{"id":612,"date":"2010-04-26T23:20:34","date_gmt":"2010-04-26T21:20:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=612"},"modified":"2010-05-04T21:15:30","modified_gmt":"2010-05-04T19:15:30","slug":"25-hamburg-marathon-aus-supporter-sicht-25-04-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=612","title":{"rendered":"25. Hamburg-Marathon aus Supporter-Sicht (25.04.2010)"},"content":{"rendered":"ngg_shortcode_0_placeholder\n<h6><strong>Bilder von dem AA-ST-Challenge sowie Jana, Matze und Daniel aus Rostock<br \/>\n<\/strong><\/h6>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<h6><strong>Bilder vom Start zum 25. Hamburger Marathon 2010<\/strong><\/h6>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<h6><strong>Impressionen vom 25. Hamburger Marathon 2010<\/strong><\/h6>\n<p>Urspr\u00fcnglich wollten wir ja nur Jana und Matze\u00a0 in Hamburg supporten. F\u00fcr Jana war es der erste Marathon und sie wollte uns dann gerne als moralische Unterst\u00fctzung dabei haben. Dann machte Jens seine Gruppe \u201eHamburg ruft \u2013 Titan oder Titanic\u201c auf. Was lag also n\u00e4her, als uns als Supporter zu melden (wir waren ja sowieso in Hamburg). Und so hatten wir die M\u00f6glichkeit, ein paar von Euch pers\u00f6nlich kennenzulernen.<!--more--><\/p>\n<p>Ich hatte mich von Jens dazu animieren lassen, die After-Run-Party zu organisieren \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Wir hatten schon \u00fcberlegt, was wir nehmen k\u00f6nnten, um uns von der gro\u00dfen Masse Zuschauer abzuheben und die von uns zu supportenden L\u00e4ufer auf uns aufmerksam zu machen. Bei 20.000 L\u00e4ufern und noch wesentlich mehr Zuschauern schon ein ganz sch\u00f6nes Problem! Plakate, Fahnen wurden aus unseren \u00dcberlegungen verbannt, da es dann ja schwierig werden w\u00fcrde, gleichzeitig diese Dinger zu halten und die L\u00e4ufer zu fotografieren bzw. zu filmen. Dann hatten wir die Idee mit Helium-Ballons: Ein gro\u00dfer gelber Smiley f\u00fcr jeden Supporter. Leider kam die Idee etwas sp\u00e4t.\u00a0 Bei Online-Bestellung w\u00e4re die Lieferung unter Garantie zu sp\u00e4t gekommen und der einzige auffindbare Laden, der in Rostock so etwas anbot, war gerade im Umzug begriffen :- Also blieb es dann noch bei einer l\u00e4rmerzeugenden Ratsche.<\/p>\n<p>Am Tag vorher hatten wir noch jede Menge zu tun. Schlie\u00dflich hatte ich am Vormittag noch einen Cuplauf in Warnm\u00fcnde \u00fcber 10 km absolviert und nachmittags waren wir mit unserem Sohn beim HIT (Hochschulinformationstag) der Uni Rostock. Schlie\u00dflich will er im Oktober anfangen zu studieren. Den Versuch, beim gerade stattfinden\u00a0 Hafengeburtstag eventuell noch einen (oder drei) Helium-Ballons aufzutreiben, mussten wir aus Zeitgr\u00fcnden komplett streichen. Wir schafften es aber noch, die Sachen f\u00fcr die After-Run-Party einzukaufen. Abends machten wir uns dann ans Backen: \u00a0Krabbentaschen und Bienenstich. Den L\u00e4ufern sollte es schlie\u00dflich nicht schlecht ergehen!<\/p>\n<p>Um 4 Uhr hie\u00df es am Sonntag in aller Herrgottsfr\u00fche aufstehen, Sachen ins Auto laden, fr\u00fchst\u00fccken und dann ging\u2019s mit unserem Berlingo in Richtung Hamburg los. Die A20 war ungew\u00f6hnlich leer, so dass wir schneller als gedacht nach Hamburg kamen. Auch einen kostenfreien Parkplatz in der N\u00e4he fanden wir recht schnell. Auf dem Weg zum Marathon-Gel\u00e4nde trafen wir noch Daniel, einen Studienkollegen von Jana, der auch den Marathon bestreiten wollte. Zusammen ging es dann weiter zu dem mit Jana und Matze vereinbarten Treffpunkt. Wir w\u00fcnschten allen drei \u00a0Startern (Jana, Matze, Daniel) einen erfolgreichen Lauf.<\/p>\n<p>Um 7.45 Uhr trafen wir uns mit dem AA-Team im IBIS-Hotel . Es gab gleich die von Jens vorbereiteten T-Shirts, in einem sch\u00f6nen auff\u00e4lligen, knalligen Gelb gehalten. Die Shirts passten nat\u00fcrlich perfekt! Als Erinnerung machten wir noch ein paar Selbstausl\u00f6serfotos. Jens w\u00fcrde, da er seine Pulsuhr vergessen hatte (was f\u00fcr ein Fauxpas!), nach Gef\u00fchl laufen m\u00fcssen. Ich hatte vor unserer Abfahrt noch \u00fcberlegt, ob ich meinen Garmin mitnehme, hatte dies aber verworfen, denn nicht ICH wollte heute Marathon laufen! H\u00e4tte ich vielleicht doch besser tun sollen, denn dann h\u00e4tte Jens ihn f\u00fcr den Lauf haben k\u00f6nnen. Also Reserve-Garmins sind nicht verkehrt!<\/p>\n<p>Dann trennten sich unsere Wege: Die L\u00e4ufer zum Starterfeld und Juliane, Gudrun und ich an die Bande, um den Start zu verfolgen. Gudrun und ich brauchten noch eine Gruppentageskarte. Juliane kannte sich an den Automaten und in den Tarifen schon bestens aus. Sie hatte sich bereits vorher eine Tageskarte (Einzel) geholt. Hier ein Tipp f\u00fcr alle Supporter und solche, die es werden wollen. Checkt bitte vorher ab, wieviel ihr seid und kauft dann erst die Karte. Bei besserer Absprache h\u00e4tte sich Juliane ihre Karte sparen k\u00f6nnen, denn die Gruppenkarte\u00a0 galt f\u00fcr f\u00fcnf Personen.<\/p>\n<p>Die heimliche Hymne Hamburgs, die von einem Operns\u00e4nger vor dem Start gesungen wurde, kannte wahrscheinlich keiner, der nicht aus Hamburg kam. So heimlich war sie \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Es dauert geraume Zeit, bis alle 20.000 L\u00e4ufer vorbei waren. So richtig hatten wir hier aber keinen von uns zu betreuenden L\u00e4ufer gesehen. Auf den Fotos hatten wir sp\u00e4ter aber Matze entdeckt, der im Block A startete. Vielleicht finden wir die anderen auch noch\u2026<\/p>\n<p>Mit Jana hatten wir vorab bereits Supportpunkte abgesprochen und erhielten\u00a0 von ihr ihre geplanten Zeiten: km 10 (Landungsbr\u00fccken, 55 min), km 22 (Saarlandstra\u00dfe, 1:58 h),\u00a0 km 35 (Alsterkrugchaussee, 3:07 h). Da \u201eunser\u201c L\u00e4uferfeld\u00a0 ein breites Spektrum an zu erwartenden Zielzeiten hatte (angefangen bei Matze (Bestzeit bei 2:30 h), Jana und Heiko mit anvisierten 3:45 h, weiter mit Jens, der endlich die 4h-Marke knacken wollte bis hin zu Daniel, bei dem 5h zu erwarten waren), konnten nat\u00fcrlich die Punkte nicht zu dicht liegen, wenn wir jeden mal anfeuern wollten. Mit den AA-L\u00e4ufern hatten wir die rechte Seite abgemacht.<\/p>\n<p>Bei km 10 hatte Gudrun, die auf der linken Seite stand, Matze mit der Kamera voll erwischt. Juliane und ich hatten ihn gar nicht gesehen.\u00a0 Daf\u00fcr hatten wir Heiko und Jens entdeckt, oder besser gesagt, Heiko hatte uns gefunden. Jana ging irgendwie in der Masse unter. Daniel kam dann auch sp\u00e4ter in Sicht. Damit wir ihn auch noch mal aufs Bild bekamen, musste Gudrun noch mal kurz lossprinten und ihn \u00fcberholen.<\/p>\n<p>Dann erst einmal zur U-Bahn, um zur Saarlandstra\u00dfe zu fahren. Naja, eine Station in die falsche Richtung genommen. War aber nicht so schlimm, denn wir hatten ja noch gen\u00fcgend Zeit. In der Saarlandstra\u00dfe war nicht so ein gro\u00dfes Gedr\u00e4nge wie an den Landungsbr\u00fccken. Hier standen Juliane und ich diesmal auf der linken (also der nicht abgesprochenen ) Seite, da es keine Br\u00fccke oder Tunnel auf die andere Seite gab. Gudrun dagegen hatte die Gelegenheit genutzt, als mal eine L\u00fccke im L\u00e4uferstrom war, um auf die andere Seite zu gelangen. So etwas ist nat\u00fcrlich mit Vorsicht zu genie\u00dfen. Ein Zuschauer, der sp\u00e4ter ebenfalls die Seite\u00a0 wechselte, brachte bei seinem Stunt eine L\u00e4uferin zu Fall. Heiko orientierte sich nat\u00fcrlich wieder nach rechts und konnte so auf sich aufmerksam machen. Jana lief ein paar Minuten vor ihm auf der linken Seite noch lachend vorbei. Jens mussten wir irgendwie \u00fcbersehen haben und er uns.<\/p>\n<p>Beim vereinbarten km 35 wollten wir es noch einmal versuchen. Also wieder U-Bahn fahren und wieder die falsche Fahrtrichtung w\u00e4hlen. Statt Alsterkrugchausse waren wir nun beim Klosterstern, km 37. War nun auch egal, also blieben wir da und postierten uns hinter einer Kurve. Von hier aus hatten wir einen guten \u00dcberblick. Von einem Balkon in der N\u00e4he ert\u00f6nte lauthals Musik und ein Transparent hing herunter mit der Aufschrift: \u201eSaufen statt Laufen \u2013 F\u00fcr die Schulreform\u201c.\u00a0 Wer\u2019s braucht\u2026 Gerade, als wir unseren Supportplatz eingenommen hatten, kam Matze um die Ecke, nicht laufend, sondern gehend. Das machte er, wie er uns sp\u00e4ter erz\u00e4hlte, weil er bemerkt hatte, dass sein Puls zu war. Und heute war f\u00fcr ihn wegen der schlechten Vorbereitung sowieso keine neue Bestzeit drin. Die n\u00e4chste, die wir sahen, war Jana, die einen L\u00e4ufer nach dem anderen einsammelte. F\u00fcr uns machte sie noch einen recht frischen Eindruck. Heiko machte sich wie bei den vorherigen Treffpunkten selber bemerkbar. Jens, der auch schon recht geschafft war, mussten wir halbwegs noch einmal zur\u00fcck rufen, um ihm nochmal den letzten Motivationsschub mitzugeben.<\/p>\n<p>Dann wurde es Zeit, dass wir zum Zielbereich kamen. Wir hatten bald alle AA-L\u00e4ufer zusammen. Treffpunkt war wieder das IBIS-Hotel. Die Zimmerpreise waren bereits wieder gesenkt. Heute morgen kostete ein Doppelzimmer noch 109 \u20ac, jetzt nach dem Ende des Marathons nur noch 79 \u20ac. Da alle Marathonis total fertig waren (nur Heiko sah nach topfrisch aus), holte ich unser Auto vor das IBIS-Hotel. Dort startete dann auch unsere After-Run-Party mit Sekt, alkoholfreiem Bier sowie herzhaftem (Krabbentaschen) als auch s\u00fc\u00dfem (Bienenstich) Imbiss.<\/p>\n<p>Matze suchte Jana bereits seit zwei Stunden. Es gab f\u00fcr sie weder eine Ziel- noch eine 40km-Durchgangszeit. Laut Auskunft sollte sie sich auch in keinem Sani-Zelt befinden. Irgendwie wurden wir dann doch schon unruhig. Gudrun und Matze begaben sich nochmals zum L\u00e4ufersuchdienst. Die beiden Mitarbeiter dort schienen vollkommen \u00fcberfordert zu sein. In der \u201eKrankenliste\u201c tauchte Jana nicht auf, aber auch nicht in der Ergebnisliste\u2026 Kurz nach drei dann der Anruf von Jana: Sie war im Sani-Zelt am Tropf gewesen. Die Story, wie es dazu kam, k\u00f6nnt ihr in ihrem Blog lesen. Auf alle F\u00e4lle hatte der Veranstalter es nicht im Griff, die in das Sani-Zelt eingelieferten L\u00e4ufer zum L\u00e4ufersuchdienst zu melden. Hier sollte im n\u00e4chsten Jahr noch mal was verbessert werden. Der L\u00e4ufer ist zum einen \u00fcber den Transponder zu ermitteln und andererseits auch \u00fcber den Strichcode an seiner Startnummer. Eigentlich sollte es nicht schwer sein, diese Angaben fast automatisch an den L\u00e4ufersuchdienst zu \u00fcbermitteln. Es w\u00fcrde den Suchenden als auch den Mitarbeitern beim L\u00e4ufersuchdienst Stress ersparen! In der L\u00e4uferinfo f\u00fcr die Marathon-Teilnehmer war empfohlen worden, auf der R\u00fcckseite der Startnummer den Nothilfepass auszuf\u00fcllen, damit im Ernstfall Angeh\u00f6rige benachrichtigt werden k\u00f6nnen. Jana verzichtete gro\u00dfz\u00fcgig darauf, denn so etwas passiert IHR doch nicht! Nach der jetzt gemachten Erfahrung w\u00fcrden wir wirklich jedem empfehlen, diese Infos auszuf\u00fcllen. Man wei\u00df nie, wie es wirklich kommt.<\/p>\n<p>Aber trotzdem war es ein toller Wettkampf. Die Stimmung auf der Strecke war super, die AA-Leute allesamt sympathisch und auch die Organisation war, bis auf die schlecht \u00fcbermittelte Sani-Zelt-Info, fast perfekt.<\/p>\n<p>Jetzt fehlt nur noch die Nachbereitung: Fotos und Video f\u00fcr alle Teilnehmer zusammenstellen. Das wird aber noch ein paar Tage dauern\u2026<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D612&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urspr\u00fcnglich wollten wir ja nur Jana und Matze  in Hamburg supporten. F\u00fcr Jana war es der erste Marathon und sie wollte uns dann gerne als moralische Unterst\u00fctzung dabei haben. Dann machte Jens seine Gruppe \u201eHamburg ruft \u2013 Titan oder Titanic\u201c auf. Was lag also n\u00e4her, als uns als Supporter zu melden (wir waren ja sowieso in Hamburg). 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