{"id":69802,"date":"2015-04-23T23:43:05","date_gmt":"2015-04-23T21:43:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=69802"},"modified":"2017-02-02T20:07:39","modified_gmt":"2017-02-02T19:07:39","slug":"13-spreewaldmarathon-biosphaerenreservatslauf-luebbenau-am-18-04-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=69802","title":{"rendered":"13. SpreewaldMarathon &#8211; Biosph\u00e4renreservatslauf L\u00fcbbenau am 18.04.2015"},"content":{"rendered":"<p>Unter dem Motto &#8222;Auf die Gurke, fertig, los!&#8220; wird j\u00e4hrlich im Rahmen des Spreewaldmarathons von Freitag bis Sonntag ein ganzes Paket an sportlichen Veranstaltungen (Laufen, Wandern, Paddeln, Skaten, Radfahren) angeboten.<!--more--><\/p>\n<p>Nachdem Micha und ich in den vergangenen beiden Jahren jeweils den Halbmarathon in Burg am Sonntag gelaufen waren, wollten wir jetzt die andere Halbmarathonstrecke, den Biosph\u00e4renreservatslauf am Samstag, testen. Eigentlich ist diese Strecke, genau genommen, kein Halbmarathon, denn mit 22 km ist sie etwas l\u00e4nger als dieser.<\/p>\n<p>Micha und Silvia waren bereits am Donnerstag angereist; Gudrun und ich konnten erst am Freitag kommen und hatten somit unseren geplanten Start bei der am Donnerstagabend stattfindenden \u201eaustralischen Nachtwanderung\u201c leider verpasst \ud83d\ude41 .<\/p>\n<p>Am Freitag fuhren wir zun\u00e4chst nach L\u00fcbbenau, weil wir uns dort die Startunterlagen abholen wollten. Gegen 16 Uhr hatten wir L\u00fcbbenau dann auch erreicht und wir trafen uns dort wie abgesprochen mit Silvia und Micha. Gemeinsam holten wir dann im Rathaus die Startunterlagen ab. Das ging recht z\u00fcgig und so war noch gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr einen Besuch in einem nahegelegenen Caf\u00e9.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend ging es weiter Burg, wo wir, wie bereits in den vergangenen Jahren, Quartier bezogen hatten.<\/p>\n<p>Am Samstag wollten bzw. mussten wir etwas eher losfahren, da der Start in L\u00fcbbenau war und nicht in Burg. Sicherheitshalber planten wir daher f\u00fcr die Anreise etwas mehr Zeit ein, man wei\u00df ja nie, und verabredeten uns daher mit Micha und Silvia um acht Uhr morgens. Wir hatten dann auch, als wir in L\u00fcbbenau ankamen, noch jede Menge Zeit bis zum Start. Ein Parkplatz in L\u00fcbbenau war schnell gefunden und bis zum Kirchplatz, wo sich Start und Ziel befanden, war es von nur ein kurzer Weg. So konnten wir uns noch den Kinderlauf ansehen. Bei unserem Eintreffen am Kirchplatz h\u00f6rten wir eine sehr markante Stimme: ADI, vielen noch bekannt von \u201eMach mit, mach\u2018s nach, mach\u2018s besser\u201c, hatte auch in diesem Jahr wieder die Moderation f\u00fcr den Spreewald-Marathon \u00fcbernommen. ADI ist schon Kult.<\/p>\n<p>Heute war das Wetter recht ungem\u00fctlich, k\u00fchl und windig. So zog ich mir lieber noch zus\u00e4tzlich die \u00c4rmlinge als W\u00e4rmeschutz \u00fcber und behielt, ebenso wie Micha, noch bis kurz vor dem Start die w\u00e4rmende Trainingsjacken an.<\/p>\n<p>Und selbst hier in L\u00fcbbenau trafen wir bald auf bekannte Gesichter. Als Erstes liefen uns Gerlind und ihren Mann \u00fcber den Weg, die sich nach dem Lauf noch eine Fahrradtour bis nach Neuenhagen (bei Berlin) vorgenommen hatten. Zwei Frauen in Spreewaldtrachten liefen uns \u00fcber den Weg und sie lie\u00dfen sich nicht lange bitten, sich mit uns fotografieren zu lassen. Dann sahen wir dann Gudruns Kollegen Lars, der diese Strecke bereits vom letzten Jahr kannte und so begeistert davon war, dass er zusammen mit einigen anderen L\u00e4ufern auch G\u00fcstrow auch in diesem Jahr wieder dabei war. Auch L\u00e4ufer aus Rostock, Greifswald und Neubrandenburg konnten wir entdecken und begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um zehn Uhr wurden ca. 500 Starter auf die Strecke durch den Hochspreewald geschickt. W\u00e4hrend wir nun in Richtung Lehde liefen, schlugen Silvia und Gudrun die entgegengesetzte Richtung ein und wanderten zur Spreewaldgastst\u00e4tte &#8222;Wotschofska&#8220;. Knapp vier Kilometer waren es f\u00fcr die beiden dorthin, die L\u00e4ufer w\u00fcrden an dieser Passage dann schon 18 km in den Beinen haben.<\/p>\n<p>Micha hatte es vom Start an sehr eilig und entschwand schnell meinen Blicken. Ich dagegen lief gemeinsam mit Gerlind. Im letzten Jahr in Burg waren wir gemeinsam ins Ziel gelaufen. Ohne auf die Uhr zu schauen pegelte sich unser Schnitt auf den ersten Kilometern auf 5:20 min\/km ein.<\/p>\n<p>In Lehde hatten bei km 2 die erste Bank (Holzbr\u00fccke \u00fcber die Flie\u00dfe) erreicht. Hier hie\u00df es zun\u00e4chst treppauf und dann wieder treppab laufen. Nachdem wir das Museumsdorf passiert hatten, liefen wir durch den Hochspreewald entlang eines Flie\u00dfes in Richtung Leipe. Nebenbei erz\u00e4hlte mir Gerlind von Ihrem Vorhaben, gemeinsam mit ihrem Mann nach dem Lauf noch ungef\u00e4hr 100 km mit dem Rad zur\u00fcckzulegen. Respekt!<\/p>\n<p>Beim Plaudern war schnell das \u00d6rtchen Leipe erreicht und die ersten sechs Kilometer lagen schon hinter uns. Von Leipe aus waren wir im letzten Jahr gemeinsam mit Micha und Silvia diesen Weg ein St\u00fcck in umgekehrter Richtung gewandert und hatten dabei die urspr\u00fcngliche Natur rings um uns genossen.<\/p>\n<p>In Leipe gab es einen Versorgungspunkt und ich g\u00f6nnte mir hier einen ersten Becher Wasser. Jetzt wurde es dann doch etwas w\u00e4rmer und ich nutze die kurze Pause, um mich meines Halstuches zu entledigen und es mir um den Arm zu wickeln.<\/p>\n<p>Weiter ging es nun in Richtung Burg, vorbei an den f\u00fcr den Spreewald typischen, weit auseinandergezogenen Grundst\u00fccken und \u00fcber etliche Flie\u00dfe. Bei km 9 erreichten wir dann Burg-Kauper und etwas weiter den Hafen &#8222;Waldschl\u00f6sschen&#8220;, von wo aus wir im vergangenen Jahr eine Kahnpartie durch den Hochspreewald gemacht hatten. Auch hier gab es wieder einen Versorgungspunkt mit Tee, Wasser und Obst \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p>\u00dcber die Waldschl\u00f6\u00dfchenstra\u00dfe bei km 11 ging es nun wieder zur\u00fcck in Richtung L\u00fcbbenau, wobei wir nun etwas n\u00f6rdlicher unweit des Gasthauses Pohlenzschenke vorbei an Wiesen und W\u00e4ldern liefen. Ab km 13 f\u00fchrte die Strecke \u00fcber eine Plattenstra\u00dfe. W\u00e4hrend sich mein Tempo etwas verringerte machte Gerlind nun so etwas \u00c4hnliches wie Kniehebel\u00e4ufe und ein Sportfreund sagte dann verbl\u00fcfft: &#8222;Die Frau hat Power!&#8220;<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich \u00fcberholten wir jetzt jede Menge Walker, die sich bereits zwei Stunden vor uns auf den Weg gemacht hatten. Gerlind lief nun in Sichtweite vor mir, denn bei km 15 hatte ich irgendwie einen H\u00e4nger und mein Pace verlangsamte sich kurzzeitig auf einen 6-er Schnitt. Allerdings lief es dann die folgenden Kilometer wieder etwas besser \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p>Ziemlich exakt bei km 18 erreichten wir die Gastst\u00e4tte &#8222;Wotschofska&#8220;. Mal sehen, ob ich hier Gudrun und Silvia sehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Silvia, mit der Videokamera in der Hand, begr\u00fc\u00dfte mich auch gleich und feuert mich an. Auf der auf der anderen Seite der \u201eWotschofska\u201c wartete dann Gudrun schon auf mich. Hier gab es auch wieder einen Versorgungspunkt mit Tee, Wasser, Obst, Kuchen, Gurken und R\u00e4ucherw\u00fcrsten.<\/p>\n<p>Gudrun fotografierte uns nun direkt am Versorgungspunkt und fragte mich, ob ich auch schon in einen Hagelschauer geraten w\u00e4re. Hagel? Nee, hatte ich nicht. Bei km 19, wo es \u00fcber die B\u00e4nke bei Lehde ging, zeigte der April dann doch, dass er seinem Namen alle Ehre machen wollte. Erst fing es an zu regnen und dann kam tats\u00e4chlich noch Hagel von oben herunter.<\/p>\n<p>Nun hie\u00df es bei den Holztreppen der B\u00e4nke: doppelt aufpassen und nicht ausrutschen!<\/p>\n<p>Das Ziel war jetzt nicht mehr weit und nach einer letzten Bank, kurz hinter km 20, n\u00e4herten wir uns \u00fcber den Wotschofskaweg und der Spreestra\u00dfe dem Ziel in L\u00fcbbenau. Musik und Trubel waren bereits von weitem zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Kurz vor dem Ziel entdeckte ich wieder Gerlind, die gute 100 Meter vor mir lief.<\/p>\n<p>Nach 1:57:59 h hatte ich die Ziellinie \u00fcberquert. Im Ziel begl\u00fcckw\u00fcnschte ich gleich Gerlind und wir st\u00e4rkten uns an den Versorgungsst\u00e4nden. Micha stie\u00df dann, bereits mit seiner Urkunde in der Hand, zu uns.<\/p>\n<p>Er war bereits gute 10 Minuten vor uns im Ziel und hatte mit einer Zeit von 1:47:27 h den ersten Platz seiner AK belegt.<\/p>\n<p>Nachdem sich der erste Trubel gelegt hatte, merkten wir doch, dass es hier auf dem Marktplatz recht frisch war. Micha meinte, wir k\u00f6nnten ja zum Auto gehen und unsere Sachen holen. H\u00e4tten wir theoretisch ja auch machen k\u00f6nnen, wenn ich nicht den Fehler gemacht h\u00e4tte, vor dem Start Gudrun nicht nur meine Jacke, sondern auch gleichzeitig den Autoschl\u00fcssel zu \u00fcbergeben. Dabei hatte ich nicht bedacht, dass Gudrun nicht im Ziel sondern bei der \u201eWotschofska\u201c, also ein paar Kilometer davor, fotografiert hatte.<\/p>\n<p>So mussten Micha und ich also abwarten, bis Gudrun und Silvia wieder in L\u00fcbbenau waren. C\u2019est la vie, Pech gehabt!<\/p>\n<p>Wir hielten uns in der Zwischenzeit im Rathaus auf, wo es etwas w\u00e4rmer war und zumindest kein Wind wehte. Gerlind und Gerd verabschiedeten sich von uns, denn sie hatten noch viele Kilometer mit dem Rad nach Berlin vor sich. Gerd hatte unterwegs Gudrun und Silvia getroffen und konnte uns daher berichten, dass die beiden sich bereits auf dem Weg nach L\u00fcbbenau zur\u00fcck befinden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Nachdem sich das Rathaus langsam leerte und Micha und ich schon die Bef\u00fcrchtung hatten, dass bald alles geschlossen wird, kamen endlich auch Gudrun und Silvia und wir brachen danach auch gleich in Richtung Burg auf.<\/p>\n<p>Auf dem Weg nach Burg \u00fcber Raddusch kamen uns auf der schmalen Stra\u00dfe hunderte Radfahrer entgegen, die auf den verschiedenen Kursen der Radtour durch den Spreewald unterwegs waren. Zwischen Raddusch und Burg f\u00fchrten gleich vier (!) verschiedene Wettk\u00e4mpfe der Radler entlang. Es war kaum noch Wandertempo, was wir mit dem Auto fahren konnten. Somit hatten wir dann ausgiebig Gelegenheit, die unterschiedlichen Fahrstile der Radler zu studieren \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p>Am Sonntag, dem Tag des Marathons in Burg, herrschte dann wieder eitel Sonnenschein. Gemeinsam mit Micha und Silvia holten wir nun die verpasste &#8222;Australisch Nachtwanderung&#8220;, die in Goyatz begann, nach. Unsere Urkunden und Gurken hatten wir zwar schon vorab von Silvia und Micha bekommen, doch so etwas will redlich verdient sein \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>Dem sch\u00f6nen Wochenende im Spreewald folgte eine Stippvisite in Dresden, denn Micha und Silvia kannten Dresden \u00fcberhaupt noch nicht und Gudrun, die in Dresden studiert hatte, war dann auch gleich unsere pers\u00f6nliche Fremdenf\u00fchrerin f\u00fcr Dresden und die S\u00e4chsische Schweiz \ud83d\ude42 .<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D69802&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Motto &#8222;Auf die Gurke, fertig, los!&#8220; wird j\u00e4hrlich im Rahmen des Spreewaldmarathons von Freitag bis Sonntag ein ganzes Paket an sportlichen Veranstaltungen (Laufen, Wandern, Paddeln, Skaten, Radfahren) angeboten.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[132],"tags":[266,170],"class_list":["post-69802","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-berichte-von-laufveranstaltungen","tag-marathon","tag-spreewald"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69802","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69802"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69802\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":152244,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69802\/revisions\/152244"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69802"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69802"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprintefix.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69802"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}