5. Winter-Triathlon in Rostock am 12.01.2019

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Ein  Triathlon der besonderen Art fand letzten Samstag am Kastanienplatz statt. Hier wurden die üblichen Sportarten Schwimmen und Radfahren wurden durch die Disziplinen  Essen und Trinken ausgetauscht; einzig das Laufen blieb “klassisch”.

Zum nunmehr fünften Mal fand der von der TG triZack Rostock veranstaltete Winter-Triathlon statt. Wie uns der Cheforganisator Johannes Wurm versicherte, war die auf 33 Teilnehmer limitierte Veranstaltung nach der Freischaltung binnen weniger Stunden komplett ausgebucht. Kein Wunder, denn die “alten Hasen” haben dieses Event bereits in den letzten Jahren schätzen gelernt und als festen „Saisonhöhepunkt“ eingeplant. Da heißt es: Schnell mit der Anmeldung sein! Die Schweriner Equipe, mit unserem Vereinsvorsitzenden Lothar an der Spitze, hatte offensichtlich gleich nach der Freigabe der Anmeldung zugeschlagen und sich fünf Startplätze gesichert. Für Lothar war es bereits die fünfte Teilnahme, d.h. er war bereits vom ersten Mal an mit dabei! Und er hatte die Chance seinen Titel in der, extra für ihn geschaffenen, Veggie-Wertung zu verteidigen.

Der SC Laage, der ansonsten fast immer die zahlenstärkste Mannschaft stellt, war erstmalig mit Steffen und Marcel Teilnehmer vertreten. Bei den Frauen gab es in diesem Jahr nur eine einzige Starterin, Berit aus Rostock. Der Sieg in der Frauenwertung schien damit bereits vor dem Wettkampf festzustehen. Nur eine Disqualifikation hätte das noch verhindern können.

Die Wettkampfregeln wurden zu Beginn verlesen:

“Zwischen jeder Laufrunde (800m) muss jeweils ein Bier und eine Bratwurst inkl. Toastscheibe verzehrt werden. Die nächste Laufrunde darf erst begonnen werden, wenn Bratwurst, Toast und Bier verzehrt wurden. Das Bier ist gekühlt. Die Bratwürste werden auf einem Grill zubereitet. Für ausreichenden und schnellen Nachschub ist gesorgt. Zur Bratwurst wird auf Wunsch Ketchup und Senf bereitgestellt. Der Nahrungsverlust während des Wettkampfes führt zur sofortigen Disqualifikation. Durch das Finishen der Gesamtdistanz kann jedoch die eigene Ehre wiederhergestellt werden.”

Nach Verkünden dieser einfachen Regeln ging es kurz nach 11 Uhr endlich los.

Gegenüber dem Vorjahr war die Runde auf genau 800 m vermessen. Das Feld zog sich schnell auf der ersten Runde auseinander. Die Teilnehmer der TG TriZack gaben gleich vom Start weg das Tempo vor. Die erste Runde war absolviert, damit auch die erste Bratwurst mit  Toast sowie eine 0,33l-Flasche Flensburger. Das flenst! Prost! Lothar hatte statt einer Bratwurst gleich zwei Veggie-Würstchen auf dem Deckel. Das war auch vollkommen berechtigt, denn vom Gesamtgewicht kam es dann wieder hin.

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Als wir uns dann auf die zweite Runde begaben, kam Hannes von der TG TriZack schon wieder über die Start-/Ziellinie! Wahnsinn!  Was hatte der für ein Tempo in allen drei Disziplinen! Das schien schon mal rekordverdächtig! Erwartungsgemäß wurde die Stimmung dann von Runde zu Runde immer fröhlicher; im Gegensatz dazu der Wursthunger entsprechend geringer. Am Versorgungspunkt wurde die Verweildauer immer länger. Gudrun sorgte derweil für stimmungsvolle Bilder von der Strecke und vom Bratwurststand.

Die Umstellung auf etwas schärfere Veggie-Paprika-Würstchen warf Lothar dann etwas zurück, so dass er dann kurz nach mir ins Ziel kam, jedoch noch seine Veggie-Wertung (in 47:33 min) souverän gewann! Er war in dieser Wertung übrigens auch der einzige Starter…

Höhepunkt war natürlich die sehnsüchtig erwartete Siegerehrung. Dem Sieger Hannes Fröck (TG TriZack, 24:24 min) wurden für seine in allen drein Disziplinen überragende Leistung eine goldene Bratwurst als Pokal, ein Präsentkorb mit goldener Ananas und anderen Früchten und eine Urkunde feierlich überreicht. Die Siegerin Berit Umbreit, die ihre drei Runden in einer Zeit von 42:50 min bravourös absolviert hatte, konnte sich über gleiche Präsente freuen. Lothar bekam ebenfalls einen Obstkorb, aber mit einem goldenen Salatkopf (statt der Ananas).

Zweiter wurde Sven Braun aus Waren (24:53 min), Dritter Moritz Horstmann aus Rostock (25:12 min). Nach dem gemeinsamen “Siegerbier” machten sich die Teilnehmer nach und nach glücklich auf dem Heimweg. Dank gilt den Unterstützern und Supportern und dem gesamten Orga-Team für das wiederum super organisierte Laufevent der besonderen Art.

Und nicht zu vergessen: auch die beiden Letztplatzierten konnten sich über einen kleinen Präsentkorb freuen!

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