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Nach einer kurzen Nacht ging es am Sonntag zum Support für Jana und Matze nach Grevesmühlen zum 11. Stadtlauf. Als die Beiden kurz nach acht bei uns eintrafen vermisste ich jemanden, für den ich noch extra das Klapprad aus dem Auto genommen habe – nämlich Pino 😉 . Also schnell nochmal Pino einsammeln und an ging es auf die A20 in Richtung Grevesmühlen. Ehrlich gesagt, hatte ich schon mit einem Start beim Stadtlauf geliebäugelt. Letztlich siegte dann doch die Vernunft. Außerdem konnte ich mich mal mit Pino beschäftigen und nebenbei die Videokamera bedienen.
Während sich Jana und Matze noch in der Sporthalle umzogen schauten wir uns schon mal auf dem Grevesmühlener Marktplatz um. Während Gudrun schon die ersten Fotomotive studierte, hielt ich also Pino an der Leine. Vor dem Start zum Hauptlauf gab es noch zwei Starts zu den Kinderläufen über 1,2 km . Schnell merkte ich, dass der Lärm und die antobenden Läufermassen nicht so Pinos Ding war 🙁 . Am liebsten hätte er sich schnell an einen ruhigeren Ort begeben. Es ging darum einen Kompromiss zwischen Filmen der Läufer und Pinos Interesse – RUHE !!! – zu finden.
Nach den Kinderläufen zog es sich noch etwas bis der Hauptlauf um den Vierbecker See gestartet wurde. Jana und Matze hatten sich natürlich schon Hoffnungen auf vordere Platzierungen gemacht und fieberten dem Start entgegen. Unserer Verein der SV Post Telekom Schwerin war übrigens recht gut vertreten. Anke, Siegfried und Wolfgang haben sich diesen Lauf auch nicht entgehen lassen.
Endlich das Startsignal und die Sportler liefen die August-Bebel-Straße hinunter über den Karl-Liebknecht-Platz halb rechts auf die Lübecker Straße. Sooo schnell kamen wir (Gudrun, Pino und ich) nun natürlich nicht hinterher. Da ich zwar schon mal die Strecke gelaufen war, konnte ich mich zwar noch an die „Alte Malzfabrik“ erinnern, war mir aber nicht ganz so sicher, in welche Richtung es nun weitergeht, da nun auch schon die letzten Läufer entschwunden waren. Nach einigem hin und her standen wir dann endlich an der Ampel um über die Lübecker Straße zu gelangen, und standen … und standen.
Gudrun wurde nun schon langsam ungeduldig und hatte die Befürchtung, dass Matze bis wir am See sind schon den Rückweg eingeschlagen hat. So hat sie dann doch noch die Polizei gefragt, wo es denn nun eigentlich zum See langgeht. Ich mit Pino immer in aller RUHE hinterher 😉 .
Gudrun hatte Glück, denn kurz nach ihrem Eintreffen am südlichen Rand des Vielbecker Sees kam auch schon Matze als erster Läufer vorbeigebraust 🙂 . Nach einem Weilchen kam dann auch Jana als erste Frau vorbei – wenn das nicht nach Doppelsieg aussieht 😉 .
Ich brachte nun auch Pino und die Kamera in Positur und filmte die vorbeiflitzenden Läufer. Einige Bekannte waren natürlich auch darunter, die ich neben filmen und Pino halten begrüßte. Mir war natürlich noch nicht klar, dass diese Aufnahmen für das Endergebnis noch wichtig werden könnten…
Nachdem Matze die zweite Runde an dieser Stelle vorbeilief, machte Gudrun sich schon mal im Sauseschritt in Richtung Markt auf den Weg. Ich filmte noch weiter um auch Jana noch ein zweites Mal auf das Video zu bekommen und ging dann auch zurück in Richtung Start/Ziel .
Bei meinem Eintreffen mit Pino auf dem Markt waren schon etliche Läufer im Ziel. Nachdem ich dann auch Gudrun unweit des Ziels wiedersah, fragte ich sie, wer denn nun gewonnen hätte. Matze war erster doch Jana kam als zweite 10,9 km Läuferin in das Ziel. Irgendwie komisch…
Auf der ersten Runde war sie doch die erste Läuferin – dann müsste sie doch jemand überholt haben oder falsch gelaufen sein. Also nochmal die Videos gesichtet und tatsächlich, die nunmehr Erstplatzierte musste eine Runde zu wenig gelaufen sein.
Letztendlich wurde dieser Sachverhalt dann durch die Wettkampfleitung noch rechtzeitig mit der betreffenden Starterin anhand des Streckenplans und unter Sichtung des Videomaterials abgeklärt.
So stand dann doch fest, dass Jana als Erste das Rennen absolvierte. Christiane Wermann aus Hamberge wurde Zweite und Anke Wetzel vom SV Post Telekom belegte den dritten Platz der Damenkonkurrenz. Bei den Herren folgten Matze – Adil Namasow aus Wismar als Zweiter und Dirk Stelzner aus Lübeck auf den Dritten Rang.
Zum Glück hielt das Wetter, denn während des Wettkampfes bleib alles trocken. Nach der Siegerehrung stärkten wir uns dann noch in einen Italienisch–Griechischem Restaurant nur wenige Meter vom Markt entfernt, bevor es dann wieder zurück nach Rostock ging.
Ein anstrengendes, aber auch erfolgreiches, Wettkampfwochenende als Läufer bzw. Supporter liegt nun hinter uns 😉 .