13. Schweriner Post Lauf am 13.04.2013

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Am letzten Samstag ging es nach Schwerin zum 4. Wertungslauf des Laufcups MV. Bis zum letzten Jahr hieß dieser Lauf noch Post-Telekom-Lauf, dieses Jahr erstmalig einfach nur 13. Schweriner Post-Lauf (hängt mit dem Sponsoring zusammen…).  Der Laufstrecke blieb aber die gleiche 😉 : um den Faulen See herum, am Schweriner See entlang und zurück wieder am Faulen See zum Ziel zurück.

Gerlind und Jörg wollten auch fleißig Cup-Punkte sammeln und so machten wir uns gemeinsam gegen acht Uhr den Weg in Richtung Landeshauptstadt auf. Das Wetter zeigte sich heute nicht von seiner besten Seite, denn es war recht frisch und in den böigen Wind mischten sich immer wieder kräftige Regenschauer. Naja, zumindest waren heute, um es positiv zu sehen, weder Schneefall noch Glatteis angekündigt ;-).  An der Autobahn waren jedoch noch die letzten Schneereste zu sehen…

Kurz nach neun Uhr trafen wir superpünktlich am Sportplatz am Schleifmühlenweg ein. Gastgebender Verein und somit der Organisator war heute unser SV Post Schwerin (heißt auch nicht mehr SV Post Telekom). Und natürlich konnte ich viele Schweriner Post-Läufer diesmal an der Anmeldung bzw. als Ordner sehen.

Nachdem ich dann meine Startunterlagen in den Händen hielt, holte ich Gudruns Klapprad aus dem Auto und zog mir dann doch lieber noch ein langärmliches Hemd unter. Bei der anschließenden kleinen Einlaufrunde entlang des Ufers des Faulen Sees blies der Wind von der Seeseite einen feinen Nieselregen hinüber.

Punkt zehn Uhr erfolgte dann der Startschuss und nun ging es zunächst einmal in Richtung Schlossgarten, immer „schön“ über das Kopfsteinpflaster des Schleifmühlenweges. Irgendwann, so ungefähr 1500 Meter waren gelaufen, schaute ich auf meine Uhr und bemerkte, dass ich die Uhr zwar aktiviert, aber nicht gestartet hatte… Wirklich toll! So bin ich dann einmal wieder, wenn ich meiner Polar glauben darf, übers Wasser gelaufen ;-).

Die ersten Kilometer ging es recht flüssig im 4:45-er Schnitt los. Kurz vor mir lief Jörg und ich freute mich, so gut mithalten zu können. Die erste Steigung erwartete uns beim “Hexenberg”,  am Übergang vom Faulen See in Richtung Franzosenweg zum Schweriner See. Gudrun war in der Zwischenzeit hierher geradelt und machte nun Regenfotos von den ankommenden Läufern. Es platterte mittlerweile ganz gut L. Auf den Fotos sind zum Teil die fetten Regentropfen recht gut zu erkennen.

Weiter ging es entlang der Strandpromenade Zippendorf bis zur Wendeschleife in einem kleinen Wäldchen bei km 6. Die ersten Läufer kamen mir bereits auf der Promenade entgegen und einige grüßten kurz.  Durch den Regen war der Waldboden hier ziemlich rutschig und auch modderig. Hier konnte man sich „schön“ einschmaddeln…

Rückzu auf der gepflasterten Strandpromenade lief ich dann doch lieber auf der etwas griffigeren Rasenfläche entlang des Weges. Mit meinen Schuhen rutschte ich sonst zu sehr auf dem nassen Pflaster hin und her. Langsam näherte sich mein Pace der Fünf- Minuten-Marke an.

Die kleine Truppe, die ich vor zwei Kilometer überholt hatte, musste ich auf den nächsten Kilometern entlang des Franzosenweges nun wieder passieren lassen. Hier kamen mir auch wieder die von Stefan Trettin angeführten schnelleren Läufer entgegen.

An der nächsten Wende beim Bad Kalkwerder griff ich mir einen Becher Wasser. Frisch gestärkt ging es zurück den Franzosenweg entlang. Nun konnte ich auch sehen, wer noch alles so hinter mir lief, denn diese kamen mir jetzt entgegen.

Bei km 12 bogen wir rechts in Richtung Kletterwald, unweit des Zooeinganges. Lief ich bis dahin noch nahezu konstant einen Fünfer-Schnitt, so musste ich dem Anstieg am Kletterwald doch etwas Tribut zollen.

Nach dem Kletterwald führte die Strecke nun wieder in Richtung Fauler See, also in Richtung Ziel! Auf diesem, leicht abfallenden, Abschnitt konnte ich wieder etwas an “Fahrt” aufnehmen. Kurz vor der Lennéstraße holte mich wirklich noch Gerlind ein, die bis dahin die ganze Zeit hinter mir gewesen war.  Sie hatte sich anscheinend das Rennen besser eingeteilt als ich…

Eine leichte Verunsicherung hinsichtlich der Streckenführung kam jetzt auf. Ein auf der Straße aufgemalter Pfeil wies geradeaus. Also doch nicht rechts ab??? Ich ließ mich nicht beirren und lief, wie auch in den vergangenen Jahren, am Ufer des Faulen Sees entlang. Dies war auch die vollkommen richtige Entscheidung! Wie sich später herausstellte, stammte der falsche Pfeil offensichtlich noch vom Fünf-Seen-Lauf…

Die letzten Meter den Schleifmühlenweg hinab bis ins Ziel lief ich kurz hinter Monika von der TSG Wittenburg. Die Zeit stoppte für mich nach 1:15:37 h. Mehr war heute nicht drin gewesen.

Nach den Siegerehrungen verabschiedeten wir uns, denn wir wollten noch eine Kleinigkeit essen und Jörg hatte noch einen privaten Termin in Schwerin. Gegen vierzehn Uhr ging es wieder in sehr unterhaltsamer Runde mit Jörg und Gerlind zurück nach Rostock.

Ergebnisse: hier klicken!

1 Kommentar zu “13. Schweriner Post Lauf am 13.04.2013

  1. Liebe Gudrun, danke für Deine Fotos. Dein Einfall mit den vermatschten Beinen ist super. Ich habe daraus ein Rätsel gemacht. Schau mal auf unsere home-page vom HSV Neubrandenburg. Lieben Gruß, Lambert.

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