 kurz vor Prohn, erwartete uns ein Versorgungspunkt. Einen Becher Wasser genehmigten wir uns und weiter ging es. Nun sahen wir schon die ersten L\u00e4ufer entgegenkommen. In Prohn hatten wir dann am Ufer des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prohner_Stausee\" target=\"_blank\">Stausees<\/a> die H\u00e4lfte unseres Kurses zur\u00fcckgelegt.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg nahmen wir uns am Versorgungspunkt, jetzt waren knappe elf Kilomter zur\u00fcckgelegt, nochmals wir einen Becher Wasser zu uns.<\/p>\n<p>Entlang des Plattenweges wurde es nun ganz st\u00fcrmisch! Den sonst obligatorischen Blick auf die Laufuhr vermied ich heute. Gef\u00fchlt hatten wir nun endg\u00fcltig meinen Marathonschnitt erreicht.<\/p>\n<p>Allerdings war ich froh, dass sich die von mir bef\u00fcrchteten Schmerzen im linken Oberschenkel, die ich bei meinen wenigen kleinen L\u00e4ufen hatte, nicht einstellten bzw. verst\u00e4rkten. Bei dem gem\u00e4chlichen Tempo hatte ich gen\u00fcgend Puste, um mit Jana zu plaudern.<\/p>\n<p>Der letzte langgestreckte Anstieg hinter Parow hatte es noch einmal t\u00fcchtig in sich. Gudrun kam mit dem Klapprad in Sicht und machte einige Bilder von uns, bevor Sie uns wieder in Richtung Ziel enteilte.<\/p>\n<p>Gut einen Kilometer vor dem Ziel stand unsere Fantruppe am Stra\u00dfenrand und erwartete uns. F\u00fcr jemanden, der die ganze Zeit drau\u00dfen stand, war das Wetter dann doch nicht so angenehm wie f\u00fcr uns L\u00e4ufer.<\/p>\n<p>Jana meinte, dass wir unsere Zeit wohl doch nicht mehr ganz schaffen w\u00fcrden, wir aber trotzdem ganz gut gesch\u00e4tzt h\u00e4tten. Nach 1:31:44 h liefen wir dann gemeinsam Hand in Hand ins Ziel. Leider reichten die kultigen Alu-Medaillen nicht mehr f\u00fcr alle Starter. Das fand ich sehr entt\u00e4uschend :-\/ . Die L\u00e4ufer, die kurz vor uns das Ziel erreicht hatten, hatten dabei mehr Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>In der Mensa gab es dann f\u00fcr alle L\u00e4ufer gab kr\u00e4ftigen Kesselgulasch. Der war im Startpreis mit enthalten und er reichte auch wirklich f\u00fcr alle Starter! Etwas sp\u00e4ter erfolgte in der Mensa die Siegerehrung. F\u00fcr jede AK wurden alle Starter aufgerufen. Die Siegerehrung zog sich damit m\u00e4chtig in die L\u00e4nge\u2026 Vielleicht sollte man \u00fcberlegen, ob nicht nur die Erstplatzierten nach vorne m\u00fcssen. Als die Frauen an der Reihe mit der Siegerehrung dran waren, waren sehr viele L\u00e4ufer bereits gegangen und die Mensa war nicht mal mehr halb voll besetzt.<\/p>\n<p>Nach den Siegerrehrungen machte Gudrun von den Startern des &#8222;SV Post Schwerin&#8220; ein gemeinsames Gruppenbild. Demn\u00e4chst firmieren die Starter des \u201eSV Post Schweri\u201c dann als &#8222;Laufgruppe Schwerin&#8220;. Das heutige Gruppenbild hat also schon historischen Wert ;-).<\/p>\n<p>Noch ein in diesem Jahr neugegr\u00fcndeter Verein, der \u201etriZack\u201c Rostock, war ebenfalls am Start, und das sehr erfolgreich! Andreas Raelert lief gemeinsam mit Alexander Schilling nach 54:49 min f\u00fcr den \u201etriZack\u201c ins Ziel, belegten damit Platz 1 und Platz 2.\u00a0 Benjamin Bullinger von der SG Aufbau Boizenburg wurde Dritter mit 59:40 min. Den Erfolg von \u201etriZack\u201c vervollst\u00e4ndigte Christian Nitschke mit Platz 4.<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D4642&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie Fast genau sechs Wochen Wettkampfabstinenz lagen hinter mir. Nach dem 40. Berlin-Marathon hatte ich zun\u00e4chst ein paar Problemchen beim Gehen und beim Auftreten. Allein schon aus diesem Grund war eine l\u00e4uferische Pause angebracht. Au\u00dferdem hatte ich noch gen\u00fcgend auf meiner h\u00e4uslichen \u201eGro\u00dfbaustelle\u201c zu k\u00e4mpfen. 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