{"id":82770,"date":"2015-06-21T16:50:43","date_gmt":"2015-06-21T14:50:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=82770"},"modified":"2015-06-24T00:10:11","modified_gmt":"2015-06-23T22:10:11","slug":"8-mittsommernachtslauf-in-krakow-am-see-am-20-06-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=82770","title":{"rendered":"8. Mittsommernachtslauf in Krakow am See am 20.06.2015"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 519px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=82766\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/gallery\/2015-06-20-8-krakower-mittsommernachtslauf\/IMG_3754.JPG\" alt=\"IMG_3754\" width=\"509\" height=\"339\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">per Klick zur Bildergalerie<\/p><\/div>\n<p>Gerlind fragte vor einiger Zeit an, ob ich wieder beim Mittsommernachtslauf in Krakow am See dabei w\u00e4re und, falls ja, ob sie dann mit uns mitfahren k\u00f6nne. Zusagen wollte ich jedoch nicht sofort, denn ich wollte erst einmal sehen, wie es meiner Achillessehne nach dem Halbmarathon beim Tollenseseelauf so gehen w\u00fcrde. Ab und zu zwackte sie immer mal wieder. Also erst mal einen Lauf nach dem anderen und dann mal schauen.<!--more--><\/p>\n<p>Am Sonntag nach dem Tollenseseelauf muckte meine Achilles nicht rum, so dass ich mich f\u00fcr den Lauf in Krakow entschied, denn es ist wirklich eine sch\u00f6ne Naturstrecke. Da in diesem Jahr erstmalig auch k\u00fcrzere Strecken angeboten wurde, wollte Roland ebenfalls mittkommen und die 10 km in Angriff nehmen.<\/p>\n<p>Der Samstag kam und Roland hatte es sich mittlerweile anders \u00fcberlegt. Nicht, dass er nun gar nicht laufen wollte, sondern er wollte jetzt seinen ersten Drei\u00dfiger laufen und mich auf der Strecke rund um den Krakower See begleiten. Eine super Idee!<\/p>\n<p>Matze hatte es sich ebenfalls noch kurzfristig entschieden, beim Mittsommernachtslauf teilzunehmen. Bei ihm war die Wetterlage (es sollte trocken bleiben) der ausschlaggebende Punkt. F\u00fcr ihn sollte der Lauf heute als Standortbestimmung f\u00fcr den Schweriner F\u00fcnf-Seen-Lauf in zwei Wochen dienen. So war der Berli nun mit f\u00fcnf Personen und Klapprad gut ausgelastet.<\/p>\n<p>Ich hatte im Vorfeld nachgeforscht, wie oft ich bisher in Krakow dabei war: Bis auf die allerersten beiden L\u00e4ufe habe ich alle mitgemacht. Der Startpunkt hat sich \u00fcber die Jahre immer mal wieder ge\u00e4ndert. Die Strecke jedoch blieb jedoch letztendlich immer die gleiche.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren befanden sich Start und Ziel am Zeltplatz. In diesem Jahr erfolgte der Start des Rennens direkt an der Seepromenade. Hier schauten wir uns hier erst einmal um, denn nun war doch irgendwie alles etwas anders als gewohnt. Was so ein Wechsel des Start- und Zielortes doch ausmacht!<\/p>\n<p>Gleich hinter den Zieltor war ein Stand mit Getr\u00e4nken und kleinen Snacks aufgebaut. Ich g\u00f6nnte mir einen Becher Wasser und lieb\u00e4ugelte schon mit einer M\u00fcslistange. Von letzterer rieten mir Roland und Matze allerdings stark ab; sie k\u00f6nnte mir beim Lauf zu schwer im Magen liegen. Au\u00dferdem war der Hunger nach dem gestrigen Schlemmertag, wir waren n\u00e4mlich auf einer Hochzeitsfeier gewesen, nicht wirklich gro\u00df.<\/p>\n<p>Gudrun machte von unserer Truppe noch ein paar Fotos auf der kleinen Seebr\u00fccke. Ein bisschen Zeit war dann noch vorhanden f\u00fcr Quatschen mit einigen Freunden und Bekannten, bevor es dann endlich um 18 Uhr an den Start gehen sollte.<\/p>\n<p>Roland und ich wollten, nachdem wir uns relativ weit hinten im Startfeld postiert hatten, gerade unsere Uhren klar machen, da wurde bereits, wir hatten es gar nicht mitbekommen, die Strecke freigegeben. Der ganze Pulk setzte sich z\u00fcgig in Bewegung. Das Wetter schien heute wirklich ein Herz f\u00fcr L\u00e4ufer zu haben. 18 \u00b0C bei eitel Sonnenschein sind doch recht angenehme Laufbedingungen\u2026<\/p>\n<p>Insgesamt gingen heute 93 Lauffreunde \u00fcber 30 km. Der Teilnehmerrekord von 2013 (163 L\u00e4ufer) wurde f\u00fcr diese Strecke heute jedoch nicht erreicht. Insgesamt gab es jedoch einen neuen Teilnehmerrekord, wenn die Staffeln sowie die Starter \u00fcber f\u00fcnf und zehn Kilometer mit eingerechnet werden.<\/p>\n<p>Nach wenigen hundert Metern hatte Roland einen Stein in den Schuh. Wir hielten an und Roland sch\u00fcttelte sich den Stein aus dem Schuh. Mittlerweile bildeten wir dadurch zun\u00e4chst das Schlusslicht, denn auch die Begleitfahrr\u00e4der f\u00fcr den letzten L\u00e4ufer, also die \u201eBesenfahrr\u00e4der\u201c, waren an uns vorbeigezogen.<\/p>\n<p>Es dauerte jedoch nicht lange und wir hatten den Anschluss wieder hergestellt. Entlang der G\u00fcstrower Chaussee zog sich das Feld in Richtung Zeltplatz bereits weit auseinander. Roland wunderte sich, dass alle so aufs Tempo dr\u00fcckten!<\/p>\n<p>Nach einem Rechtsschwenk liefen wir am Zeltplatz, dort wo in den letzten beiden Jahren die Veranstaltung stattfand, vorbei. Hier sa\u00df ansonsten immer eine Trommlergruppe, die L\u00e4ufer anfeuerte und Stimmung machte. Wo waren sie den heute blo\u00df??? Ich hatte noch die Hoffnung, dass wir sie sp\u00e4ter wieder sehen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Roland \u00fcberholten wir mit der Zeit einige L\u00e4ufer und versuchten, uns auf den angestrebten 5:40-er Schnitt einzupegeln. Dabei kann ich mich immer voll auf Roland verlassen.<\/p>\n<p>In H\u00f6he des Sternerestaurants &#8222;Ich wei\u00df ein Haus am See\u2026&#8220;, ungef\u00e4hr 4 km lagen hinter uns, schloss sich Frank vom TriFun G\u00fcstrow uns beiden an. W\u00e4hrend der n\u00e4chsten Kilometer ging es nun immer sch\u00f6n die langgestreckten H\u00fcgel hinauf und hinunter, dann wieder hinauf und wieder hinunter\u2026 Da ich bergauf immer langsamer und daf\u00fcr bergab meist etwas schneller werde, sorgte Roland daf\u00fcr, dass ich zumindest nicht (wie sonst) den Berg &#8222;herunterrolle&#8220;.<\/p>\n<p>Frank erz\u00e4hlte uns, dass er erst seit einem guten Jahr l\u00e4uft und durch die sportlichen Aktivit\u00e4ten schon etliche Pfunde losgeworden ist. Momentan trainiert er ziemlich viel, denn er m\u00f6chte demn\u00e4chst seinen ersten Triathlon absolvieren. Hut ab!<\/p>\n<p>Bei km 5 gab es den ersten Verpflegungspunkt und wir schnappten uns jeder einen Becher Wasser. Zwei Kilometer weiter ging es durch Serrahn. Hier erwarteten uns einige Kameraden der Feuerwehr und Kinder, die uns L\u00e4ufer anfeuerten und scherzten: &#8222;Fast geschafft !&#8220;<\/p>\n<p>Roland erkl\u00e4rte uns seine Taktik, wie er sich gedanklich den Lauf einteilt: drei Zehner machen einen Drei\u00dfiger. So w\u00e4ren es immer \u00fcberschaubare Abschnitte. Kurz nach dem Anstieg H\u00f6he Golfplatz am Dobbiner Weg war dann auch das erste Drittel absolviert. Immer wieder konnten wir sch\u00f6ne Blicke auf den Krakower bzw. auf den Serrahner See erhaschen.<\/p>\n<p>Allerdings wurde unser Pace (von der Gr\u00f6\u00dfe der Zahl her) fast unbemerkt immer h\u00f6her, d.h. wir wurden langsamer und waren jetzt bei 6 Minuten pro Kilometer angelangt. Umso mehr schauten wir auch mal links und rechts des Weges. Roland entdeckte im Sonne-Wolken-Mix einen herrlichen Regenbogen. Am n\u00e4chsten Verpflegungspunkt bei km 11 erwartete uns schon Gudrun. Matze hatte diese Stelle 25 min vor uns passiert\u2026<\/p>\n<p>Am Verpflegungsstand gab es neben Wasser, Apfelschorle und Cola auch Obst. Zwei Becher Wasser gen\u00fcgten mir. Die Erfrischung war sehr willkommen!<\/p>\n<p>Bei km 12 ging es weiter durch ein W\u00e4ldchen. An einem der H\u00fcgel zogen drei Damen vom SC Laage flotten Schrittes an uns mit der Bemerkung vorbei: &#8222;Sch\u00f6n, dass ihr auf uns gewartet habt!&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_82772\" style=\"width: 522px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.polarpersonaltrainer.com\/shared\/exercise.ftl?shareTag=dc4b609ea4e0c96a87bc233d2aa93eaa\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-82772\" class=\"wp-image-82772\" src=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015-06-20-8-Mittsommernachtslauf-Krakow.jpg\" alt=\"2015-06-20-8-Mittsommernachtslauf-Krakow\" width=\"512\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015-06-20-8-Mittsommernachtslauf-Krakow.jpg 1352w, https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015-06-20-8-Mittsommernachtslauf-Krakow-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sprintefix.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015-06-20-8-Mittsommernachtslauf-Krakow-1024x684.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-82772\" class=\"wp-caption-text\">Link zum Laufprotokoll<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend wir noch rumr\u00e4tselten, ob wir nun langsamer oder die anderen schneller geworden waren, entfernten sich unsere ehemaligen Verfolgerinnen zusehends von uns. Kurz hinter Dobbin sorgte ein feiner Nieselregen f\u00fcr K\u00fchlung. Naja, es h\u00e4tte nicht sein m\u00fcssen. F\u00fcr mich war es schon fast etwas zu ungem\u00fctlich, Roland sah die Abk\u00fchlung dagegen als durchaus willkommen an.<\/p>\n<p>Gudrun sahen wir dann am dritten Versorgungspunkt, einem umfunktionierten Fischverkaufsstand der \u00f6rtlichen Forellenzucht, wieder. Wir hatten nun Halbzeit und ich g\u00f6nnte mir hier einen Schluck Cola und einen Becher Wasser. Gudrun machte sich nun wieder in die entgegengesetzte Richtung nach Krakow auf, wir dagegen liefen weiter in Richtung Glave \u00fcber einen Betonplattenweg. Hier kam der Wind nun richtig von der Seite und es ging wieder immer leicht bergauf und bergab.<\/p>\n<p>Kurz vor Glave blieb Frank etwas zur\u00fcck und wir wollten auf ihn warten. Er meinte jedoch, dass er nun lieber etwas k\u00fcrzer treten wolle und wir sollten lieber vorlaufen. Roland wurde etwas sp\u00e4ter mein &#8222;Schleichtempo&#8220; wiederum zu langsam. Zudem war ich, da ich doch schon recht ersch\u00f6pft war, recht wortkarg geworden. Nach einem lockeren Plauschen, so wie Roland es sich vorgestellt hatte, war mir keineswegs zumute. So zog er dann, ehe ich mich recht versah, lockeren Schrittes ab und drehte das Tempo auf den letzten verbliebenen 10 km noch einmal richtig auf! Donnerwetter , da staunte ich nicht schlecht!<\/p>\n<p>Nach dem vierten Versorgungspunkt bei km 20 wurde es nach einem weiteren Kilometer Plattenweg bis zu den Bahngleisen nochmal richtig anstrengend, denn es ging auf den n\u00e4chsten zwei Kilometern musste eine regelrechte Sandb\u00fcchse durchquert werden. Durch den zuvor gefallenen Regen war es hier heute nicht ganz so staubig wie sonst, aber anstrengend war es allemal.<\/p>\n<p>Gute hundert Meter vor mir lief jetzt nur noch eine L\u00e4uferin und ganz in der Ferne war ab und an noch ein weiterer Mitstreiter zu sichten. Als ich die L\u00e4uferin, es war Julia vom Team Boddenterme, \u00fcberholte, erkundigte sie sich nach Franks Befinden. Allerdings konnte ich ihr auch nur sagen, dass er bis km 20 noch kurz hinter mir lag.<\/p>\n<p>Auf einer Lichtung bei km 23 tauchte der f\u00fcnften Versorgungspunkt auf. Hier gab es neben den Getr\u00e4nken auch Gels. Ich griff mir eins, denn es waren ja noch 7 km bis ins Ziel und vielleicht gibt das noch einen kleinen Kick, um gut ins Ziel zu kommen? Naja, wir werden sehen\u2026<\/p>\n<p>Weiter ging es nun immer parallel zur Bahnstrecke nach Krakow einen alten Waldweg, der teilweise aufgeschottert und teilweise recht ausgefahren war, entlang. Hier musste man schon genau hinschauen, wohin man tritt.<\/p>\n<p>Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass der L\u00e4ufer vor mir immer n\u00e4her kommt. Vielleicht war es auch nur eine T\u00e4uschung, denn ich konnte mir auch nicht wirklich vorstellen, dass ich auf den letzten Kilometern noch wesentlich schneller werde. Und tats\u00e4chlich lief ich schon seit km 20 einen Pace um die 6:20 min\/km. Schnell ist etwas anderes.<\/p>\n<p>Jedenfalls folgte bei km 27 nochmals einen Versorgungspunkt und ich g\u00f6nnte mir jetzt zwei Becher Cola.<\/p>\n<p>Aus den letzten Jahren wusste ich, dass kurz vor Krakow noch eine Wiese zu durchqueren ist. Ungef\u00e4hr 2 km ist dieses Teilst\u00fcck lang. Seelisch und moralisch hatte ich mich schon darauf eingerichtet, diese 2 km auf der schmalen und ausgefahrenen Radspur daherzustolpern.<\/p>\n<p>Aber jetzt traute ich meinen Augen kaum, als ich statt des schmalen Trailpfades einen frisch gepflasterten und breiten Weg erblickte. Das war eine echt positive \u00dcberraschung und es lief sich hier nochmal so gut!<\/p>\n<p>Als ich bei km 29 \u00fcber die extra f\u00fcr den Lauf abgesperrte B103 lief, war mein Mitstreiter nur noch gut 100 Meter vor mir. Ich hatte jedoch auch keinerlei Ambitionen, ihn nun noch auf den letzten Metern unbedingt \u00fcberholen zu m\u00fcssen, denn auf die paar Sekunden kam es mir nun auch nicht mehr an. Bestzeit wurde es heute so oder so nicht.<\/p>\n<p>Nach der Passage der Plauer Stra\u00dfe, wo noch ein M\u00e4dchen am Stra\u00dfenrand auf ihrer Posaune spielte, ging es links ab in Richtung Markt. Vor der Kirche machte der Kurs noch ein Schwenker nach rechts in die Kirchenstra\u00dfe bis zur Goetheallee. Dort sah ich dann auch schon Gudrun, die mich anscheinend schon etwas eher erwartet hatte und die nun Zielfotos von mir machte.<\/p>\n<p>Zum Ziel fehlten jetzt nur noch die knapp 100 Meter links in Richtung Strandpromenade. Exakt nach 3:08:00 h hatte ich die Ziellinie \u00fcberquert und anschlie\u00dfend meine Medaille, einen Beutel mit einigen Infomaterialien und einem sch\u00f6nen bestickten Handtuch vom 8. Mittsommernachtslauf in Empfang genommen.<\/p>\n<p>Ich war nat\u00fcrlich froh, doch noch recht gut durchgekommen zu sein. Matze hatte mich bereits erwartet und begr\u00fc\u00dfte mich. Ich fragte ihn nat\u00fcrlich gleich nach seiner Platzierung und er sagte mir, dass er nach Carsten den zweiten Platz belegt h\u00e4tte, schon seit \u00fcber eine Stunde hier sitzt und nicht duschen und umkleiden konnte, da ich ja den Autoschl\u00fcssel hatte.<\/p>\n<p>Allerdings hatten wir beide nicht vorher daran gedacht. Da ich mit Micha beim Biosph\u00e4renreservatslauf im Spreewald selber auf den Schl\u00fcssel warten durfte, den Gudrun hatte, konnte ich mich gut in Matze hineinversetzen.<\/p>\n<p>Auch Roland kam nun auf mich zu und wir klatschten ein. Er hatte auf den letzten Kilometern noch richtig Gas gegeben und war schon nach 2:52:02 h ins Ziel gekommen, also fast 16 Minuten vor mir! Die letzten Kilometer war er dann mit Stella vom SC Laage gemeinsam bis ins Ziel gelaufen.<\/p>\n<p>Als ich mich dann gerade in Richtung Duschen aufmachen wollte, kam mir Frank entgegen und ich wunderte mich schon, dass er schon umgezogen war. Wie konnte das sein? Ich hatte doch gar nicht mitbekommen, dass er mich \u00fcberholt hatte!? Er musste leider f\u00fcnf Kilometer vor dem Ziel aufgeben; es ging einfach nicht mehr. So ist er mit einem Auto ins Ziel gekommen. Da ist nat\u00fcrlich \u00e4u\u00dferst schade und \u00e4rgerlich zugleich. Ich w\u00fcnsche ihm gute Besserung. Beim n\u00e4chsten Mal klappt es bestimmt besser!<\/p>\n<p>Auch Gerlind kam mir entgegen und ich erkundigte mich nach ihrer Zeit. Gerlind war nach genau 2:49:00 h ins Ziel gekommen und hatte damit den 3. AK-Platz belegt. Allerdings hatte auch sie sich etwas verk\u00fchlt und mit Magenproblemen zu k\u00e4mpfen. Ich hoffe, dass nun wieder alles ok ist.<\/p>\n<p>Wir konnten also fast einen \u201eClub der Versehrten\u201c er\u00f6ffnen \ud83d\ude09 . Ich merkte jetzt auch meine Beine und meine Achillessehne und stakste langsam in Richtung der Duschen, die sich etwas abseits beim Ruderclub befanden. Roland hatte ich beauftragt, gleich mal mein &#8222;T\u00e4schchen&#8220; mit dem Duschzzeug und den Klamotten aus dem Auto zu holen.<\/p>\n<p>Allerdings brauchten Roland und Matze ein ganzes Weilchen, da das Auto doch etwas entfernt stand. Ich hatte schon die Bef\u00fcrchtung, dass sie mich hier vergessen h\u00e4tten. Aber sie kamen dann doch J .<\/p>\n<p>Als wir dann gerade alle frisch geduscht waren, kam Gudrun und sagte uns, dass die Siegerehrungen schon im Gange sind. Also nichts wie hin, denn Matze musste auf alle F\u00e4lle dabei sein! Matze kam jedoch noch rechtzeitig an, um die Troph\u00e4e f\u00fcr seinen zweiten Platz in Empfang zu nehmen. Nur Carsten Tautorat von TEAM City-Sport -Rostock war mit einer Zeit von 1:53:38 h (war auch neuer Streckenrekord) noch schneller als Matze (bisheriger Streckenrekordhalter) mit 1:56:05 h. Den dritten Platz belegte Jan Glasenapp von der Philips LG Hamburg.<\/p>\n<p>Bei den Frauen siegte Britta Giesen vom Laufwerk Hamburg e.V. unangefochten in 2:0934 h vor Manuela Hofmann von unserer Laufgruppe Schwerin in 2:21:59 h und Anja Wittwer von Trisport Schwerin!<\/p>\n<p>Allerdings gingen diesmal die Siegerehrungen fast ein wenig unter. Zum einen gab es kein Siegerpodest, zum anderen wurden die AK-Sieger nicht mit den sonst \u00fcblichen Steinpokalen geehrt. Das war eigentlich schade, auch wenn es mich ja kaum betrifft. In den letzten Jahren wurde die Siegerehrung stets effektvoll von Fackeln umrahmt und es gab zum Schluss ein kleines Feuerwerk. Dies habe ich sehr vermisst, denn dies sind Dinge, die ein einmaliges Flair schaffen. Ebenso vermisst habe ich die Trommlergruppe. Vielleicht gibt es diese Sachen wieder im n\u00e4chsten Jahr??? Ich w\u00fcrde mich dar\u00fcber sehr freuen J .<\/p>\n<p>Jedenfalls hat auch Roland an seinem ersten Drei\u00dfiger seinen Spa\u00df gehabt! Und ich bin schon auf 2016 gespannt!<\/p>\n<p>Ergebnisse: <a href=\"http:\/\/my4.raceresult.com\/36101\/results?lang=de#\" target=\"_blank\">hier klicken!<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D82770&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerlind fragte vor einiger Zeit an, ob ich wieder beim Mittsommernachtslauf in Krakow am See dabei w\u00e4re und, falls ja, ob sie dann mit uns mitfahren k\u00f6nne. 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