{"id":4964,"date":"2014-03-31T12:07:45","date_gmt":"2014-03-31T10:07:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=4964"},"modified":"2014-05-02T08:54:32","modified_gmt":"2014-05-02T06:54:32","slug":"34-berliner-halbmarathon-am-30-03-1024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=4964","title":{"rendered":"34. Berliner Halbmarathon am 30.03.2014"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2014-03-30-34-berliner-halbmarathon\/img_9303.jpg\" alt=\"img_9303\" width=\"455\" height=\"303\" \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=1891&amp;album=7&amp;gallery=224\" target=\"_blank\">Link zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>&#8211; oder &#8211; auf der Suche nach Gudrun \ud83d\ude09<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Am heutigen Sonntag lief f\u00fcr mich alles etwas aus dem Ruder, um nicht zu sagen chaotisch ab&#8230;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Der erste Stolperstein war die heutige Zeitumstellung auf die Sommerzeit. Nach unserer gestrigen privaten Pastaparty (Essen beim Italiener) machte ich mich gleich nach dem Eintreffen zuhause bereit f\u00fcr die Nachtruhe und stellte mir sicherheitshalber gleich drei Wecker auf f\u00fcnf Uhr fr\u00fch. Die Frage, ob ich die Umstellung auf die Sommerzeit mit einrechnen m\u00fcsste, stand dabei sofort im Raum. Eine Stunde wird uns durch die Umstellung &#8222;geklaut&#8220;. Das war soweit klar. <!--more-->Allerdings war ich mir keineswegs sicher, ob die Funkwecker wirklich rechtzeitig umschalten, denn in der Vergangenheit klappte es manchmal automatisch und manchmal musste man erst nachhelfen, denn das Funksignal ist nicht immer unbedingt so pr\u00e4sent wie es sein m\u00fcsste. Auch bei meinem Handy (G2) war ich mir nicht sicher, ob es umschaltet und wenn ja, ob er die Weckzeit auch gleich intern umrechnet. Sicher ist sicher, und so stellte ich die Handy-Weckapp lieber auf vier statt f\u00fcnf Uhr, denn gegen sechs Uhr wollten wir uns nach Berlin aufmachen&#8230;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Die Sommerzeit sollte man endlich abschaffen!!!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Letztlich klingelte der Wecker dann wirklich um 4:00 Uhr \ud83d\ude41 .<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Der Schlaf war damit f\u00fcr mich endg\u00fcltig erledigt. Ich w\u00e4lzte mich noch etwas hin und her und irgendwann schoss mir dann ein: Auch den Eintrag beim Pacepropheten hatte ich vergessen. Allerdings war mir sowieso noch nicht so ganz klar, in welcher Zeit ich nach l\u00e4ngerer Erk\u00e4ltung und dem damit verbundenen Trainingsausfall <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>\u00fcber den Zielstrich laufen w\u00fcrde. Jede Zeit unter zwei Stunden w\u00e4re f\u00fcr mich schon ein Erfolg. So wollte ich den heutigen Halbmarathon eher als Standortbestimmung f\u00fcr meinen Trainingszustand nutzen und es eher ruhig beim Lauf angehen lassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Bis wir dann nach dem fr\u00fchmorgendlichen Fr\u00fchst\u00fcck endlich loskamen, war es bereits kurz vor halb sieben. Nach gut zwei Stunden Fahrt hatten wir einen Parkplatz direkt vor dem Roten Rathaus gefunden. Soweit, so gut.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Allerdings gab es dann noch eine \u00dcberraschung vor der Startnummernausgabe. 2012 stand hier kaum jemand an, so dass ich meine Startnummer ratzbatz hatte. Heute dagegen erwartete mich eine mehrere hundert Meter lange Warteschlange. Das gab gleich einen kleinen Schock. Nur die Warteschlange f\u00fcr die M\u00e4nner war so lang. Die separaten Warteschlangen f\u00fcr Frauen und Inliner waren wesentlich k\u00fcrzer, d.h. bei den Inlinern eigentlich gar nicht vorhanden. Unverst\u00e4ndlich, dass es hier nur einen Tresen f\u00fcr die Anmeldung der M\u00e4nner gab. Dadurch ging es nat\u00fcrlich \u00e4u\u00dferst langsam voran.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">In der Zwischenzeit durchquerten viele L\u00e4ufer unsere Warteschlange, die sich mehrfach kreuz und quer auf der Karl-Marx-Alle entlang schl\u00e4ngelte. Einige versuchten nebenbei, sich \u201eunauff\u00e4llig\u201c mitten in die Schlange, die keineswegs k\u00fcrzer wurde, zu schummeln. Der Anmeldetresen f\u00fcr die Inliner war bereits geschlossen. Warum wurden hier nicht die L\u00e4ufer weiter abgefertigt?<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>An der \u201eDamenschlange\u201c standen nur wenige Sportfreundinnen und einige &#8222;clevere&#8220; Sportfreunde an. Leider hatten somit diejenige das Nachsehen, die sich wie ich eine gute Stunde die Beine in Bauch gestanden hatten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Lieber SCC , bitte denkt doch auch an die Sportfreunde, die wegen dienstlicher oder famili\u00e4rer Verpflichtungen nicht extra zur Messe anreisen k\u00f6nnen. Besonders idiotisch: die extra Schlangen f\u00fcr Skater, Damen und Herren &#8230;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Beim langen Anstehen in der Warteschlange lief mir Wolfgang, der &#8222;Doberunner&#8220; aus unserem Nachbarst\u00e4dtchen, \u00fcber den Weg. Ansonsten sah ich keine bekannten Gesichter.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">W\u00e4hrend Gudrun sich zwischendurch mal auf die Pirsch nach Fotomotiven begab, stand ich nun mehr als eine geschlagene Stunde an, bis ich endlich meine Startnummer in den H\u00e4nden hatte. Mittlerweile waren es nur noch sieben Minuten bis zum Start. Ich war bedient\u2026<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Somit konnte ich nur schnell noch meinen Sportbeutel beim<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>&#8222;Team Erdinger Alkoholfrei&#8220; abstellen. Zu meiner eigenen &#8222;Aktivierung&#8220; und Einlaufen bin ich dagegen nicht mehr gekommen, schaffte es gerade noch bis zu meinem Startblock \u201eC\u201c vorzusto\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>Mit Gudrun, die heute ihr Klapprad dabei hatte, hatte ich mich im Vorfeld auf die linke Seite geeinigt. Dort sollte ich mit Fotos entweder hinter dem Brandenburger Tor, der Siegess\u00e4ule, dem Schlo\u00df Charlottenburg, dem Potsdamer Platz oder irgendwo entlang der Laufstrecke rechnen k\u00f6nnen \ud83d\ude42 . Ich orientierte mich also gleich auf die linke Seite, um ja auch nicht Gudruns Kameras zu entgehen \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ohne gro\u00dfe Ambitionen, was die Zielzeit betraf, und ohne pausenlos auf meine Laufuhr zu schielen habe ich mich dann also ins Get\u00fcmmel gest\u00fcrzt. Zun\u00e4chst checkte ich, ob nun ohne gro\u00dfe Erw\u00e4rmung alles so einigerma\u00dfen rund l\u00e4uft. Schnell war der Berliner Dom und die Gro\u00dfbaustelle vom Berliner Schloss erreicht.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Alles lief bestens und bei dem fr\u00fchlingshaften Wetter war es f\u00fcr mich nun eine einzige Sightseeing-Tour durch die Hauptstadt. Allerdings achtete ich immer darauf, auf der linken Seite zu laufen und Gudruns auff\u00e4llige gr\u00fcne Froschkappe am Rande auszumachen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Leider vergingen Kilometer um Kilometer ohne Gudrun zu entdecken. Sp\u00e4testens beim Schloss Charlottenburg hatte ich dann mit Gudrun gerechnet. Aber auch hier nichts zu sehen&#8230;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Nun war fast die H\u00e4lfte der Strecke absolviert. Die 10-km-Marke hatte ich nach knapp 54 Minuten erreicht. Bei meinem derzeitigen Trainingsr\u00fcckstand, vier Wochen lang war kein Laufen wegen einer heftigen Erk\u00e4ltung m\u00f6glich, war diese Zwischenzeit doch noch nicht mal soooo schlecht \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Kurz nach km 11 bogen wir links geradewegs in Richtung Ku\u2019damm ab. Auch hier waren nahezu an jeder Kreuzung Musiktruppen oder Trommlergruppen vertreten, die f\u00fcr Abwechslung und Ablenkung sorgten. Klar, dass ich immer links Ausschau nach einer gr\u00fcnen Froschkappen hielt, aber leider auch hier vergebens&#8230;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><a href=\"https:\/\/www.polarpersonaltrainer.com\/shared\/exercise.ftl?shareTag=27a8add07109b8c459a034831fb80aab\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4966 alignnone\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/2014-03-30-34-Berliner-HM.jpg\" alt=\"2014-03-30-34-Berliner-HM\" width=\"471\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/2014-03-30-34-Berliner-HM.jpg 1309w, https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/2014-03-30-34-Berliner-HM-300x209.jpg 300w, https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/2014-03-30-34-Berliner-HM-1024x713.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 471px) 100vw, 471px\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Langsam verunsicherte mich, dass ich Gudrun nirgends entdecken konnte. Neben dem Laufen war ich nun nahezu st\u00e4ndig auf der Suchen nach meiner &#8222;Froschk\u00f6nigin&#8220; !<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Anscheinend sollte es heute wohl nicht mit uns klappen&#8230; Auch als ich mich kurz nach km 14 in der Tauentzienstra\u00dfe dem Erdinger-Alkoholfrei-Tor n\u00e4herte, konnte ich Gudrun nicht entdecken. In meiner Team-Erdinger-Kluft blieb ich bei der Ann\u00e4herung an das Tor nat\u00fcrlich dem Moderator der Erdinger-Teams nicht verborgen. Er rief irgendetwas wie&#8220;Toll, Fred!&#8220; aus. Ich klatschte noch kurz mit ihm ab und weiter ging es.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Da ich dieses Jahr noch keinen Lauf jenseits der 15 km gelaufen bin, machten sich ich nun allerdings die ersten Erm\u00fcdungserscheinungen<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>in Form von schweren Beinen bemerkbar. Naja, die Nacht war auch sehr kurz gewesen und die daraus resultierende \u00dcberm\u00fcdung trug dazu sicherlich auch noch etwas bei&#8230;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ich glich diese Erscheinungen durch eine Tempodrosselung und den noch aktiveren Genuss des ganzen Drumherum aus. Berlin ist schon etwas Besonderes und bei dem Wetter macht es gleich doppelten Spa\u00df!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Allerdings wurmte mich nun immer mehr,<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Gudrun bislang nirgendwo entdeckt zu haben. Auch am Potsdamer Platz (km 17),<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>sowie an der Ecke Wilhelm- zur Kochstra\u00dfe zwischen km 18 und<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>19 war kein Fr\u00f6schchen zu entdecken \ud83d\ude41 .<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Mehr oder weniger im Schongang absolvierte ich so auch die letzten drei Kilometer in der zaghaften Hoffnung, von Gudrun doch noch entdeckt zu werden. Leider sollte es heute anscheinend nicht sein und somit der erste Lauf mit pers\u00f6nlichem Supporter<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>ohne pers\u00f6nlichem Support auf der Strecke :-(( .<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Irgendwie passte es dennoch zu diesem <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>ansonsten tollen Tag in Berlin. Wir sollten uns dann erst wieder am Standort des Team-Erdinger-Alkoholfrei (Ecke Karl-Marx-Alle\/Berolinastra\u00dfe) wiedersehen. Ich hatte dort schon eine gute Stunde auf Gudrun gewartet hatte und meinen Kalorienbedarf mit einigen Erdingern Alkoholfrei sowie einigen kleinen Snacks gestillt. \u00dcbrigens: Gro\u00dfen Dank an das Betreuerteam von Erdinger vor Ort. Ihr wart super!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Und wie sich dann so herausstellte, hatten Gudrun und ich uns aus unerfindlichen Gr\u00fcnden kurz hinter dem &#8222;Team-Erdinger-Bogen&#8220; bei km 14 verpasst \ud83d\ude41 . Irgendwie mussten wir beide an den Hamburg-Marathon denken, wo ich genau in dem Moment mit Juliane quatschte und zudem auch das Videofilmen wegen Armerlahmung f\u00fcr ein paar Sekunden aussetzte, als Matze gerade an uns vorbeilief. Ich hatte ihn<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>damals auch nicht gesehen\u2026<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Am Team-Erdinger-Stand trafen wir dann noch auf Steffi von &#8222;Fiko Rostock&#8220;.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Steffi und Gudrun hatten sich \u00fcbrigens auf der Strecke bei km 14 gesehen\u2026 Gudrun hat zwar einige L\u00e4ufer aus M-V ins Visier bekommen, ich bin Ihr dann doch irgendwie entwischt\u2026<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Anschlie\u00dfend machten wir uns gleich auf nach Hause. Bei der Autobahn-Passage von Neuruppin mussten wir nat\u00fcrlich an unsere lieben Lauffreunde Juliane und Heiko denken. Hoffentlich sehen wir uns dann doch noch in diesem Jahr bei einem gemeinsamen Wettkampf wieder!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">In gut vier Wochen steht f\u00fcr mich die n\u00e4chste Herausforderung an: der Spreewald-Halbmarathon, eine sehr flache Strecke. <span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0<\/span>Da m\u00f6chte ich nat\u00fcrlich meine Zeit von Berlin verbessern.<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D4964&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zur Bildergalerie &#8211; oder &#8211; auf der Suche nach Gudrun \ud83d\ude09 Am heutigen Sonntag lief f\u00fcr mich alles etwas aus dem Ruder, um nicht zu sagen chaotisch ab&#8230; Der erste Stolperstein war die heutige Zeitumstellung auf die Sommerzeit. 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