Gänsebratenbauchweglauf in Güstrow am 26.12.2012

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Traditionell findet am zweiten Weihnachtsfeiertag in den Güstrower Heidbergen der Gänsebratenbauchweglauf statt.
Gudruns Eltern, alte Güstrower, waren über die Festtage bei uns in Rostock gewesen. Wir hatten zusammen Bescherung gemacht (mit Weihnachtsmann), hatten die Eiszeit besucht und am Nachmittag des ersten Weihnachtstages in der Heiligengeistkirche ein Konzert der Donkosaken gehört. Für beide waren es somit erlebnisreiche Tage gewesen.Nun sollte es am zweiten Weihnachtsfeiertag für sie wieder nach Hause gehen. Der Gänsebratenbauchweglauf passte somit auch ganz gut in unsere Zeitplanung und nach den Schlemmereien der vergangenen Tage ist so ein Lauf auch das richtige Kontrastprogramm. Und außerdem hat der Lauf bei mir mittlerweile auch Tradition 🙂 .

Roland war heute auch mit von der Partie. Gegen neun Uhr machten wir uns im total vollbesetzten und vollgepackten Auto über die Autobahn und Landstraße in südliche Richtung nach Güstrow auf.

Natürlich ließ es sich Opa nicht nehmen, wie im Vorjahr beim Lauf als Zuschauer dabei zu sein. Der Startbereich befand sich unweit des Natur- und Umweltparks (NUP). Heute waren recht spät dran, knapp zehn Minuten vor dem Start. Die Anmeldung in der kleinen Wanderhütte direkt im Wald ging recht schnell und komplikationslos vonstatten.

Gleich bei unserer Ankunft wurden wir von unseren Magdeburger Freunden Maik und Christina begrüßt. Vor dem Start war allerdings nicht mehr viel Zeit für ein Schwätzchen vorhanden, denn der Start stand kurz bevor.

Neben den großen und kleinen Sportfreunden aus Güstrow war auch der SC Laage gut vertreten. Gelaufen werden konnten Runden zu jeweils zwei, vier oder acht Kilometern durch die Heidberge, einem hügeligen Waldgebiet.
Gegen zehn Uhr gab dann Sabine Sigmund vom LSV Güstrow als zünftige Weihnachtsfrau das Startsignal für die knapp hundert Läufer aus nah und fern.

Maik und Roland waren mir, was auch nicht anders zu erwarten war, auch recht schnell losgelaufen und aus meinem Sichtfeld verschwunden. Im letzten Jahr hatte ich im Wald eine Abbiegung verpasst und damit etwas die Orientierung verloren und bin dann letztendlich lieber an der alte Landstraße entlang zurückgelaufen. Das wollte ich heute nicht unbedingt wiederholen und achtete daher aufmerksam auf die Markierungen und Schilder, die an kritischen Punkten angebracht waren.

Allerdings hatte es die Strecke auch ganzschön in sich, denn es gab hier gleich mehrere knackige Anstiege zu bewältigen (es heißt ja auch „Heidberge“!). Das Wetter hatte eher herbstlichen Charakter, denn der in den Vortagen gefallene Schnee war selbst im Wald schon weggetaut. So lief es sich auf dem Waldboden recht angenehm dahin.

Nach 44:06 min hatte ich meine acht Kilometer absolviert und bekam von der Weihnachtsfrau einen Beutel mit einen Schokoladenweihnachtsmann als Trophäe überreicht. Maik und Roland waren schon einige Minuten vor mir im Ziel und erzählten schon mit Opa, der in seiner Jugendzeit auch mal eine Sportskanone gewesen war und selbst bei der Marine 10-km-Läufe (auf dem Schiff?) absolviert hatte.

Natürlich gab es auch für jeden Starter eine Teilnahmeurkunde, man konnte sich Glühwein zum Aufwärmen einschenken lassen und noch ein bisschen mit anderen plauschen. Denen, die wir beim Silvester- Neujahrslauf am 29.12. in Rostock nicht mehr sehen würden, wünschten wir schon mal einen Guten Rutsch. Nächstes Jahr gibt es dann auch schon die 25. Auflage dieses Kultlaufes (der Name allein ist ja schon Kult!), bei der wir dann sicherlich auch wieder dabei sein werden :-). Vielen Dank an die Organisatoren des LSV Güstrow!

Artikel der SVZ : Rennen wider den Festtagsspeck

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