Gastbericht von Gerlind: Mein 2. Rennsteiglauf

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Gerlind beim Rennsteiglauf 2012

Obwohl ich mir während meines 1. Rennsteiglaufes und auch noch bei der Feier danach in Schmiedefeld geschworen hatte, mir so einen Gewaltritt über 72,7 km Berg- und Tal-Lauf nicht wieder anzutun, begann ich schon 3 Tage nach meiner Rückkehr im Mai 2012 mit den Vorbereitungen für meinen nächsten Rennsteiglauf. Ich kann mir einfach nicht erklären, warum ich die Schmerzen während des Laufs so schnell vergesse.

Da ich meiner Familie auch einmal den Rennsteiglauf zeigen wollte und wir nicht so gern in einer Turnhalle schlafen, wollte ich uns rechtzeitig eine Unterkunft besorgen und hätte beinahe sogar eine in einer Pension direkt im Zielgelände in Schmiedefeld ergattert. Aber als ich um einen Tag Bedenkzeit bat, waren die drei Betten bereits vergeben. Meine ca. 20 Telefonate mit Vermietern in Schmiedefeld brachten kaum Ergebnisse. Fast alle Rennsteigläufer haben Dauerreservierungen und bezahlen ihre Unterkunft auch, wenn sie sie mal in einem Jahr nicht nutzen.

Da mir Familie Kiesendahl begeistert von der Party in Schmiedefeld erzählt hatte und die Ferienwohnung, die sie 2012 gemietet hatte, frei sein würde, setzte ich mich mit dem Vermieter in Verbindung und konnte die Wohnung buchen. Sie war wirklich gut, zweckmäßig und lag sehr zentral, viel näher an Festzelt, Sporthalle, Bäcker und Busabfahrtsplatz als die meisten Hotels.

Die Übernachtung in Oberhof war auch deshalb ideal, weil mein Mann und mein Sohn sich entschlossen hatten, den Halbmarathon von Oberhof nach Schmiedefeld zu laufen.

Aber wieder kamen die Zweifel vor der Abreise. Warum tue ich mir diese Strapazen an? Welch ein Aufwand für die lange Anreise! Weil Hauke noch Schule hatte, konnten wir erst um 13:30 Uhr losfahren. Durch einen Stau südlich von Berlin kamen wir erst um 19 Uhr in Oberhof an, wo kühle 8°C herrschten (abgefahren waren wir bei 16°C). In der Wohnung unter uns wohnte ein Läufer, den ich flüchtig kannte. Ich bat ihn, bei mir um 3:15 Uhr an die Tür zu klopfen, um mich zu wecken, denn ich wusste nicht genau, ob mein neuer Wecker funktionieren würden. Dann holten wir die Startunterlagen der Halbmarathonis in der Turnhalle ab. Hauke kannte sich schon ganz gut in Oberhof aus, da er schon vier Mal im Februar zum Ski-Trainingslager mit seinen Vereinskameraden von TC FIKO dort war. Aus dem versprochenen Klöße-Essen wurde leider nichts, denn dafür hätte man geschätzte zwei Stunden anstehen müssen. Da in Oberhof der Halbmarathon startete, waren hier ca. 6.300 Läufer mit ihren Familien.

In der Nähe unserer Wohnung gab es eine Kneipe, wo wir eine Thüringer Rostbratwurst ergattern konnten. Ich packte meine Sachen für den Lauftag zusammen.

Nachdem ich schon seit ein paar Tagen die Wetterprognosen für Oberhof studiert hatte und unser Vermieter uns Schnee angekündigt hatte, packte ich noch ein paar Regensachen für den Lauf ein.

Natürlich schlief ich schlecht in dieser Nacht. Ich träumte, dass ich verschlief. Und da war es auch schon passiert: Um 3:44 Uhr hörte ich ein Klopfen an der Wohnungstür, das ich mit „Ja“ beantwortete. Nun blieben mir noch 20 Minuten bis zur Abfahrt meines Busses nach Eisenach (und ich wusste nicht einmal, wo er abfahren würde). Ich schaffte es noch, einen Kaffee zu trinken. Gerd schmierte mir ein Brötchen, das ich einpackte, und schon rannte ich mit meiner Tasche aus dem Haus.

In der Dunkelheit erkannte ich in der Ferne 2 Gestalten und lief in die Richtung. Ich war froh, als ich dort 2 Busse stehen sah. Der eine davon war voll, an dem anderen klopfte jemand ans Fenster. Zwei Tage zuvor hatte ich in der Starterliste nach einem mir bekannten Namen gesucht, um evtl. jemanden zu finden, mit dem ich zusammen am Rennsteig laufen könnte. Ich fand sogar eine Läuferin (Iris), mit der ich schon beim Nikolauslauf 2012 in Rostock zusammen gelaufen war. Allerdings war es mir nicht mehr rechtzeitig gelungen, sie zu kontaktieren. Und plötzlich traf ich sie hier im Bus! Zufälle gibt’s!

Ich bekam sogar einen Platz ganz vorne, und zwar neben einem Läufer, den ich vom vorjährigen Rennsteiglauf kannte (Lutz aus Leipzig). Ihn hatte ich auch im letzten Oktober in Stralsund beim Rügenbrückenlauf getroffen. Während der Fahrt merkte ich, dass ich meinen Energiedrink vergessen hatte. Dafür hatte ich aber meinen Regenerationsdrink für hinterher dabei, sodass ich wenigstens wunderbar regeneriert an den Start gehen konnte.

Der Bus kam pünktlich in Eisenach an. Die Abholung der Startunterlagen klappte reibungslos. Ich konnte in Ruhe alle nötigen Startvorbereitungen treffen. In der Toilettenschlange traf ich einen Läufer aus Groß Wokern, dem ich noch mitteilte, dass der Start des Krakower Mittsommernachtslaufes in diesem Jahr am Campingplatz sein wird. Bevor ich mein Gepäck abgab, zog ich noch schnell ein Shirt aus, leider das falsche, wie sich später herausstellte. Mir wurde schnell warm – ich hatte zuviel angezogen.

Da beim Supermarathon auch in diesem Jahr über 2.100 Läufer starteten (2.158 kamen ins Ziel), war es schwer, in der Startaufstellung bekannte Gesichter auszumachen. Leider konnte ich Angela nicht finden, aber ich traf noch Bodo und Annette aus Berlin, die ich von einigen Läufen kenne. In Eisenach war wunderschönes Wetter: Sonne und ca. 8°C. Beim Lauf durch die Straßen von Eisenach hinauf zum Marienblick genossen wir die aufgehende Sonne, die bis km 42 ununterbrochen schien. Die Aussicht von den verschiedenen Punkten des Rennsteigs reichte weit in den Thüringer Wald und veranlasste viele Läufer Fotos zu machen.

Etwa bei km 5 überholte mich eine Läuferin im ärmellosen Shirt. Das konnte nur Gabi sein. Ich rief ihren Namen und sie freute sich, mich zu sehen. Wir hatten uns im Vorjahr im Juni in Krakow über den Rennsteiglauf unterhalten. Sie hatte gerade die 52 km-Harzquerung hinter sich und erzählte mir davon. Es war ihr 1. Rennsteiglauf und sie hatte sich keine bestimmte Zeit vorgenommen. Da ich sofort merkte, dass sie schneller lief als ich, wollte ich sie motivieren, vorzulaufen, aber sie meinte, wir könnten doch noch 5 Minuten schwatzen. So blieben wir noch bis km 10 zusammen. Sie erzählte mir von ihrem Plan, in diesem Jahr den Zugspitzlauf zu machen und ich gab ihr einige Tipps. Wir wollten in Verbindung bleiben und sie versprach, mir eine E-Mail zu schreiben. Bin gespannt, ob sie sich bei ihrem hohen Tempo meine Mailadresse merken würde. Sie finishte nämlich in 8:22 Stunden und wie erwartet sah ich sie im Ziel nicht mehr.

Kurz darauf überholte mich Gerd Eichler aus meinem Verein. Ich konnte mir nicht erklären, warum er so weit hinten am Start gestanden hatte. Aber für große Erklärungen hatte er keine Zeit. Den Anstieg zum Inselsberg empfand ich dieses Mal nicht so lang wie im vorigen Jahr und auch den Abstieg konnte ich dieses Mal laufen statt gehen. Dort merkte ich, dass weniger Läufer auf der Strecke waren als beim Jubiläumslauf 2012. Aber wie auch im Vorjahr begannen danach die vom steilen Abwärtslauf malträtierten Oberschenkel zu brennen.

Die Verpflegung war wieder sehr gut, die Dichte der Getränke- und Verpflegungsstellen war beeindruckend. Ich nahm fast jedes mal Haferschleim und warmen Tee. Ich liebäugelte natürlich mit einer Zeit unter 9 Stunden, die ich im Vorjahr nur um 45 Sekunden verpasst hatte, versuchte mir aber einzureden, dass die Zeit egal wäre. Trotzdem schielte ich ab und zu auf die Uhr, um zu prüfen, ob ich etwa 8 km pro Stunde laufe. Das konnte man an den Kilometerschildern, die alle 5 km aufgestellt waren, relativ gut erkennen. Zwischen km 40 und 50 war es wieder am schwersten. Die Aussicht, am Grenzadler in Oberhof mit Zeitmessung ausstiegen können, war sehr verlockend. Aber ich lag immer noch gut in der Zeit, nahm mir aber vor, die Schmerzen diesmal nicht so schnell zu vergessen. Einmal mehr beneidete ich die Wanderer, die am Grenzadler ihr Ziel erreicht hatten.

Lutz aus Leipzig überholte ich ca. bei km 50 und fragte ihm, ob er Schmerzen hätte. Als er verneinte, zog ich vorbei. Mir dagegen taten vor allem meine Oberschenkel weh, aber zum Glück nicht der Rücken. Ein Läufer meinte zu mir: „Dass uns die Frauen am Ende immer zeigen müssen, dass sie die bessere Ausdauer haben!“ Ein anderer sagte, er hätte mich heute schon oft gesehen (ich ihn noch nie). Ich sah dann, wie er sich auf 10 km viermal an einen Baum stellte und wusste nun, warum er mich andauernd überholte.

Das Bergablaufen fiel nicht mehr so leicht wie zu Beginn, außerdem musste man wegen der Baumwurzeln aufpassen. Einige riesige Pfützen auf der Strecke erforderten ein paar Springkünste und machten uns erneut klar, dass die Sonne ein Freund des Rennsteiglaufes ist und extra für uns an diesem Tag eine Sonderschicht einlegte. Die Kilometerschilder für die Halbmarathonis, die jeden einzelnen Kilometer anzeigten, halfen uns auf den letzten 18 km. An der Schmücke fiel mir wieder der Spruch ein: „Von der Schmücke ab geht es die letzten 8 km fast nur noch bergab.“

Ich wusste zwar, dass das nicht stimmte, war aber nicht traurig darüber, denn bergauf konnte ich wenigstens gehen. Dieses Mal nahm ich auch das Schild wahr: „Noch 1070 m bis zum schönsten Ziel der Welt“ und konnte sogar noch ein bisschen beschleunigen.

Im Ziel legte ich mich sofort auf den Boden und dachte, dass mich vielleicht ein Sanitäter zur Massage bringen würde. Aber da ich meine Medaille noch nicht bekommen hatte, stand ich bald wieder auf. Mit einem Isodrink in der Hand hörte ich dann Gerd rufen und verließ den Zielbereich. Ich staunte selbst, dass ich überhaupt noch stehen konnte. Rene und Gerd waren mit ihren Läufen zufrieden. Mein Gepäck, mein Finishershirt und die Urkunden für uns alle wurden für uns geholt. Wir stießen mit einem Köstritzer Bier auf unseren Rennsteiglauf an und trafen endlich auch Petra, die über den Marathon meinte: „Das ist zum Abgewöhnen.“

Nach der Massage begaben wir uns zum Bus nach Oberhof. Leider hatte es angefangen zu regnen. In Oberhof ließen wir uns beim Bäcker Kaffee und Kuchen munden.

Die Läuferparty im Festzelt war leider nicht so toll wie gedacht, da sie hauptsächlich aus dem Championsleague-Finale bestand. Allerdings traf ich Frank Leonhard vom SV Post Schwerin mit seiner Familie, sodass wir uns gut unterhalten konnten. In der Spielpause durften wir einmal das Rennsteiglied singen, aber das Ende des Fußballspiels schauten wir uns lieber in unserer Wohnung an.

Am nächsten Tag fuhren wir nach dem Frühstück in die Kristall-Therme in Bad Klosterlausnitz, wo wir unsere Muskeln in Solebädern und Sauna erholten.

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7 Kommentare zu “Gastbericht von Gerlind: Mein 2. Rennsteiglauf”

  1. @Klaus: Sehr schöner, ausführlicher Kommentar :-). Falls Du möchtest, können wir ihn auch als eigenständigen Gastbericht mit einstellen. Er wäre es wert 🙂
    Ihr habt ja eine ganz schöne Kutscherei gehabt! Im letzten Jahr hatten wir deswegen, damit es nicht so ganz stressig wird, etwas angehängt und mit einem Kurzurlaub verbunden.

  2. 30x auf dem langen Kanten

    Mein Lauffreund Andy hatte Tee mit. „Wanderlust“ hieß er und war vom Rennsteig. Davon trank ich am Abend vor dem Lauf zwei große Tassen. Vermutlich war das die Ursache für meine lange Laufzeit von 09 Stunden und 10 Minuten.
    Mit dem Wetter hatten wir eigentlich noch Glück, denn es war besser als erwartet bzw. angesagt. An manchen Streckenabschnitten war Sonne, die uns sogar wärmte aber ansonsten war es sehr kalt. Losgelaufen sind wir bei 4°C. Ich lief natürlich in langer Laufbekleidung und hatte nach dem Zwiebelschalenprinzip vier Trikots an. – Auch etwas ungewohnt. Bis Kilometer 40 lief ich wie in Trance. Es lief irgendwie nicht und ich hatte auch keine Kraft in den Beinen. Die Berge erschienen mir steiler als in den Jahren davor und ich glaubte, es sind auch mehr geworden.
    Etwa 1500 Trainingskilometer hatte ich seit Jahresbeginn absolviert. – Viel hilft eben nicht viel. Ab 40 km besserte sich der Zustand.
    Auf dem Großen Beerberg waren noch Schneereste zu erkennen.
    Im VIP-Zelt waren diesmal die Bedingungen nicht so gut. – (M-)ein Minister war auch nicht da. Es gab ein Programm mit einer Trommlergruppe, die so einen fürchterlichen Lärm machte, daß ich mich nach dem Einschreiben ins Ehrenbuch des Rennsteiglaufes für die 30xige Teilnahme sofort wieder verzog. Vom reichhaltigen kulinarischen Angebot machte ich keinen Gebrauch. Ich suchte dann im Zelt des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins Schutz und Ruhe. Dort traf ich Ulli Röder (Sportorganisator aus Gera) mit Frau, die mich gut mit Kaffee und Kuchen versorgten.
    Andy brauchte 11 Stunden und 23 Minuten – etwa eine Stunde mehr als im Vorjahr, war aber nach Ankunft im Regen noch guter Dinge.

    Am Sonntag schneite es im Ort unserer Hotelunterkunft (Neustadt).Die Zugrückfahrt ab Suhl klappte reibungslos. Allerdings wurden im Laufe des Tages die Züge immer voller, so daß wir die letzten drei Stunden keinen Sitzplatz hatten.
    Nicht nur der Lauf hat gezehrt, auch die gesamte Fahrerei.
    Ich bin ernsthaft am Überlegen, ob nicht 30 Mal Rennsteig-Supermarathon reichen. Auf die „kleineren“ Strecken will ich nicht ausweichen, wenn ich die Große nicht mehr vernünftig schaffe.
    Am Tag vor dem Start sind wir (Anne+Freund Daniel, Andy und ich zur „Hohen Sonne“ gefahren und haben am Stein mit der Tafel für den Rennsteiglauf eine Gedenkminute eingelegt. Ich übergab symbolisch zwei vorbereitete Staffelstäbe an die junge Generation, daß sie meine Tradition fortsetzen und mich nun endlich einmalmal überholen mögen.

    An vielen Stellen ist der Rennsteig „entschärft“ worden. Die Wege wurden mit Schotter aufgeschüttet und geglättet. Der Sperrhügel z.B. ist nicht mehr wiederzuerkennen und hat dadurch seine frühere von weitem bereits sichtbare „Bedrohlichkeit“ verloren.
    Der Lauf selbst ist noch so geblieben wie früher, die liebevolle Versorgung und Betreuung durch die einzelnen Sportvereine an der Strecke, nur das Drumherum trägt immer mehr kommerziellen Charakter. – Laufen muss man aber immer noch selbst.
    Ob ich das dort noch weiterhin tun möchte – ich überlege, denn bis zum nächsten Rennsteiglauf, in seiner 42. Auflage am 17. Mai 2014 ist es ja noch eine Weile hin.

  3. Herzlichen Glückwunsch zum Finish Gerlind, tolle Leistung!
    Aber dann ist ja wohl beim nächsten Mal ne Runde für Heiko fällig…

  4. Hallo Gerlind,
    ja manchmal werden Träume wahr! 😉
    Ihr habt wirklich einen festen Schlaf gehabt. 😉
    Ich war um 03:00 auf um Heiko „alles Gute“ zu wünschen und habe die Weckversuche von ihm mitbekommen.
    Glückwunsch zum Finish!!! 🙂
    (haste dich denn wieder angemeldet?)

  5. wiedermal schön geschrieben…..
    Klasse Bericht !!!!

  6. @Heiko: Da hat Gerlind ja ein Riesenglück gehabt, dass ihr in der gleichen Beherbergung untergebracht gewesen seid :-). Gerlinds ganze Familie muss ja felsenfest geschlafen haben, wenn keiner ihrer Herren Deine Weckrufe gehört hat. Gut, dass man sich auf Dich verlassen kann :-).

  7. Ein langer Bericht, den ich in großen Teilen zustimmen würde. Als eigentlich mehr als „flüchtig bekannter Läufer“ (u.a. sind wir schließlich auch schon den Burgenlauf gemeinsam gelaufen), klopfte ich bereits mehrmals zur verabredeten Zeit um 3.15 Uhr an die Tür! Die Tür konnte ich ja schlecht aufbrechen oder eintreten, daher erfolgte mein letzter Versuch nochmals, als ich mich auf den Weg zum Bus machte. Aber Bitte, gern geschehen…

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