{"id":915,"date":"2010-06-27T21:07:39","date_gmt":"2010-06-27T19:07:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprintefix.de\/?p=915"},"modified":"2010-06-30T07:17:33","modified_gmt":"2010-06-30T05:17:33","slug":"26-wismarer-strandlauf-am-27-06-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprintefix.de\/?p=915","title":{"rendered":"26. Wismarer Strandlauf am 27.06.2010"},"content":{"rendered":"<h6><strong>Hier das Video vom 26. Strandlauf Wismar:<\/strong><\/h6>\n<p><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"425\" height=\"350\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/Z2fYXHKGQlo\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"425\" height=\"350\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/Z2fYXHKGQlo\"><\/embed><\/object><\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<h5><a href=\"http:\/\/www.sprintefix.de\/?page_id=928\" target=\"_blank\">Link    zur Bildergalerie<\/a><\/h5>\n<p>Nach den letzten drei Wettkampfwochenenden um die Seen in Mecklenburg-Vorpommern w\u00e4re ja eigentlich mal eine Pause angesagt. Jana und Matze hielten es jedenfalls so. Eine Woche vor dem <a href=\"http:\/\/www.fuenf-seen-lauf.de\/\" target=\"_blank\">F\u00fcnf-Seen-Lauf<\/a> in Schwerin machten beide einen Wochenendtrip nach Schweden. Gudrun und ich waren gestern zu einem runden Geburtstag geladen, den wir nicht verpassen durften, \u00a0und kamen so erst ziemlich sp\u00e4t (oder besser gesagt fr\u00fch) \u00a0ins Bett.<!--more--><\/p>\n<p>Allerdings lie\u00df uns \u00a0die Sache mit \u201e<a href=\"http:\/\/achim-achilles.de\/achim\/wo-laeuft-achilles\" target=\"_blank\">Fantomas Achim<\/a>\u201c doch nicht ganz in Ruhe. Da Achim ja gro\u00df angek\u00fcndigt hatte, irgendwo am Rande der Republik an den Start zu gehen, wollten wir doch den geplanten \u201eStrandlauf\u201c in Wismar in Angriff nehmen. \u00a0Wenn Achim SEHR GUT im Training st\u00fcnde und wagemutig ist, w\u00e4re dieser Lauf GENAU die richtige Herausforderung f\u00fcr ihn gewesen: ein echter Strandlauf mit einem grooo\u00dfen Abschnitt Strandsand\u2026<\/p>\n<p>Und so machten wir uns beide nach kurzer Nacht gegen 8.00 Uhr in Richtung Wismar auf. Von Rostock ist man ja mittlerweile durch die A20 nur noch eine gute halbe Stunde bis Wismar unterwegs. Auf der Hinfahrt schwankte ich noch zwischen der 12,9 km Strecke und der ebenfalls angebotenen Halbmarathondistanz. Gudrun \u00fcberzeugte mich dann doch bei der heutigen Hitze lieber die kurze Distanz zu w\u00e4hlen ;-).<\/p>\n<p>Den Yachthafen im Ortsteil Wendorf haben wir recht schnell auch ohne Einsatz unseres Navi\u2019s gefunden. Im Eingangsbereich war von Weitem das Zieltransparent sowie ein Zelt f\u00fcr die Anmeldung auszumachen. Auf einer Info-Tafel war einiges zur Strecke zu erfahren. Die letzten beiden S\u00e4tze lauteten: \u201e Achtung! Wir sind \u201eDer sch\u00f6nste und schwerste Cross im Norden! Und er wird durch l\u00e4ngere Sandabschnitte auch immer schwerer!!\u201c\u00a0 &#8211; Dies lie\u00df ja dann einiges erwarten\u2026<\/p>\n<p>Jetzt aber erst mal Gudruns Klapprad ausgepackt und schnell noch die neuen CEP-Socken und die Laufschuhe angezogen. Allerdings gab es heute unerwartete Probleme mit dem noch recht neuen Klapprad \ud83d\ude41 .\u00a0 Als Erstes stellten wir fest, dass das Hinterrad einen totalen Platten hatte. Man denkt \u201eKein Problem\u201c, denn wir haben ja, umsichtig wie wir sind, nat\u00fcrlich eine Luftpumpe f\u00fcr alle F\u00e4lle mit \ud83d\ude42 . Also schnell den Reifen aufpumpen, doch, oh Schreck, die Luft pfiff irgendwo wieder heraus. Zu allem \u00dcbel gab es dann auch noch mit der Lenkradarretierung Schwierigkeiten. Da die Strecke ohnehin schlecht mit dem Rad zu befahren sein sollte (Strandsand, frisch gem\u00e4hte Wege) haben wir dann doch das Rad schnell wieder eingepackt, so dass Gudrun heute m al ausnahmsweise per pedes unterwegs sein sollte.<\/p>\n<p>Die insgesamt 103 Teilnehmer (L\u00e4ufer und Walker) machten sich 9:45 Uhr auf den Weg zur Seebr\u00fccke, von der die einzelnen Distanzen zeitlich gestaffelt gestartet werden sollten.\u00a0 Um 10 Uhr kam das Startsignal in Form einer Schiffssirene f\u00fcr die Halbmarathonis. Derweil unterhielt ich mich mit Frank aus unserem Sportklub Post Telekom Schwerin, den ich zun\u00e4chst gar nicht erkannt hatte, \u00fcber \u201ePleiten, Pech und Pannen\u201c, die so beim Laufen passieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Start galt den 3,6-km-L\u00e4ufern und 10:10 Uhr ert\u00f6nte dann auch f\u00fcr uns die Schiffssirene und das \u00fcberschaubare L\u00e4uferfeld machte sich auf den Weg \u00fcber die 240 Meter lange Seebr\u00fccke. Am Br\u00fcckenkopf hatte sich derweil Gudrun mit Foto &#8211; und Videokamera in \u201eStellung\u201c gebracht um den Lauf \u00fcber die Seebr\u00fccke festzuhalten.<\/p>\n<p>Zu meinem Erstaunen bestanden die ersten zwei Kilometer im schattigen K\u00fcstenwald aus einem frisch angelegten asphaltierten Rad- und Wanderweg. Hier kamen uns dann auch schon L\u00e4ufer entgegen. Es waren die Starter \u00fcber die kurze Distanz (3,6 km), die ihre Wende bereits hinter sich gelassen hatten.<\/p>\n<p>Im \u00d6rtchen Hoben verlie\u00dfen wir dann in Richtung Strand den sch\u00f6nen neuen Weg. Der jetzt folgende Abschnitt hatte es dann ganz sch\u00f6n in sich. Wie die Sportfreunde von \u201eSchiffahrt\/Hafen Wismar\u201c zuvor versicherten, wurde der Weg die letzten Tage mehrfach gem\u00e4ht, um das Gel\u00e4uf \u00fcberhaupt erst zug\u00e4nglich zu machen. Streckenweise ging es hier einen schmalen Trampelpfad zwischen Koppeln und der Strandb\u00f6schung entlang. Ein \u00dcberholen war hier praktisch unm\u00f6glich, da mir die Gefahr, zu stolpern und im Stacheldraht der Koppel zu landen, recht hoch erschien.<\/p>\n<p>Nach ca. 15 Minuten nutzte ich dann eine kurze Chance zum \u00dcberholen. Nun konnte ich endlich wieder mein eigenes Tempo laufen. Jetzt wurde es allerdings richtig haarig: es ging an den Strand, einem Strand mit viieel Strandsand! Ich versuchte zun\u00e4chst, in der Spur des ca. 200 m vor mir Laufenden zu bleiben. Direkt durch den feinen Sand wollte ich nicht und so lief ich \u00fcber den steinigen Abschnitt an der Wasserlinie. Zu dicht am Wasser ging dann auch nicht, da hier relativ viel rutschiger Seetang lag.<\/p>\n<p>Am Strand war nat\u00fcrlich auch schon einiges an Urlaubern unterwegs, die sich entweder einfach nur sonnten oder auch schon mal die F\u00fc\u00dfe ins Wasser steckten. Einige schauten auch etwas verwundert auf die \u201everr\u00fcckten\u201c L\u00e4ufer, die statt in der Sonne zu d\u00f6sen lieber in der Affenhitze den Strand entlang flitzten\u2026<\/p>\n<p>Nach einem guten Kilometer war dann der Strandabschnitt \u201egegessen\u201c und ich konnte geradeso noch \u00a0von weitem den vor mir Laufenden abbiegen sehen. Das verhinderte, dass ich nicht versehentlich den Strand noch weiter geradeaus entlang d\u00fcste.<\/p>\n<p>Bei Kilometer 7 ging es am Campingplatz in Zierow vorbei durch einen durch B\u00e4umen vor der Sonne gesch\u00fctzten Abschnitt. Allerdings hatte ich jetzt den L\u00e4ufer vor mir endg\u00fcltig aus den Augen verloren. Auf \u201egut Gl\u00fcck\u201c bin ich einfach weiter geradeaus gelaufen. So richtig sicher war ich mir allerdings nicht, dass ich noch auf der richtigen Strecke war\u2026<\/p>\n<p>Doch, ich war, denn von weitem konnte ich jetzt den Verpflegungspunkt ausmachen :- )! Der Helfer streckte mir schon den Becher Wasser entgegen und heute trank ich den Becher sogar in aller Ruhe leer. (Gudrun hatte mich davon \u00fcberzeugt, den Trinkgurt bei dieser \u201ekleinen Strecke\u201c doch lieber im Auto zu lassen, es w\u00e4re nur unn\u00f6tiger Ballast. Allerdings hatte ich bei der Hitze zwischenzeitlich den Gurt herbeigesehnt\u2026) \u00a0Ich erkundigte mich am Stand gleich nach dem weiteren Streckenverlauf, der weiter durch Zierow f\u00fchrte. Anhand kleiner Pfeile auf dem Asphalt war hier aber auch die Strecke eindeutig gekennzeichnet.<\/p>\n<p>Bei km 9 in H\u00f6he Fliemstorf ging es wieder scharf links einen recht ausgefahrenen Feldweg entlang zur\u00fcck in Richtung K\u00fcste. Jetzt wieder einen scharfen Rechtsschwenk und den bereits bekannten Streckenabschnitt zur\u00fcck \ud83d\ude42 . Nochmal den schmalen Trampelpfad entlang der Koppeln und endlich wieder auf den sch\u00f6nen neuen Rad- und Wanderweg.<\/p>\n<p>Gudrun, die flei\u00dfig fotografierte, habe ich dann unweit der Seebr\u00fccke wiedergesehen. Trotz der schwierigen Strecke und der Hitze f\u00fchlte ich mich noch recht fit f\u00fcr die letzten Meter bis zum Ziel im Yachthafen. Hier wurde ich dann bei meinem Eintreffen namentlich angek\u00fcndigt und zur Leistung begl\u00fcckw\u00fcnscht. Nach 1:08:04 h hatte ich es geschafft. Kurz danach kam auch Gudrun angeflitzt und machte ein \u201eKurzinterview\u201c mit mir.<\/p>\n<p>Jetzt noch duschen, umziehen und die Siegerehrung abwarten. Ich kam auf den 6.Platz der AK-Wertung. Den letzten Platz in meiner AK belegte mein Vereinskamerad Frank, der sich \u00a0verlaufen und somit einen vorderen Platz verschenkt hatte \ud83d\ude41 .<\/p>\n<p>Allerdings konnten wir \u201eFantomas-Achim\u201c nicht entdecken \u2013 sind aber noch bei der Videoanalyse bei! Wir nehmen an, dass er das Rennen nicht erfolgreich beendet und sich deshalb nicht geoutet hat \ud83d\ude42 . Es ist eben doch der sch\u00f6nste und, vor allem, schwerste Cross im Norden\u2026<\/p>\n<p>Link zum <a href=\"http:\/\/connect.garmin.com\/activity\/38314161\" target=\"_blank\">Garmin-Protokoll<\/a><\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.sprintefix.de%2F%3Fp%3D915&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier das Video vom 26. Strandlauf Wismar: Link zur Bildergalerie Nach den letzten drei Wettkampfwochenenden um die Seen in Mecklenburg-Vorpommern w\u00e4re ja eigentlich mal eine Pause angesagt. Jana und Matze hielten es jedenfalls so. 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